Deutsche Leichtathletik-Hallenmeisterschaften 1993
| 40. Leichtathletik-Hallenmeisterschaften | |
|---|---|
| Stadt | Sindelfingen |
| Stadion | Glaspalast Sindelfingen |
| Wettbewerbe | 30 |
| Eröffnung | 27. Februar 1993 |
| Schlusstag | 28. Februar 1993 |
| Chronik | |
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Die 40. Deutschen Leichtathletik-Hallenmeisterschaften wurden am 27. und 28. Februar 1993 im Sindelfingener Glaspalast ausgetragen. Zum siebten Mal trat die Stadt Sindelfingen als Ausrichter auf.
Wettbewerbe
Gelaufen wurde wie immer seit 1980 auf einer zweihundert Meter langen Rundbahn. Die Sprint- und Hürdensprintstrecke für Frauen und Männer war nach immer wieder unterschiedlichen Distanzen zwischen fünfzig und sechzig Metern – 1959 waren es sogar siebzig Meter – von 1980 an standardisiert auf die Länge von sechzig Metern.
Neu ins Programm kamen mit dem Stabhoch- und Dreisprung nun die beiden im Frauenangebot noch fehlenden Sprungwettbewerbe. Ausgemustert blieben weiterhin zwei Disziplinen, die 1975 einmalig Teil des Hallenmeisterschaftsprogramm gewesen waren. Dabei handelte es sich um den Siebenkampf der Männer und den Fünfkampf der Frauen. Nach einer langjährigen Unterbrechung sollten allerdings auch diese beiden Mehrkämpfe 2003 wieder mit aufgenommen werden.
Zum ersten Mal ausgelagert wurde die 3-mal-1000-Meter-Staffel der Männer. Sie wurde am vorhergehenden Wochenende im Rahmen der Deutschen Jugend-Hallenmeisterschaften in Dortmund ausgetragen.
Das Ungleichgewicht im Angebot für Frauen und Männer umfasste nach Aufnahme des Stabhoch- und Dreisprungs auch für die Frauen bei Hallenveranstaltungen jetzt nur noch zwei Wettbewerbe. Die 4-mal-400- und 3-mal-1000-Meter-Staffel blieben auch weiterhin alleine den Männern vorbehalten. Daran änderte sich bis einschließlich 2011 nichts. 2012 wurde dann die 4-mal-400-Meter-Staffel auch aus dem Männerprogramm gestrichen. Als 2015 die 3-mal-800-Meter-Staffel für die Frauen mit ins Angebot kam, war die Zahl der Wettbewerbe für Frauen und Männer identisch. Außer dem Kugelstoßen, das für Frauen und Männer seit Beginn der Deutschen Hallenmeisterschaften ausnahmslos Teil der Veranstaltung war, kamen weitere Wurfdisziplinen sowohl bei den Frauen als auch bei den Männern bei Hallenwettbewerben nicht zur Austragung, weil die üblichen Hallen bei den in diesen Wettbewerben erzielten Weiten nicht die erforderliche Größe besaßen.
Die Deutschen Hallenmeisterschaften wurden wie schon seit vielen Jahren üblich auf zwei Tage verteilt durchgeführt. Für dieses Jahr waren wie für die drei Vorjahre allerdings keine Angaben ausfindig zu machen, welche Finals am ersten und welche am zweiten Tag stattfanden.
Rekorde und Jahresbestleistungen
Es wurden zwei deutsche Hallenjahresbestleistungen und ein deutscher Hallenrekord aufgestellt.
- Hallenjahresbestleistungen:
- 200-Meter-Lauf: 21,09 s – Björn Sinnhuber (MTG Mannheim)
- 5000-m-Gehen: 19:00,21 min – Ronald Weigel (LAC Halensee Berlin)
- deutscher Hallenrekord
- Dreisprung: 14,03 m – Helga Radtke (SC Empor Rostock)
Legende
Kurze Übersicht zur Bedeutung der Abkürzungen:
| DHR | Deutscher Hallenrekord |
| DHL | Deutsche Hallenjahresbestleistung |
Medaillengewinner
Die folgenden Übersichten fassen die Medaillengewinner und -gewinnerinnen zusammen.
Männer
Frauen
Literatur
- Deutsche Hallenmeisterschaften. In: Leichtathletik Fördergesellschaft mbH (Hrsg.), DLV-Jahrbuch 1993/94, S. 324 – 326, Darmstadt 1993
- Ergebnisse ohne Bundesligen. In: Sport Bild vom 3. März 1993, S. 49
Weblinks
- Deutsche Hallen-Meisterschaften in der Leichtathletik sport-record.de (PDF; 1825 KB)
- Leichtathletik, zahlreiche Artikel mit dem Thema Deutsche Hallen – Meisterschaften, sport-komplett.de
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