Zum Inhalt springen

Active Layered Theatre Ballistic Missile Defence

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Datei:190809-N-AW818-889C.jpg
Landbasiertes Aegis Ashore Ballistic Missile Defense System, seit 2012 in Betrieb an dem NATO-Standort Deveselu Military Base, Rumänien. Aegis Ashore ist Teil des NATO BMD. (2019)

Active Layered Theatre Ballistic Missile Defence (ALTBMD) ist ein seit 2005 durch den Nordatlantikrat angekündigtes und bezeichnetes NATO-Programm zur Raketenabwehr in Europa.<ref>Atlantic Council: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden.; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar); (Skriptfehler: Ein solches Modul „Multilingual“ ist nicht vorhanden.).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref><ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden.; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar); (Skriptfehler: Ein solches Modul „Multilingual“ ist nicht vorhanden.).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref><ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden.; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar); (Skriptfehler: Ein solches Modul „Multilingual“ ist nicht vorhanden.).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>

Das ALTBMD sollte nach dem Vorbild des National Missile Defense (NMD) als Raketenabwehrschirm für West- und Mittelosteuropa gegen Bedrohungen, z. B. begrenzte ballistische Raketenangriffe von Terroristen<ref>Siehe auch der Kampf gegen den Terror.</ref> und Ländern wie Iran<ref>Nach den 9/11 Anschlägen auch zu den „Schurkenstaaten“ gezählt, siehe auch State_Sponsors_of_Terrorism und Achse_des_Bösen.</ref> und Libyen schützen.<ref name=":0"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Skriptfehler: Ein solches Modul „WLink“ ist nicht vorhanden. (Memento vom 2. Januar 2014 im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Vorlage:Webarchiv/Wartung/URLSkriptfehler: Ein solches Modul „TemplUtl“ ist nicht vorhanden.</ref>

ALTBMD ist heute Teil des NATO BMD bzw. NATO Integrated Air and Missile Defence (NATO IAMD), siehe die Geschichte.<ref name=":1">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. NATO, Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden.; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar); (Skriptfehler: Ein solches Modul „Multilingual“ ist nicht vorhanden.).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> Die Abwehr gegen Bedrohungen aus Russland wird im laufenden Artikel angesprochen.

Als zuständige NATO-Behörde für das Abwehrprogramm ist die NATO Consultation, Command and Control Agency (NC3A) mit Sitz in Brüssel und Den Haag zuständig. Zu ihr gehört das Active Layered Theatre Ballistic Missile Defence Programme Office (ALTMBD PO).

ALTBMD Architektur

Datei:European Missile Defence.png
Demonstration eines NATO/Europäischen Abwehrsystems gegen ballistische Raketen in Tschechien und Polen. (2007)

ALTBMD sieht dabei die Erfassung und Bekämpfung von gegnerischen Bedrohungen in Form von Kurz- und Mittelstreckenraketen bis zu einer Reichweite von 3000 km vor. Es ist damit ähnlich einem Theater Missile Defense (TMD)-System. Das ALTBMD-Programm wurde ursprünglich ohne Ground-Based Interceptor (GBI)-Raketen, d. h. nicht über die Möglichkeit zur Abwehr von Interkontinentalraketen (ICBMs oder SLBMs), angekündigt.

Sensoren und Abwehrsysteme

Zu den bedeutenden Komponenten gehören unter anderem das seegestützte US-amerikanische Aegis Ballistic Missile Defense System (Aegis BMD) mit Abfangraketen vom Typ RIM-161 Standard Missile 3, das multinationale PAAMS (Principal Anti-Air Missile System) und die bodengestützten mobilen Abfangraketen vom Typ Terminal High Altitude Area Defense (THAAD).<ref> <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Skriptfehler: Ein solches Modul „WLink“ ist nicht vorhanden. (Memento vom 10. August 2010 im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Vorlage:Webarchiv/Wartung/URLSkriptfehler: Ein solches Modul „TemplUtl“ ist nicht vorhanden.</ref> Zu den bedeutenden Sensoren zählen auch die mobilen Radarsysteme AN/TPY-2, AN/TPS-77 und RAT 31DL/M (DADR). Ergänzend soll das geplante multinationale Flugabwehrsystem Medium Extended Air Defense System (MEADS) mit der PAC-3 Missile Segment Enhancement (MSE) höherer Reichweite und der IRIS-T SL kürzerer Reichweite zur Raketenabwehr eingesetzt werden.

Beschaffung, Forschung und Entwicklung

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden. Am 18. September 2006 vergab die NATO einen ersten Auftrag an die US-amerikanische Science Applications International Corporation (SAIC) zur Entwicklung eines regionalen Raketenabwehrprogramms (TMD). An dem Rüstungskonsortium um SAIC beteiligt sind seitdem neben der US-amerikanischen Raytheon auch europäische Rüstungsunternehmen: Thales Group (Frankreich), IABG und Diehl BGT Defence (Deutschland), QinetiQ (Großbritannien), TNO (Niederlande), Datamat (Italien) und Airbus Defence and Space (früher EADS Astrium).

Geschichte

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.

Ursprünge 2001 bis zum NATO Integrated Air and Missile Defence

Die ersten Gespräche und Konzepte für ein Raketenabwehrsystem der NATO begannen im Jahr 2001, damals wurde das Programm oder System als Alliance Theatre Ballistic Missile Defence (TBMD) bezeichnet.<ref name=":1" /> Ab 2005 wurde das Konzept bzw. Programm als Active Layered Theatre Ballistic Missile Defence (ALTBMD) bekannt. ALTBMD ist heute Teil eines weiteren, seit den 2010er Jahren angekündigten NATO-Abwehrprogramms, bekannt als NATO Integrated Air and Missile Defence (NATO IAMD)<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. NATO, Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden.; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar); (Skriptfehler: Ein solches Modul „Multilingual“ ist nicht vorhanden.).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>, welches auch das NATO Ballistic Missile Defence (NATO BMD) integriert.<ref name=":1" /> Das aktuelle US-amerikanische System ist bekannt als Ballistic Missile Defense (BMD). Siehe auch der Abschnitt European Phased Adaptive Approach (EPAA).

Kaukasuskriege 2008

Unmittelbar nach dem Ende des Kaukasuskrieges 2008 kam es zu einer Einigung zwischen den USA und Polen über die Stationierung von Abwehrraketen im Verbund mit dem geplanten Frühwarnradar bei Brdy in Tschechien. Geplant war zunächst die Stationierung von 10 US-amerikanischen Abfangraketen des Typs Ground-Based Interceptor (GBI) in Redzikowo bei Słupsk in Nordpolen.<ref name=":0" />

Jahr 2009

Am 20. September 2009 meldete der Londoner „Guardian“, Barack Obama wolle die bereits zu seinem Regierungsantritt angekündigte umfassende Revision der US-Nukleardoktrin verstärkt in Angriff nehmen.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref> Nachdem die US-Regierung zu einer geänderten Einschätzung (vgl. die Analysen der Defense Intelligence Agency (DIA)) der iranischen Langstreckenkapazitäten und -fähigkeiten gelangt war, wird bei den Planungen der Einsatz von mobilen und modular einsetzbaren Abwehrsystemen favorisiert. Künftig sollen vornehmlich erprobte Abfangraketen und nur noch in Nordamerika (modernisierte) Langstreckenraketen eingesetzt werden, das Raketenabwehrsystem für Europa soll bis 2020 bzw. 2022 aufgebaut sein.<ref name="Raketenplan">Obamas neuer Raketenabwehrplan hat vier Phasen – Plan läuft bis 2020 (APA/dpa/„Der Standard“, 18. September 2009)</ref> Hinzu kommen entsprechend umgerüstete Zerstörer der Arleigh-Burke-Klasse, von denen 2014/2015 vier Exemplare in Rota eintrafen. Diese Trägersystem führen das Aegis-Kampf- und Abwehrsystem mit sich, welches auch in einer landbasierten Variante (Aegis Ashore Ballistic Missile Defense System) verfügbar ist.

2010 NATO Summit in Lisbon – Ausbau des NATO BMD

In ihrem Strategischen Konzept beschlossen die Vertreter der NATO-Mitgliedstaaten auf ihrem Gipfel am 20. November 2010 in Lissabon die Ausweitung des geplanten Raketenschildes auf die Territorien und die Bevölkerung West- und Mittelosteuropas und bekräftigten den Wunsch nach einer Zusammenarbeit mit Russland auf der Basis von Gegenseitigkeit, maximaler Transparenz und gegenseitigem Vertrauen.<ref>NATO: [Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.] Archiviert vom Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) am 2025-09-09; (Skriptfehler: Ein solches Modul „Multilingual“ ist nicht vorhanden.).Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref><ref>NATO: [Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.] NATO, Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden., archiviert vom Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) am 2015-03-13; (Skriptfehler: Ein solches Modul „Multilingual“ ist nicht vorhanden.).Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>

Verteidigungsabkommen mit Rumänien

Am 31. Januar 2012 unterzeichneten die USA und Rumänien ein Verteidigungsabkommen, dass ab 2015 erlaubt, 24 SM-3-Abfangraketen und bis zu 200 US-Soldaten auf dem Militärflugplatz Deveselu zu stationieren.<ref name="focus-665289">kuk/dpa: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden.; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);.Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>

Im Mai 2016 erklärte<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Skriptfehler: Ein solches Modul „WLink“ ist nicht vorhanden. (Memento vom 26. Mai 2016 im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Vorlage:Webarchiv/Wartung/URLSkriptfehler: Ein solches Modul „TemplUtl“ ist nicht vorhanden.Vorlage:Abrufdatum</ref><ref>Putin kündigt Reaktion auf neue US-Raketenabwehr in Osteuropa an auf derstandard.at</ref> die NATO das erste bodenbasierte Abwehrelement in Europa im Rumänischen Deveselu für einsatzbereit. Die Anlage ist mit 24 Startzellen für bodengestützte SM-3-Abfangraketen ausgestattet. Das zweite oben erwähnte System in Słupsk-Redzikowo konnte nach einigen Verzögerungen erst am 13. November 2024 offiziell in Dienst gestellt werden. Die Änderungen bei Anzahl, Standorten und Typ der Abwehrraketen gegenüber der ursprünglichen Planung ergaben sich aus der revidierten Einschätzung zu den Fähigkeiten Irans und einer geforderten kürzeren Reaktionszeit.<ref name="Raketenplan" /> Beide Anlagen unterstehen dem Allied Air Command.

European Phased Adaptive Approach (EPAA)

Am 2. Februar 2012 wurde der Aufbau des europäischen NATO-Raketenabwehrprogramms European Phased Adaptive Approach (EPAA) bekanntgegeben.<ref name=":2">[Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.] In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden., archiviert vom Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) am 2026-01-10; (Skriptfehler: Ein solches Modul „Multilingual“ ist nicht vorhanden.).Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> Das Hauptquartier hierfür befindet sich auf der Ramstein Air Base in Deutschland, zugleich Stützpunkt des Allied Air Command Ramstein. Hierzu gehört auch die Extended Air Defence Task Force, an der neben den USA auch Deutschland und die Niederlande beteiligt sind.

Der EPAA ist der US-amerikanische Beitrag zum Raketenabwehrsystem der NATO und dient dem Schutz Europas vor ballistischen Raketen mit kurzer, mittlerer und intermediärer Reichweite, die aus dem Iran abgefeuert werden. Das aktuelle US-amerikanische System ist bekannt als Ballistic Missile Defense (BMD).

Veränderungen an dem Aufbau und der Finanzierung des EPAA sind bis in die 2020er Jahre erkennbar.<ref name=":2" />

Rezeption

Reaktionen Russlands

Obwohl die geplanten Anlagen ausdrücklich nicht gegen Russland gerichtet waren, drohte das Land wegen des von den USA in Polen und Tschechien geplanten Raketenabwehrschildes, Kurzstreckenraketen vom Typ Iskander (SS-26 Stone) in Kaliningrad aufzustellen. Der russische Präsident Dmitri Medwedew bot den USA in einem Interview an, auf eine Stationierung in Kaliningrad zu verzichten, wenn diese im Gegenzug von der Installation des Raketenabwehrsystems absehen.<ref>David Nauer: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Tages-Anzeiger, Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden.; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);.Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>

Nachdem US-Präsident Barack Obama am 17. September 2009 den Verzicht der Vereinigten Staaten auf die Errichtung des Abwehrschilds in Polen und Tschechien erklärt hatte,<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Spiegel Online, Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden.; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);.Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref><ref>USA verzichten auf Raketenschild in Ostmitteleuropa (Neue Zürcher Zeitung, 17. September 2009)</ref> wurde die Aufgabe der russischen Stationierungspläne in Kaliningrad erklärt.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Spiegel Online, Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden.; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);.Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> Nach dem Scheitern der Verhandlungen mit den USA bezüglich des europäischen Raketenschildes nahm Russland seine ursprünglichen Pläne allerdings wieder auf. Im Dezember 2013 war die Stationierung von Iskander-M-Systemen in Kaliningrad abgeschlossen.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Spiegel Online, Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden.; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);.Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> Im Wissen um die Entwicklungen nach 2013 erscheint der seinerzeitige russische Protest später in einem anderen Licht.

Der seinerzeit russische Ministerpräsident Wladimir Putin lobte den Verzicht des US-Präsidenten auf das bisherige US-Raketenabwehrprojekt in Mitteleuropa als „mutigen Schritt“, forderte aber weitergehende Schritte wie zum Beispiel die Aufhebung der Handelsschranken zwischen Russland und den USA. Barack Obama wies Bezichtigungen zurück, russischer Druck habe zu seiner Maßnahme geführt: „Die Russen treffen keine Entscheidung über das, was unsere Haltung in Verteidigungsfragen ist.“ Wenn es ein „Nebenprodukt“ sei, dass „sich die Russen weniger paranoid“ fühlten, sei das „eine Dreingabe“ [bonus], so Obama im US-Fernsehsender CBS.<ref>Obama rejects Russia missile link (BBC, 20. September 2009)</ref> Der ehemalige polnische Staatspräsident Aleksander Kwaśniewski meinte, natürlich könne „man Obamas Entscheidung als Triumph der Russen betrachten.“ Es sei jedoch „keine Überraschung, dass die Amerikaner ihre Pläne geändert haben. Es war schon während der Wahlkampagne Obamas die Rede davon, dass die Bedrohungssituation, die technische Machbarkeit und die Kosten des Projektes überprüft werden müssen.“ Kwasniewski teilte jedoch die Sorge des ehemaligen tschechischen Premiers Mirek Topolánek, dass „die ganze Region für Washington an Gewicht verliere“.<ref>Aus für Atomschild: Kwasniewski beruhigt die Polen (Spiegel Online, 20. September 2009)</ref><ref>Marc Champion/Peter Spiegel: U.S. Missile U-Turn Roils Allies („Wall Street Journal“, 18. September 2009)</ref><ref>Thomas Vieregge und Knut Kohn: Raketenabwehr: Obama erwischt Freund und Feind auf falschem Fuß („Die Presse“, 18. September 2009)</ref> Im Gegensatz zu den teilweise euphorischen Reaktionen<ref>Ralph Sina, WDR-Hörfunkstudio Washington: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Skriptfehler: Ein solches Modul „WLink“ ist nicht vorhanden. (Memento vom 22. September 2009 im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Vorlage:Webarchiv/Wartung/URLSkriptfehler: Ein solches Modul „TemplUtl“ ist nicht vorhanden. (Tagesschau.de, 17. September 2009)</ref><ref>Paul Reynolds: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden.; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar); (Skriptfehler: Ein solches Modul „Multilingual“ ist nicht vorhanden.).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> bei Medien wie Regierungen darauf gab sich der russische Militärexperte Leonid Grigorjewitsch Iwaschow skeptisch: „Die Position der USA in Bezug auf die Raketenabwehr in Europa hat sich nicht geändert“, zitierte ihn die RIA Nowosti. Was die Amerikaner als Zugeständnis bezeichneten, „ist in der Tat wieder eine Lüge“.<ref>Russischer Experte hält Obamas neue Raketenabwehrstrategie für Mogelpackung (RIA Nowosti, 18. September 2009)</ref>

Dem damaligen russischen Präsidenten Dmitri Medwedew zufolge muss der Raketenschutzschild einen weltumspannenden Charakter haben statt von einzelnen Staaten isoliert aufgebaut zu werden. „Es handelt sich um globale Fragen“, erklärte Medwedew in einem CNN-Interview und verwies u. a. auf die Probleme im Nahen Osten sowie auf der Korea-Halbinsel. „Deshalb muss das Schutzsystem von globaler Dimension sein statt aus einer geringen Anzahl von Raketen zu bestehen, die nur unser Territorium erreichen können, ohne andere Gebiete abzudecken. Ich hoffe, dass unsere amerikanischen Partner dies erhört haben.“ Medwedew gab sich optimistisch, dass Moskau und Washington noch bis zum Jahreswechsel 2009/2010 einen neuen Vertrag über den Abbau der strategischen Nuklearwaffen (START) vereinbaren können. Gleichzeitig wandte er sich erneut gegen eine beschleunigte Einbindung jener Staaten in die NATO, die dazu noch nicht bereit seien, und schlug der Allianz vor, gemeinsame Institutionen zu entwickeln.<ref>[Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.] Archiviert vom Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) am 2009-09-25;.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>

Reaktionen des Irans

Irans Oberster Rechtsgelehrter Ali Chamenei verurteilte am 20. September 2009 die Absichten der Regierung Obama, die westlichen Besorgnisse mit Blick auf das Nuklearprogramm des Iran seien „bloß ein Lügenmärchen der Vereinigten Staaten“.<ref>Iranian leader decries Obama's missile defense plan (CNN, 20. September 2009)</ref> Demgegenüber kündigte wenig später der Vizekommandeur der Iranische Revolutionsgarde Hussein Salami an, die Reichweite der Raketen seines Landes verlängern zu wollen, um Europa angreifen zu können.<ref>Iran droht Europa mit reichweitenstarker Rakete, Die Welt, 26. November 2017</ref><ref>Fünf Jahre freie Hand, Nowaja Gaseta, 9. Februar 2019</ref>

In den USA sprachen sich zwei Senatoren (ein Republikaner und ein Demokrat) und ein ehemaliger General der US-Luftwaffe erneut nachdrücklich für eine harte Haltung gegenüber Teheran aus, die letztendlich auch eine militärische Option umfassen müsse.<ref>Daniel R. Coats, Charles S. Robb and Charles F. Wald: Last Chance for Iran („Washington Post“, 21. September 2009 – Die Autoren stellten Mitte September 2009 den parteiübergreifenden BerichtMeeting the Challenge: Time Is Running Outvor; PDF-Download möglich)</ref>

Siehe auch

Literatur

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.

Weblinks

  • Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. NATO; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.

Einzelnachweise

<references />