9. Arrondissement (Paris)
Arrondissement municipal von Paris | ||||||
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Datei:Paris 9e arr jms.gif|300x375px|center|Karte der Pariser Arrondissements poly 377 323 397 285 402 284 407 291 496 325 472 378 444 354 1. Arrondissement poly 407 281 453 269 511 287 496 320 414 290 2. Arrondissement poly 516 286 552 298 565 327 571 371 538 360 527 346 499 332 3. Arrondissement poly 497 336 521 346 536 361 571 375 572 388 562 425 555 432 531 411 476 382 4. Arrondissement poly 475 385 521 407 559 443 544 473 502 493 441 475 5. Arrondissement poly 471 383 437 472 357 431 399 403 406 400 427 354 444 360 6. Arrondissement poly 243 356 272 327 361 321 419 350 418 357 423 361 403 397 392 399 343 434 328 420 315 424 7. Arrondissement poly 297 319 293 312 286 308 266 256 280 229 398 196 398 256 392 283 371 322 363 319 8. Arrondissement poly 403 194 412 191 453 204 493 195 494 210 488 239 486 276 453 267 396 280 402 257 400 235 9. Arrondissement poly 497 194 571 191 579 200 579 230 607 270 555 295 489 276 492 248 10. Arrondissement poly 559 298 611 273 653 329 661 358 678 370 702 423 638 407 618 404 577 389 11. Arrondissement poly 557 434 565 431 578 392 620 410 633 409 690 425 769 436 762 475 759 478 755 516 769 518 799 504 802 502 792 461 801 454 810 466 846 471 846 591 818 574 757 570 736 557 715 539 680 553 664 563 12. Arrondissement poly 464 486 502 497 549 476 560 446 661 565 619 592 556 623 521 623 509 615 495 616 482 625 472 625 474 601 461 580 461 528 13. Arrondissement poly 386 453 458 485 458 584 468 602 467 625 423 620 423 613 287 567 371 468 14. Arrondissement poly 128 509 241 358 314 430 327 424 340 438 354 434 383 452 375 462 370 465 285 566 193 520 165 549 146 550 145 528 158 516 145 507 15. Arrondissement poly 124 509 96 504 81 480 79 455 84 438 41 421 27 406 2 397 2 280 32 267 54 239 95 256 111 215 188 229 198 227 264 257 283 311 230 365 177 423 16. Arrondissement poly 202 223 205 196 223 175 267 149 314 114 371 83 411 82 392 168 399 193 276 227 265 253 17. Arrondissement poly 413 82 583 77 580 110 585 119 580 125 565 174 557 188 453 203 412 188 402 190 395 167 18. Arrondissement poly 564 187 569 177 585 127 592 118 586 106 586 77 643 76 666 84 685 98 696 126 704 166 701 186 717 208 744 221 750 229 705 245 664 245 653 251 611 267 583 230 583 198 573 189 19. Arrondissement poly 613 272 660 255 664 250 705 250 752 234 758 243 766 298 762 308 766 350 772 416 769 432 704 424 699 399 682 368 663 356 654 325 20. Arrondissement </imagemap> | ||||||
| Koordinaten | 48° 52′ 19″ N, 2° 20′ 21″ O
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| Höhe | 35 m (33–69 m) | |||||
| Fläche | 2,18 km² | |||||
| Einwohner | 57.271 (1. Jan. 2023) | |||||
| Bevölkerungsdichte | 26.271 Einwohner/km² | |||||
| INSEE-Code | 75109 | |||||
| Postleitzahl | 75009 | |||||
| Website | mairie09.paris.fr | |||||
| Gliederung | ||||||
| Quartiers | ||||||
Das 9. Pariser Arrondissement, das Arrondissement de l’Opéra, ist eines von 20 Pariser Arrondissements. Innerhalb des Arrangements der 20 Pariser Arrondissements verbindet der Bezirk den westlichen Teil des historischen Zentrums mit den in höherer Lage gelegenen Quartieren von Montmartre im 18. Arrondissement.
Geographische Lage
Das 9. Arrondissement liegt auf dem rechten Seineufer. Es grenzt im Osten an das 10., im Westen an das 8., im Norden an das 18. und im Süden an das 2. Arrondissement. Seine Begrenzungslinie im Osten bildet – ausgehend von der (noch zum 8. Arrondissement gehörenden) Kirche La Madeleine – die Straßenabfolge Rue Vignon, Rue Tronchet, Rue du Havre und Rue d’Amsterdam. Als Abgrenzung zum 18. Bezirk (Montmartre) fungiert der Boulevard de Clichy. Ausgehend vom Place de Clichy, endet er an der Rue des Martyrs; Fortsetzung in östlicher Richtung ist der Boulevard de la Chapelle. Die östliche Begrenzung bildet der Rue du Faubourg Poissonière. Grenzlinie zum historischen Zentrum im Süden ist die – zu den Grands Boulevards zählende – Straßenabfolge Boulevard de la Madeleine, Boulevard des Capucines, Boulevard des Italiens, Boulevard Montmartre und Boulevard Poissonière.<ref name="gm">Siehe Umriss des Arrondissements bei Google Maps; aufgerufen am 18. Januar 2025</ref>
Zentrale Straßen innerhalb des Bezirks sind der Boulevard Haussmann (im südlichen Drittel) sowie die Abfolge Rue de Londres – Rue de Chateaudun – Rue La Fayette (im zentralen Sektor). Der Square d’Estienne d’Orvres am Ende der Rue de Londres fungiert darüber hinaus als ein zentraler Verkehrsverteiler. Ansonsten wartet das Straßennetz mit einer Reihe eher örtlich bedeutsamer Straßen in Nord-Süd-Richtung auf. Räumlich grob eingekeilt wird das Arrondissement von zwei der insgesamt sechs Pariser Kopfbahnhöfe: Saint-Lazare (im Westen) und Gare du Nord (im Osten). Eine bekannte Sehenswürdigkeit ist die Opéra Garnier im Süden des Bezirks. In direkter Nachbarschaft befindet sich die – über eine Aussichtsplattform verfügende – Paris-Galeries Lafayette Haussmann. Weitere markante Punkte: die längs des Boulevard de Clichy gelegenen Plätze Place de Clichy, Place Blanche und Place Pigalle sowie die große Métro-Umsteigestation Barbès – Rochechouart in der Nordostecke.<ref name="gm" />
Die vier Quartiere des 9. Arrondissements – Quartier Saint-Georges, Quartier de la Chaussée-d’Antin, Quartier du Faubourg-Montmartre und Quartier de Rochechouart – sind schachbrettartig angeordnet und vierteln den Bezirk in vier grob gleichgroße Terrains. Die Bebauung ist von Altbausubstanz geprägt; sozial gilt das 18. Arrondissement als eher durchmischt. Topografisch auffällig ist die stetig ansteigende Höhenlage – ein Faktor, der sich vor allem in der nördlichen, zum Butte Montmartre hin führenden Hälfte bemerkbar macht.<ref name="gm" />
Geschichte
Während der römischen Zeit konzentrierte sich die Besiedlung von Paris (damals: Lutetia) auf die Île de la Cité und die linke Seine-Seite. Das östliche Einzugsgebiet des heutigen Arrondissements wurde allerdings von einer Römerstraße durchquert, welche nach Saint-Quen führte. Sie führte aus dem Stadtzentrum nördlich der Île de la Cité hinaus, verlief über das heutige Gelände der Rue Saint-Denis, vorbei an der späteren Porte Saint-Denis, und setzte sich Richtung Norden fort.<ref name="lutetia">Hilke Maunder: Lutetia: Auf den Spuren der Römer in Paris, meinfrankreich.com, aufgerufen am 18. Januar 2025</ref> Diese Straße war Teil eines größeren römischen Straßennetzes, das Paris mit wichtigen nördlichen Zentren wie Senlis und Amiens verband. Letztlich führte diese Straße nach Boulogne-sur-Mer, einem bedeutenden Hafen für den Kontakt mit Britannien.
Bis ins Mittelalter hinein war das Gebiet nur spärlich besiedelt. Es lag außerhalb der mittelalterlichen Stadtmauern und bestand überwiegend aus Feldern, Wiesen und einigen verstreuten Ansiedlungen. Festere Ansiedlungen in der Region entstanden erst im Verlauf des Hochmittelalters. Zwischen der Stadtmauer Karls V. (ungefähr entsprechend dem Verlauf der Grands Boulevards) und den Höhen von Montmartre und La Chapelle hatten sich mehrere von geistlichen Orden begründete Güter etabliert, um die herum sich die nördlichen Vorstädte entwickelten: Faubourg Saint-Martin, Faubourg Saint-Denis, der an das Arrondissement-Gebiet angrenzende Faubourg Saint-Lazare noch weiter nördlich, das Quartier du Temple und schließlich der (nicht mit dem heutigen Stadtteil beziehungsweise früheren Dorf im 18. Arrondissement zu verwechselnde) Faubourg Montmartre im Südwesten des heutigen Arrondissements.<ref name="maps">Siehe Ausbreitung der Besiedlung von Paris in den Karten Atlas curieux, Nicolas de Fer (circa 800), Atlas curieux (circa 1300), Sixième plan de la ville de Paris (1589) und Nouveau plan de la ville et faubourgs de Paris (1775)</ref>
Zunächst nicht mehr als Ansiedlungen außerhalb der Stadtmauern, wurden diese Vorstädte mehr und mehr Teil der stetig weiter wachsenden Stadt. Alte Karten, welche den historischen Besiedlungsstand dokumentieren, zeigen, wie sich die feste Besiedlung mehr und mehr nach Norden ausbreitete. War das Bezirksgebiet im Spätmittelalter – abgesehen von dem randständigen Faubourg Saint-Lazare im Nordosten und dem Faubourg Montmartre im Südosten – noch weitgehend offene Fläche, reichte das geschlossene Besiedlungsmuster im 16. und 17. Jahrhundert bereits über die Grands Boulevards hinaus.<ref name="maps" /> Wohlhabende Bürger und Adlige ließen sich entlang der damals entstehenden Straßen nieder, darunter der Rue Saint-Lazare, die zu einem wichtigen Verkehrsweg Richtung Westen wurde.<ref name="pittoresque">Rue Saint-Lauare, paris-pittoresque.com, aufgerufen am 18. Januar 2025 (französisch)</ref>
Im 18. Jahrhundert war der südliche Teil des Arrondissements bereits weitgehend in das Gefüge der Stadt eingebettet.<ref name="maps" /> Im Verlauf des 19. Jahrhunderts wurde auch die vorstädtisch-ländliche Übergangszone zwischen dem Stadtzentrum und dem prosperierenden Dorf Montmartre – also der nördliche Teil – zunehmend durch geschlossene Bebauung erschlossen. Die industrielle Revolution und die damit einhergehenden gesellschaftlichen Umwälzungen machten das Gebiet im 19. Jahrhundert zu einem beliebten Wohnort des aufstrebenden Bürgertums. Mit der großen Stadterneuerung unter Georges-Eugène Haussmann ab den 1850er-Jahren erhielt das Bezirksterritorium seine heutige Struktur. Breite Boulevards wie der Boulevard Haussmann komplettierten die älteren Boulevards an der Arrondissement-Südseite. Das fehlende, östlich der Rue Taitbout liegende Verbindungsstück zu diesen wurde allerdings erst im Jahr 1925 fertiggestellt.<ref name="haussman">Achèvement du boulevard Haussmann, 1925, Agence de presse Meurisse, 1925, auf: vergue.com, aufgerufen am 18. Januar 2025 (französisch)</ref>
Mit der Eingemeindung der nördlichen Orte La Batignolle, Montmartre, La Chapelle und La Villette durch das Stadterweiterungsgesetz von 1860 festigte sich die Rolle des – zeitgleich in seinen heutigen Grenzen neu konstituierten – Arrondissements: als Bestandteil des mittleren Bezirksrings, welcher das alte Zentrum rechts der Seine umfasste. Erst flache, zum Hügel hin dann stärker ansteigende Straßen wie etwa die Rue des Martyrs bildeten eine Art organisische Verbindung zum Vergnügungsviertel Montmartre sowie dem äußeren Boulevard-Ring mit den Plätzen Blanche und Pigalle.<ref name="martyrs">Gabriele Kalmbach: Paris straßenweise: Rue des Martyrs, gabrielekalmbach.de, 24. Juli 2019, aufgerufen am 18. Januar 2025</ref> Die neue Entwicklung, die sich vor allem in dem gesellschaftlichen Leben entlang der Boulevards ihren Ausdruck verschaffte, schuf auch Raum für kulturelle Einrichtungen und Amüsierbetriebe.
Die Opéra Garnier, 1875 eröffnet, wurde zum architektonischen und kulturellen Herzstück des Bezirks.<ref name="nestmeyer-152">Ralf Nestmeyer: Paris. Michael Müller Verlag, Erlangen 2017, ISBN 978-3-95654-424-8; S. 152–153.</ref> Daneben entstanden zahlreiche Theater, Varietés und Musikhallen, darunter das Folies Bergère – bekannt unter anderem durch Édouard Manets Gemälde Bar in den Folies Bergère.<ref name="manet">A Bar at the Folies-Bergère, The Courtauld Institute of Art, aufgerufen am 18. Januar 2025 (englisch)</ref> Die Gründung großer Kaufhäuser wie der Galeries Lafayette (1893) und des Printemps (1865) machte das 9. Arrondissement zu einem wichtigen Zentrum des Handels und der Unterhaltung innerhalb von Paris. Um die Jahrhundertwende waren die beiden Kaufhäuser so stark frequentiert, dass in ihnen jeweils rund 2000 (zumeist weibliche) Angestellte arbeiteten.<ref name="nestmeyer-146">Ralf Nestmeyer, Paris, S. 146.</ref> Zu einem musikalischen Zentrum avancierte das Olympia. Am 12. April 1893 eingeweiht, empfing die neu begründete Music Hall bald die größten französischen Künstler der damaligen Zeit, wie Mistinguett, Marie Dubas, Fréhel, Joséphine Baker, Damia und Yvonne Printemps.<ref name="olympia">L’Olympia: Die Geschichte eines legendären Saals in Paris, sortiraparis.com, aufgerufen am 18. Januar 2025</ref>
Der bürgerliche, allerdings durchmischte Charakter des Bezirks zeigte sich auch im Verlauf des 20. Jahrhunderts zu unterschiedlichen Anlässen. 1919 etwa beteiligten sich die Beschäftigten in den großen Kaufhäusern wie Printemps und Galeries Lafayette an Streiks für bessere Arbeitsbedingungen und kürzere Arbeitszeiten. In den 1920er-Jahren kam es zu Streiks der Schneider und Näherinnen, die bessere Löhne und Arbeitsbedingungen forderten.<ref name="badel">Laurence Badel: Un milieu libéral et européen. Le grand commerce français 1925–1948. Institut de la gestion publique et du développement économique, Vincennes 2013, ISBN 978-2-11-090083-8, S. 21 ff. Auszugsweise online bei OpenEdition Books (französisch).</ref> Während der Protestbewegung von Mai 1968 beteiligten sich Studenten, Künstler und Intellektuelle aus dem 9. Arrondissement sowie dem angrenzenden Quartier Montmartre an der Bewegung.<ref name="mai68">Melanie Delfft: Mai 58 in Paris, generationenprojekt.de, aufgerufen am 18. Januar 2025</ref> Der Boulevard Haussman war zu unterschiedlichen Anlässen Schauplatz von Demonstrationen – in den 2010er- und 2020er-Jahren etwa der Gelbwesten.<ref name="gelbwesten">Björn Rosen: Frauen bei den Gelbwesten: Die Mütter der KompanieIn: Tagesspiegel, 22. Dezember 2018, aufgerufen am 18. Januar 2025</ref>
Stadtentwicklungstechnisch durchlief der Bezirk nach dem Zweiten Weltkrieg unterschiedliche Trends. Nach einer Zeit der Vernachlässigung in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg bemühten sich die politisch Verantwortlichen, die großen Boulevards (wieder) attraktiver zu gestalten.<ref name="boulevards">Stefan Ulrich: Stadtgeschichte: Und er erschuf Paris. In: Süddeutsche Zeitung, 16. Juni 2017, aufgerufen am 18. Januar 2025</ref> Tendenzen zur Gentrifizierung machten sich im 21. Jahrhundert im nördlichen Bezirksteil rund um die Rue de Martyrs bemerkbar. Das unter der Bezeichnung „Süd-Pigalle“ firmierende Gebiet, ehemals ein eher einfaches Wohnviertel, wurde zunehmend von wohlhabenden Bewohnern und hochwertigen Geschäften in Beschlag genommen – ein Wandel, der zu sozialen Spannungen zwischen alten und neuen Bewohnern führte und bis in die Gegenwart anhält.<ref name="spiegel">Estelle Marandon: Städtetrip Paris: So hip, SoPi!. In: Der Spiegel, 30. Oktober 2018, aufgerufen am 18. Januar 2025</ref>
Viertel im 9. Arrondissement
Das 9. Arrondissement besteht aus den folgenden vier Stadtvierteln:
- Quartier Saint-Georges
- Quartier de la Chaussée-d’Antin
- Quartier du Faubourg-Montmartre
- Quartier de Rochechouart
Nach der offiziellen Zählung der Pariser Stadtviertel handelt es sich dabei um die Quartiers 33 bis 36.
Bevölkerung
Laut Zahlen des Statistikportals citypopulation.de von 2021 sind 58.951 Einwohner in dem 2,18 Quadratkilometer großen Arrondissement gemeldet. Rechnerisch entspricht das einer Bevölkerungsdichte von 27.042 Einwohnern pro Quadratkilometer. Die Bevölkerungsabnahme zwischen 2015 und 2022 verlief mit −0,13 % eher moderat. 28.387 der aufgeführten Bewohner waren männlich, 30.564 weiblich, 9327 jünger als 18 Jahre, 41.496 zwischen 18 und 65 und 8078 über 65 Jahre. Die französische Staatsbürgerschaft besaßen 52.248, eine andere 6703. Als Nichtimmigranten führte die Statistik 49.654 Bewohner auf, als Immigranten 9297.<ref name="population">Paris 9e arrondissement, citypopulation.de, aufgerufen am 18. Januar 2025</ref>
1861 wurde in dem neu begründeten Arrondissement eine Einwohnerzahl von 107.326 gezählt. Einen Zenit erreichte die Einwohneranzahl 1901 mit 124.011. Seither verringerte sich die Einwohnerzahl in Sprüngen. Verfügte der Bezirk 1946 noch über 96.666 und Anfang der 1950er-Jahre über 102.287, erfolgte in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts ein deutlicher Rückgang: 1999 wohnten nur noch 55.838 Einwohner im Bezirk – etwas mehr als die Hälfte der Anzahl 1952. Seit der Jahrtausendwende hat sich der Trend abgeflacht; die Zahlen von 2021 liegen nur noch geringfügig unter denen von 1999.<ref name="demographia">Paris Arrondissements: Post 1860 Population & Population Density, demographia.com, aufgerufen am 18. Januar 2025 (englisch)</ref>
Die Bevölkerung verteilt sich auf die Viertel wie folgt:<ref name="population" />
- Saint-Georges: 21.179 Einwohner
- Chaussée-d’Antin: 4.958 Einwohner
- Faubourg-Montmartre: 10,694 Einwohner
- Rochechouart: 22.122 Einwohner
Politik und Verwaltung
Rathaus
Das Rathaus des 9. Arrondissements befindet sich in der Rue Drouot 6, 75009 Paris.
Bürgermeister
Bürgermeisterin seit 2014 ist Delphine Bürkli, vormals Les Républicains, mittlerweile Mitglied der französischen Partei Horizons.<ref name="bürkli">Assemblée des maires, horizonsleparti.fr, aufgerufen am 18. Januar 2025 (französisch)</ref>
- Plätze, Sehenswürdigkeiten, Grünzonen und Straßen
-
Opéra Garnier
-
Notre-Dame-de-Lorette
-
Galeries Lafayette mit Rückseite der Opéra Garnier
-
Konzertsaal Olympia
-
Varieté Folies-bergere
-
Collège-lycée Jacques-Decour
-
Kino Pathé Palace
-
Place de Clichy
-
Rue Saint-Lazare
-
Boulevard des Italiens
Sehenswürdigkeiten
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- Opéra Garnier
- Kaufhaus Magasins du Printemps
- Kaufhaus Galeries Lafayette
- Hôtel Radix de Sainte-Foix
- Musée Grévin (Wachsfigurenkabinett)
- Veranstaltungssaal Casino de Paris
- Konzertsaal Olympia
- Kabarett Folies Bergère
- Theâtre Saint-Georges
Gotteshäuser
- Dreifaltigkeitskirche La Trinité (Paris)
- Notre-Dame-de-Lorette
- Christuskirche
- Große Synagoge Paris
- Synagoge der Rue Buffault
Verkehr und Infrastruktur
Wichtige Straßen
- Rue d’Amsterdam (westliche Grenze zum 8. Arrondissement)
- Rue des Martyrs
- Boulevard de Clichy (nördliche Grenze zum 18. Arrondissement)
- Boulevard de Rochechouart (nördliche Grenze zum 18. Arrondissement)
- Boulevard Haussmann
- Rue Lafayette
- Rue du Faubourg-Poissonière (östliche Grenze zum 10. Arrondissement)
- Boulevard des Capucines (südliche Grenze zum 2. Arrondissement)
- Boulevard de Magenta
- Boulevard des Italiens (südliche Grenze zum 2. Arrondissement)
- Boulevard Montmartre (südliche Grenze zum 2. Arrondissement)
- Boulevard Poissonière (südliche Grenze zum 2. Arrondissement)
Wichtige Plätze
- Place Pigalle
- Square de la Trinité
- Place de Clichy
- Place Saint-Georges
- Place Blanche
Bahnhöfe und Métrolinien
Direkt neben dem 9. Arrondissement liegen westlich im 8. Arrondissement der Bahnhof Saint-Lazare und östlich im 10. Arrondissement zwei weitere Bahnhöfe, der Gare de l’Est und der Gare du Nord.
Durch bzw. entlang des 9. Arrondissements führen die Métrolinien 7 und 12.
Schulen
- Lycee J. Decour
- Lycee J. Ferry
- Lycee J. Lamartine
Literatur
Weblinks
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- Website des 9. Arrondissements von Paris (französisch)
Einzelnachweise
<references />
1. (Louvre) | 2. (Bourse) | 3. (Temple) | 4. (Hôtel de Ville) | 5. (Panthéon) | 6. (Luxembourg) | 7. (Palais Bourbon) | 8. (Élysée) | 9. (Opéra) | 10. (Entrepôt) | 11. (Popincourt) | 12. (Reuilly) | 13. (Gobelins) | 14. (Observatoire) | 15. (Vaugirard) | 16. (Passy) | 17. (Batignolles-Monceaux) | 18. (Buttes-Montmartre) | 19. (Buttes-Chaumont) | 20. (Ménilmontant)
1. Sektor (Paris Centre) (Verwaltungsbezirk für die Arrondissements 1 bis 4)