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Dörpe (Coppenbrügge)

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Dörpe
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Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(344)&title=D%C3%B6rpe 52° 8′ N, 9° 34′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(344) 52° 8′ 9″ N, 9° 34′ 1″ O
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Höhe: 195 m ü. NHN
Fläche: 2,49 km²<ref name="destatis1950" />
Einwohner: 344 (30. Juni 2022)<ref name="Einwo2022" />
Bevölkerungsdichte: 138 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 1973
Postleitzahl: 31863
Vorwahl: 05156
Lage von Dörpe in Niedersachsen
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Dörpe ist eine Ortschaft im nordöstlichen Weserbergland, Ortsteil des Fleckens Coppenbrügge im Landkreis Hameln-Pyrmont in Niedersachsen.

Lage

Sie liegt an der Passstraße (Landesstraße 422) von Eldagsen nach Coppenbrügge im Tal des Gelbbachs, der die Südwesthänge von Nesselberg und Osterwald trennt.

Geschichte

Die erste Erwähnung des Namens Dörpe findet sich mit der Nennung eines Zeugen Bartholomeus van der Dörpe 1393 im Hamelner Urkundenbuch. Es wird davon ausgegangen, dass es sich hierbei um einen Bewohner des Dorfes handelt.<ref name="Dorfchronik" /> Die genaue Entstehung Dörpes ist nicht bekannt. Es gab schon früh als Erbhöfe die sogenannten Meierhöfe und wegen lokaler Tonvorkommen auch Töpferstuben. Ab dem 16. Jahrhundert entwickelte sich sowohl im nahen Osterwald als auch im Gelbbachtal oberhalb Dörpes Kohlebergbau. Er war eine bedeutende Einnahmequelle für die Ortsbewohner. Nach Aufgabe des Kohlebergbaus in der Mitte des 20. Jahrhunderts entwickelte sich daraus der Steinbruchbetrieb Wilhelm Schmull, der besonders in den schwierigen Jahren der Nachkriegszeit vielen Bewohnern Lohn und Brot gab.

Eingemeindungen

Am 1. Januar 1973 wurde Dörpe in den Flecken Coppenbrügge eingegliedert.<ref name="BibISBN" />

Einwohnerentwicklung

Jahr 1910 1925 1933 1939 1950
Einwohner 446 377 334 355 754
Quelle <ref name="gemeindeverzeichnis" /> <ref name="Rademacher" /> <ref name="Rademacher" /> <ref name="Rademacher" /> <ref name="destatis1950" />

Politik

Ortsrat und Ortsbürgermeister

Der Ortsrat der Ortschaft Coppenbrügge vertritt auf kommunaler Ebene die Coppenbrügger Ortsteile Coppenbrügge, Dörpe und Marienau. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.

Wappen

[[Datei:{{#property:p94}}|100px|links|Wappen der ehemaligen Gemeinde Dörpe, Landkreis Hameln-Pyrmont]] Blasonierung: „In Grün unter einem silbernen (weißen) oben dreifach gezackten und goldener (gelber) Leiste besetzten Balken im Schildhaupt ein steigendes silbernes (weißes) Ross.“<ref name="Wappen">Wappen der Coppenbrügger Ortsteile</ref>
Wappenbegründung: Das Ross erinnert an die Zugehörigkeit zu Niedersachsen und der gezackte Balken so wie die grüne Schildfarbe stehen für die Lage des Ortes im Calenberger Bergland.

Wirtschaft und Infrastruktur

Datei:Ehemaliges Nullenergiehaus in Dörpe.jpg
Das weithin bekannte ehemalige Null-Energie-Haus in Dörpe (aus technischen Gründen verändert, heute Niedrigenergiehaus)

Heute besteht der Steinbruchbetrieb nicht mehr, in der ehemaligen Steinsäge im Dorfzentrum befindet sich nun ein Gartenbaubetrieb. In Dörpe existieren noch zwei landwirtschaftliche Betriebe, davon einer mit Hofladen. Auch gibt es einige kunsthandwerkliche und handwerkliche Betriebe. Des Weiteren gibt es in Dörpe viele Aktivitäten und Feste wie alljährlich im Frühsommer ein Künstlerfest, Scheunenfeste, Seifenkistenrennen und Feuerwehrwettkämpfe, sowie alle fünf Jahre ein Feuerwehrfest mit Jahrmarkt und einem offiziellen Fest- sowie einem Spaß-Umzug. Aufgrund eigener Erwerbsmöglichkeiten und kultureller Betätigungsfelder ist Dörpe kein bloßes Schlafdorf für Pendler in nahe Großstädte.

Natur und Tourismus

Datei:Linde Wahrzeichen von Dörpe.jpg
Die Linde am Lindenplatz, Wahrzeichen von Dörpe

In der nahen Umgebung des Ortes finden sich mehrere Wanderwege, besonders hervorzuheben ist der größtenteils wiederhergestellte historische Dörper Bergmannspfad. Er erinnert an den Bergbau an den Hängen von Nesselberg und Osterwald und folgt dem Arbeitsweg der Dörper zu den verschiedenen Abbaustätten. Dörpe ist idyllisch in einem Bachtal an den Südwesthängen dieser Berge gelegen, sie bilden zusammen mit dem Kleinen Deister eine südöstliche Fortsetzung des Großen Deisters. Es gibt Reitmöglichkeiten im Ort sowie einzelne Ferienhäuser. Ein weitreichender Panoramablick bietet sich an den „Drei Dicken Buchen“ am Bergmannspfad am Rande des Osterwaldes. An den Wegrändern sind natur- und geschichtsbezogene Schautafeln aufgestellt, unter anderem zur historischen Kirschbaumallee am Hang des Ruhbrinks.

Weblinks

Commons: Dörpe – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

<references> <ref name="BibISBN"> </ref> <ref name="destatis1950">

Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Amtliches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Endgültige Ergebnisse nach der Volkszählung vom 13. September 1950. Band 33. W. Kohlhammer Verlag, Stuttgart/Köln August 1952, S. 29, Sp. 2 (Digitalisat [PDF; 26,4 MB; abgerufen am 12. November 2019] Landkreis Hameln-Pyrmont, S. 38).

</ref> <ref name="Dorfchronik">

Dorfgemeinschaft Dörpe (Hrsg.): Dorfchronik Dörpe. 1989.

</ref> <ref name="gemeindeverzeichnis">

Ulrich Schubert: Gemeindeverzeichnis Deutschland 1900 – Landkreis Hameln. Angaben vom 1. Dezember 1910. In: gemeindeverzeichnis.de. 3. Februar 2019, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 4. Juni 2023; abgerufen am 13. November 2019.

</ref> <ref name="Rademacher">

Vorlage:Verwaltungsgeschichte.de

</ref> <ref name="Einwo2022">

Landkreis Hameln-Pyrmont (Hrsg.): Nahverkehrsplan 2023 – 2027 / ANLAGE 1 – Einwohnerzahlen Ortsteile 2022. 30. Juni 2022, S. 2 (hameln-pyrmont.de [PDF; 406 kB; abgerufen am 8. November 2024]).

</ref> </references>

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende