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Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften

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Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften
(GWUP)
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Gründung 11. Oktober 1987<ref>https://www.gwup.org/ueber-uns-uebersicht/gwup-geschichte</ref>
Auflösung Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Gründer Amardeo Sarma u. A.
Sitz Roßdorf (bei Darmstadt)
Vorläufer Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Nachfolger Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Zweck Volksbildung und Verbraucherschutz<ref name="Standard" />
Vorsitz André Sebastiani<ref>https://www.gwup.org/ueber-uns-uebersicht/vorstand</ref>
Geschäftsführung Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Eigentümer Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Umsatz Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 273: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))
Stiftungskapital Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 273: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))
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Freiwillige Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))
Mitglieder 2100 (2023)<ref>GWUP - Die Skeptiker – Geschichte. In: gwup.org. Abgerufen am 3. Oktober 2023.</ref>
Website www.gwup.org

Die Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften (GWUP) ist eine 1987 in Deutschland gegründete Organisation der Skeptikerbewegung mit Sitz in Roßdorf (bei Darmstadt).<ref name="focus_a">PA_FOC: ZEITGEIST: Verstand contra unbekannt. In: Focus Online. 13. Mai 2002, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 4. Januar 2014; abgerufen am 30. Dezember 2016.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.focus.de</ref> Die GWUP ist ein in Deutschland eingetragener Verein und als gemeinnützig anerkannt. Die mehr als 2100 Mitglieder (2021) sind, nach eigenen Angaben, Wissenschaftler oder wissenschaftlich interessierte Laien.<ref name="blog">Über uns | gwup | die skeptiker. Abgerufen am 29. Mai 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Einmal jährlich veranstaltet die GWUP eine Konferenz mit wechselnden Themenschwerpunkten.<ref name="focus_a" /> Vorsitzender der GWUP ist André Sebastiani.

Ziele und Themen

Die GWUP sieht ihre Hauptaufgabe in der kritischen Betrachtung von Theorien und Behauptungen aus Bereichen wie Verschwörungstheorien,<ref>Frankfurter Rundschau: Mondlandung: Mit Wissenschaft gegen Verschwörungstheorien. In: Frankfurter Rundschau. 1. Februar 2019 (fr.de).</ref> Parawissenschaften, Esoterik, Aberglaube und Alternativmedizin.<ref name="Themen">GWUP - Die Skeptiker - Themen. Abgerufen am 29. Mai 2023.</ref> Sie strebt Aufklärung im Sinne der Volksbildung und des Verbraucherschutzes an.<ref name="Standard">Kurt de Swaaf: Schluss mit dem Hokuspokus. In: derstandard.at. Abgerufen am 30. Dezember 2016.</ref> Die GWUP stellt die Bedeutung wissenschaftlichen Vorgehens und kritischen Denkens für gesellschaftliche Herausforderungen heraus.<ref name="programm">GWUP - Die Skeptiker - Was wir wollen. Abgerufen am 29. Mai 2023.</ref> Neben einer theoretischen Auseinandersetzung werden auch einzelne Personen wie Wünschelrutengänger, Telekinetiker, „Energetisierer“, alternative Heilkundler und Astrologen kritisiert und ihre Fähigkeiten empirisch überprüft.

Erklärtes Ziel ist die Förderung der Wissenschaften einschließlich ihrer Methoden. Wissenschaftliche Methoden sollen verbreitet, verständlich gemacht und auf Parawissenschaften, Pseudowissenschaften sowie verwandte Überzeugungssysteme angewendet werden. Dies umfasst auch die Information der Öffentlichkeit über den aktuellen wissenschaftlichen Kenntnisstand hinsichtlich parawissenschaftlicher Behauptungen.<ref name="Ziele">Die Ziele der GWUP. (PDF; 210 kB) GWUP, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 4. April 2015; abgerufen am 9. März 2017 (§2 der Vereinssatzung).</ref>

Themengebiete, mit denen sich die GWUP verstärkt beschäftigt, sind Gesundheit, Komplementär- und Alternativmedizin, dabei insbesondere Homöopathie. Kritische Beachtung sei im Gesundheitsbereich besonders angebracht, weil durch Glaube an nicht nachgewiesene Zusammenhänge wirkungsvollere Therapien unterblieben.<ref name="wiener">Eva Stanzl: Wissen versus Glauben. In: WienerZeitung.at, 30. Mai 2011, abgerufen am 27. Juli 2011.</ref><ref name="Zeit_1">Josephina Maier: Parawissenschaften: Ist das noch normal? In: zeit.de. 25. Mai 2009, abgerufen am 30. Dezember 2016.</ref> Hinzu kommt die Auseinandersetzung mit Okkultismus, Spiritismus, Esoterik oder Ideologien, wie sie z. B. der Anthroposophie zugrunde liegen; des Weiteren werden Themen aus den Bereichen Glaube bzw. Aberglaube sowie Kreationismus betrachtet, wobei Religion selbst kein Thema ist.<ref>Religion selbst ist kein Thema für die GWUP.</ref> Im Rahmen eines jährlichen Prognosechecks stehen Astrologie, Prophezeiungen und Vorhersagen im Fokus. Weitere Themenfelder sind Verschwörungstheorien, Paratechnologien, Alternative Medizin, Psychotechniken, Prä-Astronautik, UFOs, aber auch einzelne Fragestellungen etwa zum Turiner Grabtuch, NLP, Heilpraktiker.<ref name="Themen" />

In Deutschland engagiert sich die Gesellschaft auch schulpolitisch. So protestierte sie 2012 gegen einen Schulversuch in Hamburg, bei dem Elemente aus der Waldorfpädagogik eingesetzt werden sollten.<ref name="welt-122257406">Friederike Ulrich: Ein bisschen Waldorfschule für Wilhelmsburg:. In: welt.de. 26. November 2013, abgerufen am 30. Dezember 2016.</ref><ref name="waldi">Offener Brief des GWUP Wissenschaftsrates, Waldorf in Hamburg: Esoterik und “abstruse Ideen”, zusammenfassender Blogeintrag von Bernd Harder 26. November 2013, jeweils GWUP Webseite</ref> Der offene Brief des GWUP Wissenschaftsrates forderte, „statt esoterischer Lehren ohne Wenn und Aber eine aufgeklärte, moderne und wissenschaftliche Weltsicht ins Zentrum der Schulbildung zu stellen.“Vorlage:": Ungültiger Wert: ref= 2016 startete die von der GWUP unterstützte Initiative Informationsnetzwerk Homöopathie (INH),<ref name="netzwerk-Ein herz">Ein herzliches Willkommen im Informationsnetzwerk Homöopathie (INH). In: netzwerk-homoeopathie.eu. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 12. Januar 2018; abgerufen am 30. Dezember 2016.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.netzwerk-homoeopathie.eu</ref> in der sich Homöopathie-Kritiker organisieren.<ref name="deutsche-20160201">Homöopathiekritiker starten Informations-Netzwerk. In: deutsche-apotheker-zeitung.de. 7. September 2016, abgerufen am 30. Dezember 2016.</ref>

Organisation

Datei:GWUP 02.jpg
Sitz der GWUP in Roßdorf bei Darmstadt

Der Verein wurde 1987 in Bonn gegründet.<ref name="geschichte">GWUP-Geschichte, Website der GWUP, abgerufen am 27. Juni 2016.</ref> Er ist ein in Deutschland wegen der Förderung der Volksbildung als gemeinnützig anerkannter<ref name="welt_080111">Birgitta vom Lehn: Schummeln gehört zum Magie-Geschäft:. In: welt.de. 11. Januar 2008, abgerufen am 9. März 2017.</ref> eingetragener Verein mit Hauptsitz in Roßdorf bei Darmstadt.<ref name="focus_a" /> Die GWUP ist laut eigenen Angaben die älteste und größte Skeptiker-Organisation im deutschsprachigen Raum und versteht sich als Teil der internationalen Skeptikerbewegung.<ref name="blog" /> Als Vorläuferorganisationen nennt die GWUP die informelle Arbeitsgemeinschaft der Skeptiker zur Untersuchung von Pseudowissenschaften und Okkultem (ASUPO) und die 1903 gegründete Deutsche Gesellschaft zur Bekämpfung des Kurpfuschertums.<ref>War die GWUP die erste deutsche Skeptiker-Organisation Eintrag auf der Website der GWUP</ref>

Der wissenschaftliche Beirat, als „Wissenschaftsrat“ bezeichnet, berät den Verein und ist interdisziplinär besetzt. Er soll die wissenschaftlichen Standards der Vereinsarbeit sicherstellen. Dazu wird ein Vertreter des Wissenschaftsrats in den GWUP-Vorstand entsandt. Es besteht kein Zusammenhang mit dem Wissenschaftsrat.

In Roßdorf unterhält die GWUP das Zentrum für Wissenschaft und kritisches Denken, das hauptberuflich<ref name="focus_a" /> von Martin Mahner geleitet wird.<ref name="Standard" /> Dort werden unter anderem Anfragen von Journalisten und Interessierten beantwortet.<ref name="focus_a" /> Es wurde 1999 gegründet.<ref>Das Zentrum für Wissenschaft und kritisches Denken der GWUP. In: Skeptiker (4/2002)</ref> Etwa 200 Personen werden pro Jahr individuell beraten.<ref name="welt-6657702">Sophia Seiderer: Parawissenschaft: Nach Ufos kommt nun die Homöopathie für Tiere. In: welt.de. 5. März 2010, abgerufen am 9. März 2017.</ref> In Roßdorf befindet sich auch eine Präsenzbibliothek.

In Deutschland und Österreich gibt es mehrere Regionalgruppen der GWUP. Sie haben ihren Sitz in Berlin, Essen (für die Metropolregion Rhein-Ruhr), Hamburg, München, Stuttgart, Würzburg, Wien und Untersberg (für die Region Salzburg/Freilassing).<ref>Regionalgruppen der GWUP Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften, abgerufen am 26. Juli 2011.</ref> Die Wiener Regionalgruppe tritt in der Öffentlichkeit als Gesellschaft für kritisches Denken auf.<ref>Website der Gesellschaft für kritisches Denken</ref><ref name="zeit-2012-05-03">Stefan Müller: Skeptikerbewegung: Die Apokalypse in den Köpfen. In: zeit.de. 3. Mai 2012, abgerufen am 30. Dezember 2016.</ref>

Bernd Harder war langjähriges Vorstandsmitglied, war Pressesprecher und Verantwortlicher für den Blog der GWUP.<ref>https://www.gwup.org/who-is-who/865-harder-bernd</ref>

Struktur

Vorstand

die Vorstandsmitglieder 2024 waren:<ref>GWUP - Die Skeptiker - Vorstand. Abgerufen am 18. Mai 2024.</ref>

<templatestyles src="column-multiple/styles.css" />

  • André Sebastiani, Vorsitzender
  • Judith Faessler, stellvertretende Vorsitzende
  • Stefanie Handl, stellvertretende Vorsitzende
  • Rouven Schäfer, Beisitzer
  • Stefan Soehnle, Schatzmeister
  • Timur Sevincer, Beisitzer
  • Stefan Uttenthaler, Beisitzer
  • Stefanie Weig, Beisitzerin
  • Barbro Walker, Vertreterin des Wissenschaftsrats im GWUP-Vorstand

Wissenschaftsrat der GWUP

Im Wissenschaftsrat sind 2024 folgende Mitglieder:<ref>GWUP - Die Skeptiker - Wissenschaftsrat. Abgerufen am 31. Oktober 2024.</ref>

<templatestyles src="column-multiple/styles.css" />

Weitere Mitglieder des Wissenschaftsrats waren in der Vergangenheit:<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />GWUP-Wissenschaftsrat (Memento vom 28. Juli 2012 im Internet Archive)</ref>

<templatestyles src="column-multiple/styles.css" />

„Fellows“ der GWUP (Auswahl)

Die „Fellows“ stellen eine Auswahl an Persönlichkeiten der Skeptikerbewegung dar, die die GWUP in der Zeitschrift Skeptiker nennt:<ref>Inge Hüsgen: Die Fellows der GWUP. Hrsg.: GWUP. Nr. 2, 2018, S. 75.</ref>

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Weitere aktive und ehemalige bekannte Mitglieder (Auswahl)

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Aktivitäten

„SkepKon“ (Konferenz)

Seit 1989 veranstaltet die GWUP jährlich eine Konferenz, deren Ziel es unter anderem ist, Ergebnisse aus der Vereinsarbeit der Öffentlichkeit bekannt zu machen. 2011 stand diese Konferenz unter dem Motto Fakt und Fiktion und fand im Juli im Naturhistorischen Museum und der Technischen Universität in Wien statt.<ref>Veranstaltungsarchiv der GWUP, abgerufen am 12. Juli 2011.</ref> 2012 veranstaltete die GWUP vom 18. bis 20. Mai den 6th World Skeptics Congress in Berlin.<ref>6th World Skeptics Congress. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 30. Mai 2014; abgerufen am 27. Oktober 2014.</ref><ref>Kongress in Berlin: Lobbyisten gegen esoterische Umtriebe. Abgerufen am 27. Oktober 2014.</ref><ref>Skeptiker und Wunder Gottes: Die Jungfrau weint Männerblut. Abgerufen am 9. März 2017.</ref><ref>Welt-Skeptiker-Konferenz: Warum Esoterik und Ufos ernst zu nehmen sind. Abgerufen am 27. Oktober 2014.</ref> 2013 fand die Konferenz in Köln erstmals unter dem Namen SkepKon statt.<ref>Alle Vorträge der Skepkon 2013 jetzt zum Nachlesen im Blog. Abgerufen am 27. Oktober 2014.</ref> 2014 fand die SkepKon in München,<ref name="Skepkon2014">Skeptiker-Konferenz: Engelkurse und Pseudotherapien. Abgerufen am 27. Oktober 2014.</ref> 2015 in Frankfurt<ref name="fr-online-30682176">Corina Silvia Socaciu: Goethe-Universität: Konferenz der Skeptiker. In: fr-online.de. 12. Mai 2015, abgerufen am 9. März 2017.</ref> und 2016 in Hamburg statt.<ref name="diesseit-1465509600">SkepKon 2016: Spielverderber in Aktion. In: diesseits.de. 7. Mai 2016, abgerufen am 30. Dezember 2016.</ref> 2017 tagte die SkepKon in Berlin.<ref>Skeptical 2017: Fakten sind sexy! Urania Berlin, abgerufen am 16. September 2018.</ref><ref>Sebastian Leber: Fakten gegen den groben Unsinn. In: Der Tagesspiegel Online. 2. Mai 2017, ISSN 1865-2263 (tagesspiegel.de [abgerufen am 16. September 2018]).</ref><ref>Mit Sachlichkeit gegen den Unsinn. In: sueddeutsche.de. 1. Mai 2017, abgerufen am 9. März 2018.</ref> Köln war 2018 der Veranstaltungsort. Zum zweiten Mal konnte die Vortragsreihe Skeptical stattfinden.<ref>Skeptical: Busting the Bullshit. 18. Mai 2018 (hpd.de [abgerufen am 21. Mai 2018]).</ref> Redner waren unter anderem Lydia Benecke, Natalie Grams, Nikil Mukerji und Uwe Kanning.<ref>Gerd Stelling: SkepKon - Programm. Abgerufen am 21. Mai 2018.</ref> 2019 referierten auf der SkepKon in Augsburg unter anderem Gerd Antes, Florian Aigner und Norbert Aust.<ref>Programm SkepKon 2019 in Augsburg. (PDF) GWUP, abgerufen am 8. Juni 2019.</ref> Beim Skeptical traten Tommy Krappweis und Methodisch inkorrekt! auf.<ref>Programm Sceptical 2019. (PDF) GWUP, abgerufen am 8. Juni 2019.</ref><ref>Veronika Lintner: Mondlandung ein Fake? Wissenschaftler entkräften solche Mythen. Abgerufen am 29. Mai 2023.</ref>

Das „Goldene Brett vorm Kopf“

Im Rahmen des Publikumstages der GWUP-Konferenz 2011 in Wien wurde auch erstmals der jährliche satirische Negativpreis das Goldene Brett vorm Kopf verliehen. Ab der zweiten Vergabe 2012 gibt es neben einem Preisträger auch einen Preis für das Lebenswerk. Zu jedem Preis gibt es eine Laudatio.<ref>Wegen der Covid19-Pandemie fand diese am 15. Dezember 2020 nicht als Präsenzveranstaltung statt. GWUP: Die Verleihung: Das Goldene Brett 2020. Abgerufen am 9. Februar 2021.</ref> In beiden Kategorien werden sowohl Einzelpersonen als auch Organisationen, Unternehmen oder Produkte ausgezeichnet, darunter etwa der Kopp Verlag, Demeter (Anbauverband) oder Hevert-Arzneimittel sowie Persönlichkeiten wie Peter Fitzek, Harald Walach und Sucharit Bhakdi.

„Psi-Test“

Datei:GWUP 01.jpg
Zentrum für Wissenschaft und kritisches Denken der GWUP

Die GWUP führt seit 2004 jährlich sogenannte Psi-Tests zur Überprüfung paranormaler Fähigkeiten durch.<ref name="geschichte" /><ref>Christoph Drösser: gesellschaft: Alles Hokuspokus. In: Die Zeit. Nr. 43, 2004 (zeit.de).</ref> Zunächst wurden die Tests in Abstimmung mit James Randi im Rahmen der One Million Dollar Paranormal Challenge<ref name="Vortest">Corinna Sachs: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Der One-Million-Dollar Test. (Memento vom 23. Januar 2013 im Internet Archive) wdr.de, 12. Oktober 2004.</ref> durchgeführt, später eigenständig. Für den Nachweis paranormaler Fähigkeiten ist ein Preisgeld von 10.000 Euro ausgeschrieben. Bisher (Stand 2017) hat noch niemand das Preisgeld gewonnen. Der Testablauf wird im Vorhinein zwischen Kandidat und der GWUP vereinbart. Bis 2010 nahmen rund 30 Kandidaten, meist Pendler und Wünschelrutengeher, an den Psi-Tests teil. Bei keinem der Tests konnte ein Erfolg erzielt werden.<ref>Ralf Nestler: Die Macht der Strahlen. In: Die Zeit, Nr. 34/2009.</ref><ref name="zeit-2011-05-31a">Bernd Kramer: Skeptiker: Die Geisterjäger. In: zeit.de. 31. Mai 2011, abgerufen am 30. Dezember 2016.</ref> Die Psi-Tests finden im Biozentrum der Universität Würzburg statt. Auch 2013 konnte keiner der Probanden einen Nachweis seiner paranormalen Fähigkeiten erbringen. Dieser Test wurde von dem Journalisten und Psychologen Sebastian Bartoschek mit Mikrofon und Kamera begleitet.<ref>Podcast Hoaxilla</ref> 2014 berichteten die Berliner Morgenpost,<ref name="mobil-130596568">Wolfgang Büscher: Wunder gesucht. In: mobil.morgenpost.de. 27. Juli 2014, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 12. Februar 2015; abgerufen am 30. Dezember 2016.</ref> Welt.de<ref name="welt-130641478">Wolfgang Büscher: Übernatürliche Gaben: Alles Hokuspokus? Hier werden Wunder entlarvt. In: welt.de. 28. Juli 2014, abgerufen am 30. Dezember 2016.</ref> und das ZDF<ref>heute-nacht vom 23. Juli 2014</ref> über die Tests. 2015 berichtet die ARD.<ref name="ardmedia-8758102302">Der Wasser-Flüsterer – Ein Wünschelruten-Gänger muss sich beweisen – SWR Fernsehen RP</ref> 2016 wurden die Tests vom Bayerischen Rundfunk begleitet.<ref>@1@2Vorlage:Toter Link/www.br.de (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im März 2024. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot</ref> 2017 berichteten Der Tagesspiegel<ref>Sebastian Leber: Gibt es Beweise für übersinnliche Kräfte? In: Der Tagesspiegel Online. 16. August 2017, ISSN 1865-2263 (tagesspiegel.de [abgerufen am 16. September 2018]).</ref> und der Deutschlandfunk<ref>Bernd Schlupeck: Parawissenschaften – Telekinese auf dem Prüfstand. In: Deutschlandfunk. 10. August 2017 (deutschlandfunk.de [abgerufen am 16. September 2018]).</ref> über die Psi-Tests. 2018 berichtete der humanistische Pressedienst.<ref>Die Psi-Tests der GWUP 2018. 17. August 2018, abgerufen am 29. Mai 2023.</ref> 2020 waren sie Thema einer Prüfungsfrage der Reife- und Diplomprüfung an berufsbildenden höheren Schulen in Österreich.<ref>Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung (Hrsg.): Standardisierte kompetenzorientierte schriftliche Reife- und Diplomprüfung, BHS Angewandte Mathematik HAK. 5. Mai 2020 (mathago.at [PDF; 324 kB]).</ref>

Carl-Sagan-Preis für Journalisten

Der Preis soll einen Beitrag honorieren, der aus kritischer und wissenschaftlicher Sicht über ein Thema aus dem Bereich der Parawissenschaften informiert oder die Konsequenzen von parawissenschaftlich basierten Entscheidungen für das Individuum/die Gesellschaft aufzeigt. Teilnahmeberechtigt sind Journalisten und Wissenschaftskommunikatoren.

Liste der Preisträger

„Prognosecheck“

Seit dem Jahr 2002<ref name="geschichte" /> wird jährlich eine von Michael Kunkel, Mathematiker und Consultant in einer Versicherungsfirma, erstellte<ref>Prognosencheck 2012. Abgerufen am 27. Oktober 2014.</ref> Rückschau auf die astrologischen Prognosen des vergangenen Jahres veröffentlicht.<ref>Wahrsager sind Unwahrsager – außer Paul. In: Badische Zeitung, 16. Dezember 2010.</ref> Die Prognosen werden gesammelt und auf einer Website veröffentlicht. Sie stammen überwiegend aus dem Internet (ca. 70 %), des Weiteren aus Zeitungen, Zeitschriften und aus Büchern. Im Jahre 2010 wurden ca. 110 Prognosetexte und Webseiten von über 60 Wahrsagern und Astrologen ausgewertet.<ref>GWUP Wahrsager Prognosecheck 2010, aufgerufen am 9. März 2017.</ref> Im Jahr 2014 berichtete die Süddeutsche Zeitung.<ref name="sz-">dpa: Wahrsagerei für 2014: Kritiker sehen Orakel-Debakel. In: sueddeutsche.de. 12. Dezember 2014, abgerufen am 27. August 2020.</ref> 2015 berichtete die FAZ<ref name="faz-1.3964522">lhe: Der Weltuntergang hat Hochkonjunktur. In: FAZ.net. 14. Dezember 2015, abgerufen am 30. Dezember 2016.</ref> und der Kölner Stadtanzeiger.<ref name="ksta-23358340">Maria Dohmen: Reportage: Ein Blick in die Zukunft: Der Besuch bei einer Hellseherin. In: ksta.de. 30. Dezember 2016, abgerufen am 30. Dezember 2016.</ref> 2016 berichtete die ZEIT.<ref>Jahreswechsel: Kritiker: Wahrsager lagen 2016 daneben. In: Zeit Online. 15. Dezember 2016, abgerufen am 28. August 2017.</ref> 2018 berichtet die Berliner Morgenpost.<ref>Berliner Morgenpost – Berlin: Hellseher sagten für 2018 Weltuntergänge und den WM-Titel voraus. 13. Dezember 2018, abgerufen am 29. Mai 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Homöopathie / Aktion „10:23“

Die GWUP tritt als Kritiker der Homöopathie auf.<ref name="Standard" /><ref name="zeit-2011-05-31">Bernd Kramer: Pseudowissenschaften: Der akademische Geist. In: zeit.de. 31. Mai 2011, abgerufen am 30. Dezember 2016.</ref> Im Jahr 2005 wurde eine Unterschriftensammlung initiiert, die sich gegen die besondere Behandlung der Homöopathie als Heilmethode in Deutschland richtete.<ref>Resolution gegen Homöopathie</ref> Im Jahr 2011 beteiligte sich die GWUP an der internationalen Aktion 10:23, bei der Homöopathie-Kritiker in der Öffentlichkeit größere Mengen an hochpotenzierten Homöopathika einnahmen, um auf wissenschaftlich nicht anerkannte Grundlagen der Homöopathie und wissenschaftlich nicht nachgewiesene Wirkung der Homöopathika hinzuweisen.

„Skeptics in the Pub“

In Hamburg,<ref name="Sitp-Hamburg">„Skeptics in the Pub“. Abgerufen am 27. Oktober 2014.</ref> Berlin,<ref name="Sitp-Berlin">Berlin Skeptics. Abgerufen am 27. Oktober 2014.</ref> und Wien<ref name="Sitp-Wien">„Skeptics in the Pub“. Abgerufen am 16. Mai 2016.</ref> finden regelmäßig Vorträge in lockerer Kneipenatmosphäre zu skeptisch-wissenschaftlichen Themen statt. Es gibt derzeit über 100 Gruppen weltweit, die teilweise mit der GWUP zusammenarbeiten oder von dieser organisiert werden und dieses informelle Format durchführen.

„March for Science“

Die GWUP unterstützte durch verschiedene Referenten und mediale Unterstützung den March for Science, unter anderem in Bonn/Köln (Rouven Schäfer, GWUP-Vorstand),<ref>Bilder vom March for Science in Bonn. Hochschule Bonn-Rhein-Sieg (H-BRS), abgerufen am 16. September 2018.</ref> Hamburg (Julia Offe, GWUP-Vorstand),<ref>Mark Spoerrle: G20-Gipfel: Trump auf Hotelsuche. In: Zeit Online. 11. April 2017, abgerufen am 6. Mai 2017.</ref> Frankfurt (Holm Hümmler),<ref>March for Science Dr. Stephanie Dreyfürst und die Skeptiker untersuchen PSI-Phänomene. In: Rhein-Main.Eurokunst. 24. April 2017 (eurokunst.com [abgerufen am 16. September 2018]).</ref> Heidelberg (Natalie Grams) und Berlin (Amardeo Sarma).<ref>Manfred Ronzheimer: Jahrestreffen der „Skeptiker“: Zweifeln hält gesund. In: Die Tageszeitung: taz. 5. Mai 2017, ISSN 0931-9085 (taz.de [abgerufen am 16. September 2018]).</ref>

„Skeptiker – Zeitschrift für Wissenschaft und kritisches Denken“

In der von der Gesellschaft seit 1987 herausgegebenen Quartalszeitschrift Skeptiker werden Artikel, Berichte und Interviews veröffentlicht. Die Zeitschrift versteht sich nicht als Vereinsblatt, sondern als Special-Interest-Zeitschrift. Die Redaktionsleiterin ist Inge Hüsgen. Der Skeptiker hat 2500 Abonnenten (Stand 2017).<ref name="geschichte" />

Schriftenreihe

In der Schriftenreihe der Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften erschienen bislang folgende Bände:

  1. Irmgard Oepen, Amardeo Sarma (Hrsg.): Parawissenschaften unter der Lupe. Lit, Münster 1995, ISBN 3-8258-2357-1. (2. erweiterte Auflage: Lit, 1998)
  2. Irmgard Oepen, Amardeo Sarma (Hrsg.): Paramedizin. Analysen und Kommentare. Lit, Münster 1998, ISBN 3-89473-721-2.
  3. Irmgard Oepen, Krista Federspiel, Amardeo Sarma, Jürgen Windeler (Hrsg.): Lexikon der Parawissenschaften. Astrologie, Esoterik, Okkultismus, Paramedizin, Parapsychologie kritisch betrachtet. Lit, Münster 1999, ISBN 3-8258-4277-0.<ref>Christoph Pöppe: Lexikon der Parawissenschaften. In: Spektrum der Wissenschaft, Heft 8/2000, S. 112.</ref>

Rezeption in Medien

Aktionen der GWUP finden regelmäßig Eingang in den redaktionellen Teil deutschsprachiger Massenmedien.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Medienecho (Memento des Vorlage:IconExternal vom 12. März 2017 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.gwup.org, Website der GWUP, abgerufen am 28. Februar 2017.</ref> So wurden die PSI-Tests der GWUP und die One Million Dollar Challenge 2004 unter anderem in der ARD-Sendung Quarks & Co vorgestellt.<ref name="sachs">Corinna Sachs: Der „One-Million-Dollar“ Preis. (PDF; 699 kB) wdr.de, 12. Dezember 2004, S. 2–7, S. 7.</ref> Vor allem unmittelbar vor und während der Konferenz berichten Tageszeitungen und Online-Medien über Themen und Hintergründe.<ref name="Standard" /><ref name="Zeit_1" /> GWUP-Mitglieder wurden mehrmals bei Fernsehsendungen zu Themenbereichen, mit denen sich der Verein befasst, als Experten eingeladen, so zum Beispiel Heinz Oberhummer zum Thema „Wieviel Unvernunft verträgt die Wissenschaft?“ in der ServusTV-Sendung Talk im Hangar 7,<ref>Tolle Theorien Talk im Hangar 7, Sendung vom 6. Mai 2010.</ref> Amardeo Sarma als Gast in der ARD-Sendung Menschen bei Maischberger zum Thema „Seher und Propheten“,<ref name="fr-online-2802792">Felix Ehring: TV-Kritik „Maischberger“: Mit Engeln in Kontakt. In: fr-online.de. 6. Januar 2010, abgerufen am 9. März 2017.</ref> Klaus Schmeh beim Hellseher-Casting in der RTL-Sendung Punkt 12<ref>Hellseher-Casting bei RTL: GWUP bohlt mit Blog der GWUP, abgerufen am 1. August 2011.</ref> oder Bernd Harder in der SWR-Sendung Menschen der Woche zum Thema Weltuntergang 2012.<ref>SWR-Sendung Menschen der Woche vom 14. Januar 2012.</ref>

2008 wurde eine Fernsehdokumentation über die PSI-Tests der GWUP produziert. Diese wurde unter dem Titel Alles fauler Zauber!? Das Übersinnliche auf dem Prüfstand im deutschsprachigen Raum von mehreren Fernsehsendern ausgestrahlt.<ref>Informationen zur Dokumentation vom Regisseur Claus Hanischdörfer, abgerufen am 1. August 2011.</ref> Über die PSI-Tests aus dem Jahr 2011 berichtet der Bayerische Rundfunk im Rahmen der Fernsehsendung Vor Ort – Die Reportage.<ref>BR-Sendung: Vor Ort – Die Reportage, Wahre Gabe oder fauler Zauber? – Übersinnliches unter Beweis, 17. Januar 2012.</ref> Über die Psi-Tests 2012 berichtete der MDR.<ref>Bericht MDR. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 6. Februar 2013; abgerufen am 27. Oktober 2014.</ref> 2014 wurde die GWUP als Hauptkritiker des vorübergehend geplanten Bachelors in Homöopathie in Traunstein erwähnt<ref>Homöopathie-Studium: Master of Verdünnung. Abgerufen am 27. Oktober 2014.</ref><ref>Bachelor für Homöopathen – Ärger um die Kügelchen-Akademie. Abgerufen am 27. Oktober 2014.</ref><ref>Neues Homöopathie-Studium nur Etikettenschwindel? Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 27. Oktober 2014; abgerufen am 27. Oktober 2014.</ref><ref>Umstrittenes Homöopathie-Studium: Die Globulisierungs-Falle. Abgerufen am 27. Oktober 2014.</ref> 2015 gab Martin Mahner in der deutschen Ausgabe von National Geographic ein Interview über die Aktivitäten der GWUP<ref name="national-2015">Ines Bellinger: Prinzip Skepsis. In: National Geographic. 2015, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 12. März 2017; abgerufen am 9. März 2017.</ref> und in der Frankfurter Rundschau wurde über die Skepkon 2015 berichtet.<ref name="fr-online-30682176" /> 2016 berichtete Der Tagesspiegel.<ref name="tagesspiegel-12912750">Ralf Nestler: Parawissenschaft: Rechtsdrehender Schnee. In: tagesspiegel.de. 2. Februar 2016, abgerufen am 30. Dezember 2016.</ref> 2016 berichtete Spiegel Online über das Goldene Brett vorm Kopf. 2017 berichteten die Süddeutsche Zeitung,<ref>Kathrin Zinkant: Mit Sachlichkeit gegen den Unsinn. In: sueddeutsche.de. 2017, ISSN 0174-4917 (sueddeutsche.de [abgerufen am 16. September 2018]).</ref> Der Tagesspiegel<ref>Sebastian Leber: Fakten gegen den groben Unsinn. In: Der Tagesspiegel Online. 2. Mai 2017, ISSN 1865-2263 (tagesspiegel.de [abgerufen am 16. September 2018]).</ref> und Die Tageszeitung<ref>Manfred Ronzheimer: Jahrestreffen der „Skeptiker“: Zweifeln hält gesund. In: Die Tageszeitung: taz. 5. Mai 2017, ISSN 0931-9085 (taz.de [abgerufen am 16. September 2018]).</ref> über die Skepkon. Zum Thema Verschwörungstheorien wurde der Pressesprecher der GWUP, Bernd Harder, wiederholt als Experte interviewt, unter anderem von der Süddeutschen Zeitung<ref>Clara Lipkowski Au: Strategien gegen alle Übel dieser Welt. In: sueddeutsche.de. 7. Juni 2017, ISSN 0174-4917 (sueddeutsche.de [abgerufen am 16. September 2018]).</ref><ref>Hannes Vollmuth: Diese Menschen lassen die Luft aus Verschwörungstheorien. In: sueddeutsche.de. 2016, ISSN 0174-4917 (sueddeutsche.de [abgerufen am 16. September 2018]).</ref> und der Frankfurter Rundschau.<ref>Frankfurter Rundschau: Mondlandung: Mit Wissenschaft gegen Verschwörungstheorien. In: Frankfurter Rundschau. (fr.de [abgerufen am 16. September 2018]).</ref>

Kontroversen

Kritik durch Edgar Wunder

Als Kritiker der GWUP trat der Soziologe Edgar Wunder in Erscheinung, selbst ein ehemaliges Gründungsmitglied des Vereins und langjähriger Redaktionsleiter der GWUP-Zeitschrift Der Skeptiker. Er bemängelte 1999, die GWUP selbst stelle kaum Untersuchungen zum Nachweis paranormaler Phänomene an, sondern „verstehe sich als Kampfverband gegen alles, was der etablierten Wissenschaft zuwiderlaufe.“<ref name="zeit-1999-01-28">Grabenkämpfe. In: zeit.de. 28. Januar 1999, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 10. April 2023; abgerufen am 30. Dezember 2016.</ref> Nach Ansicht von Wunder führen viele GWUP-Mitglieder einen Weltanschauungskampf ohne hinreichende fachliche Kenntnis und argumentieren selektiv und unsachlich.<ref>Edwin Baumgartner: Skeptiker: Das Brett vom Kopf reißen, Wiener Zeitung, 20. Oktober 2015</ref> Daraufhin stieß er die Gründung der Gesellschaft für Anomalistik an.<ref>Martina Gröschl: Von allen guten Geistern verlassen. falter.at, 5. März 2003, abgerufen am 12. Mai 2024.</ref>

Richtungsstreit

Im April 2023 führte der Rücktritt von Amardeo Sarma, dem langjährigen Vorsitzenden der Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften (GWUP), zu einer Neuwahl des Vorsitzenden. Holm Hümmler wurde im Mai 2023 als Nachfolger gewählt, obwohl seine Kandidatur vorher nicht angekündigt gewesen war. Eine kleine Gruppe von GWUP-Mitgliedern soll diese jedoch vorbereitet haben. Die Wahlentscheidung verursachte Unzufriedenheit innerhalb der GWUP, da ein Teil der Mitgliedschaft die Wahl als unerwartete Richtungsentscheidung für die zukünftige thematische und öffentliche Ausrichtung des Vereins ansah. Bei einem Austausch in einer GWUP-internen Mailingliste wurde laut Süddeutsche Zeitung von einem „Putsch“ und einer „feindlichen Übernahme“ gesprochen.<ref name=":0">Markus C. Schulte von Drach: Wie sich der Skeptiker-Verein GWUP selbst zerlegt. 12. April 2024, abgerufen am 12. April 2024.</ref>

In den Jahren vor der Wahl hatte eine Fraktion innerhalb der GWUP eine verstärkte Auseinandersetzung mit gesellschaftlich diskutierten Themen wie den sogenannten Critical Studies (Gender Studies, Critical Race Theory, Postcolonial Studies und Queer Studies) sowie Kernenergie gefordert. Hümmler kündigte hingegen an, er wolle die „alte GWUP“ zurück und den Verein entlang ihres traditionellen Profils weiterentwickeln.<ref name=":0" /><ref>"Wokeness" – Ein Freibrief für Critical Studies? 8. November 2023, abgerufen am 6. April 2024.</ref><ref>acook: An Interview with German Skeptic Holm Hümmler | Skeptical Inquirer. 28. März 2023, abgerufen am 6. April 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Der Konflikt führte dazu, dass prominente Mitglieder, wie Amardeo Sarma und Edzard Ernst sich zurückzogen. Bei einer Mitgliederversammlung am 11. Mai 2024 fand eine vorgezogene Neuwahl statt.<ref name=":0" /> Bei dieser setzte sich eine Gruppe um den Kandidaten André Sebastiani gegen das Team von Holm Hümmler durch.<ref>Der Richtungsstreit bei den deutschen Skeptikern ist erstmal entschieden. 13. Mai 2024, abgerufen am 13. Mai 2024.</ref>

Während und nach dem Richtungsstreit bildeten sich zwei neue Gesellschaften. Eine Gruppe um Sebastiani gründete das Informationsnetzwerk Skeptische Gesellschaft, dessen Ziel es ist, „kritisch und offen mit Anderen und besonders mit Andersdenkenden zu diskutieren“.<ref>smos: Informationsnetzwerk Skeptische Gesellschaft (SkepGes). Abgerufen am 26. Dezember 2024.</ref> Ende 2024 gründeten Hümmler und andere<ref>Who is who. Abgerufen am 26. Dezember 2024.</ref> unter dem Namen Skeptix einen neuen Verein mit ähnlichem Programm wie die GWUP, der sich „der Förderung wissenschaftlichen Denkens und rationaler Entscheidungsfindung“ widmet.<ref>Wir sind Skeptix! 21. Dezember 2024, abgerufen am 26. Dezember 2024.</ref>

Weblinks

Commons: GWUP – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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Koordinaten: 49° 51′ 50,5″ N, 8° 44′ 42,6″ O

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