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Bundestagswahlkreis Hamburg-Altona

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(Weitergeleitet von Bundestagswahlkreis Altona)
Wahlkreis 19: Hamburg-Altona
Datei:Bundestagswahlkreis 19-2025.svg

Wahlkreis 19 (2025)
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Wahlkreisnummer 19
Einwohner 265.500<ref name="Strukturdaten">Strukturdaten 019: Hamburg-Altona. Bundeswahlleiterin, abgerufen am 23. Februar 2025.</ref>
Wahlberechtigte 187.705<ref name="Ergebnis-2021">2021 Ergebnisse 019: Hamburg-Altona. Bundeswahlleiterin, abgerufen am 23. Februar 2025.</ref>
Wahldatum 23. Februar 2025
Wahlbeteiligung 84,0 %
Wahlkreisabgeordnete
Name Datei:Linda Heitmann (Bundestagsabgeordnete).jpg
Linda Heitmann
Partei Grüne
Stimmanteil 27,5 %

Der Bundestagswahlkreis Hamburg-Altona (Wahlkreis 19) ist ein Wahlkreis in Hamburg für die Wahlen zum Deutschen Bundestag. Er umfasst den Bezirk Altona. Bei der Bundestagswahl 2025 waren 188.984 Einwohner wahlberechtigt. Dabei fiel, anders als noch bei der Einteilung 2009, der gesamte Stadtteil Sternschanze in das Gebiet des Wahlkreises Altona.<ref> <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Archivlink (Memento vom 12. Mai 2013 im Internet Archive)</ref>

Geschichte

Der Wahlkreis war bei der Bundestagswahl 1949 die Nummer 7 der Hamburger Wahlkreise und danach die Nummer 16. Von 1965 bis 1998 hatte er die bundesweite Nummer 13. Von der Bundestagswahl 2002 bis nach der Bundestagswahl 2009 trug er die Wahlkreisnummer 20 und ab der Bundestagswahl 2013 die Wahlkreisnummer 19. Der Wahlkreis hieß von 1949 bis 1965 Hamburg II und von 1965 bis 1980 Altona.

Das Wahlkreisgebiet umfasste ursprünglich den Bezirk Hamburg-Altona ohne den Stadtteil Altona-Altstadt und den Ortsteil Altona-Nord/Süd, die an den Wahlkreis Hamburg I gingen, und ohne den Rest des an den Wahlkreis Hamburg III abgetretenen Stadtteils Altona-Nord. Von 1965 bis 1980 bestand der Wahlkreis dann aus dem Gebiet des Bezirks Hamburg-Altona ohne den Stadtteil Altona-Nord und den Ortsteil Altona-Altstadt/Nord, die dem Wahlkreis Hamburg-Mitte zugeteilt worden waren. Seit der Bundestagswahl 1980 besteht der Wahlkreis unter dem Namen Hamburg-Altona weitgehend in der eingangs beschriebenen Form.

2013 wechselten die vormals zu den Wahlkreisen Hamburg-Eimsbüttel bzw. Hamburg-Mitte gehörenden Teile des im Jahr 2008 neu gebildeten Stadtteils Sternschanze in den Wahlkreis Hamburg-Altona.

Wahlkreisabgeordnete

Wahl Abgeordneter Partei Stimmen
in %
1949 Vorlage:Parteinamefarbe 41,3
1953 55,6
1957 Vorlage:Parteinamefarbe 42,9
1961 43,5
1965 46,7
1969 55,3
1972 57,3
1976 Vorlage:Parteinamefarbe 50,1
1980 50,4
1983 47,4
1987 Vorlage:Parteinamefarbe 42,0
1990 Vorlage:Parteinamefarbe 41,8
1994 40,5
1998 Vorlage:Parteinamefarbe 48,1
2002 49,4
2005 45,9
2009 36,1
2013 Vorlage:Parteinamefarbe 34,9
2017 28,9
2021 Vorlage:Parteinamefarbe 29,6
2025 27,5

<templatestyles src="FN/styles.css" />

a 
1949 war Scharnberg der gemeinsame Kandidat von CDU und FDP. Die FDP trat im Wahlkreis Hamburg II nicht zur Wahl an und rief zur Wahl von Scharnberg auf. 1953 war er der gemeinsame Kandidat des Hamburg-Blocks, einem Bündnis von CDU, FDP, GB/BHE und DP. Die FDP, die DP und der GB/BHE nominierten keine eigene Direktkandidaten und riefen zur Wahl von Scharnberg auf.

Wahlergebnisse

Bundestagswahl 2025

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Bundestagswahl 2025 – WK Hamburg-Altona
Zweitstimmen
 %
30
20
10
0
23,7 %
20,6 %
19,5 %
18,0 %
7,3 %
4,7 %
3,3 %
1,4 %
1,5 %
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2017
 %p
 10
   8
   6
   4
   2
   0
  −2
  −4
  −6
  −8
−6,7 %p
−5,0 %p
+4,7 %p
+9,0 %p
+4,0 %p
−6,2 %p
+3,3 %p
+0,8 %p
−4,0 %p

Vorlage:Wahl Kandidaten Zweitstimme

Bundestagswahl 2021

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Bundestagswahl 2021 – WK Hamburg-Altona
Wahlbeteiligung: 83,3 %
 %
40
30
20
10
0
30,4
25,6
14,8
10,9
9,0
3,3
6,2
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2017
 %p
 14
 12
 10
   8
   6
   4
   2
   0
  −2
  −4
  −6
  −8
−10
−12
+12,5
+5,1
−10,1
−0,3
−6,7
−2,2
+1,9

Vorlage:Wahl Kandidaten Zweitstimme

Bundestagswahl 2017

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Bundestagswahl 2017 – WK Hamburg-Altona
 %
30
20
10
0
24,9
20,5
17,9
15,7
11,2
5,5
4,3
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2013
 %p
   6
   4
   2
   0
  −2
  −4
  −6
  −8
−10
−4,5
−9,3
+1,5
+5,0
+5,7
+2,3
−0,7

Zur Bundestagswahl 2017 am 24. September wurden 12 Direktkandidaten und 16 Landeslisten zugelassen.

Direktkandidat Partei Erststimmen in % Zweitstimmen in %
Matthias Bartke SPD 28,9 20,5
Marcus Weinberg CDU 25,9 24,9
Filiz Demirel GRÜNE 14,4 17,9
Robert Jarowoy DIE LINKE 13,6 15,7
Katja Suding FDP 8,6 11,2
Bernd Baumann AfD 5,1 5,5
NPD 0,1
Alexander Grupe Die PARTEI 2,4 1,6
Daniel Meincke FREIE WÄHLER 0,3 0,2
ÖDP 0,2
Narziss Nianur MLPD 0,2 0,1
BGE 0,5
DiB 0,5
DKP 0,1
Tierschutzpartei 0,7
V-Partei³ 0,2
Brigitte Vollmer Einzelbewerber 0,1
Frank Hofer Einzelbewerber 0,2
Bérangère Bultheel Einzelbewerber 0,2

Bundestagswahl 2013

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Bundestagswahl 2013 – WK Hamburg-Altona
(in %)
 %
30
20
10
0
29,8
29,4
16,4
10,7
5,5
3,2
2,7
0,8
0,4
0,4
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2009
 %p
   6
   4
   2
   0
  −2
  −4
  −6
  −8
+4,6
+3,1
−2,4
−1,4
−7,7
+3,2
+0,1
+0,8
−0,2
−0,2

Zur Bundestagswahl 2013 am 22. September wurden 12 Direktkandidaten<ref>Amtlicher Anzeiger Nr. 61/2013 vom 2. August 2013 (PDF). (PDF; 246 kB) Behörde für Justiz und Gleichstellung, 2. August 2013, abgerufen am 7. August 2013.</ref> und 13 Landeslisten zugelassen<ref>Bundestagswahl 2013 in Hamburg – 13 Landeslisten kommen auf den Stimmzettel. Behörde für Inneres und Sport, 26. Juli 2013, abgerufen am 7. August 2013.</ref>.

Direktkandidat Partei Erststimmen in % Zweitstimmen in %
Marcus Weinberg CDU 32,5 29,4
Matthias Bartke SPD 34,9 29,8
Anjes Tjarks GRÜNE 13,6 16,4
Lorenz Flemming FDP 2,0 5,5
Jan van Aken DIE LINKE 10,2 10,7
Thembi Gräntzdörffer PIRATEN 2,2 2,7
Peter Adler NPD 0,4 0,4
RENTNER 0,4
ÖDP 0,2
Jürgen Bader MLPD 0,1 0,1
Ralf Kettnaker AfD 2,3 3,2
Wolf Achim Wiegand FREIE WÄHLER 0,4 0,3
Beatrice Winkler Die PARTEI 1,0 0,8
Joachim Fiedler Einzelbewerber 0,4

Bundestagswahl 2009

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.

Direktkandidat Partei Erststimmen in % Zweitstimmen in %
Olaf Scholz SPD 36,1 25,2
Marcus Weinberg CDU 30,3 26,3
Katharina Fegebank Bündnis 90/Die Grünen 13,7 18,8
Katja Suding FDP 8,2 13,2
Bernhard Müller Die Linke 9,7 12,1
Ursula Winkler NPD 0,6 0,6
Karl-Peter Grube ödp 0,5 0,4
PIRATEN 2,6
RENTNER 0,6
Jürgen Bader MLPD 0,1 0,1
Ronald Saß unabhängig 0,7 -

Olaf Scholz legte im März 2011 sein Mandat nieder, um Erster Bürgermeister von Hamburg werden zu können. Ingo Egloff rückte am 11. März 2011 für ihn über die Hamburger Landesliste der SPD in den Bundestag nach.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende