Görtschitztal
Das Görtschitztal ist eine Region in Kärnten, die von der Görtschitz durchflossen wird. Das Görtschitztal befindet sich im Osten des Bezirks St. Veit an der Glan.
Der Begriff wird nicht einheitlich verwendet. Mitunter versteht man darunter die Gesamtheit der Kärntner Gemeinden Brückl, Eberstein, Klein St. Paul und Hüttenberg, deren Gemeindehauptorte jeweils an der Görtschitz liegen, deren Gemeindegebiet jedoch bis auf den Kamm der Saualpe reichen. Gelegentlich wird sogar noch die steirische Gemeinde Mühlen am Oberlauf der Görtschitz als zum Görtschitztal gehörend betrachtet.
In engerem Sinn versteht man unter dem Görtschitztal nur den engen Talbereich der Görtschitz von der steirisch-kärntnerischen Grenze im Norden bis zum Austritt ins Klagenfurter Feld, kurz vor der Mündung der Görtschitz in die Gurk, im Süden. Im Osten erheben sich Seetaler Alpen und Saualpe über das Görtschitztal, im Westen das Guttaringer Bergland, das Brückler Bergland und das Magdalensbergmassiv.<ref name="Seger 1999">Martin Seger: Landeskundliche Einführung und geographische Gliederung. In: Paul Mildner, Helmut Zwander (Hrsg.): Kärnten – Natur. Die Vielfalt eines Landes im Süden Österreichs. 2. Auflage. Verlag des Naturwissenschaftlichen Vereins für Kärnten, Klagenfurt 1999, ISBN 978-3-85328-010-2, S. 25–62, insb. 34 f.</ref>
Durch das Görtschitztal verlaufen die Görtschitztal Straße B92 und die Görtschitztalbahn.
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Hüttenberg
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Wietersdorfer Zementwerk
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Eberstein
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Görtschitztal zwischen Johannserberg und Lippekogel
Auftreten von Hexachlorbenzol
Medial bekannt wurde das Görtschitztal November 2014, als in Lebensmitteln und Böden der Schadstoff Hexachlorbenzol (HCB) in so relevanten Mengen gefunden wurden, dass Milch, Fleisch, Gemüse, Wild zurückgerufen und Heu entsorgt wurde. Als vermutete Ursache wird ein Zementwerk genannt, das bewilligt Blaukalk brannte, der auf einer Deponie mit HCB verunreinigt worden war, um ihn zu entsorgen und zu verwerten.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />HCB im Görtschitztal - Zugekauftes Futter macht Milch unauffällig ( vom 4. Dezember 2014 im Internet Archive), Wirtschaftsblatt, 30. November 2014, abgerufen am 19. Dezember 2014.</ref>
Einzelnachweise
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