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Eva Berger (Kunsthistorikerin)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Eva Berger (* 20. Oktober 1955 in Wien) ist eine österreichische Kunsthistorikerin mit Spezialisierung auf den Bereich der österreichischen Gartenkunst, Gartengeschichte und Gartenkultur.

Leben und Werk

Eva Berger studierte Kunstgeschichte und Geschichte an der Universität Wien und an der Universität Hamburg. Das Thema ihrer 1984 an der Universität Wien approbierten Dissertation lautet "Quellenmaterial zu den Bedingungen barocker Profanbaukunst in Österreich". Seit 1984 bis 2021 war sie am Forschungsbereich Landschaftsarchitektur und Landschaftsplanung der Technischen Universität Wien beschäftigt (seit 1987 als Universitätsassistentin, seit 2001 mit dem Thema "Historische Gärten in Österreich. Gärten und Parks von der Renaissance bis um 1930" habilitiert). Sie lehrte als außerordentliche Universitätsprofessorin an der TU Wien und an der Universität Wien. Ihre hauptsächlichen Forschungsbereiche sind Gartenkunst, Gartengeschichte, Gartenkultur und Gartendenkmalpflege.

Sie ist Gründungsmitglied der seit 1991 bestehenden Österreichischen Gesellschaft für historische Gärten und seit 2010 ehrenamtliche Generalsekretärin der ÖGHG sowie Mitherausgeberin der Zeitschrift "Historische Gärten" der ÖGHG.

Ab 2003 ist sie Mitglied der Fachgruppe Bildung, Forschung und Beratung der Österreichischen Gartenbau-Gesellschaft. Seit 2006 ist sie Mitglied, seit 2015 Advisory Member und seit 2019 Ehrenmitglied des Internationalen Komitees für Kulturlandschaften von ICOMOS- IFLA (ISCCL International Scientific Committee on Cultural Landscapes, International Council on Monuments and Sites - International Federation of Landscape Architects.).

2003 erhielt sie den Anerkennungspreis des Wissenschaftspreises des Landes Niederösterreich. 2021 erhielt sie das Große Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich in Anerkennung ihrer Forschungen zur österreichischen Gartenkunst.

Buchpublikationen

  • Historische Gärten und Parks in Österreich. Erste Erfassung der Garten- und Parkanlagen von der Renaissance bis um 1930. 1. Band: Niederösterreich, Burgenland. Böhlau Verlag, Wien-Köln-Weimar 2002, ISBN 3-205-99305-5.
  • Historische Gärten und Parks in Österreich. Erste Erfassung der Garten- und Parkanlagen von der Renaissance bis um 1930. 2. Band: Oberösterreich, Salzburg, Vorarlberg, Kärnten, Steiermark, Tirol. Böhlau Verlag, Wien-Köln-Weimar 2003, ISBN 3-205-99352-7
  • Historische Gärten und Parks in Österreich. Erste Erfassung der Garten- und Parkanlagen von der Renaissance bis um 1930. 3. Band: Wien. Böhlau Verlag, Wien-Köln-Weimar 2004, ISBN 3-205-99353-5.
  • mit Anette Freytag (Hrsg.): Géza Hajós zum 65. Geburtstag (= Die Gartenkunst. Bd. 19, Nr. 2, 2007). Wernersche Verlagsgesellschaft, Worms 2007, ISSN 0935-0519
  • mit Astrid Göttche und Christian Hlavac Hg., Historische Gärten und Parks in Österreich, Böhlau Verlag, Wien-Köln-Weimar 2012I, ISBN 978-3-205-78795-2
  • Menschen und Gärten im Barock. Das Leben und Treiben in Lustgärten vornehmlich in der kaiserlichen Haupt- und Residenzstadt Wien, Wernersche Verlagsgesellschaft, Worms 2013, ISBN 978-3-88462-337-4
  • Historische Gärten und Naturparks. Niederösterreichisches Landesarchiv und Niederösterreichisches Institut für Landeskunde Hg., Niederösterreichische Kulturwege, 38. Heft, St. Pölten 2014, ISBN 978-3-901635-81-6
  • "Viel herrlich und schöne Gärten." Sechshundert Jahre Wiener Gartenkunst, Böhlau Verlag, Wien-Köln-Weimar 2016, ISBN 978-3-205-20332-2
  • Flachdach, Dachterrasse, Dachgarten. Eine kleine Wiener Geschichte des Wohnens im Freien "zwischen Himmel und Erde", Böhlau Verlag, Wien-Köln-Weimar 2021, ISBN 978-3-205-21281-2

Weblinks

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