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Kopexil

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
(Weitergeleitet von Aminexil)
Strukturformel
Struktur von Kopexil
Eines der beiden Tautomere von Kopexil, 2,3-Dihydro-3-hydroxy-2-imino-4-pyrimidinamin
Allgemeines
Name Kopexil
Andere Namen
  • 2,3-Dihydro-3-hydroxy-2-imino-4-pyrimidinamin
  • 2,4-Diaminopyrimidin-3-oxid
  • Vorlage:INCI
  • Aminexil
Summenformel C4H6N4O
Kurzbeschreibung

weiße, geruchlose Kristalle<ref name="kumar">Kumar Organics: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Kopexil. (Memento vom 22. Juli 2015 im Internet Archive) (PDF; 524 kB) Abgerufen am 28. März 2012.</ref>

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer
PubChem 10197687
ChemSpider 10445922
Wikidata [[:d:Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)|Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)]]
Eigenschaften
Molare Masse 126,1 g·mol−1
Aggregatzustand

fest

Schmelzpunkt

210–218 °C<ref name="kumar" />

Löslichkeit

wenig löslich in Wasser<ref name="kumar" />

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung
keine Einstufung verfügbar<ref name="NV">Dieser Stoff wurde in Bezug auf seine Gefährlichkeit entweder noch nicht eingestuft oder eine verlässliche und zitierfähige Quelle hierzu wurde noch nicht gefunden.</ref>
Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa).

Kopexil (Markenname Aminexil) ist eine synthetisch hergestellte chemische Verbindung, die zu den Pyrimidin- und Guanidin-Derivaten zählt. Kopexil ist die Stammverbindung von Minoxidil, einem zur Behandlung von Bluthochdruck und erblich bedingtem Haarausfall verwendeten Arzneistoff.

Chemische Struktur

Chemisch zählt Kopexil zu den N-Oxiden, einer Stoffgruppe, die am Stickstoffatom eines tertiären Amins als vierten Rest eine Oxo-Funktion hat, also oxidiert ist. Da das Stickstoffatom des Kopexils gleichzeitig einer Amidin-Teilstruktur angehört, sind zwei tautomere Strukturen der Verbindung formulierbar.

Datei:Kopexil tautomerism.svg
Tautomerie von Kopexil: 2,3-Dihydro-3-hydroxy-2-imino-4-pyrimidinamin (links), 2,4-Diaminopyrimidin-3-oxid (rechts)

Wirkmechanismus

Über den genauen Wirkmechanismus von Kopexil liegen bis heute lediglich Vermutungen vor. Weiterhin ist die Wirksamkeit gegen Haarausfall nicht nachgewiesen.<ref name="raab">Wolfgang Raab: Haarerkrankungen in der dermatologischen Praxis. Gabler Wissenschaftsverlage, 2012, ISBN 978-3-642-20527-9, S. 82. (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref>

Verwendung in der Haarkosmetik

Kopexil wird lokal – meist in Verbindung mit Minoxidil und Retinol<ref name="raab" /> – angewendet, um Haarausfall wegen vorzeitiger Erschöpfung der Haarwurzel entgegenzuwirken und so eine bessere Verankerung des Haares in der Kopfhaut zu ermöglichen. Die Konzentration von Kopexil beträgt hierfür z. B. 1,5 %.

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Hinweisbaustein