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Franz Koppelhuber

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Franz Koppelhuber (* 1885 in Steyr; † 1965 ebenda) war ein österreichischer Architekt und Bildhauer.

Leben

Datei:Krematorium Steyr 001.jpg
Krematorium am Städtischen Urnenfriedhof

In den 1920er Jahren fertigte er gemeinsam mit Hans Pontiller für den Garten des Neuen Herrenhauses im Sensenwerk Schmiedleithen (Gemeinde Grünburg) am Ort mehrere teils figurengezierte Wasserbecken.<ref>Eva Berger: Historische Gärten Österreichs. Band 2. Böhlau, Wien 2003, ISBN 3-205-99352-7, S. 172.</ref> Er adaptierte 1923 die Steyrer Industriehalle für die vom Verein Arbeiterheim gegründete Volkskino Gesellschaft. Beginn des Kinobetriebs war 1923.<ref>Manfred Brandl: Neue Geschichte von Steyr. Ennsthaler 1980, ISBN 3-85068-093-2, S. 141.</ref> In den Jahren 1926/27 wurde das Steyrer Krematorium nach seinen Plänen erbaut, Eröffnung war 1927. Im gleichen Jahr errichtete er gemeinsam mit Paul Theer Gebäude für das Strandbad Klagenfurt.<ref>woerthersee-architektur.at: Strandbad aufgerufen am 17. November 2015.</ref> Sein Kriegerdenkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges an der Stadtpfarrkirche Steyr wurde 1933 enthüllt, die über den Namenstafeln angebrachte Bronzefigur des Erzengels Michael ist ein Entwurf Josef Franz Riedels,<ref name="Seidl">Christina Seidl: Das Kriegerdenkmal an der Stadtpfarrkirche von Steyr. In: Rudolf Koch und Bernhard Prokisch (Hrsg.): Stadtpfarrkirche Steyr. Ennsthaler 1993, ISBN 3-85068-366-4, S. 307ff.</ref> die Herstellung übernahm Adolf Wagner von der Mühl (1884–1962).<ref>Neue Geschichte von Steyr. S. 74.</ref> Im Entwurf Koppelhubers war ursprünglich eine Marienfigur vorgesehen. Seit 1982 erinnert ein vor dem Denkmal aufgestellter Kubus des lokalen Steinmetzes Helmut Buric auch an die Opfer des Zweiten Weltkrieges.<ref name="Seidl"/><ref>Stadtpfarrkirche Steyr, Personenregister: Eintrag Buric, Helmut.</ref> Ab 1954 war Koppelhuber Architekt des Sensenhammers mit Zubau der Petermandlschen Messersammlung hinter dem Innerberger Stadel (Heimathaus Steyr, heute Museum der Stadt Steyr). Dies geschah nach Plänen des Sensengewerken Josef Zeitlinger aus Leonstein, der den Sensenhammer zur Verfügung gestellt hatte. 1957 wurden Sensenhammer und Messersammlung eröffnet.<ref>Neue Geschichte von Steyr. S. 246.</ref>

Galerie

Weblinks

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Einzelnachweise

<references />

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