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Eparchie Breslau-Koszalin

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Eparchie Breslau-Koszalin
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Basisdaten
Kirche eigenen Rechts Ukrainische Griechisch-Katholische Kirche
Staat Polen
Kirchenprovinz Erzeparchie Przemyśl-Warschau
Diözesanbischof Włodzimierz Juszczak OSBM
Weihbischof Mariusz Dmyterko
Gründung Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Fläche Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) km²
Pfarreien 39 (2020 / AP 2021)
Einwohner Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))
Katholiken 25.000 (2020 / AP 2021)
Anteil Fehler im Ausdruck: Unerwarteter Operator < %
Diözesanpriester 24 (2020 / AP 2021)
Ordenspriester 1 (2020 / AP 2021)
Katholiken je Priester 1000
Ständige Diakone 1 (2020 / AP 2021)
Ordensbrüder 1 (2020 / AP 2021)
Ordensschwestern 10 (2020 / AP 2021)
Ritus Byzantinischer Ritus
Liturgiesprache Ukrainisch
Kathedrale Vinzenz und Jakobus in Breslau
Konkathedrale Entschlafen der allerheiligsten Gottesgebärerin in Köslin
Website www.cerkiew.net.pl
Kirchenprovinz
Karte der Kirchenprovinz Erzeparchie Przemyśl-Warschau

Die Eparchie Breslau-Koszalin (lat.: Dioecesis Vratislaviensis-Coslinensis ritus bysantini ucraini) ist eine in Polen gelegene Eparchie der ukrainischen griechisch-katholischen Kirche mit Sitz in Breslau.

Geschichte

Bis zum Zweiten Weltkrieg waren die griechisch-katholischen Gemeinden Polens im Südosten des Landes (Eparchie Przemyśl und Apostolisches Exarchat Łemkowszczyzna) konzentriert. In der Aktion Weichsel wurden 1947 die meisten ethnischen Ukrainer und Lemken – und damit der Großteil der Griechisch-Katholiken Polens – aus ihrer Heimat in die neu zur Volksrepublik Polen gekommenen ehemaligen deutschen Ostgebiete zwangsumgesiedelt. Die griechisch-katholische Kirche wurde während der kommunistischen Herrschaft unterdrückt. Sie bestand jedoch im Untergrund weiter und konnte sich ab 1957 zumindest auf Gemeindeebene wieder betätigen. Seit dem Zerfall der Sowjetunion kamen zudem griechisch-katholische Ukrainer als Arbeitsmigranten, Studenten und Flüchtlinge in den Westen Polens, wo vor allem in den Großstädten neue Gemeinden entstanden.<ref>Eparchy of Wrocław-Koszalin: History, Ukrainian Greek Catholic Church, abgerufen am 18. Februar 2026.</ref>

Die Eparchie Breslau-Danzig wurde am 24. Mai 1996 durch Papst Johannes Paul II. mit der Apostolischen Konstitution Ecclesia catholica errichtet und der Erzeparchie Przemyśl-Warschau als Suffragandiözese unterstellt.<ref>Ioannes Paulus II: Const. Apost. Ecclesia catholica, AAS 88 (1996), n. 10, S. 795f.</ref> Sie umfasste die griechisch-katholischen Gemeinden westlich des Flusses Weichsel.

Am 25. November 2020 gab die Eparchie Breslau-Danzig die nordöstlichen Teile ihres Territoriums zur Errichtung der Eparchie Olsztyn-Danzig ab und wurde in Eparchie Breslau-Koszalin umbenannt.<ref>Erezione dell’Eparchia di Olsztyn-Gdańsk (Polonia) di rito bizantino-ucraino, rendendola suffraganea dell’Arcieparchia di Przemyśl-Warszawa, nomina del Primo Vescovo e modifica del nome dell’Eparchia di Wrocław-Gdańsk. In: Tägliches Bulletin. Presseamt des Heiligen Stuhls, 25. November 2020, abgerufen am 25. November 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Ordinarien

Datei:Wroclaw kosciol swWincentego.jpg
Kathedrale St. Vinzenz und St. Jakobus in Breslau

Bischöfe der Eparchie Breslau-Danzig

Bischöfe der Eparchie Breslau-Koszalin

  • Włodzimierz Juszczak OSBM, seit 2020

Siehe auch

Weblinks

Commons: Eparchie Breslau-Koszalin – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />