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Printemps (Warenhäuser)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Datei:Grands Magasins du Printemps 1905.jpg
Aktie der Grands Magasins du Printemps vom 1. Oktober 1905
Datei:Incendie au Printemps Paris 1921.jpg
Ein Bild vom Brand am 28. September 1921
Datei:Part of cupola Printemps.jpg
Glaskuppel
Datei:Facade printemps.JPG
Fassade des Kaufhauses, 2007
Datei:Printemps haussmann1.JPG
Eckrisalit

Printemps ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) [<templatestyles src="IPA/styles.css" />pʁɛ̃tɑ̃] ist eine Warenhauskette, deren wichtigste Filiale sich am Boulevard Haussmann im 9. Arrondissement der französischen Hauptstadt Paris befindet.

Hintergrund

Die Grands Magasins du Printemps wurden am 11. Mai 1865 von Jules Jaluzot und Jean Alfred Duclos<ref>Jean-Paul Caracalla: Roman du Printemps, Éditions Denoël, 1989</ref> in einem von Paul Sédille erbauten Gebäude am Boulevard Haussmann Nr. 64 mit 2.885 m² Verkaufsfläche eröffnet. Jaluzot nahm dabei Georges-Eugène Haussmanns Bauplanung der Straße vorweg, die erst im Januar 1927 komplett fertiggestellt wurde. Zwei große Feuer zerstörten das Warenhaus am 9. März 1881 und 28. September 1921 und sorgten für einen spektakulären Neuaufbau. In der Folge des ersten Feuers wurde das Großwarenhaus zu einem Pionier der elektrischen Beleuchtung. Denn im Februar 1883 konnte der zweite Bau des Kaufhauses mit elektrischem Licht eröffnen. Im November 1887 schloss das Kaufhaus einen Vertrag mit Gustave Eiffel über die Lieferung von Eisenschrott aus dem Bau des Eiffelturms, um hieraus Souvenirs herzustellen.

Besonders bekannt ist das Haus für seine 1923 nach dem zweiten Feuer errichtete Jugendstil-Glaskuppel mit Glasmalereien. Unter der Kuppel befindet sich ein Café („Café Flo“). Seit 1975 sind Fassade und Kuppel ein eingetragenes historisches Monument.<ref>Angaben auf der Seite des französischen Kulturministeriums (frz.), abgerufen am 7. April 2013 </ref> Im November 2009 erhielt das Kaufhaus eine neue Fassade unter Berücksichtigung der denkmalgeschützten Teile.

Das Warenhaus hat in ganz Frankreich mehrere Filialen, ebenso in Andorra, in der Tokyoer Ginza, in Dschidda und in Seoul. Die einzige Niederlassung in Nordamerika, die 1987 in Denver eröffnet wurde, ist mittlerweile wieder geschlossen. In der Nähe, am Boulevard Haussmann Nr. 40, liegt das zweite berühmte Pariser Kaufhaus Galeries Lafayette.

Eigentümer

Die Pinault-Gruppe (PPR-Gruppe) erwarb das Kaufhaus im Dezember 1992 von der Schweizer Maus Frères Holding. Im Juni 2006 erwarb ein Konsortium von der Borletti-Gruppe (dem die italienische Kaufhauskette La Rinascente gehörte) mit dem der Deutschen Bank zugehörigen Investor RREEF das Kaufhaus.<ref>dpa-afx: „Rinascente und Deutsche Bank wollen Printemps-Konsumtempel kaufen“, Handelsblatt, 21. Juni 2006
Bea Gottschlich: @1@2Vorlage:Toter Link/www.textilwirtschaft.de„Le Printemps wird italienisch“ (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Mai 2019. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot, TextilWirtschaft, 29. Juni 2006</ref> Im April 2013 gaben die Borletti-Gruppe und RREEF den Verkauf von Printemps bekannt; Käufer ist ein Investorenkonsortium aus Katar. Der Kaufpreis beträgt inklusive Schulden 1,6 Milliarden Euro.<ref>Handelsblatt vom 8. April 2013, Deutsche Bank stimmt Printemps-Verkauf zu</ref>

Literatur

  • Jean-Paul Caracalla: Le Roman du Printemps - Histoire d'un Grand Magasin. Denoël, Paris 1989, ISBN 2-207-23624-2.
  • Camille Rey: Histoire du Printemps, 1865-1924, Diplomarbeit (mémoire de maîtrise), unter der Leitung von Christophe Charle, Université Paris 1, 2004.

Weblinks

Commons: Printemps – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Koordinaten: 48° 52′ 25,6″ N, 2° 19′ 44,5″ O

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