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Gotthardschlag

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Gotthardschlag (Dorf)
Ortschaft
Katastralgemeinde Gotthardschlag
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Zwettl (ZT), Niederösterreich
Gerichtsbezirk Zwettl
Pol. Gemeinde Kottes-Purk
Koordinaten 48° 26′ 18″ N, 15° 16′ 1″ OKoordinaten: 48° 26′ 18″ N, 15° 16′ 1″ O
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Höhe 802 m ü. A.
Einwohner der Ortschaft (k. A. Hilfef3f0)
Fläche d. KG Vorlage:FLNdep1 (Vorlage:Metadaten Fläche AT KG)
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 06858
Katastralgemeindenummer 24223
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS

Vorlage:Check Geschlecht gegen WikidataBW

Gotthardschlag (früher auch Gotthartschlag) ist eine Ortschaft und eine Katastralgemeinde der Gemeinde Kottes-Purk im Bezirk Zwettl in Niederösterreich. Die Ortschaft hat Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft Einwohner (Stand )<ref name="Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft">Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft</ref>.

Geografie

Das Dorf liegt in einer Lichtung nordwestlich von Kottes, von der Nebenstraßen in vier Himmelsrichtungen führen. Im Westen fließt der Tiefenbach am Ort vorüber.

Siedlungsentwicklung

Zum Jahreswechsel 1979/1980 befanden sich in der Katastralgemeinde Gotthardschlag insgesamt 14 Bauflächen mit 9.683 m² und 8 Gärten auf 2.297 m², 1989/1990 gab es 17 Bauflächen. 1999/2000 war die Zahl der Bauflächen auf 43 angewachsen und 2009/2010 bestanden 18 Gebäude auf 38 Bauflächen.<ref name="bev">BEV: Regionalinformation 31.12.2018 auf bev.gv.at (online)</ref>

Geschichte

Der Ort wird spätestens 1302 zum ersten Mal schriftlich als Gotschalkeslag erwähnt<ref>Kurt Klein (Bearb.): Historisches Ortslexikon. Statistische Dokumentation zur Bevölkerungs- und Siedlungsgeschichte. Hrsg.: Vienna Institute of Demography [VID] d. Österreichische Akademie der Wissenschaften. Niederösterreich Teil 4, S. 91 (Onlinedokument, Erläuterungen. Suppl.; beide PDF – o.D. [aktual.]).</ref>.

Im Eintrag der Josephinischen Fassion aus Jahre 1786/87 gab es im heutigen Ort 12 Häuser<ref>Josephinische Fassion – Gemeinde Gotthartschlag mit den zugetheilten Ortschaften Hörans, Pfaffenschlag und Teichmanns (JosFass OM 283)</ref>

Im Jahr 1822 wurde der Ort als Dorf mit elf Häusern genannt, das nach Purk eingepfarrt war, wohin auch die Kinder eingeschult wurden. Die Herrschaft Prandhof besaß die Ortsobrigkeit, besorgte die Konskription und übte die Landgerichtsbarkeit. Die Untertanen und Grundholde des Ortes gehörten der Herrschaft Prandhof.<ref>Vorlage:Austria Topographie Steinius 1822</ref>

Nach der Entstehung der Ortsgemeinden 1849 wurde der Ort eine Katastralgemeinde der Ortsgemeinde Purk<ref>LGBL. NÖ. 2. Abt. Nr. 1/1855 2. Beilage 2. Abt., Seite 256</ref>.

Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in Gotthardschlag zwei Landwirte mit Direktvertrieb ansässig.<ref>Adressbuch von Österreich für Industrie, Handel, Gewerbe und Landwirtschaft, Herold Vereinigte Anzeigen-Gesellschaft, 12. Ausgabe, Wien 1938 PDF, Seite 257</ref>

Im Zuge der Niederösterreichischen Kommunalstrukturverbesserung wurde der Ort durch die Auflösung der Gemeinde Purk am 1. Jänner 1967 ein Teil der Gemeinde Kottes-Purk<ref>LGBL. NÖ. Nr. 523/1966, Seite 330</ref>.

Bodennutzung

Die Katastralgemeinde ist landwirtschaftlich geprägt. 133 Hektar wurden zum Jahreswechsel 1979/1980 landwirtschaftlich genutzt und 59 Hektar waren forstwirtschaftlich geführte Waldflächen. 1999/2000 wurde auf 116 Hektar Landwirtschaft betrieben und 77 Hektar waren als forstwirtschaftlich genutzte Flächen ausgewiesen. Ende 2018 waren 116 Hektar als landwirtschaftliche Flächen genutzt und Forstwirtschaft wurde auf 76 Hektar betrieben.<ref name="bev" /> Die durchschnittliche Bodenklimazahl von Gotthardschlag beträgt 25,5 (Stand 2010).

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Navigationsleiste Gemeindegliederung von Kottes-Purk