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Hésingue

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
(Weitergeleitet von Häsingen)
Hésingue
Datei:Blason de la ville d'Hésingue (68).svg
Staat FrankreichDatei:Flag of France.svg Frankreich
Region Grand Est
Département (Nr.) Haut-Rhin (68)
Arrondissement Mulhouse
Kanton Saint-Louis
Gemeindeverband Saint-Louis Agglomération
Koordinaten 47° 35′ N, 7° 31′ OKoordinaten: 47° 35′ N, 7° 31′ O
 {{#coordinates:47,576111111111|7,5219444444444|primary
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Höhe 248–343 m
Fläche
Einwohner 2.972 (1. Januar 2023)
Bevölkerungsdichte – Einw./km²
Postleitzahl 68220
INSEE-Code 68135
Website www.ville-hesingue.fr
Datei:Hésingue, Mairie.jpg
Rathaus

Vorlage:Infobox Gemeinde in Frankreich/Wartung/abweichendes Wappen in Wikidata

Hésingue ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), elsässisch Häsiga) ist eine französische Gemeinde mit 2972 Einwohnern (Stand 1. Januar 2023) im Département Haut-Rhin in der Region Grand Est (bis 2015 Elsass). Sie gehört zum Kanton Saint-Louis.

Geografie

Hésingue liegt am östlichen Rande des Sundgaus, sechs Kilometer nordwestlich des Basler Stadtzentrums und etwa 25 Kilometer südöstlich von Mülhausen.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Hésingue. (Memento des Vorlage:IconExternal vom 12. Februar 2010 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.cc-3frontieres.fr Offizielle Webpräsenz der CC Trois Frontières (französisch); abgerufen am 17. Januar 2010</ref> Nachbargemeinden sind Blotzheim im Norden, Saint-Louis im Osten, Hégenheim im Süden, Buschwiller im Südosten, Attenschwiller im Westen sowie Michelbach-le-Bas im Nordwesten. Ein Teil des Flughafens Basel-Mülhausen liegt auf dem Gebiet der Gemeinde Hésingue.

Geschichte

Bei archäologischen Ausgrabungen auf dem Gemeindegebiet wurden Artefakte aus der Jungsteinzeit (5500 bis 4500 v. Chr.) und der Bronzezeit (2200 bis 1200 v. Chr.) entdeckt. Ab dem 2. Jahrhundert v. Chr. siedelte der keltische Stamm der Rauriker in der Region. In gallo-römischer Zeit (52 v. Chr. bis 5. Jahrhundert) lag Hésingue an der Römerstraße von Basel (Arialbinnum) nach Illzach (Uruncis).<ref>VR25,6. Itinéraires romains en France (französisch); abgerufen am 17. Januar 2010</ref> Laut Joseph Schmidlin (1876–1944) steht die Kirche von Hésingue auf dem Platz eines römischen Wachturms. Bei Erdarbeiten wurden Depotfunde gemacht, die römische Münzen enthielten, die vor allem das Konterfei der römischen Kaiser Aurelian (214–275) und Maximinus Thrax (um 172–238) trugen. Im 5. Jahrhundert war die Region von Alamannen besetzt, später folgten ihnen die Franken.

Die Entstehung des Ortsnamens fällt in die Zeit der Fränkischen Landnahme, er setzt sich aus dem germanischen Namen „Hasso“ und der Ortsnamensendung -ingen zusammen. Die älteste erhaltene Erwähnung als Hassinga stammt von 831.<ref></ref> Der Ort gehörte zur Fürstabtei Murbach und bildete eine Exklave, die zu keinem der drei Ämter der Fürstabtei gehörte.<ref>Philippe Legin: Die Abteikirche von Murbach. S. A. E. P., Colmar-Ingersheim 1979, Karte im Rückumschlag (S. 25).</ref>

Von 1871 bis zum Ende des Ersten Weltkriegs gehörte Häsingen als Teil des Reichslandes Elsaß-Lothringen zum Deutschen Reich und war dem Kreis Mülhausen im Bezirk Oberelsaß zugeordnet.

Bevölkerungsentwicklung
Jahr 1910 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2007 2016
Einwohner 1.379<ref>Kreis Mülhausen. Gemeindeverzeichnis 1900. In: gemeindeverzeichnis.de. Uli Schubert, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 20. Januar 2023; abgerufen am 17. Februar 2026.</ref> 1438 1499 1657 1632 1713 1921 2370 2694

Städtepartnerschaften

Hésingue unterhält eine Gemeindepartnerschaft mit Grenade-sur-l’Adour in der Region Aquitanien.

Wirtschaft

Haupterwerbszweige der Hésinguois sind Gemüsebau, Ackerbau, Weinbau, Obstbau und die Zucht von Hausrindern und Hausschweinen. Es gibt eine Landwirtschaftsgenossenschaft und eine Cidrerie vor Ort.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Liste des commerces (Memento des Vorlage:IconExternal vom 7. Mai 2015 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.ville-hesingue.fr ville-hesingue.fr (französisch).</ref> Die Cidrerie befindet sich in einer ehemaligen Mühle, die schon 1493 urkundlich erwähnt wurde. Das heutige Gebäude wurde 1780 erbaut und 1928 in eine Cidrerie umgewandelt.<ref>Hésingue. In: Base Mérimée des Ministère de la culture (französisch); abgerufen am 17. Januar 2010</ref> Die Firma SAF - Société alsacienne de fabrication produziert Verschlüsse für die Luxusindustrie wie Parfum und Kosmetik. 2023 setzte sie ca. 23 Mio. € mit 50 bis 99 Mitarbeitern um.<ref>À Hésingue, la Saf fabrique des millions de bouchons et couvercles pour des marques de luxe. In: DNA. 3. August 2024, abgerufen am 4. August 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>SOCIETE ALSACIENNE DE FABRICATION (SAF). In: Annuaire des Entreprises. République Française, 2024, abgerufen am 4. August 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Literatur

  • Le Patrimoine des Communes du Haut-Rhin. Band 1. Flohic Editions, Paris 1998, ISBN 2-84234-036-1, S. 615–617.

Siehe auch

Weblinks

Commons: Hésingue – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang Attenschwiller | Baldersheim | Bantzenheim | Bartenheim | Battenheim | Berrwiller | Blotzheim | Bollwiller | Brinckheim | Bruebach | Brunstatt-Didenheim | Buschwiller | Chalampé | Dietwiller | Eschentzwiller | Feldkirch | Flaxlanden | Folgensbourg | Galfingue | Geispitzen | Habsheim | Hagenthal-le-Bas | Hagenthal-le-Haut | Hégenheim | Heimsbrunn | Helfrantzkirch | Hésingue | Hombourg | Huningue | Illzach | Kappelen | Kembs | Kingersheim | Knœringue | Kœtzingue | Landser | Leymen | Liebenswiller | Lutterbach | Magstatt-le-Bas | Magstatt-le-Haut | Michelbach-le-Bas | Michelbach-le-Haut | Morschwiller-le-Bas | Mülhausen | Neuwiller | Niffer | Ottmarsheim | Petit-Landau | Pfastatt | Pulversheim | Ranspach-le-Bas | Ranspach-le-Haut | Rantzwiller | Reiningue | Richwiller | Riedisheim | Rixheim | Rosenau | Ruelisheim | Saint-Louis | Sausheim | Schlierbach | Sierentz | Staffelfelden | Steinbrunn-le-Bas | Steinbrunn-le-Haut | Stetten | Uffheim | Ungersheim | Village-Neuf | Wahlbach | Waltenheim | Wentzwiller | Wittelsheim | Wittenheim | Zaessingue | Zillisheim | Zimmersheim Vorlage:Klappleiste/Ende Vorlage:Hinweisbaustein