Notice: Unexpected clearActionName after getActionName already called in /var/www/html/includes/context/RequestContext.php on line 338
Heidelberg Army Heliport – Wikipedia Zum Inhalt springen

Heidelberg Army Heliport

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
(Weitergeleitet von ETIE)
Heidelberg AHP
Datei:Heidelberg Army Heliport aerial image.JPG
Kenndaten
ICAO-Code ETIE
IATA-Code QHD
Flugplatztyp Sonderflughafen
Koordinaten 49° 23′ 33″ N, 8° 39′ 9″ OKoordinaten: 49° 23′ 33″ N, 8° 39′ 9″ O
 {{#coordinates:49,392395|8,652635|primary
dim=10000 globe= name= region=DE-BW type=airport
  }}
Höhe über MSL 109 m  (358 ft)
Verkehrsanbindung
Entfernung vom Stadtzentrum 3 km südwestlich von Heidelberg
Strasse A 5, Landesstraße 600a (Speyerer Straße)
Basisdaten
Eröffnung vor 1945<ref>@1@2Vorlage:Toter Link/www.rnz.deRhein-Neckar-Zeitung vom 11. April 2011 (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im April 2018. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot</ref>
Betreiber US Army
Fläche 15,6 ha
Start- und Landebahnen
08/26 (stillgelegt) 1067 m × 30 m Beton
17/35 (stillgelegt) 401 m × 12 m Beton

Der Heidelberg Army Heliport (AHP, Vorlage:Flughafen-Codes), zuvor Heidelberg Army Airfield, ist ein ehemaliger Militärflugplatz der US Army im Heidelberger Stadtteil Kirchheim, der nach der Verlegung der amerikanischen Flugzeuge nach Mannheim und Wiesbaden im September 2002 nur noch als Hubschrauberlandeplatz (Heliport) benutzt wurde.<ref>Airfield. Stadt Heidelberg, abgerufen am 25. November 2024.</ref> Im Zuge der Konversion der Standorte der US-Armee in Schwetzingen, Heidelberg und Mannheim bis 2015 wurde der Heliport am 30. April 2014 an die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben übergeben.<ref>Bundesanstalt für Immobilienaufgaben: US-Streitkräfte geben die Liegenschaft US-Flugplatz Pfaffengrund in Heidelberg zurück. 20. Mai 2014, abgerufen am 15. August 2025.</ref> Ein Teil des Areals war vom Landmaschinenhersteller John Deere genutzt.

Geschichte

Der Flugplatz wurde angelegt, nachdem die US Army ab April 1945 einen Stützpunkt angelegt hatte<ref>Nicolaus Niebylski, Kaisa Eilenberger, Mara Renner: Frühling 1945. In: ruprecht. 29. Mai 2023, abgerufen am 25. November 2024.</ref> und am 23. August 1948 die ehemalige Großdeutschland-Kaserne Sitz des amerikanischen Hauptquartiers wurde.<ref>Amerikaner in Heidelberg. Heidelberger Geschichtsverein, abgerufen am 25. November 2024.</ref> Das Rollfeld bestand zunächst nur aus einer Rasenfläche und wurde erst 1954 befestigt.<ref>Die Gebäude der US Army sind wirklich gut in Schuss. Rhein-Neckar-Zeitung, 5. Dezember 2011, abgerufen am 25. November 2024.</ref> Der ausgebaute Flugplatz verfügte über zwei Landebahnen, eine in ungefährer Nord-Süd- (401 × 12 m) und die andere in ungefährer Ost-West-Richtung (1067 × 30 m).<ref>Flugplatz Heidelberg. mil-airfields.de, abgerufen am 25. November 2024.</ref>

Datei:Heidelberg Heliport AHP (ETIE) view on crossing street.JPG
Kreuzung der Kreisstraße K 9706 mit dem östlichen Teil der stillgelegten Landebahn 08/26

Im Zuge der Verlegung des USAREUR-Hauptquartiers nach Wiesbaden wurde der Flugplatz 2013 geschlossen. Eine weitere Verwendung des Militärflugplatzes als ziviler Flugplatz war aufgrund des gefährlichen und schwierigen Anflugs aus östlicher Richtung und der relativ kurzen Landebahn unwahrscheinlich. Zudem quert die Kreisstraße 9706 den östlichen Teil der Landebahn 08/26. Außerdem beschwerten sich einige der Anwohner des angrenzenden Heidelberger Stadtteils Pfaffengrund bereits in der Vergangenheit über Fluglärm. Verwendet wurde der Flugplatz seit der Umfunktionierung zum Heliport nur noch im Rahmen von Maßnahmen der medizinischen Notfallhilfe oder der öffentlichen Sicherheit sowie für Einsätze zur Unterstützung der umliegenden Einrichtungen der US-Armee.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Dienstliche Anweisung zu Nutzung des Flugplatzes (PDF-Dokument; 617 kB) (Memento des Vorlage:IconExternal vom 21. Mai 2014 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/afod.hqusareur.army.mil</ref>

Im Jahr 2025 hat ein Ultraleichtflugzeug, an dem die Frontscheibe zerbrochen ist, eine Notlandung auf dem Flugplatz ausgeführt.<ref>SWR: Scheibe an Ultraleichtflugzeug bricht: Notlandung in Heidelberg, Pilot im Glück. 2. März 2025, abgerufen am 15. August 2025.</ref><ref>RNF: Heidelberg: Notlandung auf dem Airfield. 3. März 2025, abgerufen am 15. August 2025.</ref>

Einheiten und Einrichtungen

Datei:Heidelberg Army Heliport ETIE.jpg
Vorfeld und Tower vor dem Abzug der US-Armee

Zuständig für die Verwaltung des Heliports war zur Aufgabe der Leiter der Abteilung Heeresflieger der USAREUR/7A. Ursprünglich war das zunächst das 207. Luftfahrt-Regiment in Heidelberg stationiert<ref>Buch über die Erinnerung an seinen Besuch des 207. Luftfahrt-Regiment</ref>, welches jedoch in die 214. Luftfahrt-Kompanie umbenannt wurde, ehe diese wiederum 2006 an die 12. Kampf-Heeresfliegerbrigade angeschlossen wurde.<ref>Informationen zur Stationierung des 214. Luftfahrt-Regiments</ref><ref>Foto eines Teils des 214. Luftfahrt-Regiments</ref>

Die Anlage umfasst eine Fläche von 15,6 (nach anderen Angaben 16,8)<ref>Präsentation der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben im Zuge der Konversion der US-Flächen in Heidelberg vom Februar 2013</ref> Hektar, von denen, ohne die Landeflächen, 1,8 Hektar überbaut sind. Dort stehen insgesamt 14 Gebäude: der Tower, acht Hallen sowie fünf weitere ein- oder zweistöckige Gebäude.<ref name=":0">Bundesanstalt für Immobilienaufgaben: US-Flugplatz Pfaffengrund. Abgerufen am 15. August 2025.</ref>

Panoramabild des Heliports von Osten

Konversion

Im Oktober 2014 wurde bekannt, dass das Areal des ehemaligen Flugplatzes von November 2014 bis Mai 2016 durch den weltmarktführenden Landtechnik-Hersteller John Deere zeitweise angemietet wird.<ref>Rhein-Neckar-Zeitung vom 30. Oktober 2014</ref><ref>Bundesanstalt für Immobilienaufgaben: John Deere nutzt das Airfield. 31. Oktober 2014, abgerufen am 15. August 2025.</ref> John Deere betreibt im nahegelegenen Mannheim und Bruchsal Werke und nutzt den Flugplatz zur Produktpräsentation unter Praxisbedingungen und Schulung von Vertriebspartnern.<ref>Rhein-Neckar-Zeitung vom 31. Oktober 2014</ref>

Es gab immer wieder Überlegungen für Nachnutzen.<ref>NABU: Konversion des US-Flugfeldes Pfaffengrund - Der Heidelberger NABU legt ein Konzept vor. 12. November 2014, abgerufen am 15. August 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref name=":0" />

Es werden immer wieder temporäre Vermietungen vorgenommen, u. a. auch für das Musikvideo "Dark Knight", welches vom Frankfurter Deutschrapper „Mattschwarz Rose Gold“ am Heidelberg Army Heliport gedreht wurde.

Im Jahr 2023 wurde vom Gemeinderat Heidelberg ein Konzept zur Zwischennutzung beschlossen, dass in den Sommermonaten auf dem Airfield kleinere, öffentliche Veranstaltungen und Aktivitäten aus den Bereichen Sport, Freizeit und Kultur ermöglicht werden sollen.<ref>Stadt Heidelberg: Konzept für Zwischennutzung auf dem Airfield beschlossen. 19. Mai 2023, abgerufen am 15. August 2025.</ref> Im Jahr 2024 wurde es als Festivalgelände für „Air Beats Open Air“ mit 2500 Zuschauern genutzt.<ref>RNZ: Heidelberg: Das Airfield wird erneut zum Festivalgelände. 27. Juni 2025, abgerufen am 15. August 2025.</ref>

Im Jahr 2025 wurde vom Gemeinderat ein Nachnutzungskonzept diskutiert, welches Elemente des Landwirtschaftsparks, eine Veranstaltungsfläche und flexible Freizeitangebote vorsieht und in der Folge auch so genutzt wurde, u. a. für ein.<ref>Stadt Heidelberg: 04.02.2025 Nachnutzung Airfield: Stadt Heidelberg schlägt vielfältig nutzbares Areal vor. Abgerufen am 15. August 2025.</ref>

Siehe auch

Weblinks

Commons: Heidelberg Army Heliport – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang Heeresflugplatz Altenstadt | Flugplatz Ansbach-Katterbach | Baumholder Army Airfield | Flughafen Berlin Brandenburg | Fliegerhorst Büchel | Heeresflugplatz Bückeburg | Heeresflugplatz Celle | Fliegerhorst Diepholz | Fliegerhorst Faßberg | Heeresflugplatz Fritzlar | NATO-Flugplatz Geilenkirchen | Flugplatz Grafenwöhr | Hohenfels Army Airfield | Fliegerhorst Hohn | Fliegerhorst Holzdorf | Flugplatz Illesheim | Fliegerhorst Ingolstadt/Manching | Kaiserslautern Depot Army Heliport | Flughafen Köln/Bonn | Laage | Landstuhl Hospital | Flugplatz Laupheim | Fliegerhorst Lechfeld | Fliegerhorst Meppen | Fliegerhorst Neuburg | Heeresflugplatz Niederstetten | Fliegerhorst Nörvenich | Fliegerhorst Nordholz | Ramstein Air Base | Schleswig | Spangdahlem Air Base | Stuttgart Army Airfield | Vilseck Army Airfield | Flugplatz Wiesbaden-Erbenheim | Fliegerhorst Wittmundhafen | Fliegerhorst Wunstorf Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden. Vorlage:Klappleiste/Ende