Hölzleinsmühle (Windsbach)
Hölzleinsmühle Stadt Windsbach
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(6)&title=H%C3%B6lzleinsm%C3%BChle 49° 15′ N, 10° 52′ O
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dim=10000 | globe= | name=Hölzleinsmühle | region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code | type=city
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| Höhe: | 408 m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 6 (25. Mai 1987)<ref name="OV 1987"/> | |||||
| Postleitzahl: | 91575 | |||||
| Vorwahl: | 09871 | |||||
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Hölzleinsmühle (fränkisch: Hältles-mil<ref>E. Fechter: Die Ortsnamen des Landkreises Ansbach, S. 100. Dort folgendermaßen transkribiert: „hęltlesmil“.</ref>) ist ein Gemeindeteil der Stadt Windsbach im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Hölzleinsmühle liegt in der Gemarkung Retzendorf.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 1. Oktober 2024.</ref>
Geografie
Die von Wald umgebene Einöde liegt am Rößigbächlein und am Hergersbächl, die sich zum Goldbach vereinigen, einem linken Zufluss der Fränkischen Rezat. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt die Staatsstraße 2220 kreuzend nach Wolfsau (1 km nördlich).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 14. Juli 2023 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte
1732 wurde der Ort in den Oberamtsbeschreibungen des Fürstentums Ansbach von Johann Georg Vetter als eine nach Windsbach gepfarrte Oberamts-Windsbachische Mahlmühle erwähnt.<ref>K. Dunz: Windsbach, S. 271.</ref> Der Name der Mühle leitet sich vermutlich vom Familiennamen des ersten Besitzers ab.<ref>E. Fechter: Die Ortsnamen des Landkreises Ansbach, S. 100.</ref>
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gehörte die Hölzleinsmühle zur Realgemeinde Wolfsau. Sie hatte das brandenburgisch-ansbachische Kastenamt Windsbach als Grundherrn. Unter der preußischen Verwaltung (1792–1806) des Fürstentums Ansbach erhielt die Hölzleinsmühle bei der Vergabe der Hausnummern die Nr. 1 des Ortes Wolfsau.<ref name="J932">M. Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach, Bd. 2, S. 932.</ref><ref>Johann Bernhard Fischer: Hölzleinsmühl. In: Statistische und topographische Beschreibung des Burggraftums Nürnberg, unterhalb des Gebürgs, oder des Fürstentums Brandenburg-Anspach. Zweyter Theil. Enthaltend den ökonomischen, statistischen und sittlichen Zustand dieser Lande nach den funfzehen Oberämtern. Benedict Friedrich Haueisen, Ansbach 1790, OCLC 159872968, S. 406 (Digitalisat).</ref><ref>J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 2, Sp. 703.</ref> Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Windsbach.<ref name="J1006">M. Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach, Bd. 2, S. 1006f.</ref>
Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde Hölzleinsmühle dem 1808 gebildeten Steuerdistrikt Mitteleschenbach und der 1810 gegründeten Ruralgemeinde Mitteleschenbach zugeordnet.<ref>Staatsarchiv Nürnberg, Regierung von Mittelfranken, Kammer des Inneren, Abgabe 1952, 3850: Formation der Municapial- und Ruralgemeinden im Landgericht Heilsbronn 1810. Zitiert nach M. Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach, Bd. 2, S. 963.</ref> Mit dem Zweiten Gemeindeedikt (1818) wurde Hölzleinsmühle in die neu gebildete Ruralgemeinde Retzendorf umgemeindet. Diese wurde am 1. Januar 1972 im Zuge der Gebietsreform in Bayern in die Stadt Windsbach eingegliedert.<ref name="J1006"/><ref>Windsbach > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 21. Februar 2025.</ref>
Bodendenkmal
- 300 m westlich gibt es einen Grabhügel vorgeschichtlicher Zeitstellung.
Einwohnerentwicklung
Religion
Der Ort ist evangelisch-lutherisch geprägt und nach St. Margareta (Windsbach) gepfarrt.<ref name="J932"/> Die Einwohner römisch-katholischer Konfession sind nach St. Bonifatius (Windsbach) gepfarrt.<ref name="OV 1961"/><ref>Pfarrverband Wolframs-Eschenbach. In: bistum-eichstaett.de. Abgerufen am 13. März 2023.</ref>
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Hölzleinsmühle. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 2: El–H. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1800, DNB 790364298, OCLC 833753081, Sp. 703 (Digitalisat).
- Elisabeth Fechter: Die Ortsnamen des Landkreises Ansbach. Inaugural-Dissertation. Erlangen 1955, DNB 480570132, OCLC 872378821, S. 100.
- Karl Dunz: Windsbach – Heimat und Kulturgeschichte der Stadt mit allen Ortsteilen. Neuendettelsau 1985, OCLC 633891512, S. 271.
- Manfred Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 35). Kommission für bayerische Landesgeschichte, München 2009, ISBN 978-3-7696-6856-8.
Weblinks
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Hölzleinsmühle in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Hölzleinsmühle im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Fußnoten
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