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Deutsche Leichtathletik-Hallenmeisterschaften 1998

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45. Leichtathletik-Hallenmeisterschaften
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Glaspalast Sindelfingen
Glaspalast Sindelfingen
Glaspalast Sindelfingen
Stadt Sindelfingen
Stadion Glaspalast
Wettbewerbe 30
Eröffnung 14. Februar 1998
Schlusstag 15. Februar 1998
Chronik
Dortmund 1997 Karlsruhe 1999

Die 45. Deutschen Leichtathletik-Hallenmeisterschaften wurden am 14. und 15. Februar 1998 im Sindelfingener Glaspalast ausgetragen. Zum neunten Mal trat die Stadt Sindelfingen als Ausrichter auf.

Wettbewerbe

Gelaufen wurde wie immer seit 1980 auf einer zweihundert Meter langen Rundbahn. Die Sprint- und Hürdensprintstrecke für Frauen und Männer war nach immer wieder unterschiedlichen Distanzen zwischen fünfzig und sechzig Metern – 1959 waren es sogar siebzig Meter – von 1980 an standardisiert auf die Länge von sechzig Metern.

Der Wettbewerbskatalog wies gegenüber den Vorjahren keine Änderungen auf. Ausgemustert blieben weiterhin zwei Disziplinen, die 1975 einmalig Teil des Hallenmeisterschaftsprogramm gewesen waren. Dabei handelte es sich um den Siebenkampf der Männer und den Fünfkampf der Frauen. Nach einer langjährigen Unterbrechung sollten allerdings auch diese beiden Mehrkämpfe bei den Hallenmeisterschaften 2003 wieder mit aufgenommen werden.

Ausgelagert wurde wieder die 3-mal-1000-Meter-Staffel der Männer. Sie wurde am 22. Februar 1998 im Rahmen der Deutschen Jugend-Hallenmeisterschaften in Chemnitz ausgetragen.

Das Ungleichgewicht im Angebot für Frauen und Männer umfasste nach Aufnahme des Stabhoch- und Dreisprungs auch für die Frauen bei Hallenveranstaltungen im Jahr 1993 weiterhin zwei Wettbewerbe. Die 4-mal-400- und 3-mal-1000-Meter-Staffel blieben auch weiterhin alleine den Männern vorbehalten. Daran änderte sich bis einschließlich 2011 nichts. 2012 wurde dann die 4-mal-400-Meter-Staffel auch aus dem Männerprogramm gestrichen. Als 2015 die 3-mal-800-Meter-Staffel für die Frauen mit ins Angebot kam, war die Zahl der Wettbewerbe für Frauen und Männer identisch. Außer dem Kugelstoßen, das für Frauen und Männer seit Beginn der Deutschen Hallenmeisterschaften ausnahmslos Teil der Veranstaltung war, kamen weitere Wurfdisziplinen sowohl bei den Frauen als auch bei den Männern bei Hallenwettbewerben nicht zur Austragung, weil die üblichen Hallen bei den in diesen Wettbewerben erzielten Weiten nicht die erforderliche Größe besaßen.

Die Deutschen Hallenmeisterschaften wurden wie schon seit vielen Jahren üblich auf zwei Tage verteilt durchgeführt. Auch für dieses Jahr waren wie für die letzten Jahre keine Angaben ausfindig zu machen, welche Finals am ersten und welche am zweiten Tag stattfanden.

Medaillengewinner

Die folgenden Übersichten fassen die Medaillengewinner und -gewinnerinnen zusammen.

Männer

Disziplin Gold Leistung Silber Leistung Bronze Leistung
60 m Patrick Schneider
(SV Salamander Kornwestheim)
6,64 s00 Andreas Koch
(USC Mainz)
6,65 s00 Holger Blume
(TV Wattenscheid)
6,72 s00
200 m Holger Vogelgsang
(VfL Sindelfingen)
21,20 s00 Thomas Lauinger
(LG Karlsruhe)
21,30 s00 Holger Blume
(TV Wattenscheid)
21,46 s00
400 m Alexander Müller
(LAC Halensee Berlin)
47,43 s00 Lars Figura
(Werder Bremen)
47,46 s00 Thomas Goller
(Dresdner SC)
48,21 s00
800 m Nils Schumann
(SV Creaton Großengottern)
1:48,77 min Nico Motchebon
(LAC Quelle Fürth/München 1860)
1:49,16 min Rico Lieder
(LAC Erdgas Chemnitz)
1:49,73 min
1500 m Dieter Baumann
(TSV Bayer 04 Leverkusen)
3:44,70 min Thomas Kreutz
(TV Herxheim)
3:45,77 min Imram Sillah
(ART Düsseldorf)
3:46,89 min
3000 m Dieter Baumann
(TSV Bayer 04 Leverkusen)
7:53,90 min Carsten Schütz
(TV Wattenscheid)
7:59,07 min Jirka Arndt
(SCC Berlin)
8:00,41 min
60 m Hürden Falk Balzer
(TuS Jena)
7,49 s00 Mike Fenner
(LG Nike Berlin)
7,52 s00 Jérôme Crews
(MTG Mannheim)
7,69 s00
4 × 200 m VfL Sindelfingen
Stefan Holz
Michael Schwab
Marc Kochan
Holger Vogelsang
1:25,69 min SV Salamander Kornwestheim
Tobias Röse
Matthias Packeiser
Bernd Pux
Axel Weyhing
1:27,17 min nicht vergeben<templatestyles src="FN/styles.css" /> 1
4 × 400 m LG Olympia Dortmund
Ulrich Schnorrenberger
Tobias Schlitzer
Olaf Hense
Marc Scheer
3:11,85 min ASV Köln
Thorsten Knöpker
Thomas Wagner
Alexander Kuhnert
Christian Ermert
3:14,24 min LG Potsdam Luftschiffhafen
Jörg Regenärmel
Holger Laube
Rayk Schulze
Ronny Walter
3:14,74 min
3 × 1000 m LAC Erdgas Chemnitz
Lars Kelpien
Sören Salow
Rico Lieder
7:13,54 min SV Creaton Großengottern
Martin Weiß
Ralf Aßmus
Nils Schumann
7:14,09 min LAC Veltins Hochsauerland
Sven Kost
Michael Busch
Torsten Kühn
7:15,30 min
5000 m Gehen Andreas Erm
(LAC Halensee Berlin)
19:15,31 min Denis Trautmann
(LGV Gleina)
19:27,04 min Mike Trautmann
(LGV Gleina)
20:04,93 min
Hochsprung Wolfgang Kreißig
(MTG Mannheim)
2,27 m Michael Stolle
(TSV Bayer 04 Leverkusen)
2,24 m Anton Riepl
(LAC Quelle Fürth/München 1860)
2,17 m
Stabhochsprung Michael Stolle
(TSV Bayer 04 Leverkusen)
5,80 m Tim Lobinger
(LT DSHS Köln)
5,75 m Hendrik Hübner
(TSV Bayer 04 Leverkusen)
5,55 m
Weitsprung Kofi Amoah Prah
(LAC Halensee Berlin)
7,85 m Konstantin Krause
(LG Ohra-Hörselgas)
7,80 m Thomas Görtz
(LG Kindelsberg Kreuztal)
7,66 m
Dreisprung Charles Friedek
(TSV Bayer 04 Leverkusen)
16,90 m Volker Ehmann
(LAV Bayer Uerdingen/Dormagen)
16,18 m Tobias Pöss
(LAC Quelle Fürth/München 1860)
15,89 m
Kugelstoßen Oliver-Sven Buder
(TV Wattenscheid)
21,06 m Michael Mertens
(LG Göttingen)
19,75 m Oliver Dück
(LAC Quelle Fürth/München 1860)
19,42 m

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1 
Im A-Finale befanden sich zwei weitere Staffeln. Der OTB Osnabrück mit Ralf Urbschat, Holger Rebbe, Ludwig Lescow und Helge Parczanka gab auf, die LG Kindelsberg Kreuztal in der Besetzung Schmidtchen, Christian Lück, Schirp, Berg wurde disqualifiziert. So wurde der dritte Platz nicht vergeben, auch die im B-Endlauf siegreiche DJK Frankenberg Aachen mit Philip Welkenmeier, Joachim Kube, Nils Kopfhammer und Bernhard Klinkenberg rückte nicht auf den dritten Platz nach, da sich diese Staffel nicht für das A-Finale qualifiziert hatte.

Frauen

Disziplin Gold Leistung Silber Leistung Bronze Leistung
60 m Melanie Paschke
(TV Wattenscheid)
7,16 s00 Andrea Philipp
(LG Olympia Dortmund)
7,25 s00 Birgit Rockmeier
(LAG Mittlere Isar)
7,36 s00
200 m Melanie Paschke
(TV Wattenscheid)
22,72 s00 Birgit Rockmeier
(LAG Mittlere Isar)
22,89 s00 Shanta Ghosh
(LG DJK Erbach/SG St. Ingbert)
23,62 s00
400 m Grit Breuer
(SC Magdeburg)
51,59 s00 Anja Knippel
(Erfurter LAC)
52,12 s00 Uta Rohländer
(SV Halle)
53,03 s00
800 m Heike Meißner
(LG Dresdner SC)
2:06,14 min Berit Bauer
(LG Dresdner SC)
2:07,42 min Martina Hauke
(SC Magdeburg)
2:07,61 min
1500 m Sylvia Kühnemund
(SV Halle)
4:20,35 min Anne Bruns
(LAV Meppen)
4:20,86 min Luminita Zaituc
(LG Braunschweig)
4:21,57 min
3000 m Luminita Zaituc
(LG Braunschweig)
9:19,54 min Melanie Kraus
(TSV Bayer 04 Leverkusen)
9:24,17 min Jana Franke
(SCC Berlin)
9:32,00 min
60 m Hürden Caren Sonn
(MTG Mannheim)
8,10 s00 Regina Ahlke
(MTG Mannheim)
8,20 s00 Peggy Beer
(LAC Halensee Berlin)
8,23 s00
4 × 200 m USC Mainz
Florence Ekpo-Umoh
Ulrike Holzner
Marion Wagner
Mona Steigauf
1:35,76 min LT DSHS Köln
Melanie Chrzan
Katja Werner
Sandra Görigk
Ingeborg Leschnik
1:38,14 min TK Hannover
Andrea Bethge
Karin Janke
Andrea Possienke
Katrin Bartschat
1:38,45 min
3000 m Gehen Gabriele Herold
(LAZ Leipzig)
13:03,25 min Denise Friedenberger
(SCC Berlin)
13:09,54 min Annett Amberg
(LAZ Leipzig)
13:17,90 min
Hochsprung Alina Astafei
(MTG Mannheim)
1,96 m Heike Balck
(Schweriner SC)
1,89 m Daniela Rath
(TSV Bayer 04 Leverkusen)
1,89 m
Stabhochsprung Nicole Rieger
(ASV Landau)
4,25 m Monika Götz
(LAZ Kreis Würzburg)
4,20 m Yvonne Buschbaum
(LG VfB Stuttgart/Stuttgarter Kickers)
4,15 m
Weitsprung Claudia Gerhardt
(LAV Bayer Uerdingen/Dormagen)
6,50 m Sabine Braun
(TV Wattenscheid)
6,49 m Inga Leiwesmeier
(LC Paderborn)
6,37 m
Dreisprung Petra Lobinger
(TSV Bayer 04 Leverkusen)
13,71 m Angela Barylla
(TV Wattenscheid)
13,27 m Jacqueline Mau
(LAC Erdgas Chemnitz)
12,98 m
Kugelstoßen Nadine Kleinert
(SC Magdeburg)
17,98 m Ines Wittich
(TSV Bayer 04 Leverkusen)
17,48 m Nadine Banse
(SC Neubrandenburg)
17,23 m

Literatur

  • Deutsche Hallenmeisterschaften. In: Leichtathletik Fördergesellschaft mbH (Hrsg.), DLV-Jahrbuch 1998/99, Darmstadt 1998, S. 275–277

Weblinks

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