Zum Inhalt springen

Bundestagswahlkreis Hamburg-Mitte

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wahlkreis 18: Hamburg-Mitte
Datei:Bundestagswahlkreis 18-2025.svg

Wahlkreis 18 (2025)
Staat Skriptfehler: Ein solches Modul „Verwaltungseinheit“ ist nicht vorhanden.
Skriptfehler: Ein solches Modul „Verwaltungseinheit“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „Verwaltungseinheit“ ist nicht vorhanden.
Wahlkreisnummer 18
Einwohner 358.800<ref name="Strukturdaten">Strukturdaten 018: Hamburg-Mitte. Bundeswahlleiterin, abgerufen am 23. Februar 2025.</ref>
Wahlberechtigte 242.078<ref name="Ergebnis-2021">2021 Ergebnisse 018: Hamburg-Mitte. Bundeswahlleiterin, abgerufen am 23. Februar 2025.</ref>
Wahldatum 23. Februar 2025
Wahlbeteiligung 77,7 %
Wahlkreisabgeordneter
Name Datei:FalkoDroßmannWahlkampange21.jpg
Falko Droßmann
Partei SPD
Stimmanteil 27,4 %

Der Wahlkreis Hamburg-Mitte (Wahlkreis 18) ist ein Bundestagswahlkreis in Hamburg und umfasst das Gebiet des Bezirks Hamburg-Mitte ohne den Stadtteil Wilhelmsburg sowie die zum Bezirk Hamburg-Nord gehörigen Stadtteile Barmbek-Nord, Barmbek-Süd, Dulsberg, Hohenfelde, Uhlenhorst.<ref>https://www.bundeswahlleiter.de/bundestagswahlen/2017/wahlkreiseinteilung/bund-99/land-2/wahlkreis-18.html</ref> Wahlberechtigt waren bei der letzten Bundestagswahl 245.210 Einwohner. Zum Wahlkreis gehört auch der Nationalpark Hamburgisches Wattenmeer, der allerdings weitgehend unbewohnt ist.

Geschichte

Bei den Bundestagswahlen 1965 bis 1998 hatte der Wahlkreis Hamburg-Mitte die Nummer 12. Seit der Bundestagswahl 2002 trug er die Wahlkreisnummer 19, seit 2013 die 18.

Der Wahlkreis wurde für die Bundestagswahl 1965 neu gebildet und ging aus Teilen der ehemaligen Wahlkreise Hamburg I, Hamburg VI und Hamburg VII hervor. Das Wahlkreisgebiet umfasste ursprünglich den Bezirk Hamburg-Mitte ohne die Stadtteile Horn, Billstedt und Billbrook. Außerdem gehörten zum Wahlkreis der Stadtteil Altona-Altstadt und der Ortsteil Altona-Nord/Süd aus dem Bezirk Hamburg-Altona. Für die Bundestagswahl 1976 kamen noch der Stadtteil Eilbek aus dem Bezirk Hamburg-Wandsbek hinzu. Bei den Bundestagswahlen 1980 bis 1998 setzte sich der Wahlkreis dann aus dem Bezirk Hamburg-Mitte ohne die Ortsamtsgebiete Finkenwerder und Billstedt sowie aus dem zum Bezirk Hamburg-Nord gehörigen Ortsamtsgebiet Barmbek-Uhlenhorst zusammen. Für die Bundestagswahl 2002 wurde das Wahlkreisgebiet neu zugeschnitten. Es enthielt dabei den Bezirk Mitte in seinen damaligen Grenzen sowie die Stadtteile Barmbek-Nord, Barmbek-Süd, Uhlenhorst, Hohenfelde, Dulsberg und Eilbek aus den Bezirken Hamburg-Nord bzw. Wandsbek.

2008 wurde unter anderem aus Gebiet des Bezirks Hamburg-Mitte der neue Hamburger Stadtteil Sternschanze im Bezirk Altona gebildet. Zur Bundestagswahl 2009 fand diese Änderung noch keine Berücksichtigung beim Zuschnitt der Wahlkreise, erst zur Wahl 2013 wechselte das entsprechende Gebiet auch in den Wahlkreis Hamburg-Altona.

Zum Stichtag 31. Dezember 2013 hatte der Wahlkreis etwa 19,1 % mehr deutsche Einwohner als der Durchschnitt aller Bundestags-Wahlkreise. Der Wert soll gesetzlich vorgegeben um maximal 15 Prozent vom Durchschnitt abweichen. Die Wahlkreiskommission schlug daher in ihrem Bericht vom Januar 2015 vor, zur nächsten Bundestagswahl den Stadtteil Eilbek aus dem Wahlkreis Hamburg-Mitte in den Wahlkreis Hamburg-Wandsbek zu verlagern. Dies wurde zur Bundestagswahl 2017 verwirklicht.

Wahlkreisabgeordnete

Wahl Abgeordneter Partei Stimmen
in %
1965 Vorlage:Parteinamefarbe 53,8
1969 60,7
1972 64,6
1976 57,7
1980 Vorlage:Parteinamefarbe 57,5
1983 54,3
1987 47,1
1990 47,3
1994 45,1
1998 Vorlage:Parteinamefarbe 50,9
2002 54,1
2005 49,5
2009 34,6
2013 39,2
2017 30,9
2021 Vorlage:Parteinamefarbe 33,2
2025 27,4

Wahlergebnisse

Bundestagswahl 2025

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.

<templatestyles src="Wahldiagramm/styles.css" />

Bundestagswahl 2025 – WK Hamburg-Mitte
Zweitstimmen
 %
30
20
10
0
22,2 %
20,3 %
19,0 %
15,7 %
10,5 %
4,5 %
4,1 %
1,6 %
1,0 %
1,2 %
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2021
 %p
 12
 10
   8
   6
   4
   2
   0
  −2
  −4
  −6
  −8
−6,5 %p
−7,6 %p
+10,3 %p
+4,5 %p
+5,4 %p
+4,5 %p
−6,4 %p
+1,0 %p
−0,4 %p
−4,6 %p

Vorlage:Wahl Kandidaten Zweitstimme

Bundestagswahl 2021

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.

<templatestyles src="Wahldiagramm/styles.css" />

Bundestagswahl 2021 – WK Hamburg-Mitte
Wahlbeteiligung: 74,2 %
 %
30
20
10
0
28,7
27,9
11,2
10,5
8,7
5,1
1,4
1,4
1,3
1,1
2,6
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2017
 %p
 14
 12
 10
   8
   6
   4
   2
   0
  −2
  −4
  −6
  −8
−10
−12
−14
+4,7
+13,5
−12,3
+1,2
−6,3
−2,9
−0,9
+0,4
+1,3
+1,1
± 0,0

Vorlage:Wahl Kandidaten Zweitstimme

Bundestagswahl 2017

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.

<templatestyles src="Wahldiagramm/styles.css" />

Bundestagswahl 2017 – WK Hamburg-Mitte
(in %)
 %
30
20
10
0
24,0
23,5
15,0
14,4
9,3
8,0
2,3
1,0
0,2
n. k.
n. k.
2,6
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2013
 %p
   6
   4
   2
   0
  −2
  −4
  −6
  −8
−10
−9,6
−3,6
+4,0
+0,9
+5,4
+3,7
+1,4
+1,0
−0,6
−0,5
−3,9
+2,1

Zur Bundestagswahl 2017 am 24. September wurden 11 Direktkandidaten und 16 Landeslisten zugelassen. Vorlage:Wahl Kandidaten Zweitstimme

Das Direktmandat errang Johannes Kahrs, der im Mai 2020 auf sein Mandat verzichtete und aus dem Bundestag ausschied. Es rückte von der SPD-Landesliste Dorothee Martin nach.

Bundestagswahl 2013

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.

<templatestyles src="Wahldiagramm/styles.css" />

Bundestagswahl 2013 – WK Hamburg-Mitte
(in %)
 %
40
30
20
10
0
33,6
27,1
13,5
11,0
4,3
3,9
3,9
0,9
0,8
0,5
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2009
 %p
   6
   4
   2
   0
  −2
  −4
  −6
  −8
+5,5
+3,7
−3,4
−2,8
+4,3
−7,7
+0,1
+0,9
−0,3
−0,2

Zur Bundestagswahl 2013 am 22. September wurden 12 Direktkandidaten<ref>Amtlicher Anzeiger Nr. 61/2013 vom 2. August 2013 (PDF). (PDF; 246 kB) Behörde für Justiz und Gleichstellung, 2. August 2013, abgerufen am 7. August 2013.</ref> und 13 Landeslisten zugelassen<ref>Bundestagswahl 2013 in Hamburg - 13 Landeslisten kommen auf den Stimmzettel. Behörde für Inneres und Sport, 26. Juli 2013, abgerufen am 7. August 2013.</ref>.

Vorlage:Wahl Kandidaten Zweitstimme

Bundestagswahl 2009

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden. Vorlage:Wahl Kandidaten Zweitstimme

Bundestagswahl 2005

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden. Vorlage:Wahl Kandidaten Zweitstimme

Bundestagswahl 2002

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden. Vorlage:Wahl Kandidaten Zweitstimme

Bundestagswahl 1998

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden. Vorlage:Wahl Kandidaten Zweitstimme

Bundestagswahl 1994

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden. Vorlage:Wahl Kandidaten Zweitstimme

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende