Grundbachtalbrücke
| Grundbachtalbrücke | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Gesamtlänge | 450 m | |||||
| Anzahl der Öffnungen | 15 | |||||
| Längste Stützweite | 26,5 m | |||||
| Höhe | 25 m | |||||
| Lichte Höhe | 20 m | |||||
| Eröffnung | 1991 | |||||
| Lage | ||||||
| Koordinaten | 51° 30′ 13″ N, 9° 51′ 46″ O
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Die Grundbachtalbrücke ist eine 450 m lange Eisenbahnbrücke der Schnellfahrstrecke Hannover–Würzburg. Sie liegt zwischen den Ortsteilen Tiefenbrunn und Olenhusen der niedersächsischen Gemeinde Rosdorf<ref name="db-1980">Deutsche Bundesbahn, Bundesbahndirektion Hannover, Projektgruppe H/W Nord der Bahnbauzentrale, Dezernat für Öffentlichkeitsarbeit (Hrsg.): Neubaustrecke Hannover−Würzburg: Gemarkungen Rosdorf und Mengershausen. Faltblatt, 6 A4-Seiten, Planungsstand von 1980</ref>.
Das Bauwerk quert das Grundbachtal (in dem Grundbach und Luhbach zusammenfließen) westlich der Bundesautobahn 7 sowie die Kreisstraße 34. Es verfügt über 15 Öffnungen mit einer Spannweite von 26,5 m. Die lichte Höhe liegt bei bis zu 20 m.<ref name="db-1980"/>
Lage und Verlauf
Die Trasse verläuft gerade.<ref name="nbs-1983-4142">DB Projektgruppe Hannover-Würzburg (Nord) (Hrsg.): Neubaustrecke Hannover–Würzburg: Rosdorf, Mengershausen. Broschüre (12 Seiten, gefaltet) mit Stand vom 1. September 1983</ref> Die Gradiente steigt in südlicher Richtung durchgehend an.<ref name="db-1983-8">Deutsche Bundesbahn, Projektgruppe Hannover - Würzburg Nord (Hrsg.): Streckenkarte der Neubaustrecke Hannover–Würzburg. Abschnitt Northeim–Göttingen. Faltkarte mit Stand vom 1. August 1983</ref>
Südlich schließt sich ein rund 2 km langer Damm (km 104/105) und ein rund 2,8 km langer Einschnitt an. Bei km 108,5 folgt der Leinebuschtunnel.<ref name="nbs-1983-4142"/>
Geschichte
Das Bauwerk markiert den südlichen Rand des Planfeststellungsabschnitts 4.1 (Streckenkilometer 102,5 bis 105,6). In der Bauphase war eine geringfügige Verlegung des Grundbachs erforderlich, um einen Pfeiler im Bach zu vermeiden. Das Bauwerk wurde beidseitig mit zwei Meter hohen Brüstungen als Lärmschutz ausgestattet. Bei einer geplanten Bauzeit von 35 Monaten sollten 19.500 m³ Beton und 1.000 t Betonstahl verbaut werden.<ref name="nbs-1983-4142"/>
Einzelnachweise
<references />