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Jenseits (Gemeinde St. Martin)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Jenseits (Dorf)
Ortschaft
Katastralgemeinde St. Martin im Innkreis Jenseits
Jenseits (Gemeinde St. Martin) (Österreich)
Jenseits (Gemeinde St. Martin) (Österreich)
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Ried (RI), Oberösterreich
Gerichtsbezirk Ried im Innkreis
Pol. Gemeinde St. Martin im Innkreis
Koordinaten<templatestyles src="FN/styles.css" /> (K) 48° 17′ 37″ N, 13° 26′ 37″ OKoordinaten: 48° 17′ 37″ N, 13° 26′ 37″ O
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Höhe 380 m ü. A.
Einwohner der Ortschaft 440 (2001)
Gebäudestand 121 (2001)
Fläche d. KG Vorlage:FLNdep1 (Vorlage:Metadaten Fläche AT KG)
Postleitzahl 4973 Sankt Martin im Innkreis
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 10663
Katastralgemeindenummer 46030
Zählsprengel/ -bezirk St.Martin im Innkreis (41228 000)
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; DORIS; <templatestyles src="FN/styles.css" />
(K) 
Koordinate nicht amtlich
f0

Vorlage:Check Geschlecht gegen WikidataBW

Jenseits ist ein Ort im Innviertel in Oberösterreich, und Ortschaft und als St. Martin im Innkreis Jenseits Katastralgemeinde der Gemeinde St. Martin im Innkreis im Bezirk Ried.

Geographie

Das Dorf liegt auf um die 380 m ü. A. am Westhang des Troßkolmwaldes im Antiesental, ca. 10 km nördlich der Bezirksstadt Ried im Innkreis, an der Antiesen.

Die Ortschaft umfasst um die 120 Gebäude (Stand 2012)<ref name="Adr">Adresssuche Jenseits bei DORIS</ref> mit etwa 450 Einwohnern. Zusammen mit Diesseits bildet es den eigentlichen Ort Sankt Martin. Jenseits erstreckt sich von Höhe Schloss Arco-Zinneberg im Norden flussaufwärts bis Höhe Kraftwerk/Bahnhof. Ostwärts steigt es steil zur Innviertel-charakteristischen Riedel-Hochfläche.

Der Ortsname Jenseits ist wörtlich, die Katastralgemeinde St. Martin im Innkreis Jenseits umfasst alle Gemeindeteile, die – vom Schloss aus betrachtet – jenseits der Antiesen liegen (die anderen Gemeindeteile liegen „diesseits“). Dazu gehören auch die Ortschaften der zerstreuten Häuser Koblstadt hinter dem Troßkolmwald und Hötzlarn hinüber zum Tal der Osternach bei Reintal, wo noch ein Uferstreifen zu St. Martin gehört, und die A8 Innkreis Autobahn durchs Gemeindegebiet läuft.

Nachbarortschaften und -katastralgemeinden:

<templatestyles src="FN/styles.css" /> * Ort im Innkreis (KG, Gem.)

Koblstadt

Kramberg (KG, Gem. Lambrechten)
Diesseits
(Ortsch. u. KG)
Kompassrose, die auf Nachbargemeinden zeigt
Wilhelming (KG, Gem. Utzenaich)
Hofing
(Gem. St. Martin u. Aurolzmünster)

<templatestyles src="FN/styles.css" /> **
Dobl

Utzenaich (KG,
alle Gem. Utzenaich)

<templatestyles src="FN/styles.css" />
* 
KG Hart, Gem. Reichersberg grenzt knapp nicht an
<templatestyles src="FN/styles.css" />
** 
KG Forchtenau, Gem. Aurolzmünster grenzt knapp nicht an

Geschichte

Im Unterschied zu Diesseits, das schon im 12. Jahrhundert erwähnt ist, und später die Hofmark des Schlosses war, ist Jenseits nicht früh beurkundet.<ref name="Grabherr">Norbert Grabherr: Historisch-topographisches Handbuch der Wehranlagen und Herrensitze Oberösterreichs. Reihe Veröffentlichungen der Österreichischen Arbeitsgemeinschaft für Ur- und Frühgeschichte. 1975, S. 102 f</ref> Der Ort erscheint dann mit der Bildung der Katastralgemeinden im frühen 19. Jahrhundert.

Bevölkerung und Gebäudestand<ref name="HistOrtsLexÖ" />
Krld. Österr.
o.d. Enns
<templatestyles src="FN/styles.css" /> (1)
Bld. Oberösterreich
(Rep. Österr.)
1824 1869 1951 1961 1971 1981 1991 2001
KG 524 398 510 556 557 486 544 594
57 57 85 106 112 131 146 163
Ort 440
121
<templatestyles src="FN/styles.css" />

Weblinks

Einzelnachweise

<references> <ref name="HistOrtsLexÖ"> Kurt Klein (Bearb.): Historisches Ortslexikon. Statistische Dokumentation zur Bevölkerungs- und Siedlungsgeschichte. Hrsg.: Vienna Institute of Demography [VID] d. Österreichische Akademie der Wissenschaften. Oberösterreich Teil 2, St. Martin im Innkreis Jenseits , S. 27 (Onlinedokument, Erläuterungen. Suppl.; beide PDF – o.D. [aktual.]).
Spezielle Quellenangaben: 1824: Gemeinde (Hrsg.): St. Martin im Innkreis, 1984. • 1869: Statistische Central-Commission (Hrsg.): Orts-Repertorien der im österreichischen Reichsrat vertretenen Königreiche und Länder. (1871 ff.). • 1951 und später: Österreichisches Statistisches Zentralamt/Statistik Austria (Hrsg.): Ortsverzeichnis. (Ergebnisse der Volkszählungen). </ref> </references>

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