Dürener Kreisbahn
| Dürener Kreisbahn GmbH | |
|---|---|
| Datei:DKB Logo.svg | |
| Basisinformationen | |
| Unternehmenssitz | Düren |
| Bezugsjahr | 2016<ref name="Beteiligungsbericht2016">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. (PDF) S. 325–330 ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar). (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )</ref> |
| Eigentümer | Beteiligungsgesellschaft Kreis Düren mbH |
| Aufsichtsrat | Wolfgang Spelthahn (Vorsitzender) und 16 weitere |
| Geschäftsführung | Guido Emunds<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar)</ref> |
| Verkehrsverbund | Aachener Verkehrsverbund |
| Mitarbeiter | 50<ref>Die Dürener Kreisbahn GmbH bedient sich im Rahmen von Anleih- und Anmietverhältnissen des bei der BTG vorhandenen Fahr- und Betriebspersonals.</ref> |
| Umsatz | Vorlage:Str replace Mio. Euro |
| Linien | |
| Bus | 40 |
| Statistik | |
| Fahrgäste | 10,77 Mio. pro Jahr |
| Fahrleistung | 84,55 Mio. km pro Jahr |
| Länge Liniennetz | |
| Buslinien | Vorlage:Str replace km |
Vorlage:Infobox Unternehmen/ISIN-Kategorie
Die Dürener Kreisbahn GmbH (DKB) ist ein in Düren ansässiges Verkehrsunternehmen. Es betrieb Ende 2019, als die Leistungen an den Ausschreibungsgewinner Rurtalbus abgegeben wurden, 31 konventionelle Buslinien, deren Liniennetz ungefähr 710 Kilometer umfasste, vier Nachtbus-, vier Anrufbus- und eine Discobuslinie sowie ein Anrufsammeltaxi-Angebot. Dafür standen insgesamt 77 Fahrzeuge zur Verfügung. 2004 beförderte die DKB damit insgesamt rund 10,77 Mio. Fahrgäste.
Die Dürener Kreisbahn GmbH ist vollständig im Eigentum der Beteiligungsgesellschaft Kreis Düren mbH.
Geschichte
Netzentwicklung
Das Unternehmen wurde 1908 gegründet. Am 6. Oktober dieses Jahres nahm die Kreisbahn auf ihren ersten Straßenbahn- und Eisenbahnstrecken den Betrieb auf. Eingerichtet wurden in schneller Folge Straßenbahnlinien zum Dürener Bahnhof, nach Kreuzau, Gürzenich, Lendersdorf und Distelrath. Gemeinsamer Ausgangspunkt war der Marktplatz in Düren. Dazu kamen Eisenbahnlinien (damals entsprechend der Gesetzeslage als Kleinbahn bezeichnet) von Distelrath über Merzenich und Nörvenich nach Zülpich Stadt, sowie eine dem Güterverkehr vorbehaltene Strecke nördlich um die Stadt von Distelrath nach Schneidhausen (Güterring). Die Eisenbahnstrecke nach Zülpich wurde 1911 bis Embken verlängert, wobei ein Anschlussgleis zur Braunkohlenbrikettfabrik Astraea gelegt wurde. Charakteristisch für diese erste Schienenepoche der DKB war, dass von Anfang an ein Mischbetrieb zwischen Straßenbahnen und Klein- bzw. Eisenbahnen eingerichtet wurde. 1939 wurde der Betrieb der ersten Omnibuslinien aufgenommen.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref>
Zwischen den Kriegen elektrifizierte die DKB weitere Abschnitte ihrer Eisenbahnstrecke in Richtung Nörvenich, das vom Fahrdraht 1928 erreicht wurde. Auf den nicht elektrifizierten Strecken setzte sie erste Dieseltriebwagen als Ersatz für die teure Dampftraktion ein.
Die Streckeneröffnungen im Einzelnen:<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref>
| Datum | Strecke |
|---|---|
| 6. Oktober 1908 | Düren Bahnhof – Düren Markt – Niederau |
| 6. Oktober 1908 | Distelrath – Düren Markt – Rölsdorf – Gürzenich |
| 6. Oktober 1908 | Rölsdorf Dreieck – Lendersdorf |
| 6. Oktober 1908 | Distelrath – Zülpich (Güterverkehr) |
| 23. Dezember 1908 | Niederau – Friedenau |
| 15. März 1909 | Friedenau – Kreuzau |
| 1. Mai 1909 | Distelrath – Zülpich (Personenverkehr) |
| 3. Juni 1911 | Zülpich – Embken |
| 20. Juli 1912 | Ringbahn Distelrath – Rölsdorf (Güterverkehr) |
| 20. Juli 1912 | Lendersdorf – Walzwerk Schneidhausen |
Einstellung des Schienenverkehrs
Im Zweiten Weltkrieg wurde Düren schwer zerstört. Die Strecken der DKB wurden dabei so stark beschädigt, dass einige Abschnitte nicht mehr in Betrieb genommen wurden. So endete der Straßenbahnverkehr nach Kreuzau und zum Bahnhof. Die Haltestelle Markt wurde auf den Kaiserplatz verlegt. Bis 1958 wurden im innerstädtischen Straßenbahnnetz außer der Verbindung Düren Kaiserplatz – Distelrath alle Strecken stillgelegt. 1958 wurden die folgenden Linien befahren (alle Linien außer 7 und 8 mit Omnibussen):<ref>Dürener Kreisbahn Betriebsgesellschaft, Dürener Eisenbahn A.G. (Hrsg.): Fahrplan; Sommer 1958.</ref>
| Linie | Verlauf |
|---|---|
| 1 | Düren Bahnhof – Wirteltorplatz – Kaiserplatz – Oberstraße / Rütger-von-Scheven-Straße – Krauthausen – Niederau – Kreuzau – Winden |
| 2 | Düren Nord – Bahnhof – Wirteltorplatz – Kaiserplatz – Rölsdorf – Lendersdorf – Krauthausen / – Berzbuir |
| 3 | Düren Nord – Bahnhof – Wirteltorplatz – Kaiserplatz – Goethestraße / Rurstraße – Rölsdorf – Gürzenich – Hubertushof – Lager |
| 4 | Düren Bahnhof – Wirteltorplatz – Kaiserplatz – Oberstraße – Zülpicher Platz |
| 5 | Düren Bahnhof – Wirteltorplatz – Krankenhaus – Grüngürtel – Schoellerstraße – Wirteltorplatz – Bahnhof |
| 6 | Düren Bahnhof – Wirteltorplatz – Kaiserplatz – Ebertplatz – Binsfelder Straße – Zülpicher Platz |
| 7 | Düren Kaiserplatz – Neuer Friedhof – Distelrath – Merzenich |
| 8 | Düren Kaiserplatz – Neuer Friedhof – Distelrath – Merzenich – Girbelsrath – Nörvenich – Müddersheim – Sievernich – Bessenich – Zülpich Kreisbahn – Zülpich Stadt * |
| 9 | Düren Kaiserplatz – Wirteltorplatz – Bahnhof – Birkesdorf – Arnoldsweiler – Morschenich – Buir / – Merzenich ** |
| 11 | Düren Bahnhof – Wirteltorplatz – Kaiserplatz – Oberstraße / Rütger-von-Scheven-Straße – Krauthausen – Niederau – Kreuzau – Drove – Thum – Berg |
| 12 | Nörvenich – Rath – Wissersheim – Pingsheim – Herrig – Lechenich |
| 13 | Düren Nord – Bahnhof – Wirteltorplatz – Kaiserplatz – Rölsdorf – Gürzenich – Hubertushof – Schevenhütte |
| 15 | Nörvenich Bahnhof – Fliegerhorst |
| 17 | Gladbach – Vettweiß – Froitzheim – Füssenich – Geich |
| 18 | Zülpich Bahnhof – Markt – Geich – Füssenich – Juntersdorf – Embken *** |
| 21 | Düren Bahnhof – Wirteltorplatz – Kaiserplatz – Oberstraße / Rütger-von-Scheven-Straße – Krauthausen – Niederau – Kreuzau – Winden – Rath – Nideggen |
- * = elektrischer Betrieb bis Sievernich
- ** = von Düren Bahnhof bis Birkesdorf keine Unterwegsbedienung
- *** = Gemeinschaftsverkehr Dürener Kreisbahn – Deutsche Bundespost
Schon 1957 musste der Eisenbahnabschnitt Zülpich Stadt – Embken dem Braunkohlentagebau Zülpich weichen. Im Kontrast dazu begann die DKB, die Strecke von Nörvenich in Richtung Zülpich-Stadt mit Oberleitung zu versehen. 1960 wurde aber trotz dieser Baumaßnahmen der Abschnitt Nörvenich – Zülpich-Stadt stillgelegt. Die DKB betrieb danach nur mehr die Strecke Düren Kaiserplatz – Nörvenich und den Güterring. Der Verkehr nach Nörvenich wurde schließlich am 30. April 1963 eingestellt, damit endete der schienengebundene Personenverkehr der DKB. Die DKB betrieb danach noch einige Jahre den Güterverkehr nach Nörvenich und auf dem Güterring, dieser wurde allerdings ebenfalls schrittweise stillgelegt, 1968 nach Nörvenich und 1970 der Güterring. Die Strecke zum Übergabebahnhof und zum Bahnhof Düren wurde noch bis zum 31. Januar 1971 mit eigener Lokomotive bedient. Die Bedienung der in ein Industriestammgleis umgewandelten Strecke wurde ab dem 1. Februar 1971 durch die Deutsche Bundesbahn übernommen.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref> Damit endete der Schienenverkehr, die DKB war seitdem bis zur Übernahme der Jülicher Kreisbahn ein reiner Busbetrieb.
Weitere Entwicklung des Busverkehrs
Die Dürener Kreisbahn bildete von 1972 bis 1978 gemeinsam mit der Kraftpost Düren die Dürener Verkehrsgemeinschaft (DVG). Vom 1. Januar 1979 bis zum 31. Dezember 2019 gehörte sie tariflich zum Aachener Verkehrsverbund (AVV).
Neuaufnahme des Schienenverkehrs
Am 1. Januar 1984 übernahm die DKB zunächst den Betrieb der Jülicher Kreisbahn<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref>, nachdem die beiden Landkreise bereits 1972 zusammengelegt worden waren. Damit betrieb die DKB wieder Eisenbahnverkehr, wenn auch nur den spärlichen Güterverkehr auf der Strecke der Jülicher Kreisbahn Jülich Nord – Puffendorf, der in der Regel darin bestand, ein oder zweimal pro Tag Wagen vom DB-Übergabebahnhof Kirchberg zu den Kunden entlang der Strecke und wieder zurückzubringen.
Seit Beginn der 1980er Jahre beabsichtigte die Deutsche Bundesbahn (DB), sich von den Nebenstrecken rund um Düren zu trennen. Jedoch sah der Kreis Düren besonders auf den beiden Strecken entlang der Rur ein ungenutztes Potenzial für den Schienenpersonenverkehr. Nach jahrelangen Verhandlungen wurde daher am 12. September 1992 in einem Sonderzug ein Vertrag zwischen DKB und DB zur Übernahme dieser beiden Strecken geschlossen. Ab Februar 1993<ref>Guido Rademacher: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar)</ref> erhielt die DKB von der DB eine Anzahl gebrauchter und sanierter Schienenbusse, und es begannen Probe- und Schulungsfahrten in DKB-Farben auf den Strecken, auf denen weiterhin die DB den öffentlichen Verkehr nach ihrem bisherigen Fahrplan betrieb.
Am 23. Mai 1993 schließlich ging mit einem großen Festprogramm der Betrieb auf den Bahnstrecken Düren – Jülich und Düren – Heimbach von der DB auf die DKB über. Die DKB fuhr im Gegensatz zu dem unregelmäßigen Fahrplan der DB werktags von Anfang an im Stundentakt und befuhr an Wochenenden auch wieder die Jülicher Strecke, wo unter DB-Regie an Wochenenden seit mehr als zwanzig Jahren kein Verkehr mehr stattfand. Als Fahrzeuge dienten übergangsweise die gebrauchten Schienenbusse, doch schon am 24. September 1993 bestellte die DKB bei Siemens-Duewag neuartige und im Branchenvergleich äußerst kostengünstige Leichttriebwagen des Typs RegioSprinter. Diese befanden sich zum Zeitpunkt der Bestellung noch im Entwurfsstadium, doch wurde nach einer in diesem Bereich ungewöhnlich kurzen Zeitspanne von 18 Monaten das erste Fahrzeug fertiggestellt und am 25./26. März 1995 in Jülich bzw. Düren der Öffentlichkeit und den Medien präsentiert. Hergestellt wurden die Fahrzeuge im nordrhein-westfälischen Krefeld.
Auf ihren beiden Strecken baute die DKB unter dem Markennamen Rurtalbahn ein Nahverkehrsangebot auf, das mit den lokalen Buslinien und einem neuen Rufbus- bzw. Anruf-Sammeltaxi-Angebot koordiniert wurde. Am 7. Juni 2002 wurde die Jülicher Strecke bis nach Linnich verlängert.<ref>Georg Ringler: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar)</ref> Auf beiden Strecken hatte die DKB auch wesentliche Anteile des Güterverkehrs übernommen.
Der Einstieg in den Güterverkehr außerhalb des eigenen Schienennetzes erfolgte im Jahr 2000.
Am 26. Juni 2001 wurde das Tochterunternehmen Düren Trans GmbH gemeinsam mit der Firma Taeter Aachen gegründet. Dieses übernahm teilweise Verkehrsleistungen des Busbetriebs von der DKB. Im April 2008 wurde aus der Düren Trans GmbH die Rurtalbus GmbH. Eigentümer der Gesellschaft waren neben der DKB (23,8 %) die Veolia Verkehr Rheinland GmbH (25,2 %) und seit Oktober 2007 die R.A.T.H. GmbH (51,0 %), die zuvor bereits Mehrheitsgesellschafter der Rurtalbahn GmbH war.
Ausgliederung des Schienenverkehrs
Der Betrieb des Schienenverkehrs wurde zum 1. Januar 2003 als eigenständige Rurtalbahn GmbH ausgegliedert, an der die DKB einen Anteil von 25,1 % hielt. Die restlichen 74,9 % übernahm die private R.A.T.H. GmbH. Danach war die DKB zum zweiten Mal in ihrer Geschichte wieder ein reiner Omnibusbetrieb, allerdings hielt sie weiter das Eigentum an den von der Rurtalbahn GmbH betriebenen Bahnstrecken.
Neuordnung der Gesellschaft
Am 20. Februar 2008 wurde die DKB-Verkehr GmbH als 100%ige Tochter der Dürener Kreisbahn GmbH gegründet. Diese übernahm ab dem 1. Januar 2009 das operative Busgeschäft (Straßenpersonenverkehr) und die entsprechenden Konzessionen nach Personenbeförderungsgesetz von der DKB. Die DKB-Verkehr GmbH wurde am 7. Januar 2009 in DKB GmbH, am 24. November 2009 schließlich in Dürener Kreisbahn GmbH (DKB) umbenannt.<ref name="Beteiligungsbericht2009">[Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.] (PDF; 241 kB) Archiviert vom Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) am 20. Dezember 2011.</ref>
Zuvor wurden am 1. Januar 2009 die bisherige Beteiligungsgesellschaft Kreis Düren mbH und die DKB Vermögensverwaltung GmbH in die bisherige Dürener Kreisbahn GmbH integriert, die als neue Holdinggesellschaft fungieren sollte. Am 13. August 2009 erfolgte deren Umbenennung in Beteiligungsgesellschaft Kreis Düren mbH.<ref>[Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.] (PDF; 1,2 MB) Archiviert vom Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) am 20. Dezember 2011.</ref> Diese Gesellschaft, die sich vollständig im Eigentum des Kreises Düren befindet, ist weiterhin Eigentümer der Infrastruktur der alten DKB und damit der von der Rurtalbahn GmbH betriebenen Bahnstrecken. Des Weiteren hält sie Beteiligungen an den Tochterunternehmen Dürener Kreisbahn GmbH (100 %), Rurtalbahn GmbH (25,1 %) und weiteren Gesellschaften. Bis zu deren Löschung am 8. Oktober 2016<ref>Öffentliche Bekanntmachung zu HRB 2927 In: Justizportal des Bundes und der Länder, 8. Oktober 2016, abgerufen am 8. Oktober 2019.</ref> hielt die DKB 23,8 % an der Rurtalbus GmbH (vormals Düren Trans GmbH).
Am 16. August 2013 übertrugen die Aufsichtsräte der Beteiligungsgesellschaft Kreis Düren mbH (BTG) sowie der Dürener Kreisbahn GmbH die operative Betriebsführung der Dürener Kreisbahn GmbH rückwirkend zum 1. August 2013 der R.A.T.H. GmbH. Hauptmotivation für diesen Beschluss waren die aufgrund der geringeren Dividende aus RWE-Aktien gesunkenen Einnahmen der BTG. Damit wurde ebenfalls rückwirkend zum 1. August 2013 der Geschäftsführer der Rurtalbahn GmbH, Hans-Peter Nießen, zum weiteren Geschäftsführer der DKB bestellt. Bernd Böhnke blieb weiterhin Geschäftsführer der DKB.<ref name="dueren-pm2013">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. PressemitteilungSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Kreis Düren, 16. August 2013 ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar). (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )</ref><ref>[Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.] Archiviert vom Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) am 31. August 2013.</ref> Als weitere Sparmaßnahme wurde vom Aufsichtsrat der Rurtalbus GmbH die Einstellung des Betriebes beschlossen und die Aufgaben sowie das Personal der Gesellschaft an die DKB übertragen.<ref name="dueren-pm2013" />
Am 7. September 2017 wurde in der Presse veröffentlicht, dass der Busverkehr zukünftig auf Elektroantrieb und Brennstoffzellentechnik umgestellt werden soll.<ref>Burkhard Giesen: [Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.] In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. 6. September 2017, archiviert vom Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) am 10. September 2017.</ref>
Im September 2019 wurde bekannt gegeben, dass der Busverkehr ab dem 1. Januar 2020 durch das am 18. September 2019 neugegründete<ref>Öffentliche Bekanntmachung zu HRB 8150 In: Justizportal des Bundes und der Länder, 18. September 2019, abgerufen am 8. Oktober 2019.</ref> Unternehmen Rurtalbus betrieben wird.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. 25. September 2019 ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar). (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )</ref> Dieses Tochterunternehmen hat am 1. Januar 2020 den Busverkehr von der DKB übernommen und ersetzt diese auch als Partner im Aachener Verkehrsverbund (AVV).<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. PressemitteilungSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Rurtalbus, 17. Dezember 2019 ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar). (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )</ref>
Strecken
Düren Bahnhof – Markt – Kreuzau
| Düren Bahnhof – Markt – Kreuzau | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Kursbuchstrecke: | 247g (Düren Bahnhof – Düren Markt 1946) | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Spurweite: | 1435 mm (Normalspur) | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Stromsystem: | 600 V = | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Zweigleisigkeit: | Düren Bahnhof – Markt | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
<templatestyles src="BS/styles.css" />
Vorlage:BS-table-end
Die Straßenbahnstrecke Düren Bahnhof – Markt – Kreuzau führte grob in nord-südlicher Richtung etwa parallel zur Rur. Nördlicher Endpunkt war am Haupteingang des Bahnhofs Düren in der heutigen Straße Hauptbahnhof. Die Strecke führte die Bahnhofsauffahrt hinab und bog dann nach links in die heutige Josef-Schregel-Straße ein. Ab hier war die Strecke zweigleisig, wobei direkt nach der Kurve eine Umsetzmöglichkeit bestand. Am Wirteltorplatz bog die Strecke nach rechts in die Schenkelstraße und kurz darauf in die heutige Zehnthofstraße ein. Ab dem damals recht schmalen Durchlass zwischen Kaiserplatz und Marktplatz war die Strecke wieder eingleisig. Die Haltestelle Markt bestand aus einem einfachen Gleisdreieck mit Fahrtbeziehungen in Richtung Zehnthofstraße, Kölnstraße und Oberstraße. Zusätzlich mündete die Strecke von der Weierstraße in Richtung Kölnstraße und in Richtung Zehnthofstraße in das Gleisdreieck ein, was dem Markt eine komplizierte Gleisanordnung bescherte. Die Bahnen der verschiedenen Richtungen hielten direkt im Gleisdreieck, so dass die Umsteigewege vergleichsweise kurz waren. Auf den Streckengleisen in der Kölnstraße und der Oberstraße bestanden zusätzliche Ausweichen. Die Strecke nach Kreuzau folgte der Oberstraße, ab dem Friedrichplatz der Nideggener Straße, in Richtung Süden. Ab der Haltestelle Schoellershammer im heutigen Dürener Stadtteil Krauthausen führte die Strecke entlang der Kreuzauer Straße. In Niederau wurde die heutige Cyriakusstraße befahren. Die Strecke vom Dürener Bahnhof bis Niederau Ende wurde am 6. Oktober 1908 für den Linienverkehr eröffnet. Zwischen Niederau und Kreuzau lag die Strecke rechts der Landstraße (Kreuzauer Straße bzw. Dürener Straße). Zur Überquerung der Rurtalbahn musste zwischen Friedenau und Kreuzau ein Viadukt errichtet werden. Deshalb erfolgte die Eröffnung der Strecke bis Kreuzau erst am 15. März 1909. Am Streckenende in Kreuzau gab es ein Abstellgleis.<ref name="Hahne38">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref> Nach der Zerstörung Dürens am 16. November 1944 wurde die Strecke nicht mehr befahren. Entgegen ersten Planungen wurde die Straßenbahn nach Kreuzau nach dem Zweiten Weltkrieg nicht wieder aufgebaut und stattdessen ab dem 1. Januar 1946 durch eine Omnibuslinie ersetzt.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref> Als Ersatz für den Streckenabschnitt vom Bahnhof zum Markt versuchte die Dürener Eisenbahn (DEAG) 1950, ihre am Bahnhof endende Strecke in die Innenstadt zum Kaiserplatz zu verlängern. Die geplante Strecke sollte zunächst eingleisig durch die Josef-Schregel-Straße bis kurz vor dem Wirteltorplatz, danach zweigleisig durch die Schenkelstraße bis zur Zehnthofstraße verlaufen. Ab hier sollte in einer eingleisigen Blockumfahrung über Wilhelmstraße, Kaiserplatz und Zehnthofstraße eine große Schleife gefahren werden, um die neue zentrale Haltestelle der DKB am Kaiserplatz zu bedienen.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar)</ref> Aufgrund von Unstimmigkeiten zwischen der Stadt Düren, der DKB und der DEAG wurden diese Planungen nicht umgesetzt.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar)</ref> Distelrath – Markt – Gürzenich
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
- Seiten mit Skriptfehlern
- Wikipedia:Defekter Dateilink
- Wikipedia:Weblink offline
- Spurweite 1435 mm
- Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Webarchiv
- Wikipedia:Vorlagenfehler/Parameter:Linktext
- Aachener Verkehrsverbund
- Bahngesellschaft (Deutschland)
- Straßenbahnbetrieb (Deutschland)
- Unternehmen (Düren)
- Busunternehmen (Nordrhein-Westfalen)
- Verkehr (Düren)
- Schienenverkehr (Kreis Düren)
- Verkehr (Eifel)
- Unternehmensgründung 1908