Diesseits (Gemeinde St. Martin)
| Diesseits (Hauptort einer Marktgemeinde) Ortschaft Katastralgemeinde St. Martin im Innkreis Diesseits | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Basisdaten | ||||||
| Pol. Bezirk, Bundesland | Ried (RI), Oberösterreich | |||||
| Gerichtsbezirk | Ried im Innkreis | |||||
| Pol. Gemeinde | St. Martin im Innkreis | |||||
| Koordinaten | 48° 17′ 34″ N, 13° 26′ 19″ O
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| Höhe | 372 m ü. A. | |||||
| Einwohner der Ortschaft | 831 (2001) | |||||
| Gebäudestand | 256 (2001) | |||||
| Fläche d. KG | Vorlage:FLN (Vorlage:Metadaten Fläche AT KG) | |||||
| Postleitzahl | 4973 Sankt Martin im Innkreis | |||||
| Statistische Kennzeichnung | ||||||
| Ortschaftskennziffer | 10662 | |||||
| Katastralgemeindenummer | 46029 | |||||
| Zählsprengel/ -bezirk | St. Martin im Innkreis (41228 000) | |||||
| Bild Die Pfarrkirche hl. Martin und links die Landesmusikschule | ||||||
| Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; DORIS | ||||||
Vorlage:Check Geschlecht gegen Wikidata
Diesseits ist ein Ort im Innviertel in Oberösterreich, und Hauptort (Marktort), Ortschaft und als St. Martin im Innkreis Diesseits Katastralgemeinde der Gemeinde St. Martin im Innkreis im Bezirk Ried.
Geographie
Der Ort liegt auf um die 372 m ü. A. im Antiesental, ca. 10 km nördlich der Bezirksstadt Ried im Innkreis, als ursprüngliches Straßendorf, heute Haufendorf an der Hausruck Straße (B143, ehemalige Hausruck-Bundesstraße), die hier die Antiesen entlangverläuft.
Die Ortschaft umfasst etwa 280 Gebäude (Stand 2012)<ref name="Adr">Adresssuche Diesseits bei DORIS</ref> mit um die 900 Einwohnern. Zusammen mit Jenseits bildet Diesseits den eigentlichen Ort Sankt Martin, der sich um Schloss Arco-Zinneberg (Schloss St. Martin) gruppiert. Zu Diesseits gehören alle Häuser zwischen dem Senftenbach im Norden und Kraftwerk im Süden, einschließlich der Häuser am Bahnhof und den Häusern unterhalb St. Ulrich Richtung Karchham.<ref name="Adr" />
Der Ortsname Diesseits ist wörtlich, die Katastralgemeinde St. Martin im Innkreis Diesseits umfasst alle Gemeindeteile, die – vom Schloss aus betrachtet – diesseits der Antiesen liegen (die anderen Gemeindeteile liegen „jenseits“). Dazu gehören auch die Ortschaften der Rotten Breitenaich gleich an der Bundesstraße nordwärts Richtung Ort im Innkreis anschließend, die zur Gemeinde gehörigen Anteile von Hofing (Rest Gemeinde Aurolzmünster) südwärts Richtung Ried, und Sindhöring nordwestlich und Karchham westlich an den linken Hängen des Antiesentals.
Nachbarortschaften und -katastralgemeinden:
|
(beide KG, Gem. Reichersberg) |
Ort im Innkreis (KG, Gem.) |
|
Greifling (KG, Gem. Mörschwang)
|
Kompassrose, die auf Nachbargemeinden zeigt | Jenseits (Ortsch. u. KG) |
Greifling (KG)
(beide Gem. Senftenbach) |
Hofing (Gem. St. Martin u. Aurolzmünster) Forchtenau (KG, Gem. Aurolzmünster) |
Utzenaich (KG)
(beide Gem. Utzenaich) |
Geschichte
1084 erfolgte die erste urkundliche Erwähnung von St. Martin als Lehen des Hochstiftes Passau. Um 1150 ist es {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) ‚Dorf von Hl. Martin‘ genannt.<ref name="Grabherr">Norbert Grabherr: Historisch-topographisches Handbuch der Wehranlagen und Herrensitze Oberösterreichs. Reihe Veröffentlichungen der Österreichischen Arbeitsgemeinschaft für Ur- und Frühgeschichte. 1975, S. 102 f.</ref> Die Herren von Schwent scheinen 1166 als Lehnsträger von St. Martin auf. Der Ort hieß früher schlicht St. Martin diesseits und war die Hofmark des Schlosses,<ref name="HistOrtsLexÖ" /> in der Ausdehnung der heutigen Katastralgemeinde.<ref>vgl. die Angaben 1869 für KG und Hofmark</ref> Jenseits ist nicht früh beurkundet.<ref name="Grabherr" /> Heute ist der Ortsname hauptsächlich als Adresse bekannt, den Ort selbst nennt man allgemein Sankt Martin.
| Krld. Österr. o.d. Enns (Mon. Österr.)<templatestyles src="FN/styles.css" /> (1) |
Bld. Oberösterreich (Rep. Österr.) | |||||||||
| 1785/88<templatestyles src="FN/styles.css" /> (1) | 1824 | 1825 | 1869 | 1951 | 1961 | 1971 | 1981 | 1991 | 2001 | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Ort | − | − | − | 445 | 731 | 716 | 693 | 697 | 763 | 831 |
| 59 | − | − | 73 | 115 | 157 | 183 | 215 | 233 | 256 | |
| KG | − | 630 | 708 | 625 | 956 | 926 | 910 | 948 | 1051 | 1099 |
| 84 | 91 | 97 | 97 | 158 | 205 | 243 | 293 | 327 | 355 | |
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Infrastruktur und Sehenswürdigkeiten
In Diesseits sind die meisten wichtigeren Adressen der Gemeinde zu finden:
- Gemeindeamt
- Schloss St. Martin/Arco-Zinneberg (denkmalgeschützt)
- Feuerwehr
- Bahnhof St. Martin im Innkreis der (verlängerten) Salzkammergutbahn (Attnang-Puchheim – Schärding)
- Volksschule (denkmalgeschützt)
- Pfarrkirche (denkmalgeschützt)
- Pfarrhof (denkmalgeschützt)
- Friedhof (denkmalgeschützt)
-
Schloss – Portaltrakt
-
Schloss – Wirtschaftstrakt
-
Martinskirche
-
Pfarrhof
-
Volksschule
-
Friedhof mit Urnenkapelle
Weblinks
- 41228 – St. Martin im Innkreis. Gemeindedaten der Statistik Austria
Nachweise
<references>
<ref name="HistOrtsLexÖ">
Kurt Klein (Bearb.): Historisches Ortslexikon. Statistische Dokumentation zur Bevölkerungs- und Siedlungsgeschichte. Hrsg.: Vienna Institute of Demography [VID] d. Österreichische Akademie der Wissenschaften. Oberösterreich Teil 2, St. Martin im Innkreis Diesseits KG/Diesseits
, S. 26 f. (f Onlinedokument, Erläuterungen. Suppl.; beide PDF – o.D. [aktual.]).
Spezielle Quellenangaben: 1785: Häuserzahlen für Ortschaften im Innviertel, aus Ignaz De Luca: Geographisches Handbuch von dem österreichischen Staate. 1. Bd., 1791 (dürften wohl aus der Zeit um 1785 stammen). •
1788, 1824: Gemeinde (Hrsg.): St. Martin im Innkreis, 1984. •
1825: Militär-Konskription 1823/30; ziziert nach
Benedikt Pillwein (Hrsg.): Geschichte, Geographie und Statistik des Erzherzogthums Oesterreich ob der Enns und des Herzogthums Salzburg. Mit einem Register, welches zugleich das topographische und genealogische Lexikon ist und der Kreiskarte versehen. Geographisch-historisch-statistisches Detail nach Distrikts-Kommissariaten. 1. Auflage. Vierter Theil: Der Innkreis. Joh. Christ. Quandt, Linz 1832, S. 317 (Google eBookSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.). 2. Auflage 1843 (Google BookSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.) •
1869: Statistische Central-Commission (Hrsg.): Orts-Repertorien der im österreichischen Reichsrat vertretenen Königreiche und Länder. (1871 ff.). •
1951 und später: Österreichisches Statistisches Zentralamt / Statistik Austria (Hrsg.): Ortsverzeichnis. (Ergebnisse der Volkszählungen).
</ref>
</references>
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Katastralgemeinden: St. Martin im Innkreis Diesseits | St. Martin im Innkreis Jenseits
Ortschaften: Breitenaich | Diesseits | Hofing | Hötzlarn | Jenseits | Karchham | Koblstadt | Sindhöring
Marktort: Diesseits | Dorf: Jenseits | Rotten: Breitenaich • Hofing • Karchham • Sindhöring | Zerstreute Häuser: Hötzlarn • Koblstadt | Sonstige Ortslagen: Schloss Arco-Zinneberg
Zählsprengel: St.Martin im Innkreis