Asklepios Kliniken Hamburg
| Asklepios Kliniken Hamburg GmbH
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| colspan="2" class="notheme" style="background:#Vorlage:Standardfarbe; color:#Vorlage:Standardfarbe; padding:1em 0;" | Logo Asklepios Kliniken.svg | |
| Rechtsform | GmbH |
| Gründung | 2007 |
| Sitz | Hamburg, Deutschland |
| Leitung |
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| Mitarbeiterzahl | 12.140<ref name="Konzernabschluss Asklepios Kliniken Hamburg GmbH">Asklepios Kliniken Hamburg GmbH, Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 1.1.2022 bis zum 31.12 2022, veröffentlicht im Unternehmensregister am 5. Februar 2024</ref> |
| Umsatz | 1,36 Mrd. EUR<ref name="Konzernabschluss Asklepios Kliniken Hamburg GmbH" /> |
| Branche | Krankenhäuser |
| Website | www.asklepios.com/hamburg |
Die Asklepios Kliniken Hamburg GmbH wurde 2007 durch die Übernahme von 74,9 Prozent am Landesbetrieb Krankenhäuser Hamburg (LBK) durch die Asklepios Kliniken gegründet.<ref name="DieWelt2004-07-08" /> Im Geschäftsjahr 2022 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von 1,36 Milliarden Euro.<ref name="Konzernabschluss Asklepios Kliniken Hamburg GmbH" /> Das Unternehmen ist einer der größten Arbeitgeber in Hamburg.<ref name="Abendblatt2024-12-14">Lars Haider, Christoph Rybarzyk: Wir brauchen eine Reform, aber nicht diese. In: Hamburger Abendblatt. 14. Dezember 2024.</ref>
Geschichte
Vorgeschichte und Gründung
Die Asklepios Kliniken Hamburg GmbH ging aus zehn ursprünglich selbständigen Allgemeinen Krankenhäusern der Stadt Hamburg hervor. Diese wurden 1981 zu einem eigenständigen, aber rechtlich unselbstständigen Betrieb, dem Landesbetrieb Krankenhäuser Hamburg (LBK), zusammengeführt. Im Jahr 1995 erfolgte per Landesgesetz die Umwandlung des Landesbetriebs in eine Anstalt des öffentlichen Rechts, was ihm juristische Selbstständigkeit verlieh.<ref name="Wanzensuche">Suche nach Wanzen geht weiter. In: Die Tageszeitung. 27. April 2009, abgerufen am 3. April 2025.</ref> Zu diesem Zeitpunkt war der LBK stark verschuldet. Infolgedessen wurde das Hamburger Hafenkrankenhaus auf St. Pauli zum 1. März 1997 geschlossen,<ref>Hamburger Klinik wird geschlossen. In: Die Tageszeitung. 4. Dezember 1996, abgerufen am 3. April 2025.</ref> die weiteren Kliniken wurden auf andere Krankenhäuser verteilt. Ein Jahr später wurde das AK Ochsenzoll mit dem AK Heidberg zum AK Nord zusammengelegt.<ref>Der Wille zur Privatisierung. In: Die Tageszeitung. 1. März 2024, abgerufen am 3. April 2025.</ref> 1999 verzeichnete das Unternehmen ein Defizit von etwa 130 Millionen D-Mark, was zu Einsparungen von 200 Millionen D-Mark und dem Abbau von rund 2000 Arbeitsplätzen führte.<ref>Landesbetrieb will nächstes Jahr Defizit abbauen Kliniken: Es geht bergauf. In: Hamburger Abendblatt. 30. Dezember 1999.</ref><ref>Die Pläne des UKE und der acht großen AKs Kooperation als Therapie für die Kliniken. In: Hamburger Abendblatt. 18. Mai 1999.</ref><ref>Nicola Sieverling: Hamburgs neue Regierung steht. In: Welt am Sonntag. 7. Oktober 2001, abgerufen am 3. April 2025.</ref>
Laut Geschäftsbericht des LBK stiegen die Verbindlichkeiten bis 2003 auf 477,7 Millionen Euro, während der Verlust um 22,5 Prozent auf 86,7 Millionen Euro und der Bilanzverlust um 45,8 Prozent auf 276,5 Millionen Euro anstieg.<ref>Fakten zur Privatisierung des LBK, S. 7 (PDF; 6,2 MB)</ref>
Gleichwohl regte sich in Hamburg Widerstand gegen die Veräußerung der LBK an einen privaten Investor. Die Gewerkschaft Ver.di, der DGB, Attac sowie weitere zivilgesellschaftliche Organisationen unternahmen im Jahr 2002 die Volksinitiative „Gesundheit ist keine Ware“, die sich gegen eine Mehrheitsveräußerung und eine Abgabe der Geschäftsleitung der LBK wandte. Das 2003 nachfolgende Volksbegehren war ebenfalls erfolgreich und so kam es zusammen mit der Bürgerschaftswahl 2004 zum Volksentscheid „Gesundheit ist keine Ware“. Bei diesem sprachen sich 76,8 % der gültig Abstimmenden gegen einen Verkauf der LBK aus.
Der CDU-geführte Senat, der in der Bürgerschaft über eine absolute Mehrheit verfügte, setzte sich jedoch über das Votum der Stimmberechtigten hinweg und verkündete im September 2004 die Verkaufsabsicht an Asklepios Kliniken. Eine Beschwerde der Volksinitiatoren vor dem Hamburgischen Verfassungsgericht blieb erfolglos. Am 16. Dezember 2004 genehmigte der Hamburger Senat den Verkauf des LBK an das Krankenhaus-Unternehmen Asklepios Kliniken.
Zunächst wurden 49,9 Prozent der Anteile übertragen, und Asklepios übernahm die unternehmerische Führung der verbliebenen sieben LBK-Kliniken. Zu Beginn des Jahres 2007 erhielt Asklepios weitere 25 Prozent der Anteile, sodass die Stadt Hamburg nur noch eine Sperrminorität von 25,1 Prozent behielt.<ref name="DieWelt2004-07-08">Gisela Schütte: LBK: Senat ignoriert den Volksentscheid. In: Die Welt. 8. Juli 2004, abgerufen am 3. April 2025.</ref> Damit wurde die Asklepios Kliniken Hamburg GmbH gegründet, in der die LBK-Kliniken aufgingen.<ref>Gesellschaftsvertrag. In: Northdata. Abgerufen am 3. April 2025.</ref>
Expansion
2008 wurde der nicht-medizinische Bereich der Kliniken in die Asklepios Services Hamburg GmbH ausgelagert.<ref name="Abendblatt2012-09-22">Volker ter Haseborg, Hanna-Lotte Mikuteit: Wo Hamburg spart: So drückt die Stadt die Löhne. In: Hamburger Abendblatt. 22. September 2012, abgerufen am 3. April 2025.</ref> In einer Rede vor der Hamburger Bürgerschaft im Jahr 2009 sprach die Linken-Abgeordnete Kersten Artus davon, dass die Leiharbeit bei Asklepios auf bis zu 30 Prozent ausgedehnt werden solle.<ref>Leiharbeit muss eingedämmt und begrenzt werden. In: Archive.Today. Dezember 2009, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 16. Juli 2012; abgerufen am 3. April 2025.</ref> Auf eine Anfrage des Hamburger Senats im Februar 2009 wurden genaue Informationen zu den Zahlen der Leiharbeit trotz der Beteiligung der Stadt Hamburg am Unternehmen aufgrund von Geschäftsgeheimnissen verweigert.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Parlamentsdrucksache 19/4615 ( vom 10. November 2014 im Internet Archive)</ref>
Im September 2008 gründeten die Asklepios Kliniken in Zusammenarbeit mit der Semmelweis-Universität in Budapest auf dem Gelände der Asklepios Klinik St. Georg den Asklepios Campus Hamburg für Medizinstudenten, wobei die Asklepios Medical School, eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der Asklepios Kliniken Hamburg, als Träger fungiert.<ref>André Vincze: Hamburger Kliniken gründen Uni. In: Deutschlandfunk. 19. Februar 2008, abgerufen am 1. April 2025.</ref> An der Asklepios Klinik St. Georg wurde im November 2009 ein Herz-, Gefäß- und Diabeteszentrum (HGDZ) für über 25 Millionen Euro eröffnet.<ref>Gisela Schütte: St. Georg eröffnet neues Herz-, Gefäß- und Diabeteszentrum. In: Die Welt. 5. November 2009, abgerufen am 1. April 2025.</ref>
Asklepios wurde 2010 von Arbeitsrechtlern als „Schlecker der Klinikbetreiber“ bezeichnet. Das Unternehmen entgegnete in einer Stellungnahme, dass der Anteil an Zeitarbeitern bei Ärzten und Pflegemitarbeitern sehr gering sei, und alle Mitarbeiter der Asklepios Kliniken nach den geltenden Tarifen bezahlt würden.<ref>Massimo Bognanni: Das Prinzip Schlecker. In: Der Stern. 16. Januar 2010, abgerufen am 3. April 2025.</ref> Im Januar 2010 wurde bekannt, dass die Geschäftsführung von Asklepios versuchte, die Gründung eines Betriebsrates in den Tochtergesellschaften zu verhindern.<ref>Asklepios will neuen Betriebsrat verbieten. In: Verdi. 14. Februar 2010, abgerufen am 3. April 2025.</ref> Im Dezember 2010 folgte die Eröffnung der Medizinischen Akademie Hamburg (MAH), die Ergotherapeuten, Logopäden und Physiotherapeuten ausbildet.<ref>Asklepios eröffnet Medizinische Akademie Hamburg. In: Ärzte Zeitung. 8. Dezember 2010, abgerufen am 1. April 2025.</ref>
Laut einem Bericht der Hans-Böckler-Stiftung aus dem Jahr 2011 verfolgte Asklepios das Konzept, neue Mitarbeiter in verschiedenen Bereichen über Tochterunternehmen zu beschäftigen.<ref name="Tarifverträge2011"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Übersicht der gültigen Asklepios-Tarifverträge bei Verdi ( vom 9. Oktober 2011 im Internet Archive)</ref><ref>Schlecker der Gesundheitsbranche. In: Hans-Böckler-Stiftung. Februar 2011, abgerufen am 3. April 2025.</ref> Noch im selben Jahr wurde eine Vereinbarung mit dem Konzernbetriebsrat getroffen, die eine maximale Leiharbeitsquote von 10 Prozent zuließ.<ref>Jörn Strähler-Pohl: NDR 90,3: Leiharbeit bei Asklepios. In: Norddeutscher Rundfunk. 28. Februar 2011, abgerufen am 3. April 2025.</ref> In dieser Vereinbarung wurde ein Mindestlohn von 8,50 Euro pro Stunde festgelegt, der jedoch nicht für die Tochterfirmen galt; dort fand überwiegend der IGZ-Tarif für Zeitarbeit Anwendung.<ref name="Abendblatt2012-09-22" />
Im Geschäftsbericht von 2011 sprach das Unternehmen von einer freiwilligen Selbstverpflichtung, die Leiharbeitsquote konzernweit auf 3 Prozent zu beschränken und gab an, dass diese Quote bei etwa 2 bis 2,8 Prozent lag.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Geschäftsbericht 2011 ( vom 10. November 2014 im Internet Archive) (PDF; 2,3 MB) S. 9.</ref> Im Jahr 2012 arbeiteten insgesamt 1.650 Mitarbeiter von rund 13.000 Beschäftigten in vier Servicegesellschaften, wobei weniger als die Hälfte in befristeten Anstellungen tätig war. Nach Ablauf ihrer Verträge konnten diese Angestellten jedoch im Mutterkonzern übernommen werden, wo sie nach Tarif bezahlt wurden.<ref name="Abendblatt2012-09-22" />
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Ab 2013 bot Asklepios im Rahmen der vom Auswärtigen Amt geförderten Initiative „Transformationspartnerschaft im Gesundheitswesen“ (TAPiG) eine Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger für 150 junge Menschen aus Tunesien an.<ref>Hanna-Lotte Mikuteit: Hamburger Klinik holt Pflegekräfte aus Tunesien. In: Hamburger Abendblatt. 4. Februar 2013, abgerufen am 3. April 2025.</ref> Im August 2013 zog sich das Unternehmen aufgrund unterschiedlicher Vorstellungen zu den Vertragsbedingungen von der Initiative zurück.<ref>Asklepios stoppt Ausbildungsprojekt mit Tunesiern. In: Hamburger Abendblatt. 20. August 2013, abgerufen am 3. April 2025.</ref>
Die Asklepios Klinik Altona eröffnete im November 2013 das größte Perinatalzentrum Deutschlands für 9 Millionen Euro.<ref>Geburtshilfe in der Asklepios Klinik Altona: Größer, komfortabler, sicherer. In: Informationsdienst Wissenschaft. 1. November 2013, abgerufen am 1. April 2025.</ref> Im September 2014 wurde am Asklepios Klinikum Harburg ein Neubau für 52 Millionen Euro eingeweiht, der eine erweiterte Zentrale Notaufnahme, neue Herzkatheterlabore und einen Hybrid-Operationssaal umfasst sowie einen Hubschrauberlandeplatz erhielt.<ref>Susanne Rahlf: Zentrale Notaufnahme eröffnet. In: Hamburger Abendblatt. 6. September 2014, abgerufen am 1. April 2025.</ref> Anfang 2017 gründeten die sieben Asklepios Kliniken Hamburg das Asklepios Tumorzentrum Hamburg, das jährlich etwa 16.000 Tumorpatienten behandelt und welches das größte interdisziplinäre Tumorzentrum in Hamburg und Umgebung darstellt.<ref>Asklepios gründet größtes Tumorzentrum für Hamburg und Umgebung. In: Management & Krankenhaus. 14. Februar 2017, abgerufen am 2. April 2025.</ref>
Nach acht Jahren Umbauarbeiten und Investitionen von 100 Millionen Euro wurden im August 2018 die Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen am Asklepios Klinikum Wandsbek abgeschlossen, einschließlich des Ausbaus der Zentralen Notaufnahme und einer neuen Intensivstation sowie neun zusätzlichen Operationssälen.<ref>Marc Hasse: AK Wandsbek nach dem Umbau: Alte Klinik so gut wie neu. In: Hamburger Abendblatt. 13. August 2018, abgerufen am 1. April 2025.</ref> Zusätzlich wurde das standortübergreifende Altersmedizinische Zentrum Ancoris eröffnet, das stationäre und ambulante Behandlungsangebote im Bereich Altersgesundheit bereitstellt.<ref>Claudia Sewig: Klinikoffensive in Hamburgs Osten. In: Die Welt. 13. August 2018, abgerufen am 2. April 2025.</ref>
Jüngere Entwicklungen
Im Jahr 2020 wurde ein Willkommenszentrum für internationale Pflegekräfte eingerichtet, um medizinisches Fachpersonal zu rekrutieren, auszubilden und zu integrieren.<ref>Hanna-Lotte Mikuteit: Internationale Pflegekräfte lindern Not in Krankenhäusern. In: Hamburger Abendblatt. 30. Juli 2022, abgerufen am 2. April 2025.</ref> Über die Arbeit des Integrationsteams an der Asklepios Klinik Nord berichtete das Hamburger Abendblatt in einer Serie, die mit mehreren Preisen ausgezeichnet wurde.<ref>Annabell Behrmann: Abendblatt-Pflegeserie von Miriam Opresnik ausgezeichnet. In: Hamburger Abendblatt. 20. Oktober 2022, abgerufen am 2. April 2025.</ref> Seit Januar 2023 fungiert das Institut für Sportmedizin und Prävention an der Asklepios Klinik St. Georg als lizenziertes sportmedizinisches Untersuchungszentrum des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), sodass alle Bundeskadersportler (OK, PK, EK, NK1) ihre jährliche medizinische Grunduntersuchung in St. Georg durchführen lassen können.<ref>Sportmedizin. In: Olympiastützpunkt Hamburg/Schleswig-Holstein. Abgerufen am 1. April 2025.</ref>
Bis Ende 2024 investierte Asklepios Kliniken Hamburg 1,2 Milliarden Euro an Eigenmitteln in die sieben eigenen Krankenhäuser.<ref name="Abendblatt2024-12-14" />
Unternehmensstruktur
Die Asklepios Kliniken Hamburg GmbH ist seit 1995 ein wirtschaftlich eigenständiger Betrieb und ist Bestandteil des Konzerns Asklepios Kliniken GmbH & Co. KGaA.<ref name="Wanzensuche" /><ref name="Konzernabschluss Asklepios Kliniken Hamburg GmbH" /> Das Unternehmen besteht aus Krankenhäusern sowie zentralen Diensten, Tochterunternehmen und Beteiligungen.<ref name="Konzernabschluss Asklepios Kliniken Hamburg GmbH" /> Sie ist Mitglied in der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA), einer Tarifgemeinschaft für kommunale Arbeitgeber in Deutschland, die bundesweit tarifliche Regelungen für den öffentlichen Dienst verhandelt.<ref>Tarifvertrag über die Tarifbindung der Mitglieder der Arbeitsrechtlichen Vereinigung Hamburg an das Tarifrecht der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände. (PDF) In: VKA. 1. August 2018, abgerufen am 4. April 2025.</ref>
Mit rund 911.000 Patienten ist Asklepios das größte Unternehmen am Gesundheitsstandort Hamburg.<ref>Christoph Rybarczyk: Asklepios trennt sich vom CEO – und holt zwei „Neue“. In: Hamburger Abendblatt. 12. Februar 2024, abgerufen am 3. April 2025.</ref> In mehr als 100 Fachabteilungen sind über 2100 Ärzte und Therapeuten sowie rund 4800 Pflegekräfte beschäftigt.<ref name="Konzernabschluss Asklepios Kliniken Hamburg GmbH" />
Weiterhin lagerten die Hamburger Kliniken laut eines Medienberichts von 2012 therapeutische Leistungen an die Asklepios Klinik Am Kurpark Bad Schwartau aus. Diese ist ebenfalls eine Tochter der Asklepios Kliniken Hamburg.<ref name="Abendblatt2012-09-22" />
Im Geschäftsjahr 2022 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von 1,36 Milliarden Euro und beschäftigte 12.140 Mitarbeiter.<ref name="Konzernabschluss Asklepios Kliniken Hamburg GmbH" /> Alle Gewinne, die das Unternehmen erzielt, fließen direkt in die eigenen Kliniken zurück.<ref>Lars Haider: Operation geglückt: Klinikverkauf spart Hamburg Milliarden Euro. In: Hamburger Abendblatt. 13. Dezember 2024.</ref>
Tochterunternehmen
- Asklepios Services GmbH (wurde zum 1. Januar 2014 aufgelöst und in vier Unternehmen aufgeteilt)
- Asklepios Facility Services Hamburg GmbH
- Asklepios Service Reinigung GmbH
- Asklepios Objektbetreuung Hamburg GmbH
- Asklepios Logistics Hamburg GmbH
- Asklepios Privita GmbH
- Asklepios Medi top Pflegedienst & Service GmbH
- Asklepios Dienstleistungsgesellschaft Hamburg
- Asklepios IT-Services Hamburg GmbH
- ZIT – Zentralinstitut für Transfusionsmedizin GmbH<ref name="Konzernabschluss Asklepios Kliniken Hamburg GmbH" /><ref name="Tarifverträge2011" />
Standorte
Die Standorte der Asklepios Kliniken Hamburg GmbH verteilen sich über die gesamte Hansestadt, hinzu kommt ein Standort im schleswig-holsteinischen Bad Schwartau. Im Einzelnen gehören dazu:
- Asklepios Klinik Hamburg Unternehmenszentrale, Hamburg
- Asklepios Klinik Altona, Hamburg
- Asklepios Reha-Klinik Bad Schwartau GmbH, Königstein im Taunus
- Asklepios Klinik Altona, Hamburg
- Asklepios Klinik Barmbek, Hamburg
- Asklepios Klinik Harburg, Hamburg
- Asklepios Klinik Nord (Standorte Heidberg, Ochsenzoll und Wandsbek)
- Asklepios Klinik St. Georg, Hamburg
- Asklepios Klinik Wandsbek, Hamburg
- Asklepios Facility Services Hamburg GmbH, Hamburg
- Asklepios IT-Services GmbH Hamburg, Hamburg
- Asklepios MVZ Nord GmbH, Hamburg: betreibt neun Medizinische Versorgungszentren mit insgesamt 14 Standorten in Hamburg und Schleswig-Holstein<ref>Unsere Arztpraxen im Großraum Hamburg. In: Asklepios MVZ Nord (SH) GmbH. 2024, abgerufen am 2. April 2025.</ref>
- Asklepios Westklinikum Hamburg, Hamburg-Rissen
- Asklepios Medical School GmbH, Hamburg
- Facharztzentrum an der Kampnagelfabrik, Hamburg<ref>Facharztzentrum an der Kampnagelfabrik. In: Facharztzentrum an der Kampnagelfabrik. 2024, abgerufen am 2. April 2025.</ref>
- Medicum Hamburg, Hamburg: Europas größtes Fachzentrum für Diabetologie, Ernährungsmedizin und angrenzende Fachgebiete<ref>Herzlich willkommen im Medicum Hamburg. In: Medicum Hamburg. 2024, abgerufen am 2. April 2025.</ref>
- Medilys Laborgesellschaft mbh, Hamburg
- MVZ, Prof. Mathey, Prof. Schofer GmbH, Hamburg
Der Standort des Verwaltungssitzes befindet sich in Hamburg-Barmbek.
Dienstleistungen
Das Unternehmen hat den Schwerpunkt der Versorgung im nicht-zyklischen Akutmarkt. Während im Jahr 2022 95,9 Prozent des Geschäftsvolumens auf die Krankenhäuser der Akutversorgung und etwa 1,0 Prozent auf den Rehabilitationsbereich entfielen, wurden die übrigen Umsätze durch die weiteren medizinischen Einrichtungen generiert.<ref name="Konzernabschluss Asklepios Kliniken Hamburg GmbH" />
Soziales Engagement und Sponsoring
2014 etablierten die Hamburger Asklepios Kliniken den Asklepios Lebensretterpreis, der im Herbst 2024 in Kooperation mit dem Hamburger Abendblatt zum zehnten Mal verliehen wurde.<ref>Vanessa Seifert: Im Video: Hamburger Schiedsrichter rettet Mann das Leben. In: Hamburger Abendblatt. 1. April 2025, abgerufen am 1. April 2025.</ref>
2022 wurden die Hamburger Asklepios Kliniken medizinischer Partner des Handball-Bundesligisten HSV Hamburg. Seitdem fungiert Sportorthopädie-Chefarzt Michael Hoffmann von der Asklepios Klinik St. Georg als verantwortlicher Mannschaftsarzt.<ref>Handballer wechseln vom Lans Medicum zu Asklepios. In: Hamburger Abendblatt. 22. Juni 2022, abgerufen am 2. April 2025.</ref>
Angesichts der steigenden Übergriffe von Patienten und deren Angehörigen auf Mitarbeitende in Kliniken und Gesundheitseinrichtungen starteten die Asklepios Kliniken Hamburg Anfang November 2024 die Kampagne #HaltzuGewalt. Ziel dieser Initiative ist es, die Gesellschaft für das Thema Gewalt gegen medizinisches Fachpersonal in Kliniken zu sensibilisieren.<ref>Miriam Opresnik: Erschreckende Zahlen: So oft kommt es zu Gewalt in Notaufnahmen. In: Hamburger Abendblatt. 8. November 2024, abgerufen am 2. April 2025.</ref>
Weblinks
Einzelnachweise
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