Zum Inhalt springen

Bundestagswahlkreis Hamburg-Wandsbek

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wahlkreis 22: Hamburg-Wandsbek
Datei:Bundestagswahlkreis 22-2025.svg

Wahlkreis 22 (2025)
Staat Skriptfehler: Ein solches Modul „Verwaltungseinheit“ ist nicht vorhanden.
Skriptfehler: Ein solches Modul „Verwaltungseinheit“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „Verwaltungseinheit“ ist nicht vorhanden.
Wahlkreisnummer 22
Einwohner 329.100<ref name="Strukturdaten">Strukturdaten 022: Hamburg-Wandsbek. Bundeswahlleiterin, abgerufen am 23. Februar 2025.</ref>
Wahlberechtigte 233.483<ref name="Ergebnis-2021">2021 Ergebnisse 022: Hamburg-Wandsbek. Bundeswahlleiterin, abgerufen am 23. Februar 2025.</ref>
Wahldatum 23. Februar 2025
Wahlbeteiligung 78,0 %
Wahlkreisabgeordnete
Name Datei:2015-12 Aydan Özoğuzl SPD Bundesparteitag by Olaf Kosinsky-151.jpg
Aydan Özoğuz
Partei SPD
Stimmanteil 32,3 %

Der Bundestagswahlkreis Hamburg-Wandsbek [<templatestyles src="IPA/styles.css" />ˈvantsbeːk] (Wahlkreis 22) ist ein Wahlkreis in Hamburg für die Wahlen zum Deutschen Bundestag. Er umfasst vom Bezirk Wandsbek die Stadtteile Bramfeld, Farmsen-Berne, Eilbek, Jenfeld, Marienthal, Rahlstedt, Steilshoop, Tonndorf, Volksdorf und Wandsbek.<ref> Wahlkreiseinteilung beim Bundeswahlleiter</ref> Bei der letzten Bundestagswahl waren 217.147 Einwohner wahlberechtigt. Nachdem der Wahlkreis seit 1957 bei allen Wahlen von der SPD hatte gewonnen werden können, siegte bei der Bundestagswahl 2009 erstmals der Direktkandidat der CDU.

Geschichte

Der Wahlkreis war bei der Bundestagswahl 1949 die Nummer 5 der Hamburger Wahlkreise und danach die Nummer 19. Von 1965 bis 1998 hatte er die bundesweite Nummer 17. Bei den Bundestagswahlen 2002 bis 2009 trug er die Wahlkreisnummer 23, seit 2013 hat er die Nummer 22. Der Wahlkreis hieß bei den Wahlen 1949 bis 1961 Hamburg V und bei den Wahlen 1965 bis 1976 Wandsbek.

Das Wahlkreisgebiet umfasste ursprünglich den Bezirk Hamburg-Wandsbek ohne den Stadtteil Eilbek, der an den Wahlkreis Hamburg VI ging. Nach dem Neuzuschnitt der Wahlkreise vor der Bundestagswahl 1965 bestand der Wahlkreis dann aus dem Bezirk Wandsbek ohne die Stadtteile Marienthal, Jenfeld und Tonndorf, die an den Wahlkreis Bergedorf abgegeben wurden. Vor der Bundestagswahl 1972 ging noch das Ortsamtsgebiet Bramfeld an den Wahlkreis Hamburg-Nord II, das der Wahlkreis aber bei der Neuordnung der Wahlkreise vor der Bundestagswahl 1980 zurückerhielt. Stattdessen wurden im Austausch das Ortsamtsgebiet Alstertal sowie die Stadtteile Lemsahl-Mellingstedt, Duvenstedt, Wohldorf-Ohlstedt und Bergstedt an den neu gebildeten Wahlkreis Hamburg-Nord abgegeben. Vor der Bundestagswahl 2002 kamen die Stadtteile Marienthal, Jenfeld und Tonndorf an den Wahlkreis zurück. Dafür ging der Stadtteil Eilbek an den Wahlkreis Hamburg-Mitte. Zur Bundestagswahl 2017 kehrte Eilbek wieder in den Wahlkreis Hamburg-Wandsbek zurück.

Wahlkreisabgeordnete

Wahl Abgeordneter Partei Stimmen
in %
1949 Vorlage:Parteinamefarbe 40,7
1953 Vorlage:Parteinamefarbe 47,6
1957 Vorlage:Parteinamefarbe 46,3
1961 46,2
1965 Vorlage:Parteinamefarbe 48,2
1969 56,1
1972 Vorlage:Parteinamefarbe 55,0
1976 48,3
1980 54,5
1983 Vorlage:Parteinamefarbe 50,2
1987 Vorlage:Parteinamefarbe 43,6
1990 43,1
1994 43,1
1998 52,0
2002 Vorlage:Parteinamefarbe 53,0
2005 49,6
2009 Vorlage:Parteinamefarbe 36,5
2013 Vorlage:Parteinamefarbe 39,9
2017 34,6
2021 38,7
2025 32,3

<templatestyles src="FN/styles.css" />

a 
Walter war 1953 der gemeinsame Kandidat des Hamburg-Blocks, einem Bündnis von CDU, FDP, GB/BHE und DP. Die CDU, die FDP und der GB/BHE nominierten keine eigene Direktkandidaten und riefen zur Wahl von Walter auf.

Wahlergebnisse

Bundestagswahl 2025

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.

<templatestyles src="Wahldiagramm/styles.css" />

Bundestagswahl 2025 – WK Hamburg-Wandsbek
Zweitstimmen
 %
30
20
10
0
24,9 %
22,3 %
14,5 %
14,1 %
11,5 %
4,7 %
4,1 %
1,5 %
1,2 %
1,3 %
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2021
 %p
   8
   6
   4
   2
   0
  −2
  −4
  −6
  −8
−10
−9,4 %p
+5,5 %p
−4,1 %p
+7,6 %p
+6,4 %p
+4,7 %p
−7,0 %p
+1,0 %p
−0,3 %p
−3,9 %p

Vorlage:Wahl Kandidaten Zweitstimme

Bundestagswahl 2021

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.

<templatestyles src="Wahldiagramm/styles.css" />

Bundestagswahl 2021 – WK Hamburg-Wandsbek
Wahlbeteiligung: 74,5 %
 %
40
30
20
10
0
34,3
18,6
16,8
11,1
6,5
5,1
1,5
1,4
1,1
0,9
0,6
1,7
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2017
 %p
 10
   8
   6
   4
   2
   0
  −2
  −4
  −6
  −8
−10
−12
−14
+7,7
+8,2
−12,1
+0,8
−3,3
−4,7
+0,4
+1,4
+1,1
−0,3
+0,1
+0,3

Vorlage:Wahl Kandidaten Zweitstimme

Bundestagswahl 2017

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.

<templatestyles src="Wahldiagramm/styles.css" />

Bundestagswahl 2017 – WK Hamburg-Wandsbek
(in %)
 %
30
20
10
0
28,9
26,6
10,4
10,3
9,8
9,8
1,2
1,1
0,5
0,2
n. k.
1,2
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2013
 %p
   6
   4
   2
   0
  −2
  −4
  −6
  −8
−6,0
−8,0
+1,8
+5,8
+2,2
+5,0
+1,2
+1,1
+0,1
−0,7
−2,4
+0,6

Zur Bundestagswahl 2017 am 24. September wurden 9 Direktkandidaten und 16 Landeslisten zugelassen.

Direktkandidat Partei Erststimmen in % Zweitstimmen in %
Aydan Özoğuz SPD 34,6 26,6
Eckhard Graage CDU 29,8 28,9
Dennis Paustian-Döscher GRÜNE 7,1 10,4
Cornelia Kerth DIE LINKE 9,2 9,8
Wieland Schinnenburg FDP 7,0 10,3
Dietmar Wagner AfD 9,5 9,8
Helmut Saß NPD 0,2 0,2
Esther Isaak de Schmidt-Bohländer Die PARTEI 1,8 1,2
Christian Walbe FREIE WÄHLER 0,9 0,5
ÖDP 0,3
MLPD 0,0
BGE 0,4
DiB 0,3
DKP 0,0
Tierschutzpartei 1,1
V-Partei³ 0,2

Bundestagswahl 2013

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.

<templatestyles src="Wahldiagramm/styles.css" />

Bundestagswahl 2013 – WK Hamburg-Wandsbek
(in %)
 %
40
30
20
10
0
34,9
34,6
8,6
7,6
4,8
4,5
2,4
0,9
0,6
0,4
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2009
 %p
   6
   4
   2
   0
  −2
  −4
  −6
  −8
−10
+4,7
+5,8
−3,2
−3,3
+4,8
−9,1
+0,3
−0,2
−0,3
+0,4

Zur Bundestagswahl 2013 am 22. September wurden 9 Direktkandidaten<ref>Amtlicher Anzeiger Nr. 61/2013 vom 2. August 2013 (PDF). (PDF; 246 kB) Behörde für Justiz und Gleichstellung, 2. August 2013, abgerufen am 7. August 2013.</ref> und 13 Landeslisten zugelassen<ref>Bundestagswahl 2013 in Hamburg - 13 Landeslisten kommen auf den Stimmzettel. Behörde für Inneres und Sport, 26. Juli 2013, abgerufen am 7. August 2013.</ref>.

Direktkandidat Partei Erststimmen in % Zweitstimmen in %
Frank Schira CDU 37,3 34,9
Aydan Özoğuz SPD 39,9 34,6
Katja Husen GRÜNE 6,4 8,6
Klaus-Dieter Abend FDP 1,9 4,5
Cornelia Kerth DIE LINKE 6,6 7,6
Katja Falkenbach PIRATEN 2,3 2,4
Helmut Saß NPD 1,0 0,9
RENTNER 0,6
ÖDP 0,2
MLPD 0,0
Joachim Körner AfD 4,2 4,8
Ulf Ohms FREIE WÄHLER 0,5 0,4
Die PARTEI 0,4

Bundestagswahl 2009

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.

Direktkandidat Partei Erststimmen in % Zweitstimmen in %
Ingo Egloff SPD 34,8 28,8
Jürgen Klimke CDU 36,5 30,2
Anjes Tjarks Bündnis 90/Die Grünen 9,4 11,8
Jan Christopher Witt FDP 7,7 13,6
Vasco Schultz Die Linke 9,5 10,9
Helmut Saß NPD 1,3 1,1
David Perteck ödp 0,8 0,4
PIRATEN 2,1
RENTNER 0,9
MLPD 0,0

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende