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Hindenberg (Lindow (Mark))

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Hindenberg
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(111)&title=Hindenberg 53° 3′ N, 13° 0′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(111) 53° 2′ 31″ N, 13° 0′ 17″ O
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Höhe: 76 m ü. NN
Fläche: 4,3 km²<ref>Statistische Angaben der amtsangehörigen Gemeinden. (PDF) Abgerufen am 23. März 2023.</ref>
Einwohner: 111 (1. Jan. 2001)[Ohne Beleg]Vorlage:Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland/Wartung/NoEinwQuelle
Eingemeindung: 26. Oktober 2003
Postleitzahl: 16835
Vorwahl: 033933
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Hindenberg ist ein Ortsteil der Gemeinde Lindow (Mark) im Landkreis Ostprignitz-Ruppin im Land Brandenburg.<ref>Erwähnung als Ortsteil von Lindow(Mark) im Kommunalverzeichnis Brandenburg,abgerufen am 15. April 2026</ref> Hier lebten im Jahre 2001 111 Einwohner.

Geographie

Hindenberg liegt zehn Kilometer nördlich von Lindow (Mark). Der Ort liegt inmitten von landwirtschaftlich genutzten Feldern.

Geschichte

In der Feldmark des Dorfes hat sich ein Hügelgrab befunden. Zerscherbte Urnen lassen vermuten, dass es der jüngeren Bronzezeit angehört hat. Die Ortschaft Hindenberg wird das erste Mal im Jahre 1365 erwähnt. Der damalige Name war „domus Hindenberghe“. Hindenberg gehörte vor 1541 zum Kloster Lindow. Von 1541 bis 1764 gehörte Hindenberg zum Amt Zechlin, von 1764 bis 1872 zum Amt Alt Ruppin. Ab 1992 gehörte die Gemeinde zum Amt Lindow (Mark), bis sie 2003 ein Ortsteil von Lindow (Mark) wurde.

Der Ortsname setzt sich aus „hind“ dem mittelhochdeutschen Wort für Hirschkuh und dem Wort „Berg“ zusammen.

Von etwa 1530 bis 1753 war der Ort wüst. In dieser Zeit wurde das Land von Bauern aus Lindow (Mark), Dollgow, Dierberg, Rönnebeck und Banzendorf genutzt. 1737 wrde von böhmischen Ackerleuten ein Gesuch zum Wiederaufbau des Dorfes eingereicht. 1753 siedelten hier wieder sechs Bauern und 14 Büdner. 1953 wurde die LPG Typ I mit sechs Mitgliedern gegründet, im Jahre 1960 bestanden eine LPG Typ III mit 59 Mitgliedern und eine LPD Typ I mit 17 Mitgliedern.

Ortsbild

Das Ortsbild zeichnet sich durch eine geschlossen wirkende Bebauungsstruktur aus. Die Gehöfte sind relativ dicht und in einer Bauflucht aneinander gereiht. Eingeschossige ursprünglich fünf- bis sechachsige Wohnhäuser sind in Massivbauweise errichtet uns verputzt. Die meisten dieser Gebäude stammen aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Sie sind auf Feldsteinsockeln errichtet und haben Satteldächer. Charakteristisch für das Erscheinungsbild Hindenbergs sind die Durchfahrtsscheunen. Sie grenzeen die Ortsbebauung zur Feldmark ab. Am südlichen Ende des Dorfes steht eine Eiche unmittelbar neben der Fahrbahn. Sie bildet den optischen Endpunkt des Dorfes.

Schulgehöft

In Hindenberg gibt es ein Baudenkmal, das Schulgehöft.<ref>Denkmalliste des Landes Brandenburg: Landkreis Märkisch-Oderland (PDF). Brandenburgisches Landesamt für Denkmalpflege und Archäologisches Landesmuseum</ref>

Das ehemalige Schulgehöft wurde in den Jahren 1885/1886 errichtet. Das Schulhaus ist ein eingeschossiges, traufständiges Haus mit einem Satteldach. Darin war eine Einklassenschule und die Lehrerwohnung untergebracht. Das Klassenzimmer wurde auch als Gemeinderaum der evangelischen Kirche genutzt. Hinter dem Gebäude befindet sich noch ein Stall.

Literatur

  • Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Denkmale in Brandenburg, Landkreis Ostprignitz-Ruppin, Teil 2: Gemeinde Fehrbellin, Amt Lindow (Mark) und Stadt Rheinsberg, Ulrike Schwarz und Matthias Metzler und andere, Wernersche Verlagsgesellschaft, Worms am Rhein 2003, ISBN 3-88462-191-2, Seite 262–263.

Weblinks

Commons: Hindenberg (Lindow) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende