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Fickmühlen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Stadt Geestland
Das Ortswappen bitte nur als Dateipfad angeben!
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(165)&title=Fickm%C3%BChlen 53° 38′ N, 8° 47′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(165) 53° 38′ 21″ N, 8° 47′ 6″ O
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Höhe: 6 m ü. NHN
Fläche: 5,35 km²<ref name="destatis1973" />
Einwohner: 165 (1. Jan. 1973)<ref name="destatis1973" />
Bevölkerungsdichte: 31 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. März 1974
Eingemeindet nach: Bederkesa
Postleitzahl: 27624
Vorwahl: 04745
Lage von Fickmühlen in Niedersachsen
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Fickmühlen ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist ein Dorf der Ortschaft Bad Bederkesa in der Stadt Geestland im niedersächsischen Landkreis Cuxhaven.

Geografie

Lage

Fickmühlen liegt im nördlichen Elbe-Weser-Dreieck ca. 20 km nordöstlich von Bremerhaven. Das Dorf befindet sich an der Landesstraße 119 zwischen Bad Bederkesa und Neuenwalde im Süden des Flögelner Holzes.

Nachbarorte

Flögeln
Kompassrose, die auf Nachbargemeinden zeigt Bad Bederkesa
Drangstedt

(Quelle:<ref name="Karte" />)

Geschichte

Früher lag der Ort in der Börde Ringstedt und im Amt Bederkesa. Während der Franzosenzeit wurde Fickmühlen der Commune Bederkesa zugeordnet, die im Kanton Beverstedt im Département des Bouches du Weser (Département der Wesermündungen) war. Von 1859 bis 1885 gehörte der Ort zum Amt Lehe und anschließend zum Kreis Lehe (1885–1932) beziehungsweise zu den Landkreisen Wesermünde (1932–1977) oder Cuxhaven. Das Dorf bekam 1840 den Status einer Landgemeinde. Diese schloss auch das Gut mit ein. 1876 wurde die gleichnamige Gemarkung gebildet.

Eingemeindungen

Im Zuge der Gebietsreform in Niedersachsen, die am 1. März 1974 stattfand, wurde die zuvor selbständige Gemeinde Fickmühlen ein Ortsteil des Fleckens (Bad) Bederkesa in der Samtgemeinde Bederkesa,<ref name="Flurnamen" /> die zum 1. Januar 2015 aufgelöst wurde, da sich ihre Mitgliedsgemeinden mit der Stadt Langen zur neuen Stadt Geestland zusammenschlossen.<ref name="Neubildung" />

Einwohnerentwicklung

Jahr 1910 1925 1933 1939 1950 1956 1961 1970 1973
Einwohner 115 153 135 139 255 215 187 172 165
Quelle <ref name="Gemeindeverzeichnis1910" /> <ref name="Rademacher" /> <ref name="Gemeindeverzeichnis1956" /> <ref name="Gemeindeverzeichnis1970bis1982" /><ref name="Gemeindeverzeichnis1971" /> <ref name="destatis1973" />
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Politik

Ortsrat und Ortsbürgermeister

Fickmühlen wird auf kommunaler Ebene vom Ortsrat der Ortschaft Bad Bederkesa vertreten. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.

Wappen

Der Entwurf des Kommunalwappens von Fickmühlen stammt von dem Heraldiker und Wappenmaler Gustav Völker, der zahlreiche Wappen im Landkreis Cuxhaven geschaffen hat.<ref name="Wappen" />

[[Datei:{{#property:p94}}|100px|links|Wappen von Fickmühlen]] Blasonierung:Geteilt, oben in Rot ein wachsender silberner Kranich mit goldenem Schnabel, unten in Silber ein halbes rotes Mühlrad.“<ref name="Wappen">Landkreis Wesermünde (Hrsg.): Wappen des Landkreises Wesermünde. Grassé Offset Verlag, Bremerhaven/Wesermünde 1973, OCLC 469321470 (201 S., eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden. [abgerufen am 23. Oktober 2021]).</ref>
Wappenbegründung: Der Kranich ist dem Wappen des Adelsgeschlechtes „von der Lieth“ entlehnt, dem vom 14. bis zum 18. Jahrhundert das „Gut Fickmühlen“ gehörte. Das Mühlrad weist auf die Wassermühle hin, nach der der Ort benannt ist.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Datei:Rittergut Valenbrook Herrenhaus.jpg
Herrenhaus Gut Valenbrook

Bauwerke

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Denkmäler

  • Ein Kriegerdenkmal für die Gefallenen und Vermissten aus dem Ersten und Zweiten Weltkrieg steht in Fickmühlen auf dem Friedhof.<ref name="Grabsteine I" />
  • In der Ortschaft Flögeln befindet sich ein Kriegerdenkmal, das die eigenen Gefallenen und Vermissten aus dem Ersten und Zweiten Weltkrieg und die der Gemeinde Fickmühlen ehrt.<ref name="Grabsteine II" /><ref name="Denkmalprojekt" />

Grünflächen und Naherholung

  • Durch den Ort führt die blaue Radwanderroute „Geest- und Moorroute“

Literatur

  • Ernst Beplate: Die ehemaligen Mühlen zu Fickmühlen, Elmlohe und Neumühlen. Hrsg.: Männer vom Morgenstern, Heimatbund an Elb- und Wesermündung e. V. (= Jahrbuch der Männer vom Morgenstern. Nr. 71). Eigenverlag, Bremerhaven 1992, ISBN 3-931771-75-X, S. 127–144 (379 S.).
  • Erika Friedrichs (Bearb. und Erg.), August Pech (Aufzeichn.): Familienbuch des Kirchspiels Flögeln: bestehend aus den Dörfern Flögeln und Fickmühlen; vom Beginn der Kirchenbücher 1700 bis 1900. 3. Auflage. Eigenverlag, Bremerhaven 2003, OCLC 255253085 (148 S.).
  • Karl-Otto Ahrens, Sönke Hansen (Red.): Bad Bederkesa in Gegenwart und Vergangenheit: eine Ortskunde. Hrsg.: Männer vom Morgenstern, Heimatbund an Elb- und Wesermündung e. V. (= Sonderveröffentlichungen des Heimatbundes der Männer vom Morgenstern. Band 38). 2. Auflage. Eigenverlag, Bremerhaven 2004, ISBN 3-931771-38-5 (160 S., eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden. [abgerufen am 9. September 2021]).
  • Ernst Beplate: Chronik 850 Jahre Bederkesa. Hrsg.: Flecken Bad Bederkesa. Eigenverlag, Bad Bederkesa 2009, OCLC 1099188316 (135 S., eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden. [abgerufen am 9. September 2021]).
  • Ernst Beplate: Chronik von Fickmühlen. Bad Bederkesa 2012 (125 S.).
    • Heike Schlichting: Rezension zu Ernst Beplates Chronik von Fickmühlen, Meckelstedt – von der Eiszeit bis 1946, Lintig – von der Eiszeit bis 1945. In: Stader Geschichts- und Heimatverein (Hrsg.): Stader Jahrbuch 2012. Eigenverlag, 2012, ISSN 0930-8946, S. 281–283, S. 278 (310 S., Digitalisat [PDF; 2,7 MB; abgerufen am 9. September 2021]).

Weblinks

Einzelnachweise

<references> <ref name="Denkmalprojekt">Gefallenendenkmal – Flögeln, Landkreis Cuxhaven, Niedersachsen. In: Onlineprojekt Gefallenendenkmäler. Oktober 2006, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 19. Juni 2012; abgerufen am 9. September 2021.</ref> <ref name="destatis1973">

Niedersächsisches Landesverwaltungsamt (Hrsg.): Gemeindeverzeichnis für Niedersachsen. Gemeinden und Gemeindefreie Gebiete. Eigenverlag, Hannover 1. Januar 1973, S. 47, Landkreis Wesermünde (Digitalisat [PDF; 21,3 MB; abgerufen am 9. September 2021]).

</ref> <ref name="Flurnamen">

Der BibISBN-Eintrag Vorlage:BibISBN/393177127X ist nicht vorhanden. Bitte prüfe die ISBN und lege ggf. einen neuen Eintrag an.

</ref> <ref name="Gemeindeverzeichnis1910">

Ulrich Schubert: Gemeindeverzeichnis Deutschland 1900 – Landkreis Lehe. Angaben vom 1. Dezember 1910. In: gemeindeverzeichnis.de. 14. März 2021, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 20. März 2023; abgerufen am 9. September 2021.

</ref> <ref name="Gemeindeverzeichnis1956">

Vorlage:Gemeindeverzeichnis Deutschland 1956

</ref> <ref name="Gemeindeverzeichnis1970bis1982"> </ref> <ref name="Gemeindeverzeichnis1971">

Statistisches Bundesamt Wiesbaden (Hrsg.): Amtliches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland – Ausgabe 1971 (Bevölkerungsstand: 27. Mai 1970, Gebietsstand 1. Januar 1971). W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1971, S. 104 (Digitalisat).

</ref> <ref name="Grabsteine I">

Grabsteine – Friedhof Fickmühlen (Geestland, Cuxhaven) – Kriegerdenkmal. In: grabsteine.genealogy.net. 2015, abgerufen am 9. September 2021.

</ref> <ref name="Grabsteine II">

Grabsteine – Friedhof Flögeln (Geestland, Cuxhaven) – Kriegerdenkmal. In: grabsteine.genealogy.net. 2010, abgerufen am 9. September 2021.

</ref> <ref name="Karte">

Übersichtskarte Landkreis Cuxhaven. In: cuxland-gis.landkreis-cuxhaven.de. November 2016, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 11. Dezember 2019; abgerufen am 9. September 2021.

</ref> <ref name="Neubildung">

Gesetz über die Neubildung der Stadt Geestland, Landkreis Cuxhaven. In: Niedersächsische Staatskanzlei (Hrsg.): Niedersächsisches Gesetz- und Verordnungsblatt (Nds. GVBl.). Nr. 26/2012. Hannover 8. November 2012, S. 430, S. 4 (<templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Digitalisat (Memento vom 10. Juli 2018 im Internet Archive) [abgerufen am 9. September 2021]).

</ref> <ref name="Rittergut">

Valenbrook – Unsere Geschichte. In: Webseite Rittergut Valenbrook. Abgerufen am 9. September 2021.

</ref> <ref name="Rademacher">

Vorlage:Verwaltungsgeschichte.de

</ref> </references>

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende