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Sommeri

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Vorlage:Infobox Ort in der Schweiz Sommeri ist eine politische Gemeinde und eine Ortschaft<ref name="Orte TG" /> im Bezirk Arbon des Kantons Thurgau in der Schweiz. Sommeri liegt auf den Ausläufern des Seerückens nördlich von Amriswil. Bis 1966 war Sommeri eine Munizipalgemeinde mit den Ortsgemeinden Niedersommeri und Obersommeri.

Die politische Gemeinde Sommeri entstand 1967 durch die Vereinigung der Ortsgemeinden Niedersommeri und Obersommeri mit der Munizipalgemeinde Sommeri zur Einheitsgemeinde Sommeri. 1803 bis 1807 war die ehemalige Munizipalgemeinde Hefenhofen und 1803 bis 1816 Niederaach Teil der Munizipalgemeinde Sommeri.<ref name="HLS" />

Geschichte

Datei:2015-07-12-Amriswil (Foto Dietrich Michael Weidmann) (89).JPG
Sommeri mit Kirche

Sommeri wurde im Jahr 905 erstmals als Sumbrinaro erwähnt. Von 1474 bis 1798 bildeten die Vogteien Nieder- und Obersommeri das fürstäbtisch-sanktgallische Malefizgericht Sommeri. 1474 bekam Sommeri eine Offnung. Die dem heiligen Mauritius geweihte Kirche erhielt ihr heutiges Aussehen in der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts. Nach der Reformation 1528 entstand ab 1534 ein kirchliches Simultanverhältnis.<ref name="HLS" />

Vorherrschend waren Ackerbau (Hochäckerlandschaft) und Forstwirtschaft, in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts Obstbau, Gras-, Vieh- und Milchwirtschaft. 1852 wurde eine Käserei eröffnet. Im letzten Drittel des 20. Jahrhunderts war Sommeri eine Industriegemeinde mit Stickerei und Polstermöbelfabrikation. Zu Beginn des 21. Jahrhunderts existierten Betriebe in den Branchen Klimatechnik, Präzisionsmechanik und Schulmöbelfabrikation.<ref name="HLS" />

→ siehe auch Abschnitt Geschichte im Artikel Obersommeri
→ siehe auch Abschnitt Geschichte im Artikel Niedersommeri

Wappen

Datei:GW-TG-Niedersommeri.png
Nieder­sommeri

Blasonierung: In Gelb auffliegender schwarzer Falke.<ref name="Staatsarchiv">Gemeindewappen. Auf der Webseite des Staatsarchivs des Kantons Thurgau, abgerufen am 8. Dezember 2019</ref>

Der schwarze Falke als Sinnbild der Herrschaft weist auf die verschiedenen Herrschaftsinhaber hin, die im Lauf der Zeit in Sommeri das Sagen hatten. Die Farben dagegen verweisen auf die Abtei St. Gallen. Seit 1967 aus den Ortsgemeinden Ober- und Niedersommeri die Einheitsgemeinde Sommeri gebildet worden war, wird als Gemeindewappen das Wappen der ehemaligen Ortsgemeinde Niedersommeri in den Farben des Wappens der Ortsgemeinde Obersommeri geführt.<ref name="Staatsarchiv" />

Bevölkerung

Bevölkerungsentwicklung im Gebiet der heutigen Gemeinde Sommeri<ref name="StatistikTG" />
Vorlage:Graph:Chart
Bevölkerungsentwicklung der Munizipal- und Einheitsgemeinde<ref name="StatistikTG" />
Jahr 1850 1900 1950 1960 1970 1980 1990 1980 2000 2010 2018
Einwohner 429 418 564 588 526 469 502 469 531 516 572

Von den insgesamt 572 Einwohnern der Gemeinde Sommeri im Jahr 2018 waren 80 bzw. 14,0 % ausländische Staatsbürger.<ref name="Orte TG" />

Wirtschaft

Im Jahr 2016 bot Sommeri 298 Personen Arbeit (umgerechnet auf Vollzeitstellen). Davon waren 8,0 % in der Land- und Forstwirtschaft, 24,8 % in Industrie, Gewerbe und Bau sowie 67,2 % im Dienstleistungssektor tätig.<ref name="TG in Zahlen" />

Sehenswürdigkeiten

Das Dorf Sommeri ist im Inventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz aufgelistet. {{#invoke:Vorlage:Siehe auch|f}}

Persönlichkeiten

Weblinks

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Einzelnachweise

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Amriswil | Arbon | Dozwil | Egnach | Hefenhofen | Horn | Kesswil | Roggwil | Romanshorn | Salmsach | Sommeri | Uttwil

Ehemalige Gemeinden: Biessenhofen | Frasnacht | Hemmerswil | Mühlebach bei Amriswil | Niedersommeri | Oberaach | Obersommeri | Räuchlisberg | Schocherswil

Kanton Thurgau | Bezirke des Kantons Thurgau | Gemeinden des Kantons Thurgau }} Vorlage:Klappleiste/Ende

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