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Horst-Tanu Margraf

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Horst-Tanu Margraf (* 20. April 1903 in Dresden; † 3. April 1978 in Halle (Saale)) war ein deutscher Dirigent.

Ab 1922 war er als Kapellmeister an verschiedenen deutschen Opernbühnen tätig, bis er in Remscheid (1935) und Lemberg (1943) zum Musikdirektor ernannt wurde. Von 1950 bis 1968 war er Chefdirigent des Händelfestspielorchesters Halle. 1952 erfolgte seine Ernennung zum Generalmusikdirektor und 1957 zum Universitätsmusikdirektor. Er war künstlerischer Initiator der Händel-Festspiele Halle und trug wesentlich zur Händel-Renaissance in den 1950er Jahren bei.

Leben

Horst-Tanu Margraf war Sohn des ordinierten protestantischen Theologen und Lehrers Otto Margraf<ref name="Hiery">Hermann Joseph Hiery: Schule und Ausbildung in der deutschen Südsee. In: Ders. (Hrsg.): Die deutsche Südsee 1884–1914. Ein Handbuch. Schöningh, Paderborn u. a. 2001, ISBN 3-506-73912-3, S. 198–238, hier: S. 233.</ref> in Dresden.<ref>Fred K. Prieberg: Handbuch Deutsche Musiker 1933–1945. 2. Ed., Kopf, Kiel 2009, ISBN 978-3-00-037705-1, S. 4754. Walther Siegmund-Schultze: Hob Händels Musik ans Licht und in die Herzen der Menschen. In: Freiheit, 11. April 1978, S. 5.</ref><ref name="MB">Manfred Bliefernich: Margraf, Horst-Tanu. In: Gabriele Baumgartner, Dieter Hebig (Hrsg.): Biographisches Handbuch der SBZ/DDR. 1945–1990. Band 2: Maassen–Zylla. Nachtrag zu Band 1. Saur, München 1996, ISBN 3-598-11176-2, S. 511.</ref> Sein Vater war von 1886 bis 1899 Direktor der deutschen Schule in Apia auf Samoa. Der Vorname Tanu ist eine Verneigung an das junge Staatsoberhaupt Samoas Malietoa Tanumafili.

Von 1908 bis 1919 besuchte er Schulen in Hannover und Berlin.<ref name="MB" /> Nach dem Ersten Weltkrieg verdiente er seinen Lebensunterhalt als Maschinist.<ref name="Bergunder" /> Außerdem absolvierte er von 1919 bis 1922 ein praktisches Musikstudium am Hannoverschen Konservatorium<ref name="Bergunder" /> sowie 1923/24 in Bonn,<ref name="MB" /> wo er Musikwissenschaften studierte.<ref name="Zauft26">Karin Zauft: Händel und die Händel-Festspiele in Halle. Mitteldeutscher Verlag, Halle (Saale) 2001, ISBN 978-3-89812-085-2, S. 26.</ref> Margraf war ab 1922 u. a. als Kapellmeister an den Bühnen in Hannover,<ref name="MB" /> Hildesheim,<ref name="MB" /> Neiße,<ref name="Bergunder" /> Bonn,<ref name="MB" /> Darmstadt,<ref name="MB" /> Chemnitz<ref name="Prieberg4754" /> und Freiberg<ref name="Prieberg4754" /> tätig.

Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten trat er zum 1. Mai 1933 in die NSDAP ein (Mitgliedsnummer 2.415.680).<ref>Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/27600828</ref><ref name="Prieberg4754" /> 1933 ging er in das bergische Remscheid,<ref name="Prieberg4754" /> wo er zunächst Kapellmeister des Schauspielhauses war.<ref name="Feld" /> 1935 wurde er in der Nachfolge von Felix Oberborbeck Städtischer Musikdirektor.<ref name="Feld">Jürgen Feld: Symphonie zum Abschied. 70 Jahre Remscheider Symphoniker gehen zu Ende. In: Geschichte & Heimat. Mitteilungsblatt des Bergischen Geschichtsvereins, Abt. Remscheid, Hückeswagen, Radevormwald, Wermelskirchen 62 (1995) 7, o. S.</ref> Ferner fungierte er als Stellvertreter des Intendanten Hanns Donadt.<ref name="Prieberg4754" /> Er wirkte u. a. bei den Remscheider Wagner-Festspielen mit und trat mit dem Remscheider Gesangverein auf.<ref name="Bergunder" /> 1935 wurde er Beirat der Gauführung VII Rheinland des Reichsverbandes der gemischten Chöre Deutschlands.<ref name="Prieberg4754" /> Neben der Förderung von Jugend- und Chormusik etablierte Margraf Meister- und Volkskonzerte.<ref name="Feld" /> 1936 begründete er die Remscheider Kulturwochen.<ref name="Feld" /> 1939 war er Städtischer Musikbeauftragter.<ref name="Prieberg4754" /> Während seiner Amtszeit holte er bekannte Interpreten nach Remscheid.<ref name="Feld" /> Außerdem suchte er den Kontakt mit zeitgenössischen Komponisten.<ref name="Bergunder" /> So brachte er mit dem Bergischen Landesorchester u. a. Werke von Wilhelm Kempff<ref>Hedwig und Erich Hermann Mueller von Asow (Hrsg.): Kürschners deutscher Musiker-Kalender 1954. 2. Ausgabe des Deutschen Musiker-Lexikons, de Gruyter, Berlin 1954, Sp. 598.</ref> (Dramatische Kantate, 1937), Ottmar Gerster<ref name="Prieberg4755">Fred K. Prieberg: Handbuch Deutsche Musiker 1933–1945. 2. Ed., Kopf, Kiel 2009, ISBN 978-3-00-037705-1, S. 4755.</ref> (Hanseatenfahrt, 1941), Fritz Ihlau<ref>Hedwig und Erich Hermann Mueller von Asow (Hrsg.): Kürschners deutscher Musiker-Kalender 1954. 2. Ausgabe des Deutschen Musiker-Lexikons, de Gruyter, Berlin 1954, Sp. 540.</ref> (Serenade, 1941) und Erich Anders<ref>Hedwig und Erich Hermann Mueller von Asow (Hrsg.): Kürschners deutscher Musiker-Kalender 1954. 2. Ausgabe des Deutschen Musiker-Lexikons, de Gruyter, Berlin 1954, Sp. 24.</ref> (Maienzeit, 1942) zur Uraufführung. Jürgen Feld vom Bergischen Geschichtsverein konstatierte, „daß die gesamte künstlerische Arbeit dieser Zeit auch im Zeichen der Nazipropaganda und der Pflege ‚deutschen Kulturgutes‘ im Sinne der Machthaber diente und sicher auch mißbraucht wurde.“<ref name="Feld" /> Bei den britischen Luftangriffen auf Remscheid im Juli 1943 wurde das Stadttheater und damit Margrafs Arbeitsplatz zerstört.<ref name="Feld" />

Gastdirigate führten ihn 1938 zur Staatskapelle Berlin,<ref name="Prieberg4754" /> 1942 debütierte er beim Berliner Philharmonischen Orchester.<ref>Peter Muck: Einhundert Jahre Berliner Philharmonisches Orchester. Band 3: Die Mitglieder des Orchesters, die Programme, die Konzertreisen, Erst- und Uraufführungen. Schneider, Tutzing 1982, ISBN 3-7952-0341-4, S. 459.</ref> Während des Zweiten Weltkriegs gastierte er auch in den besetzten Gebieten, etwa beim deutschfreundlichen Philharmonisch Orkest van Antwerpen (1943).<ref>Eric Derom: Symphonic Music in Occupied Belgium, 1940–1944: The Role of “German-Friendly” Music Societies. In: Revue belge de Musicologie / Belgisch Tijdschrift voor Muziekwetenschap 69 (2015), S. 109–125, hier: S. 110, 117.</ref> Zuletzt war er kurzzeitig an den Städtischen Bühnen Lemberg tätig, wo er im Frühjahr 1943 zum Musik- und Operndirektor ernannt wurde.<ref>Fred K. Prieberg: Handbuch Deutsche Musiker 1933–1945. 2. Ed., Kopf, Kiel 2009, ISBN 978-3-00-037705-1, S. 4754; vgl. Verschiedene Mitteilungen. In: Musik im Kriege 1 (1943), S. 236.</ref> Bereits im Sommer desselben Jahres sah sich jedoch das Lemberger Schauspielhaus veranlasst aufgrund der heranrückenden Roten Armee nach Krakau zu entschwinden.<ref>Bogusław Drewniak: Das Theater im NS-Staat. Szenarium deutscher Zeitgeschichte. 1933–1945. Droste, Düsseldorf 1983, ISBN 3-7700-0635-6, S. 107.</ref> Dort gastierte Margraf 1944 beim Propagandaorchester Philharmonie des Generalgouvernements.<ref>Ernst Klee: Heitere Stunden in Auschwitz. Wie deutsche Künstler ihre mordenden Landsleute im besetzten Polen bei Laune hielten. In: Die Zeit, Nr. 5, 25. Januar 2007.</ref> 1943/44 wurde er zur Wehrmacht<ref name="Prieberg4754" /> eingezogen.<ref name="MB" /> Der Musikhistoriker Fred K. Prieberg (2009) stufte einzelne Würdigungen Margrafs aus den 1960er Jahren hinsichtlich der Beurteilung seiner Karriere während des Nationalsozialismus als „Geschichtsfälschung“ ein.<ref>Fred K. Prieberg: Handbuch Deutsche Musiker 1933–1945. 2. Ed., Kopf, Kiel 2009, ISBN 978-3-00-037705-1, S. 4754f.</ref>

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde er 1947 Dirigent des Hamburger Sinfonieorchesters, 1948 der Bayerischen Kammeroper in München und 1949 am Landestheater Coburg.<ref name="Prieberg4754" /> 1950 brachte er in Coburg mit der Solistin Sophie Hagemann das Kammerkonzert von Franz Hofmann zur Uraufführung.

Schließlich siedelte er in die DDR über.<ref name="MB" /> Von 1950 bis 1968<ref name="Zauft26" /> war er in der Nachfolge von Gerhart Wiesenhütter „musikalischer Oberleiter“<ref>Kulturelle Notizen. In: Neue Zeit, 4. Juni 1950, Jg. 6, Ausgabe 127, S. 4.</ref> (Chefdirigent) des Händelfestspielorchesters Halle. Bereits vor seiner Amtsübernahme war allerdings „gegen ihn eine politische Intrige im Gange“, wie Susanne Range ausführte.<ref name="Range44">Susanne Range (Red.): Klangspuren. 100 Jahre Orchester des Opernhauses Halle 1897–1997. Hrsg. durch das Opernhaus Halle, Halle/Saale 1997, S. 44.</ref> Daraufhin beauftragte die Kulturabteilung des SED-Landesvorstands die Theaterleitung unter dem Intendanten Karl Kendzia „mit Margraf eine Aussprache über seine politische Vergangenheit zu führen“.<ref name="Range44" /> Über dieses Gespräch wurde ein Bericht angefertigt.<ref name="Range44" /> Darüber hinaus wurde Margraf „durch Bescheinigungen der britischen Militärregierung entlastet“.<ref name="Range44" /> Im Jahr 1951 trat Margraf der SED bei.<ref name="MB" /> Im Folgejahr (1952) wurde er zum Generalmusikdirektor ernannt.<ref name="MB" /> In seiner Amtszeit war das Orchester ein „Sprungbrett für hochtalentierte Künstler“ wie Kurt Masur und Klaus Tennstedt.<ref name="Range45">Susanne Range (Red.): Klangspuren. 100 Jahre Orchester des Opernhauses Halle 1897–1997. Hrsg. durch das Opernhaus Halle, Halle/Saale 1997, S. 45.</ref> Bei der Staats- und Parteiführung setzte er sich für die bessere Bezahlung der Musiker ein.<ref name="Range45f">Susanne Range (Red.): Klangspuren. 100 Jahre Orchester des Opernhauses Halle 1897–1997. Hrsg. durch das Opernhaus Halle, Halle/Saale 1997, S. 45f.</ref> Margraf war maßgeblicher Initiator der Händel-Festspiele<ref name="MB" /> und brachte ab 1952 in Halle insgesamt neunzehn Opern des Barockkomponisten zur Aufführung.<ref>Susanne Range (Red.): Klangspuren. 100 Jahre Orchester des Opernhauses Halle 1897–1997. Hrsg. durch das Opernhaus Halle, Halle/Saale 1997, o. S.</ref> Dabei arbeitete er überwiegend mit dem Regisseur Heinz Rückert und dem Bühnenbildner Rudolf Heinrich zusammen.<ref name="Zauft13" /> Im Jahr 1955 war er Gründungs- und Vorstandsmitglied der Georg-Friedrich-Händel-Gesellschaft.<ref>Gert Richter: 50 Jahre Georg-Friedrich-Händel-Gesellschaft. In: Händel-Hausmitteilungen 2/2005, S. 52–57, hier: S. 53.</ref> 1959 wurde der Klangkörper mit dem Händelpreis des Bezirkes Halle geehrt, den er selbst 1961 erhielt.<ref name="Rink" /> Relativ früh war er auch Mitglied im Bezirksverband Halle-Magdeburg des Verbandes Deutscher Komponisten und Musikwissenschaftler,<ref>Gilbert Stöck: Neue Musik in den Bezirken Halle und Magdeburg zur Zeit der DDR. Kompositionen, Politik, Institutionen. Schröder, Leipzig 2008, ISBN 978-3-926196-50-7, S. 242.</ref> wobei er sich nicht sonderlich für regionale zeitgenössische Musik einsetzte.<ref>Gilbert Stöck: Neue Musik in den Bezirken Halle und Magdeburg zur Zeit der DDR. Kompositionen, Politik, Institutionen. Schröder, Leipzig 2008, ISBN 978-3-926196-50-7, S. 246, 271.</ref> Stattdessen führte er 1952 mit dem Solisten Ludwig Schuster das Violinkonzert von Alexander Meyer von Bremen – der 1951 die DDR verlassen hatte – urauf.<ref>Hedwig und Erich Hermann Mueller von Asow (Hrsg.): Kürschners deutscher Musiker-Kalender 1954. 2. Ausgabe des Deutschen Musiker-Lexikons, de Gruyter, Berlin 1954, Sp. 832.</ref> Weiterhin verantwortete er die Uraufführung der Spieloper Der Lange Pfeffer des Münchner Komponisten Marc Roland.<ref>Walther Siegmund-Schultze: „Der Lange Pfeffer“. Eine Opern-Uraufführung im halleschen „Theater des Friedens“. In: Freiheit, Nr. 44, 21. Februar 1952, S. 6.</ref> Erst nach jahrelangem Zögern brachte er 1956 Gerhard Wohlgemuths Oper Till (1952) am Landestheater Halle „als erste Opernuraufführung eines Komponisten der Region Halle-Magdeburg in der DDR“ zur Uraufführung, wie Gilbert Stöck anmerkte.<ref>Gilbert Stöck: Neue Musik in den Bezirken Halle und Magdeburg zur Zeit der DDR. Kompositionen, Politik, Institutionen. Schröder, Leipzig 2008, ISBN 978-3-926196-50-7, S. 282f.</ref> Im Jahr 1960 verantwortete er mit dem Solisten Siegfried Behrend die Uraufführung der Commedia dell’Arte von Hans Stieber.<ref>Klaus Schneider: Hans Stieber. Lebensdaten, Werkverzeichnis, Bibliographie. In: Hannoversche Geschichtsblätter, NF 26 (1972) 3/4, S. 199–215, hier: S. 207.</ref>

Neben dem GMD hatte er ab 1957 das Universitätsmusikdirektorat in Halle inne,<ref name="MB" /> wobei er sich gegen den geschassten Willi Maertens durchsetzen konnte.<ref>Gilbert Stöck: Neue Musik in den Bezirken Halle und Magdeburg zur Zeit der DDR. Kompositionen, Politik, Institutionen. Schröder, Leipzig 2008, ISBN 978-3-926196-50-7, S. 67/Fn. 143.</ref> Als Universitätsmusikdirektor leitete er das 1958 gegründete Collegium musicum.<ref name="Prieberg4754" /> An der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg bekleidete er eine Professur.<ref name="Bergunder">Karl-Ernst Bergunder: Horst-Tanu Margraf 65. In: Musik und Gesellschaft 18 (1968), S. 276f.</ref>

Margraf galt als „Theatermann“, der von Konstantin Stanislawski und Max Reinhardt geprägt war.<ref name="Zauft13" /> Er schätzte aber auch die Werke von Johannes Brahms, Anton Bruckner und Richard Strauss.<ref name="Zauft13" /> In Halle entwickelte er dann eine Vorliebe für Georg Friedrich Händel:<ref name="Zauft13" /> Margraf legte folgende Opern-Gesamtaufnahmen vor: Poro (1958),<ref>Karsten Steiger: Opern-Diskographie: Verzeichnis aller Audio- und Video-Gesamtaufnahmen. 2., vollständig aktualisierte und erweiterte Ausgabe, Saur, München 2008, ISBN 978-3-598-11784-8, S. 191.</ref> Radamisto (1962)<ref>Karsten Steiger: Opern-Diskographie: Verzeichnis aller Audio- und Video-Gesamtaufnahmen. 2., vollständig aktualisierte und erweiterte Ausgabe, Saur, München 2008, ISBN 978-3-598-11784-8, S. 188.</ref> und Imeneo (1966).<ref>Karsten Steiger: Opern-Diskographie: Verzeichnis aller Audio- und Video-Gesamtaufnahmen. 2., vollständig aktualisierte und erweiterte Ausgabe, Saur, München 2008, ISBN 978-3-598-11784-8, S. 194.</ref>

Margraf verstarb 1978 in Halle (Saale).<ref name="Zauft13">Karin Zauft: Auf den Spuren der Händeloper in Halle. Zum 95. Geburtstag von Prof. Horst-Tanu Margraf. In: Händel-Hausmitteilungen, 2/1998, S. 12–16, hier: S. 13.</ref> Sein Nachlass (unerschlossen) befindet sich in der Bibliothek der Stiftung Händel-Haus.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />{{#if:20200813030330

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  }} haendelhaus.de; abgerufen am 18. Mai 2020.</ref>

Auszeichnungen

  • 1957: Nationalpreis der DDR III. Klasse für Kunst und Literatur (im Kollektiv der Händelfestspiele)<ref name="MB" />
  • 1957: Kunstpreis der Stadt Halle<ref name="Prieberg4754">Fred K. Prieberg: Handbuch Deutsche Musiker 1933–1945. 2. Ed. Kopf, Kiel 2009, ISBN 978-3-00-037705-1, S. 4754.</ref>
  • 1961: Händelpreis des Bezirkes Halle<ref name="Rink">Christoph Rink: Chronologie des Händelpreises. In: Mitteilungen des Freundes- und Förderkreises des Händel-Hauses zu Halle e. V. 1/2012, S. 20–25, hier: S. 23.</ref>
  • 1966: Johannes-R.-Becher-Medaille in Gold<ref>Hohe Auszeichnungen. Johannes-R.-Becher-Medaillen verliehen. In: Neue Zeit, 25. Mai 1966, Jg. 20, Ausgabe 120, S. 4.</ref>
  • 1968: Vaterländischer Verdienstorden in Bronze<ref name="MB" />

Postum Im Rahmen des Projekts „Bildung im Vorübergehen“ der Bürgerstiftung Halle wurden am 25. August 2010 für den Horst-Tanu-Margraf-Weg im Theaterviertel in Böllberg/Wörmlitz mit einer Spende von Adelheid Hochheim Zusatzschilder realisiert.<ref>Bildung im Vorübergehen: Horst-Tanu-Margraf-Weg. buergerstiftung-halle.de; abgerufen am 18. Mai 2020.</ref>

Filmografie

Literatur

  • Karl-Ernst Bergunder: Horst-Tanu Margraf 65. In: Musik und Gesellschaft 18 (1968), S. 276f.
  • Manfred Bliefernich: Margraf, Horst-Tanu. In: Gabriele Baumgartner, Dieter Hebig (Hrsg.): Biographisches Handbuch der SBZ/DDR. 1945–1990. Band 2: Maassen–Zylla. Nachtrag zu Band 1, Saur, München 1996, ISBN 3-598-11176-2, S. 511.
  • Herbert A. Frenzel, Hans Joachim Moser (Hrsg.): Kürschners biographisches Theater-Handbuch. Schauspiel, Oper, Film, Rundfunk. Deutschland, Österreich, Schweiz. de Gruyter, Berlin 1956, S. 464.
  • Ernst Klee: Das Kulturlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945. Vollständig überarbeitete Ausgabe, Fischer, Frankfurt am Main 2009, ISBN 978-3-596-17153-8, S. 355.
  • Waldtraut Lewin: Horst-Tanu Margraf. In: Musik und Gesellschaft 13 (1963), S. 76f.
  • Fred K. Prieberg: Handbuch Deutsche Musiker 1933–1945. CD-ROM-Lexikon, Kiel 2009, 2. Auflage, S. 4754–4756, 9245. online
  • Karin Zauft: Auf den Spuren der Händeloper in Halle. Zum 95. Geburtstag von Prof. Horst-Tanu Margraf. In: Händel-Hausmitteilungen 2/1998, S. 12–16.

Weblinks

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Einzelnachweise

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Vorlage:Navigationsleiste Chefdirigenten und Generalmusikdirektoren des Orchesters des Opernhauses Halle

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