Bundestagswahlkreis Hamburg-Mitte
| Wahlkreis 18: Hamburg-Mitte | |
|---|---|
Wahlkreis 18 (2025) | |
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| Wahlkreisnummer | 18 |
| Einwohner | 358.800<ref name="Strukturdaten">Strukturdaten 018: Hamburg-Mitte. Bundeswahlleiterin, abgerufen am 23. Februar 2025.</ref> |
| Wahlberechtigte | 242.078<ref name="Ergebnis-2021">2021 Ergebnisse 018: Hamburg-Mitte. Bundeswahlleiterin, abgerufen am 23. Februar 2025.</ref> |
| Wahldatum | 23. Februar 2025 |
| Wahlbeteiligung | 77,7 % |
Wahlkreisabgeordneter
| |
| Name | Datei:FalkoDroßmannWahlkampange21.jpg Falko Droßmann |
| Partei | SPD |
| Stimmanteil | 27,4 % |
Der Wahlkreis Hamburg-Mitte (Wahlkreis 18) ist ein Bundestagswahlkreis in Hamburg und umfasst das Gebiet des Bezirks Hamburg-Mitte ohne den Stadtteil Wilhelmsburg sowie die zum Bezirk Hamburg-Nord gehörigen Stadtteile Barmbek-Nord, Barmbek-Süd, Dulsberg, Hohenfelde, Uhlenhorst.<ref>https://www.bundeswahlleiter.de/bundestagswahlen/2017/wahlkreiseinteilung/bund-99/land-2/wahlkreis-18.html</ref> Wahlberechtigt waren bei der letzten Bundestagswahl 245.210 Einwohner. Zum Wahlkreis gehört auch der Nationalpark Hamburgisches Wattenmeer, der allerdings weitgehend unbewohnt ist.
Geschichte
Bei den Bundestagswahlen 1965 bis 1998 hatte der Wahlkreis Hamburg-Mitte die Nummer 12. Seit der Bundestagswahl 2002 trug er die Wahlkreisnummer 19, seit 2013 die 18.
Der Wahlkreis wurde für die Bundestagswahl 1965 neu gebildet und ging aus Teilen der ehemaligen Wahlkreise Hamburg I, Hamburg VI und Hamburg VII hervor. Das Wahlkreisgebiet umfasste ursprünglich den Bezirk Hamburg-Mitte ohne die Stadtteile Horn, Billstedt und Billbrook. Außerdem gehörten zum Wahlkreis der Stadtteil Altona-Altstadt und der Ortsteil Altona-Nord/Süd aus dem Bezirk Hamburg-Altona. Für die Bundestagswahl 1976 kamen noch der Stadtteil Eilbek aus dem Bezirk Hamburg-Wandsbek hinzu. Bei den Bundestagswahlen 1980 bis 1998 setzte sich der Wahlkreis dann aus dem Bezirk Hamburg-Mitte ohne die Ortsamtsgebiete Finkenwerder und Billstedt sowie aus dem zum Bezirk Hamburg-Nord gehörigen Ortsamtsgebiet Barmbek-Uhlenhorst zusammen. Für die Bundestagswahl 2002 wurde das Wahlkreisgebiet neu zugeschnitten. Es enthielt dabei den Bezirk Mitte in seinen damaligen Grenzen sowie die Stadtteile Barmbek-Nord, Barmbek-Süd, Uhlenhorst, Hohenfelde, Dulsberg und Eilbek aus den Bezirken Hamburg-Nord bzw. Wandsbek.
2008 wurde unter anderem aus Gebiet des Bezirks Hamburg-Mitte der neue Hamburger Stadtteil Sternschanze im Bezirk Altona gebildet. Zur Bundestagswahl 2009 fand diese Änderung noch keine Berücksichtigung beim Zuschnitt der Wahlkreise, erst zur Wahl 2013 wechselte das entsprechende Gebiet auch in den Wahlkreis Hamburg-Altona.
Zum Stichtag 31. Dezember 2013 hatte der Wahlkreis etwa 19,1 % mehr deutsche Einwohner als der Durchschnitt aller Bundestags-Wahlkreise. Der Wert soll gesetzlich vorgegeben um maximal 15 Prozent vom Durchschnitt abweichen. Die Wahlkreiskommission schlug daher in ihrem Bericht vom Januar 2015 vor, zur nächsten Bundestagswahl den Stadtteil Eilbek aus dem Wahlkreis Hamburg-Mitte in den Wahlkreis Hamburg-Wandsbek zu verlagern. Dies wurde zur Bundestagswahl 2017 verwirklicht.
Wahlkreisabgeordnete
| Wahl | Abgeordneter | Partei | Stimmen in % | |
|---|---|---|---|---|
| 1965 | Vorlage:Parteinamefarbe | 53,8 | ||
| 1969 | 60,7 | |||
| 1972 | 64,6 | |||
| 1976 | 57,7 | |||
| 1980 | Vorlage:Parteinamefarbe | 57,5 | ||
| 1983 | 54,3 | |||
| 1987 | 47,1 | |||
| 1990 | 47,3 | |||
| 1994 | 45,1 | |||
| 1998 | Vorlage:Parteinamefarbe | 50,9 | ||
| 2002 | 54,1 | |||
| 2005 | 49,5 | |||
| 2009 | 34,6 | |||
| 2013 | 39,2 | |||
| 2017 | 30,9 | |||
| 2021 | Vorlage:Parteinamefarbe | 33,2 | ||
| 2025 | 27,4 | |||
Wahlergebnisse
Bundestagswahl 2025
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Bundestagswahl 2021
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Vorlage:Wahl Kandidaten Zweitstimme
Bundestagswahl 2017
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Zur Bundestagswahl 2017 am 24. September wurden 11 Direktkandidaten und 16 Landeslisten zugelassen. Vorlage:Wahl Kandidaten Zweitstimme
Das Direktmandat errang Johannes Kahrs, der im Mai 2020 auf sein Mandat verzichtete und aus dem Bundestag ausschied. Es rückte von der SPD-Landesliste Dorothee Martin nach.
Bundestagswahl 2013
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Zur Bundestagswahl 2013 am 22. September wurden 12 Direktkandidaten<ref>Amtlicher Anzeiger Nr. 61/2013 vom 2. August 2013 (PDF). (PDF; 246 kB) Behörde für Justiz und Gleichstellung, 2. August 2013, abgerufen am 7. August 2013.</ref> und 13 Landeslisten zugelassen<ref>Bundestagswahl 2013 in Hamburg - 13 Landeslisten kommen auf den Stimmzettel. Behörde für Inneres und Sport, 26. Juli 2013, abgerufen am 7. August 2013.</ref>.
Vorlage:Wahl Kandidaten Zweitstimme
Bundestagswahl 2009
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Bundestagswahl 2005
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Bundestagswahl 2002
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Bundestagswahl 1998
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Bundestagswahl 1994
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Weblinks
- Wahlkreiseinteilung des Wahlkreises Hamburg-Mitte beim Bundeswahlleiter
- Strukturdaten des Wahlkreises Hamburg-Mitte beim Bundeswahlleiter
- Wahlkreisergebnis des Wahlkreises Hamburg-Mitte bei der Bundestagswahl 2017. Der Bundeswahlleiter, abgerufen am 29. Dezember 2019.
Einzelnachweise
<references />
Hamburg-Mitte |
Hamburg-Altona |
Hamburg-Eimsbüttel |
Hamburg-Nord |
Hamburg-Wandsbek |
Hamburg-Bergedorf – Harburg
(ehemalige Bundestagswahlkreise:
Hamburg I |
Hamburg-Bergedorf |
Hamburg-Harburg |
Hamburg-Nord I |
Hamburg-Nord II)