Bytom Odrzański
{{#if: beschreibt die niederschlesische Stadt Bytom Odrzański (Beuthen an der Oder). Für die oberschlesische Großstadt Bytom (Beuthen in Oberschlesien) siehe Bytom.
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}} Vorlage:Infobox Ort in Polen
Bytom Odrzański [[[:Vorlage:IPA]]] (deutsch Beuthen an der Oder, vormals auch Niederbeuthen) ist eine Stadt in der Stadt- und Landgemeinde Bytom Odrzański mit Vorlage:FormatZahl Einwohnern (Stand Vorlage:EWD) im Powiat Nowosolski der Woiwodschaft Lebus in Polen.
Geographische Lage
Die Ortschaft liegt in Niederschlesien, rund 90 Kilometer östlich von Cottbus und etwa 120 Kilometer nordwestlich von Breslau.
Geschichte
Das Gebiet am Rand der Dalkauer Berge war schon in der Steinzeit besiedelt. An einer Furt durch die Oder entstand eine Veste der Schlesischen Piastenherzöge, deren Kastellane seit 1203 nachweisbar sind. Sie wurde im Jahr 1109 von König Heinrich V. belagert, dem es nicht gelang, sie einzunehmen. 1157 wurde die Veste durch Herzog Bolesław IV. niedergebrannt, als das Heer Friedrich Barbarossas nach Polen eindrang. Nach der Teilung des Herzogtums Schlesien gehörte Beuthen zum Herzogtum Glogau, mit dem es 1490 als erledigtes Lehen durch Heimfall an Böhmen fiel.
Die erste Kirche in „Bythom“, ab Mitte des 15. Jahrhunderts Beuthen genannt, war die Stephanskirche, die 1175 dem Zisterzienserkloster Leubus überlassen wurde. Um 1263 erhielt Bythom Magdeburger Recht. Noch vor 1300 wurde vom Glogauer Herzog Heinrich III. in Beuthen ein Magdalenerinnenkloster gegründet, das 1314 nach Sprottau verlegt wurde.<ref>Codex Diplomaticus Silesiae, Band 7, 1886, Nr. 2543; Band 16, 1892, Nrn. 2700, 3437 und 3446.</ref> In den Jahren 1395 und 1464 brachen Pestepidemien in Beuthen aus.
1475 war der Kaufmann Andreas Neumann Besitzer von drei Vierteln der Stadt, der Rest gehörte Georg von Glaubitz. Johann Rechenberg von Rechenberg war ab 1524 alleiniger Besitzer Beuthens.
Die Reformation fand bereits 1528 in Beuthen Eingang; „Der deutsche Hans“, wie er von Martin Luther genannt wurde, führte sie 1540 umfänglich ein.<ref name="MKL" /> Franz von Rechenberg verkaufte 1561 die Herrschaften Beuthen mit Polnisch Tarnau (Tarnów Jezierny) und Carolath an den Ritter Fabian von Schoenaich, der zu einem der größten Grundbesitzer Schlesiens wurde. Sein Vetter und Nachfolger Georg Freiherr von Schoenaich ließ das Oderufer zwischen Beuthen und Schlawa urbar machen, förderte den Obst- und Weinbau. Während seiner Herrschaft entstand zwischen 1602 und 1609 das neue Rathaus, der Turm der Stephanskirche wurde erhöht, das Georgenhospital errichtet; zudem entstanden eine Brücke über die Oder und der erste Oderdamm, der „Schoenaichdamm“.
1601 begründete Freiherr von Schoenaich das Gymnasium academicum das 12 Lehrstühle, unter anderem für Theologie, Rechtswissenschaft und Astronomie umfasste. 1616 wurde eine Stadtbefestigung mit drei Stadttoren nach Entwurf des Festungsbaumeisters Andreas Hindenberger errichtet. Mit Ausbruch des Dreißigjährigen Kriegs und dem Tod des VizekanzlerssGeorg von Schoenaich im Jahr 1619 endete die Blüte der Stadt.
Im Dezember 1620 war Beuthen Station des „Winterkönigs“ Friedrich V. auf seiner Flucht aus Böhmen. Mit der Besetzung der Stadt durch die Liechtensteiner Dragoner erfolgte 1628 die Rekatholisierung, und die als calvinistisch geltende Universität wurde durch den böhmischen Landesherrn Kaiser Ferdinand II. aufgelöst. 1639 errichtete der schwedische General Stalhansch sein Hauptquartier in der Stadt. 1653 verfügte Kaiser Ferdinand III. die Übergabe der evangelischen Hospitalkapelle, der Stephanskirche und des Hospitals an die Katholiken. Dem Stadtbrand von 1694 fielen unter anderem das Universitätsgebäude, das Rathaus und das Hospital zum Opfer.
Nach dem Ersten Schlesischen Krieg 1742 fiel Beuthen mit dem größten Teil Schlesiens an Preußen. Nachfolgend wurde es in den Kreis Freystadt eingegliedert. Nach der Besetzung entstanden die evangelische Schule und das Bethaus neu. Von 1766 bis 1884 war Beuthen Garnisonstadt. In den Koalitionskriegeen wurden am 30. August 1813 die auf dem Rückzug von der Schlacht an der Katzbach französischen Truppen von Teilen der Schlesischen Armee besiegt.<ref name="MKL" />
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Gebäude am Markt
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Gebäude am Markt
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Gebäude am Markt
Im neunzehnten Jahrhundert bekam Beuthen eine Kanalisation und eine Wasserversorgung. 1871 erfolgte der Anschluss an die Eisenbahn zwischen Breslau und Stettin bzw. Berlin. Ab 1884 entstanden um Beuthen Braunkohle-Tagebaue. Haupterwerb der Einwohner waren Ackerbau, Handel und Schifffahrt. Um 1900 hatte Beuthen eine evangelische und eine katholische Kirche, ein Schloss und ein Amtsgericht.<ref name="MKL" /> 1907 wurde eine neue Brücke über die Oder errichtet.
Am 21. August 1910 wurde auf dem Marktplatz ein Brunnen eingeweiht, der nach dem Mäzen Robert Koch benannt wurde, der sich an der Finanzierung des Brunnens beteiligt hatte. Bis nach 1945 wies eine Inschrift auf den Namensgeber hin; wann sie verschwunden ist und wer sie entfernt hat, ist nicht bekannt.<ref name=":A">Vorlage:Internetquelle</ref>
Durch die Gebietsreform im Jahr 1932 gehörte Freystadt zum Landkreis Glogau, mit dem es bis 1945 verbunden blieb.
Um 1935 hatte Beuthen unter anderem zwei Hotels, elf Gasthöfe und Restaurants, drei Sparkassen-Niederlassungen, eine Borstenzurichterei, eine erei, zwei Destillationen und Likörfabriken, eine Färberei, drei Fischhandlungen, vier Holzsägewerke, eine Käsefabrik, zwei eine Mineralwasserfabrik, eine Molkerei, vier Mühlen, zwei Seilereien, vier Weinhandlungen und Weinstuben, einen Zeitungsverlag, eine Zementwarenfabrik, eine Ziegelei und zahlreiche Einzelhändler, Dienstleister sowie Handwerks- und Dienstleistungsbetriebe.<ref>Klockhaus' kaufmännisches Handels- und Gewerbe-Adressbuch des Deutschen Reichs für Industrie, Handwerk, Handel und Gewerbe, Band 1 B, Berlin 1935, 2. Teil, Provinz Ober-Schlesien, S. 1431–1432 (Google Books).</ref>
Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs wurde die Stadt fast zur Hälfte zerstört und am 13. Februar 1945 von der Roten Armee besetzt. Nach Kriegsende wurde Beuthen von der Sowjetunion der Volksrepublik Polen zur Verwaltung überlassen. Von den Polen wurde Beuthen in Bytom Odrzański umbenannt. Die einheimische deutsche Bevölkerung musste die Stadt größtenteils verlassen oder wurde vertrieben. Die neu angesiedelten Bewohner waren teilweise Zwangsumgesiedelte aus Ostpolen, das an die Sowjetunion gefallen war.
1967 zerstörte ein Brand die Bürgerhäuser am Ring (Rynek), die nach 1970 wiederaufgebaut wurden. Vom großen Oderhochwasser im Jahr 1997 war Bytom Odrzański stark betroffen.
Die Einwohner sind im Wesentlichen in Industrie- und Dienstleistungsunternehmen beschäftigt; beispielsweise in nahegelegenen Stahlwerken und im Kupferbergbau der KGHM Polska Miedź; in der Stadt selbst gibt es Metall- und Möbelfabriken.
Jährlich wird ein Festival des musikalischen Schaffens Blinder und ein Treffen der Oderflößer ausgerichtet.
Sehenswürdigkeiten
- Das Rathaus liegt am westlichen Markt. Der ursprüngliche Spätrenaissance-Bau wurde 1602 bis 1609 errichtet. Nach dem Brand von 1694 wurde es im Jahre 1697 wiederaufgebaut nach Entwurf des Bunzlauer Architekten Caspar Miller. Das Hauptportal ist im Stil des Manierismus gehalten. Im Erdgeschoss sind Tonnen- und Kreuzgratgewölbe. Zum Sitzungssaal im Obergeschoss führen zwei mit Intarsien versehene kassettierte Barocktüren aus dem Jahre 1698.<ref>Dehio-Handbuch der Kunstdenkmäler in Polen. Schlesien. Deutscher Kunstverlag, München u. a. 2005, ISBN 3-422-03109-X, S. 211</ref>
- Die katholische Pfarrkirche mit dem Patrozinium des Kirchvaters Hieronymus (Kościół pw. św. Hieronima) liegt in der ul. św. Maksymiliana Kolbego. Erstmals erwähnt wurde sie unter dem Patrozinium Stephanus in Dokumenten aus dem Jahr 1175 auf. Seit 1503 ist die Kirche dem Kirchenvater St. Hieronymus geweiht. Errichtet wurde der Bau im 14. Jahrhundert später folgten Erweiterungen und Wiederaufbau nach dem Brand 1694, dazu Barockisierung im 17. und 18. Jahrhundert. Das Renaissance-Grabmal für Anna und Georg von Braun stammt von dem Liegnitzer Steinmetz Caspar Berger. Während der Reformation wurde das Gotteshaus von 1522 bis 1654 von evangelischen Christen genutzt.
- Die Ehemalige Evangelische Pfarrkirche (Dawny kościół ewangelicki) befindet sich in der heutigen ul. Kościelna. Der Hauptbau wurde 1744 bis 1746 im Stil des Barock errichtet. Am Renaissanceportal an der Nordseite befinden sich zwei Kartuschen der Fürsten Carolath, das vom Gebäude des evangelischen Gymnasiums („Schönaichianum-Carolatheum“) erhalten war. Im Inneren wurden zweigeschossige, von Pfeilern getragene Emporen eingebaut, die 1200 Personen Platz boten. In den Jahren 1859–1861 wurde von der Südseite der Kirche ein vierstöckiger Turm (das oberste Stockwerk wurde achteckig gestaltet) mit einem Zeltdach angebaut, auf dem vier Glocken Platz fanden, von denen zwei 1917 für Kriegszwecke demontiert wurden. 1878 wurde das Gebäude mit einer neuen Orgel ausgestattet und 1896 und 1928 renoviert. Nach 1945 wurde der Innenraum verwüstet, die ungenutzte Kirche verfiel. An der Wende vom 20. zum 21. Jahrhundert wurde das Dach gesichert, 2006 wurde die Kirche von einer Stiftung gekauft, sie wird seit 2018 zu einem Geschichts- und Kulturzentrum umgebaut.<ref>Dehio-Handbuch der Kunstdenkmäler in Polen. Schlesien. München 2005, S. 211, ISBN 3-422-03109-X</ref>
- Am Ring stehen die restaurierten Bürgerhäuser der historischen Altstadt in verschiedenen Stilen wie Spätrenaissance, Barock und Klassizismus aus dem 17., 18. und 19. Jahrhundert. Bemerkenswert sind die Hausnummern 4, 5, 6, 8, 9, 9a, 10, 11, 12, 13/14, 18, 19, 20, 21, 22, 23, 24, 25, 26, 27. Das Hotel „Zum Goldenen Löwen“ am Rynek 15/16 wurde erstmals 1580 erwähnt, das Doppelgiebelhaus hat eine reiche Stuckverzierung.<ref>Dehio-Handbuch der Kunstdenkmäler in Polen. Schlesien. München 2005, S. 211, ISBN 3-422-03109-X</ref>
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Evangelische Pfarrkirche
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Hotel zum Goldenen Löwen am Markt
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Turm Pfarrkirche St. Hieronymus
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Portal des Schönaichianums
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Fieberlöcher an der katholischen Kirche
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Sühnekreuze, die für den Bau der Kirche verwendet wurden
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Gedenktafel für Jochen Klepper am Geburtshaus
Einwohnerentwicklung
| Jahr | Einwohner | Anmerkungen |
|---|---|---|
| 1787 | 2261 | |
| 1803 | 2609 | Stadt<ref name="AAM" >Alexander August Mützell und Leopold Krug: Neues topographisch-statistisch-geographisches Wörterbuch des preussischen Staats. Band 5: T–Z, Halle 1823, S. 256–263, Ziffer 56 (Google Books).</ref> |
| 1810 | 2395 | <ref name="AAM" /> |
| 1816 | 2428 | davon 2236 Evangelische, 171 Katholiken und 21 Juden<ref name="AAM" /> |
| 1821 | 2428 | Stadt, mit 376 Privatwohnhäusern sowie sieben Fabriken, Mühlen und Magazinen<ref name="AAM" /> |
| 1825 | 2557 | darunter 214 Katholiken und 19 Juden; Stadt mit 376 Häusern, einer katholischen Pfarr- und einer evangelischen Mutterkirche, einer katholischen Schule und einer evangelischen Schule im fürstlichen Schloss; elf Töpfereien, Strohflechterei, Schiffahrt mit 112 Mann auf zwanzig mittleren und 36 kleinen Kähnen, vier Jahrmärkte; Garnison: Stab und 3. Eskadron des 1. Ulanenregiments<ref name="JGK30">Johann Georg Knie: Alphabethisch-Statistisch-Topographische Uebersicht der Dörfer, Flecken, Städte und andern Orte der Königl. Preuß. Provinz Schlesien, mit Einschluß des jetzt ganz zur Provinz gehörenden Markgrafthums Ober-Lausitz und der Grafschaft Glatz; nebst beigefügter Nachweisung von der Eintheilung des Landes nach den verschiedenen Zweigen der Civil-Verwaltung. Breslau 1830, S. 898 (Google Books).</ref> |
| 1832 | 2586 | Stadt, mit 363 Häusern, unter Carolath-Beuthenscher Grundherrschaft, mit einem fürstlichen Schloss, einer evangelischen Mutter- und einer katholischen Pfarrkirche, einer evangelischen und einer katholischen Schule und einem Hospital; Haupterwerbszweige sind Töpferei, Strohflechterei und Schiffahrt, vier Jahrmärkte; Garnison: Stab und 3. Eskadron des 4. Kürassierregiments<ref>Georg Friedrich Krause: Handbuch zu dem Atlas von Preußen in 27 Karten; oder: geographisch-statistisch-topographische Beschreibung der preußischen Mönarchie. Zweite Hälfte: Verzeichniß sämmtlicher Städte, Flecken, Dörfer, Weiler, Vorwerke etc. der Monarchie. Band I: A – E, Müller, Erfurt 1835, S. 240 (Google Books).</ref> |
| 1840 | 3236 | ohne das Militär, darunter 393 Katholiken und 34 Juden; zum Fürstentum Carolath-Beuthen gehörige Stadt, Standesherr ist Fürst Heinrich zu Carolath-Beuthen; Garnison: 3. Eskadron des 4. Kürassierregiments<ref name="JGK45">Johann Georg Knie: Alphabetisch-statistisch-topographische Uebersicht der Dörfer, Flecken, Städte und andern Orte der Königl. Preusz. Provinz Schlesien. 2. Auflage. Breslau 1845, S. 883–885 (Google Books).</ref> |
| 1852 | 3808 | am Jahresende<ref>Uebersicht des Flächenraums und der Einwohnerzahl des Preussisches Staates, und Alphabetisches Verzeichniss der Städte in demselben, mit Angabe der Civil-Einwohnerzahl am Schlusse des Jahres 1852. Decker, Berlin 1854, S. 10 (Google Books).</ref> |
| 1867 | 3875 | am 3. Dezember<ref name="KSB" /> |
| 1871 | 3826 | am 1. Dezember, davon 3277 Evangelische, 508 Katholiken, sechs sonstige Christen und 34 Juden<ref name="KSB" >Königliches Statistisches Bureau (Hrsg.): Die Gemeinden und Gutsbezirke der Provinz Schlesien und ihre Bevölkerung. Nach den Urmaterialien der allgemeinen Volkszählung vom 1. December 1871. Berlin 1874, S. 170–171, Ziffer 1 (Google Books).</ref> |
| 1900 | 3164 | meist Evangelische, Stadt mit einer evangelischen Kirche, einer katholischen Kirche und einem Schloss, Hauptort des Mediatfürstentums Carolath-Beuthen<ref name="MKL">Meyers Großes Konversations-Lexikon. 6. Auflage, Band 2, Leipzig/Wien , S. 786, Ziffer 2) (Zeno.org).</ref> |
| 1905 | 3033 | |
| 1910 | 3068 | Stadt mit einer evangelischen Kirche und einer katholischen Pfarrkirche<ref name="mgaz" >Beuthen, Stadt, links der Oder, Kreis Freystadt, Regierungsbezirk Liegnitz, Provinz Schlesien, in: Meyers Gazetteer, mit Eintrag aus Meyers Orts- und Verkehrslexikon, Ausgabe 1912, sowie einer historischen Landkarte der Umgebung von Beuthen (meyersgaz.org).</ref> |
| 1933 | 3333 | <ref name="MR">Vorlage:Verwaltungsgeschichte.de</ref> |
| 1939 | 3179 |
| Jahr | 1961 | 1970 | 2003 |
|---|---|---|---|
| Einwohner | 2457 | 3049 | 4400 |
Gemeinde
Zur Stadt- und Landgemeinde Bytom Odrzański gehören die Stadt selbst und neun Dörfer mit Schulzenämtern. Vorlage:Hauptartikel
Partnerschaft
- Pößneck, Deutschland
Persönlichkeiten
- Martin Opitz (1597–1639), verfasste 1617 während des Studiums hier seine berühmte Schrift Aristarchus sive de contemptu linguae Teutonicae
- George August Kunowski (1757–1838), evangelischer Theologe
- Hans von Werder (1834–1897), General der Infanterie
- Julius Kopsch (1855–1935), Politiker
- Gottfried Grünberg (1899–1985), kommunistischer Politiker
- Jochen Klepper (1903–1942), evangelischer Dichter geistlicher Lieder, geboren in Beuthen
Literatur
- Beuthen, Stadt, links der Oder, Kreis Freystadt, Regierungsbezirk Liegnitz, Provinz Schlesien, in: Meyers Gazetteer, mit Eintrag aus Meyers Orts- und Verkehrslexikon, Ausgabe 1912, sowie einer historischen Landkarte der Umgebung von Beuthen (meyersgaz.org).
- Christian David Klopsch: Geschichte des Geschlechts von Schönaich. Heft 1: Geschichte der Stadt Beuthen und der dazu gehörigen Castellanei bis 1591. Glogau 1847 (Digitalisat).
- Karl August Müller: Vaterländische Bilder, oder Geschichte und Beschreibung sämmtlicher Burgen und Ritterschlösser Schlesiens beider Antheile und der Grafschaft Glatz. Zweite Auflage, Glogau 1844, S. 237–240.
- Heinrich Gottfried Philipp Gengler: Regesten und Urkunden zur Verfassungs- und Rechtsgeschichte der deutschen Städte im Mittelalter. Band 1, Erlangen 1863, S. 207–208.
Weblinks
- Homepage der Stadt (polnisch)
Einzelnachweise
<references />