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Deutsches Institut für Menschenrechte

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Deutsches Institut
für Menschenrechte e. V.
(DIMR)
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Gründung 8. März 2001<ref name="institut">Das Institut. Deutsches Institut für Menschenrechte, abgerufen am 11. Februar 2021.</ref>
Auflösung Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Gründer Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Sitz Berlin
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Nachfolger Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Zweck Forschungsinstitut, nationale Menschenrechtsinstitution (NHRI)
Vorsitz Beate Rudolf (Direktorin)
Geschäftsführung Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Eigentümer Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Umsatz Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 273: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))
Stiftungskapital Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 273: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))
Beschäftigte Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))
Freiwillige Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))
Mitglieder Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))
Website www.institut-fuer-menschenrechte.de
Datei:Berlin Mitte Zimmerstraße Deutsches Institut für Menschenrechte.jpg
Sitz des Instituts in der Zimmerstraße in Berlin-Kreuzberg

Das Deutsche Institut für Menschenrechte (DIMR) ist eine Menschenrechtsorganisation mit Sitz in Berlin. Der eingetragene Verein wurde am 8. März 2001 gegründet.<ref name="institut" /> Als nationale Menschenrechtsinstitution arbeitet das DIMR auf Grundlage der „Pariser Prinzipien“ der Vereinten Nationen.<ref name="kontext"/> Es beschäftigte im Mai 2024 etwa 130 hauptamtliche Mitarbeiter.<ref name="team"/>

Grundlagen

Seit 2015 ist das Gesetz über die Rechtsstellung und Aufgaben des Deutschen Instituts für Menschenrechte<ref>DIMRG Gesetz über die Rechtsstellung und Aufgaben des Deutschen Instituts für Menschenrechte. Abgerufen am 8. Juni 2021.</ref> (DIMRG) maßgeblich.<ref name="DIMR">Gesetz über die Rechtsstellung und Aufgaben des Deutschen Instituts für Menschenrechte vom 16. Juli 2015 (BGBl. I S. 1194). juris, 16. Juli 2015, abgerufen am 14. April 2018.</ref> Nach dem Gesetz und der Satzung besteht politische Unabhängigkeit, die Finanzierung ist jedoch vom Auftraggeber (Bundestag) bzw. Etat des Bundeshaushalts abhängig. Die Finanzierung erfolgt in erster Linie durch öffentliche Mittel aus dem deutschen Bundeshaushalt soweit sie im Haushaltsplan des Deutschen Bundestags aufgenommen sind, § 1 Abs. 1 S. 2 DIMRG;<ref name="DIMR" /> für einzelne Projekte werden Drittmittel eingeworben.

Die Richtlinien für die inhaltliche Arbeit legt ein Kuratorium fest.

Das Institut begleitet und überwacht zudem die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention und der UN-Kinderrechtskonvention. Es hat hierfür im Mai 2009<ref>Die Monitoring Stelle zur UN-Behindertenrechtskonvention. Friedrich-Ebert-Stiftung, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 24. Juni 2021; abgerufen am 21. Juni 2021. Monitoring-Stelle UN-Behindertenrechtskonvention. Deutsches Institut für Menschenrechte, abgerufen am 21. Juni 2021.</ref> und im November 2015<ref>BMFSFJ: Manuela Schwesig eröffnet neue Monitoring-Stelle zur UN-Kinderrechtskonvention. Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, 17. November 2015, abgerufen am 21. Juni 2021. Monitoring-Stelle UN-KRK. Deutsches Institut für Menschenrechte, abgerufen am 21. Juni 2021.</ref> jeweils eine Monitoring-Stelle eingerichtet. Die Bundesregierung hat das Institut mit einer unabhängigen innerstaatlichen Berichterstattung zu den Konventionen des Europarats zur Unterbindung des Menschenhandels und der Ausnutzung der Prostitution anderer sowie zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt (Istanbul-Konvention) betraut, wofür im November 2022 entsprechende Berichterstattungsstellen eingerichtet wurden.<ref>BMSFJ: Neue Berichterstattungsstelle. Bundesregierung verstärkt Kampf gegen Menschenhandel. Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, 18. November 2022, abgerufen am 17. Mai 2023., BMFSFJ: Start der unabhängigen Berichterstattungsstelle. Deutschland setzt zentrale Verpflichtungen aus der Istanbul-Konvention um. Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, 25. November 2022, abgerufen am 17. Mai 2023.</ref>

Auftrag und Tätigkeit

Der Auftrag ist per Gesetz<ref>§ 2 Gesetz über die Rechtsstellung und Aufgaben des Deutschen Instituts für Menschenrechte.</ref> und Satzung<ref>Satzung des eingetragenen Vereins Deutsches Institut für Menschenrechte. Deutsches Institut für Menschenrechte, 22. September 2015, abgerufen am 14. April 2018.</ref> festgelegt. Das Institut forscht interdisziplinär und anwendungsorientiert zu menschenrechtlichen Fragen und beobachtet die Menschenrechtssituation in Deutschland. Es berichtet jährlich dem Deutschen Bundestag<ref name="DIMR" /> und verfasst Stellungnahmen für nationale wie internationale Gerichte (sog. amicus-curiæ-Stellungnahmen) sowie internationale Menschenrechtsgremien.

Mit den Menschenrechtsgremien der Vereinten Nationen, des Europarats und der Europäischen Union arbeitet es eng zusammen. Das Institut ist außerdem Mitglied im Weltverband der nationalen Menschenrechtsinstitutionen (Global Alliance of National Human Rights Institutions)<ref>Global Alliance of National Human Rights Institutions (GANHRI). Deutsches Institut für Menschenrechte, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 18. April 2018; abgerufen am 14. April 2018.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.institut-fuer-menschenrechte.de</ref> und des European Network of National Human Rights Institutions.<ref>European Network of National Human Rights Institutions (ENNHRI). Deutsches Institut für Menschenrechte, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 18. April 2018; abgerufen am 14. April 2018.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.institut-fuer-menschenrechte.de</ref> Das Institut unterhält eine öffentlich zugängliche Spezialbibliothek zu Menschenrechtsthemen und betreibt Öffentlichkeitsarbeit zur Förderung der Menschenrechte.

Weitere Aufgaben sind unter anderem Politikberatung und Information der Öffentlichkeit über die Lage der Menschenrechte im In- und Ausland.

Budget und Stellen

Das DIMR wird aus dem Haushalt des Deutschen Bundestages sowie – für einzelne Projekte – aus Drittmitteln finanziert. Das Gesamtbudget betrug:

Jahr Budget Vollzeitstellen Mitarbeiter Quelle
2002 1,5 Mio € . . Jahresbericht 2002<ref name="jb2002"/>
2003 1,5 Mio € . . Jahresbericht 2003<ref name="jb2003"/>
2004 1,6 Mio € . . Jahresbericht 2004<ref name="jb2004"/>
2005 1,7 Mio € . . Jahresbericht 2005<ref name="jb2005"/>
2006 1,7 Mio € . . Jahresbericht 2006<ref name="jb2006"/>
2007 1,8 Mio € . . Jahresbericht 2007<ref name="jb2007"/>
2008 1,8 Mio € . 21 Jahresbericht 2008<ref name="jb2008"/>
2009 2,5 Mio € . . Jahresbericht 2009<ref name="jb2009"/>
2010 2,7 Mio € . . Jahresbericht 2010<ref name="jb2010"/>
2011 3,1 Mio € . . Jahresbericht 2011<ref name="jb2011"/>
2012 3,3 Mio € . 46 Jahresbericht 2012<ref name="jb2012"/>
2013 4,0 Mio € . . Jahresbericht 2013<ref name="jb2013"/>
2014 4,1 Mio € . . Jahresbericht 2014<ref name="jb2014"/>
2015 4,0 Mio € . . Jahresbericht 2015<ref name="jb2015"/>
2016 4,9 Mio € 53 73 Jahresbericht 2016<ref name="jb2016"/>
2017 5,6 Mio € 59 82 Jahresbericht 2017<ref name="jb2017"/>
2018 5,8 Mio € 61 84 Jahresbericht 2018<ref name="jb2018"/>
2019 6,0 Mio € 60 86 Jahresbericht 2019<ref name="jb2019"/>
2020 6,5 Mio € 66 93 Jahresbericht 2020<ref name="jb2020"/>
2021 6,7 Mio € 69 93 Jahresbericht 2021<ref name="jb2021"/>
2022 6,9 Mio € 74 92 Jahresbericht 2022<ref name="jb2022"/>
2023 9,2 Mio € 86 92 Jahresbericht 2023<ref name="jb2023" />

Kuratorium

Mitglieder des Kuratoriums sind u. a. Jochen von Bernstorff, Elke Ferner, Jonas Geissler, Deborah Hartmann, Anetta Kahane, Nora Markard, Nivedita Prasad und Pierre Thielbörger. Zu den nicht stimmberechtigten Mitgliedern gehören u. a. Lars Castellucci, Jürgen Dusel und Bernd Fabritius.<ref>Kuratorium. Deutsches Institut für Menschenrechte, abgerufen am 12. August 2025.</ref>

Weblinks

Einzelnachweise

<references responsive>

<ref name="jb2002"> Jahresbericht 2002. (PDF) Deutsches Institut für Menschenrechte, August 2003, S. 8, abgerufen am 6. Mai 2024.</ref>

<ref name="jb2003"> Jahresbericht 2003. (PDF) Deutsches Institut für Menschenrechte, August 2004, S. 25, abgerufen am 6. Mai 2024.</ref>

<ref name="jb2004"> Jahresbericht 2004. (PDF) Deutsches Institut für Menschenrechte, August 2005, S. 33, abgerufen am 6. Mai 2024.</ref>

<ref name="jb2005"> Jahresbericht 2005. (PDF) Deutsches Institut für Menschenrechte, August 2006, S. 35, abgerufen am 6. Mai 2024.</ref>

<ref name="jb2006"> Jahresbericht 2006. (PDF) Deutsches Institut für Menschenrechte, Juli 2007, S. 37, abgerufen am 6. Mai 2024.</ref>

<ref name="jb2007"> Jahresbericht 2007. (PDF) Deutsches Institut für Menschenrechte, Juli 2008, S. 35, abgerufen am 6. Mai 2024.</ref>

<ref name="jb2008"> Jahresbericht 2008. (PDF) Deutsches Institut für Menschenrechte, August 2009, S. 38 und 39, abgerufen am 6. Mai 2024.</ref>

<ref name="jb2009"> Jahresbericht 2009. (PDF) Deutsches Institut für Menschenrechte, September 2010, S. 38, abgerufen am 6. Mai 2024.</ref>

<ref name="jb2010"> Jahresbericht 2010. (PDF) Deutsches Institut für Menschenrechte, November 2011, S. 57, abgerufen am 6. Mai 2024.</ref>


<ref name="jb2011"> Jahresbericht 2011. (PDF) Deutsches Institut für Menschenrechte, Juni 2012, S. 54, abgerufen am 6. Mai 2024.</ref>

<ref name="jb2012"> Jahresbericht 2012. (PDF) Deutsches Institut für Menschenrechte, September 2013, S. 46, 47 und 54, abgerufen am 6. Mai 2024.</ref>

<ref name="jb2013"> Jahresbericht 2013. (PDF) Deutsches Institut für Menschenrechte, Dezember 2014, S. 40, abgerufen am 6. Mai 2024.</ref>

<ref name="jb2014"> Jahresbericht 2014. (PDF) Deutsches Institut für Menschenrechte, Dezember 2015, S. 30, abgerufen am 6. Mai 2024.</ref>

<ref name="jb2015"> Jahresbericht 2015. (PDF) Deutsches Institut für Menschenrechte, 2016, S. 56, abgerufen am 6. Mai 2024.</ref>

<ref name="jb2016"> Jahresbericht 2016. (PDF) Deutsches Institut für Menschenrechte, September 2017, S. 57 und 71, abgerufen am 6. Mai 2024.</ref>

<ref name="jb2017"> Jahresbericht 2017. (PDF) Deutsches Institut für Menschenrechte, September 2018, S. 57 und 71, abgerufen am 6. Mai 2024.</ref>

<ref name="jb2018"> Jahresbericht 2018. (PDF) Deutsches Institut für Menschenrechte, September 2019, S. 51 und 65, abgerufen am 6. Mai 2024.</ref>

<ref name="jb2019"> Jahresbericht 2019. (PDF) Deutsches Institut für Menschenrechte, September 2020, S. 75 und 94, abgerufen am 6. Mai 2024.</ref>

<ref name="jb2020"> Jahresbericht 2020. (PDF) Deutsches Institut für Menschenrechte, November 2021, S. 54 und 73, abgerufen am 6. Mai 2024.</ref>

<ref name="jb2021"> Jahresbericht 2021. (PDF) Deutsches Institut für Menschenrechte, November 2022, S. 54 und 69, abgerufen am 6. Mai 2024.</ref>

<ref name="jb2022"> Jahresbericht 2022. (PDF) Deutsches Institut für Menschenrechte, Juni 2023, S. 91 und 94, abgerufen am 6. Mai 2024.</ref>.

<ref name="jb2023"> Jahresbericht 2023. (PDF) Deutsches Institut für Menschenrechte, Juni 2024, S. 64 und 84, abgerufen am 12. August 2025.</ref>.

<ref name="kontext"> Internationaler Kontext – Nationale Menschenrechtsinstitutionen. Deutsches Institut für Menschenrechte, abgerufen am 14. April 2018.</ref>

<ref name="team">Deutsches Institut für Menschenrechte – Team. Archivlink. Deutsches Institut für Menschenrechte, 6. Mai 2024, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 6. Mai 2024; abgerufen am 6. Mai 2024.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.institut-fuer-menschenrechte.de</ref>

</references>

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