Zum Inhalt springen

Hohes Moor (Kirchdorf)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Naturschutzgebiet Hohes Moor

IUCN-Kategorie IV – Habitat/Species Management Area

Datei:Hohes Moor.jpg
Das Hohe Moor bei Düdinghausen

Das Hohe Moor bei Düdinghausen

Lage Östlich von Kirchdorf in den nieder­sächsischen Land­kreisen Diep­holz und Nien­burg/Weser
Fläche 633,0 ha
Kennung NSG HA 159
WDPA-ID 163753
Natura-2000-ID {{#property:p3425}}
FFH-Gebiet 627,5 ha
Geographische Lage 52° 36′ N, 8° 54′ OKoordinaten: 52° 35′ 45″ N, 8° 53′ 35″ O
 {{#coordinates:52,595833333333|8,8930555555556|primary
dim= globe= name=Naturschutzgebiet Hohes Moor region=DE-NI type=forest
  }}
Hohes Moor (Kirchdorf) (Niedersachsen)
Hohes Moor (Kirchdorf) (Niedersachsen)
Meereshöhe von 34 m bis 39 m
Einrichtungsdatum 24. Juni 1993
Verwaltung NLWKN

Das Hohe Moor ist ein Naturschutzgebiet in der niedersächsischen Gemeinde Kirchdorf in der Samtgemeinde Kirchdorf im Landkreis Diepholz und in den Flecken Steyerberg und Uchte in der Samtgemeinde Uchte im Landkreis Nienburg/Weser.

Das Naturschutzgebiet liegt zwar bei Kirchdorf, wird aber verwaltet unter dem Namen Hohes Moor (Hannover) mit dem Kennzeichen NSG HA 159. Es ist 633 Hektar groß, wovon 515 Hektar auf den Landkreis Diepholz und 118 Hektar auf den Landkreis Nienburg entfallen. Das Gebiet ist nahezu identisch mit dem FFH-Gebiet „Hohes Moor bei Kirchdorf“.

Das Naturschutzgebiet liegt östlich von Kirchdorf in der Diepholzer Moorniederung. Es handelt sich um ein Hochmoor­gebiet, das großflächig durch Handtorfstiche und industriellen Torfabbau genutzt wurde. In Teilbereichen sind Hochmoorreste erhalten. Die abgetorften Bereiche werden durch Wiedervernässung renaturiert.

In den Randbereichen und im südlichen Bereich des Naturschutzgebiets werden Flächen landwirtschaftlich genutzt. Die für Ackerbau genutzten Flächen sollen nach einer Übergangsfrist in Dauergrünland umgewandelt, das bereits vorhandene Grünland in der Nutzung extensiviert werden.

Im Nordosten des Naturschutzgebietes befinden sich Binnendünen zwischen dem Hochmoorgebiet und der Großen Aue. Hier sind Silbergrasfluren, Sandmagerrasen und Sandheiden zu finden.

Das Gebiet steht seit dem 24. Juni 1993 unter Naturschutz. Zuständige untere Naturschutzbehörden sind die Landkreise Diepholz und Nienburg/Weser.

Weblinks

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Naturschutzgebiet
Naturschutzgebiet
Wappen Landkreis Diepholz
Wappen Landkreis Diepholz

Amphibienbiotop Friedeholzer Schlatt | Aschener Moor/Heeder Moor | Barnstorfer Moor | Bleckriede | Boller Moor und Lange Lohe | Boltenmoor | Borsteler Moor | Bruchwald bei Ehrenburg | Diepholzer Moor | Drebbersches Moor | Dümmer, Hohe Sieben und Ochsenmoor | Entenpool | Evershorst | Garbeeke | Geestmoor-Klosterbachtal und Schlattbeeke | Großes Renzeler Moor | Großes Meer | Hachetal und Freidorfer Hachetal | Hohes Moor | Huntebruch und Huntebruchwiesen | Kammmolch-Biotop bei Bassum | Kladdinger Wiesen | Lachmöwenkolonie Stelle | Neustädter Moor | Nördliches und Mittleres Wietingsmoor, Freistätter Moor und Sprekelsmeer | Okeler Sandgrube | Oppenweher Moor | Pastorendiek | Rehdener Geestmoor | Schnepker Schlatt | Sette | Siedener Moor | Speckenbachtal | Steinbrinker-Ströhener Masch | Wachendorfer/Gödestorfer Bruch | Westliche Dümmerniederung
Ehemalige:
Am Großen Renzeler Moor | Freistätter Moor | Hohe Sieben | Ochsenmoor | Mittleres Wietingsmoor | Neustädter Moor II | Neustädter Moor-Regenerationsgebiet | Nördliches Wietingsmoor | Rehdener Geestmoor-Regenerationsgebiet | Sprekelsmeer | Wiesengebiet am Großen Renzeler Moor | Wiesengebiet Neustädter Moor Vorlage:Klappleiste/Ende Vorlage:Klappleiste/Anfang

Naturschutzgebiet
Naturschutzgebiet
Wappen Landkreis Nienburg Weser
Wappen Landkreis Nienburg Weser

Alhuser Ahe | Auwald bei Hingste | Borsteler Moor | Buchhorster Auwald | Bunkenmoor | Burckhardtshöhe | Domäne Stolzenau/Leese | Drakenburger Marsch | Eichen-Hülsenwälder | Eichenkratt | Geesthang Nordholz | Hägerdorn | Hohes Moor | Holtorfer Moor | Krähenmoor | Krähenmoor II | Lemker Marsch | Liebenauer Gruben | Meerbruchswiesen | Nienburger Bruch | Nordeler Bruch | Orchideenwiese bei Diepenau | Randbereiche Lichtenmoor | Rehburger Moore | Rodewalder Lichtenheide | Rodewalder Wiehbuschwiesen | Schmiedebruch | Siedener Moor | Speckenbachtal | Steimbker Kuhlen | Steinbrinker-Ströhener Masch | Uchter Moor | Weißer Graben | Wellier Schleife/Staustufe Landesbergen | Westufer Steinhuder Meer | Wiedesee Vorlage:Klappleiste/Ende