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Christentum in Afrika

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Datei:ET Gondar asv2018-02 img41 Debre Berhan Selassie.jpg
Kirche des Klosters Debre Berhan Selassie in Gonder, Äthiopien

Das Christentum in Afrika breitete sich ab dem 1. Jahrhundert über Ägypten entlang der afrikanischen Mittelmeerküste und des Nils aus. Im heutigen Äthiopien und Eritrea wurde im 4. Jahrhundert das Christentum unter König Ezana im damaligen Aksum zur Staatsreligion erhoben. Durch Handelsstützpunkte der Europäer und die Kolonisation des Kontinents kam das Christentum ab dem 15. Jahrhundert ins übrige Afrika. Dabei spielten die Missionskirchen und die unabhängigen afrikanischen Kirchen die dominierende Rolle.

Zwischen 37 und 41 % der afrikanischen Bevölkerung<ref>Die Summe aus den im CIA World Factbook veröffentlichten Länderangaben ergibt 43,4 % Muslime und 41,3 % Christen, die Summe aus den Länderinformationen des Auswärtigen Amtes 44,2 % Muslime und 39,6 % Christen, beide Stand März 2009. Den deutlichsten Unterschied mit 45 % Muslimen und 37 % Christen gibt der von Le Monde diplomatique herausgegebene Atlas der Globalisierung an (Paris/Berlin 2009, ISBN 978-3-937683-24-9, S. 144).</ref> gehören christlichen Konfessionen an (u. a. Kopten). Die Mehrheit der afrikanischen Christen lebt im östlichen, zentralen und südlichen Afrika.

Die Zahl der Christen in Afrika ist in den letzten Jahrzehnten deutlich gewachsen.<ref>Wissenschaftliche Studie: Die Welt wird immer religiöser, zuletzt gesehen am 10. Februar 2017.</ref><ref>Christliches Afrika: Mehr Christen als Moslems, zuletzt gesehen am 10. Februar 2017.</ref> So hat allein die Anzahl der Katholiken in Afrika zwischen 1980 und 2012 um 238 % zugenommen.<ref>Katholikenzahl weltweit gestiegen, katholisch.de, zuletzt gesehen am 10. Februar 2017.</ref>

Frühe Missionierung

Das Christentum breitete sich im Mittelmeerraum und am Roten Meer schon früh aus; im 4. Jahrhundert wurde das Hochland von Abessinien christianisiert.

Die weitere Verbreitung des Christentums in Afrika begann mit den Expansionsbestrebungen Portugals (siehe Portugiesische Kolonialgeschichte). Die erste Missionsarbeit begann Anfang des 16. Jahrhunderts im Kongogebiet. Jesuiten, Dominikaner, Augustiner und französische Missionare versuchten seit 1624 – vergeblich – die Ostküste Afrikas zu missionieren. Anfang des neunzehnten Jahrhunderts waren nahezu alle Spuren dieser Missionierungsversuche verschwunden.

Missionierung im Zuge von Handel und Kolonisation

  • Ab dem 19. Jahrhundert folgten die Missionare den Kolonialmächten oder waren Wegbereiter.

Protestantische Missionierung

Artikel

Nach Ländern

Ägypten

Siehe Hauptartikel: Christentum in Ägypten

Algerien

Siehe Hauptartikel: Christentum in Algerien

Angola

Äquatorialguinea

Äthiopien

Benin

Botswana

Burkina Faso

Burundi

Dschibuti

Elfenbeinküste

Eritrea

Eswatini

Gabun

Gambia

Ghana

Guinea

Guinea-Bissau

Kamerun

Kap Verde

Kenia

Komoren

Siehe Hauptartikel: Christentum auf den Komoren

Demokratische Republik Kongo

Republik Kongo

Lesotho

Liberia

Siehe Hauptartikel: Christentum in Liberia

Libyen

Siehe Hauptartikel: Christentum in Libyen

Madagaskar

Malawi

Mali

Marokko

Siehe Hauptartikel: Christentum in Marokko

Im islamisch geprägten Marokko stellt das Christentum mit max. 1 % die Minderheit.
Die Römisch-katholische Kirche in Marokko mit den Erzbistümern Rabat und Tanger zählt 24.000 Mitglieder.
Vertreten sind zudem die Russisch-Orthodoxe Kirche mit einer Gemeinde sowie protestantische Christen.

Mauretanien

Mauritius

Mosambik

Namibia

Siehe Hauptartikel: Christentum in Namibia

Niger

Nigeria

Siehe Hauptartikel: Christentum in Nigeria

Ruanda

Sambia

São Tomé und Príncipe

Senegal

Seychellen

Sierra Leone

Simbabwe

Somalia

Südafrika

Sudan

Südsudan

Tansania

Togo

Tschad

Tunesien

Uganda

Zentralafrikanische Republik

Umstrittene Gebiete

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Westsahara

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Mayotte

Réunion

Länderübergreifend, allgemein

Afrikanische Kirche

Listen

Kategorien

Einzelnachweise

<references />

Literatur

  • Klaus Hock: Das Christentum in Afrika und dem Nahen Osten (= Kirchengeschichte in Einzeldarstellungen. 4. Neueste Kirchengeschichte. 7). Evangelische Verlagsanstalt, Leipzig 2005, ISBN 3-374-02089-5.

Weblinks

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