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Ford Motor Company of Southern Africa

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Ford Motor Company of Southern Africa

colspan="2" class="notheme" style="background:#Vorlage:Standardfarbe; color:#Vorlage:Standardfarbe; padding:1em 0;" | Ford.svg
Rechtsform Proprietary Limited Company
Gründung 1923
Sitz SudafrikaDatei:Flag of South Africa.svg Südafrika: Pretoria
Mitarbeiterzahl ca. 3700 (2016)<ref name="over"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Overview (Memento vom 17. Januar 2017 im Internet Archive) auf der Website der Ford Motor Company of Southern AfricaVorlage:Abrufdatum</ref>
Branche Automobilhersteller
Nutzfahrzeughersteller
Motorenbau

Die Ford Motor Company of Southern Africa (Pty.) Ltd. ist ein Automobil- und Nutzfahrzeughersteller mit Unternehmenshauptsitz in Pretoria.

Es handelt sich um eine 100%ige Tochtergesellschaft der Ford Motor Company.<ref name="over" />

Geschichte

Das Unternehmen wurde 1923 gegründet.<ref name="over" /> Ein Jahr später wurden die ersten T-Modelle in Port Elizabeth montiert.<ref>Ford in South Africa. Information on Ford in South Africa from 1903-1990, Informationen und Bilder auf www.dyna.co.za.</ref><ref name="automechnika2013">"South African Automotive Policy Evolution", in: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />automechika. Catalogue 2013 (Memento des Vorlage:IconExternal vom 6. Februar 2017 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.automechanikasa.co.za, S. 62–71.</ref> Damit war Ford der erste Automobilhersteller in Südafrika.<ref name="automechnika2013" /><ref>M. Compton / T. J. Gallwey: Motor Assemblies Limited. A small South African Assembly Plant that became a major Manufacturer, 2009.</ref>

Das Montagewerk in Silverton bei Pretoria wurde 1967 eröffnet (nach anderen Quellen 1968<ref name="fcc">Ford Oldtimer und Motorsport Club Cologne e. V. im ADAC: Ford Südafrika – SAMCOR.</ref>).

Zusammen mit der Sigma Motor Corporation, die damals zu Anglo American gehörte und u. a. Mazda-Modelle für den lokalen Markt produzierte, gründete Ford 1985 die South African Motor Corporation (Samcor). Im Jahr 1988 zog sich Ford aus wirtschaftlichen und politischen Gründen aus Südafrika zurück.

Von Samcor wurden Pkw- und Nutzfahrzeug-Modelle der Marken Ford, Mazda sowie die südafrikanische Version des Mazda 323 als Sao Penza produziert.

Eine Quelle bestätigt den Verkauf des Mazda 323 unter dem Markennamen Sao Penza zwischen 1991 und 1992 auf dem britischen Markt.<ref name="Beaulieu">George Nick Georgano (Chefredakteur): The Beaulieu Encyclopedia of the Automobile. Fitzroy Dearborn Publishers, Chicago 2001, ISBN 1-57958-293-1, S. 1413. (englisch)</ref>

Mit der erneuten Übernahme von Samcor-Anteilen (45 %) im Jahr 1994 kehrte Ford nach Südafrika zurück.<ref>Apartheid Gone, Ford Back in South Africa, in New York Times vom 29. November 1994.</ref>

Im Jahr 2000 übernahm Ford die Mehrheit der Samcor-Anteile, das damit zu Ford Motor Company of Southern Africa wurde.<ref>Deon Sonnekus: Samcor becomes Ford of Southern Africa, in: News24 vom 21. August 2000.</ref> Der Vertrieb der Marke Mazda erfolgt seit 2014 wieder über ein eigenes Händlernetzwerk.<ref>Irma Venter: Mazda invests R150m as it splits from Ford in SA, in: Engineering News vom 19. September 2014.</ref>

In Silverton werden derzeit Ford Ranger und Mazda BT-50 produziert. Zudem verfügt die FMCSA über ein 1964 eröffnetes Motorenwerk in Struandale nahe Port Elizabeth.<ref name="over" /><ref name="fcc" /> Die dort gefertigten Aggregate werden in 148 Länder exportiert.<ref>Charles Cornew: African adventures, in: Automotive Manufacturing Solutions vom 4. November 2014.</ref>

Besondere Modelle

Datei:1981 Ford Cortina Mk V Bakkie Pickup.jpg
Ford Cortina Pick-up Mk V (1981)

Von 1971 bis 1987 wurde in Südafrika der Ford Cortina Pick-up (ab 1982: Ford P100) hergestellt. Er basierte auf dem jeweiligen Cortina-Modell und wurde ab 1982 nach Europa exportiert.

Nach dem Zusammenschluss mit der Samcor begann Ford, seine europäischen Modelle – Ford Escort und Ford Sierra – mit Badge-Engineering durch die auf Mazda-Modellen basierenden Ford Laser / Ford Meteor und Ford Telstar zu ersetzen. Der Ford Husky basierte auf dem Mitsubishi L300.<ref>Werbung für den Ford Husky auf flickr.com.</ref>

Internationale Bekanntheit erreichte das Modell Sierra XR8, von dem zwischen 1984 und 1988 insgesamt 250 Fahrzeuge hergestellt wurden. Das äußerlich an den Lufteinlässen an der Motorhaube zu erkennende Fahrzeug leistete bei 5 Litern Hubraum allerdings nur rund 209 PS.<ref>Bruno von Rotz: Mit richtigen Muskeln - der unbekannte Ford Sierra XR8, auf: Zwischengas.com vom 25. Januar 2016.</ref>

Unter dem Namen Perana wurden zudem leistungsverstärkte südafrikanische Ford-Modelle nach Europa exportiert.

Weblinks

Commons: Samcor – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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