Gelaufen wurde wie immer seit 1980 auf einer zweihundert Meter langen Rundbahn. Die Sprint- und Hürdensprintstrecke für Frauen und Männer war nach immer wieder unterschiedlichen Distanzen zwischen fünfzig und sechzig Metern – 1959 waren es sogar siebzig Meter – von 1980 an standardisiert auf die Länge von sechzig Metern.
Der Wettbewerbskatalog wies gegenüber den letzten Jahren keine Änderungen auf.
Ausgelagert wurde wie immer in den letzten Jahren drei Wettbewerbe:
Das Ungleichgewicht im Angebot für Frauen und Männer blieb weiterhin erhalten. Es gab für die Männer zwei Wettbewerbe mehr als für die Frauen. Die 4-mal-400- und 3-mal-1000-Meter-Staffel blieben auch weiterhin alleine den Männern vorbehalten. Daran änderte sich bis einschließlich 2011 nichts. 2012 wurde dann die 4-mal-400-Meter-Staffel auch aus dem Männerprogramm gestrichen. Als 2015 die 3-mal-800-Meter-Staffel für die Frauen mit ins Angebot kam, war die Zahl der Wettbewerbe für Frauen und Männer identisch. Außer dem Kugelstoßen, das für Frauen und Männer seit Beginn der Deutschen Hallenmeisterschaften ausnahmslos Teil der Veranstaltung war, kamen weitere Wurfdisziplinen sowohl bei den Frauen als auch bei den Männern bei Hallenwettbewerben nicht zur Austragung, weil die üblichen Hallen bei den in diesen Wettbewerben erzielten Weiten nicht die erforderliche Größe besaßen.
Am ersten Meisterschaftstag wurden elf Finals ausgetragen – eines weniger als im Vorjahr. Abgesehen von Vorläufen und Qualifikationen gab es bei den Männern den Hoch-, Stabhoch- und Weitsprung sowie das Kugelstoßen zu sehen, bei den Frauen den Dreisprung und für beide Geschlechter die Rennen über 60 und 3000 Meter sowie beide Gehwettbewerbe (Frauen über 3000, Männer über 5000 Meter). Alle weiteren Konkurrenzen waren wie sonst am zweiten Tag im Programm.
Medaillengewinner
Die folgenden Übersichten fassen die Medaillengewinner und -gewinnerinnen zusammen.
55. Deutsche Hallen-Meisterschaften / Deutsche Hallen-Mehrkampf-Meisterschaften. In: DLP - Deutsche Leichtathletik Promotion- und Projekt-GmbH (Hrsg.), DLV-Jahrbuch 2008, Darmstadt 2008, S. 215–218 / S. 238