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Nils Petersen

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Nils Petersen
Datei:20180602 FIFA Friendly Match Austria vs. Germany Nils Petersen 850 0686.jpg
bei der Nationalmannschaft (2018)
Personalia
Geburtstag 6. Dezember 1988
Geburtsort WernigerodeDDR
Größe 188 cm
Position Sturm
Junioren
Jahre Station
1993–1994 FC Einheit 90 Wernigerode
1994–2000 1. FC Wernigerode
2000–2001 FC Einheit Wernigerode
2001–2004 VfB Germania Halberstadt
2005–2006 FC Carl Zeiss Jena
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
2006–2008 FC Carl Zeiss Jena II 25 (11)
2007–2008 FC Carl Zeiss Jena 40 0(4)
2009–2011 Energie Cottbus 56 (35)
2009 Energie Cottbus II 16 0(8)
2011–2012 FC Bayern München 9 0(2)
2011–2012 FC Bayern München II 3 0(2)
2012–2014 Werder Bremen 69 (18)
2015–2023 SC Freiburg 248 (90)
2021 SC Freiburg II 1 0(0)
2023–2024 Blankenburger FV 6 0(5)
2025– Sportfreunde Oberried II 9 (20)
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)
2007 Deutschland U19 4 0(2)
2007–2008 Deutschland U20 3 0(0)
2009 Deutschland U21 2 0(0)
2016 Deutschland Olympia 6 0(6)
2018 Deutschland 2 0(0)
1 Angegeben sind nur Ligaspiele.
Stand: 21. Februar 2026

Nils Petersen (* 6. Dezember 1988 in Wernigerode) ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler. Er beendete nach Abschluss der Saison 2022/23 seine Profi-Karriere beim Bundesligisten SC Freiburg und ist mit 34 Toren nach Einwechslung Rekord-Joker der Bundesliga.

Sportliche Laufbahn

Vereinskarriere

In der Jugend wurde Petersen in seinem Geburtsort Wernigerode beim FC Einheit und danach in Halberstadt beim VfB Germania fußballerisch ausgebildet. Später besuchte er das Sportgymnasium in Jena, spielte dort in der Jugendmannschaft und verließ das Internat im Sommer 2008, nachdem er das Abitur abgelegt hatte.

Im Februar 2005 nahm ihn der FC Carl Zeiss Jena, damals in der Oberliga Nordost, unter Vertrag. Im Januar 2007 rückte er in die inzwischen in die 2. Bundesliga aufgestiegene erste Mannschaft auf, nachdem er zuvor schon in der Oberliga-Reserve gespielt hatte. Am 4. Februar 2007 (20. Spieltag) gab er sein Profidebüt bei der 0:1-Niederlage im Auswärtsspiel gegen den 1. FC Köln, als er in der 89. Minute für Mohammed El Berkani eingewechselt wurde. In der darauf folgenden Spielzeit erzielte er als Einwechselspieler in der Hinrunde entscheidende Tore in den Spielen gegen Alemannia Aachen, den FC Erzgebirge Aue und den 1. FC Kaiserslautern. Den Abstieg aus der Zweitklassigkeit konnten die Jenaer aber nicht verhindern, so dass Petersen 2008/09 in der 3. Liga auflief.<ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Nils Petersen - Matches and Goals in Bundesliga.] RSSSF.org, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 9. August 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

In der Winterpause der Saison 2008/09 wechselte er zum Bundesligisten Energie Cottbus, für den er am 23. Mai 2009 (34. Spieltag) beim 3:0-Sieg im Heimspiel gegen Bayer 04 Leverkusen sein Erstligadebüt gab, als Trainer Bojan Prašnikar ihn in der 84. Spielminute für Stiven Rivić einwechselte. Nach den anschließend verlorenen Relegationsspielen gegen den 1. FC Nürnberg stieg der Verein in die 2. Bundesliga ab. In der Saison 2009/10 kam er in der Hinrunde kaum zum Einsatz; erst in der Rückrunde wurde er Stammspieler und erzielte neun Tore in 14 Einsätzen. In der Saison 2010/11 erzielte er an den ersten fünf Spieltagen sieben Tore. Am Ende der Saison wurde er mit 25 Toren Torschützenkönig der 2. Bundesliga. Im Februar 2011 verlängerte der von vielen Bundesligisten umworbene Angreifer seinen Vertrag bis zum 30. Juni 2014.<ref>Nils Petersen verlängert bis 2014. In: fcenergie.de. 4. Februar 2011, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 22. Mai 2011; abgerufen am 14. Juli 2011.</ref>

Trotz laufenden Vertrages wechselte Petersen zur Saison 2011/12 zum FC Bayern München.<ref>Nils Petersen wechselt zum FC Bayern München. In: fcenergie.de. 19. Mai 2011, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 22. Juni 2011; abgerufen am 14. Juli 2011.</ref> Beim Rekordmeister unterschrieb er einen bis zum 30. Juni 2014 gültigen Vertrag und erhielt das Trikot mit der Rückennummer 9.<ref>Petersen unterschreibt für drei Jahre. In: fcbayern.de. 19. Mai 2011, abgerufen am 14. Juli 2011.</ref> Sein erstes Bundesligaspiel für die Münchner bestritt er am 7. August 2011 (1. Spieltag) bei der 0:1-Niederlage im Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach, als er in der 76. Minute für Jérôme Boateng eingewechselt wurde. Am 10. September 2011 (5. Spieltag) erzielte er beim 7:0-Sieg im Heimspiel gegen den SC Freiburg mit dem Treffer zum Endstand in der 90. Minute sein erstes Bundesligator.

Nachdem der FC Bayern München zur Saison 2012/13 mit Claudio Pizarro und Mario Mandžukić zwei weitere Konkurrenten für Mario Gómez verpflichtet hatte, wurde Petersen am 29. Juni 2012 für eine Saison an Werder Bremen ausgeliehen, um ihm Spielpraxis zu geben. Gleichzeitig wurde seine Vertragslaufzeit beim FC Bayern bis zum 30. Juni 2015 verlängert.<ref>FCB verleiht Petersen für ein Jahr nach Bremen. In: fcbayern.telekom.de, 29. Juni 2012</ref> Für Werder Bremen bestritt Petersen in der Saison 2012/13 alle 35 Pflichtspiele des Vereins und erzielte elf Bundesligatore. Wenige Tage vor Saisonende wurde er schließlich fest verpflichtet; er unterschrieb einen bis zum 30. Juni 2017 laufenden Vertrag.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Gutes Signal: Petersen unterschreibt Vier-Jahresvertrag. (Memento vom 27. November 2013 im Internet Archive) In: werder.de, 23. Mai 2013</ref>

Datei:Nils Petersen 2017.jpg
Petersen im Trikot des SC Freiburg (2017)

Nachdem Petersen in der Hinrunde der Saison 2014/15 unter Bremens neuem Trainer Viktor Skripnik nur noch als Ersatzspieler zum Einsatz gekommen war, wechselte er für die Rückrunde auf Leihbasis bis zum Saisonende zum Ligakonkurrenten SC Freiburg.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Herzlich Willkommen, Nils Petersen! (Memento vom 22. Dezember 2014 im Internet Archive) SC Freiburg, 22. Dezember 2014, abgerufen am 22. Dezember 2014.</ref> Bei seinem Debüt am 31. Januar 2015 (18. Spieltag) erzielte er beim 4:1-Sieg im Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt – nach Einwechslung für Julian Schuster zur zweiten Halbzeit – einen lupenreinen Hattrick. Es war in der Bundesliga der erste Hattrick eines Freiburger Spielers und der erste Dreierpack nach Uwe Wassmer, der am 27. November 1993 im Spiel gegen Bayern München ebenfalls drei Tore erzielt hatte. In der Rückrunde erzielte Petersen in zwölf Spielen neun Tore; der SC Freiburg stieg in die 2. Bundesliga ab. Petersen bekannte sich dennoch zum SC Freiburg, der ihn dauerhaft an sich band.<ref>Sport-Club verpflichtet Nils Petersen. SC Freiburg, 28. Juni 2015, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 30. Juni 2015; abgerufen am 12. September 2015.</ref> Nachdem Petersen in der Vorbereitung auf die Saison 2015/16 kein Tor erzielt hatte,<ref>Petersen bleibt in der Vorbereitung torlos. In: kicker online, 24. Juli 2015, abgerufen am 27. Juli 2015.</ref> erzielte er zum Saisonauftakt am 27. Juli beim 6:3-Heimsieg gegen den 1. FC Nürnberg innerhalb von fünf Minuten einen weiteren lupenreinen Hattrick (davon zwei Tore durch Strafstoß).<ref>Petersens Hattrick startet den Wahnsinn. In: kicker online, 27. Juli 2015, abgerufen am 27. Juli 2015.</ref> Am 1. August 2015 (2. Spieltag) war er der Siegtorschütze zum 1:0 im Auswärtsspiel beim TSV 1860 München. Eine Woche später schoss er die ersten vier Tore im DFB-Pokal-Spiel gegen Barmbek-Uhlenhorst; Endstand 5:0 (2:0) für den SC Freiburg. Petersen erzielte in der Saison 2015/16 21 Tore in der zweiten Liga, womit er den zweiten Platz in der Torschützenliste belegte. Am Saisonende stieg er mit dem SC Freiburg als Meister umgehend wieder auf. In der Saison 2017/18 erzielte Petersen 15 Treffer in 32 Spielen und wurde der beste deutsche und nach Robert Lewandowski insgesamt zweitbeste Torschütze.<ref>Bundesliga – Laufleistung 2017/18. In: kicker.de. Kicker Online, abgerufen am 13. Mai 2018.</ref>

Mit seinem 38. Erstliga-Treffer für die Breisgauer wurde Petersen am 19. Januar 2019 alleiniger Freiburger Bundesliga-Rekordtorschütze und löste Papiss Demba Cissé ab.<ref>Cissé abgelöst: Petersen neuer Rekord-Torschütze beim SC Freiburg, transfermarkt.de, abgerufen am 20. Januar 2019</ref> Mit seinem 83. Pflichtspieltor für Freiburg zog Petersen am 17. Spieltag der Saison 2019/20 mit dem vereinsinternen Rekordschützen, dem Ex-Spieler und Ex-Bundestrainer Joachim Löw, gleich<ref>Petersen gleichauf mit Löw: „Schon stolz“ als Freiburgs Rekordtorjäger, transfermarkt.de, abgerufen am 22. Dezember 2019</ref> und brach dessen Rekord einen Spieltag später.<ref>"Der Bundestrainer kann das verkraften": Petersen erreicht erstes Saisonziel, kicker.de, abgerufen am 19. Januar 2020</ref> Vincenzo Grifo überbot Petersens Vereinsrekorde im Dezember 2025 sowie im März 2026.<ref>Grifos Rekordtreffer dank Petersens Vorarbeit. In: Kicker. Abgerufen am 23. Dezember 2025.</ref><ref>Freiburg stürmt erstmals ins Europa-League-Viertelfinale. In: ZDFheute. Abgerufen am 19. März 2026.</ref>

Im April 2022 verlängerte er seinen Vertrag in Freiburg.<ref>"Tut uns einfach gut": Petersen verlängert beim SC Freiburg. Abgerufen am 3. April 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Im darauffolgenden Spiel des 28. Spieltags der Saison 2021/22 erzielte er gegen den FC Bayern München sein 100. Pflichtspieltor für die Breisgauer.<ref>Petersen als Joker! 100. Tor für den SC Freiburg. 2. April 2022, abgerufen am 3. April 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Am 29. März 2023 gab Petersen bekannt, seine Profikarriere am Ende der laufenden Saison beenden zu wollen.<ref>Petersen macht Schluss: Ex-Werder-Profi kündigt Karriereende an. 29. März 2023, abgerufen am 29. März 2023.</ref> Am 19. Mai 2023 wurde er schließlich vor der Bundesligapartie gegen den VfL Wolfsburg, gemeinsam mit dem Franzosen Jonathan Schmid, feierlich verabschiedet. Im Spiel selbst traf er 15 Minuten vor Schluss ein letztes Mal in seinem letzten Heimspiel seiner Karriere.<ref>Petersen jubelt im letzten Heimspiel: Freiburg schlägt Wolfsburg. Abgerufen am 27. Dezember 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Auswahleinsätze

Datei:Portugal x Alemanha - Futebol masculino - Olimpíadas Rio 2016 (28340152654).jpg
Petersen im Duell mit dem Portugiesen Tobias Figueiredo beim olympischen Fußballturnier 2016

Für die U-19-Nationalmannschaft bestritt Petersen vier Länderspiele und erzielte zwei Tore, eines davon während der U-19-Europameisterschaft 2007 beim 3:2-Sieg über die russische Auswahl. Es folgten drei Einsätze für die U-20- und zwei für U-21-Nationalmannschaft. Für letztere debütierte er am 11. August 2009 in Kiew bei der 1:3-Niederlage gegen die Auswahl der Türkei im Spiel um den Lobanovskiy-Pokal.

Im Juli 2016 wurde Petersen von Horst Hrubesch in den Kader für das olympische Fußballturnier in Rio de Janeiro berufen. Sieben Jahre nach seinem letzten U-21-Spiel erhielt er einen der drei Plätze im Team, die für über 23-jährige Spieler reserviert sind und beim DFB anders als bei anderen Verbänden üblicherweise an Spieler gehen, die nicht die Perspektive für die A-Nationalmannschaft haben.<ref>Die Olympia-Kader stehen fest. DFB, 15. Juli 2016, abgerufen am 15. Juli 2016.</ref> Beim 10:0-Sieg im Gruppenspiel gegen Fidschi traf er fünf Mal und wurde zum Spieler des Spiels ernannt.<ref>10:0! Fünferpacker Petersen & Co. fertigen Fidschi ab. In: kicker.de. 10. August 2016, abgerufen am 20. August 2016.</ref> Im Halbfinale gegen Nigeria erzielte er nach seiner Einwechslung den Treffer zum 2:0-Endstand.<ref>Finale! DFB-Elf spielt in Rio um Olympia-Gold. In: kicker.de. 17. August 2016, abgerufen am 20. August 2016.</ref> Mit sechs Toren wurde er Torschützenkönig der Spiele und gewann mit Deutschland die Silbermedaille. Im Finale wurde er in der 76. Minute eingewechselt und verschoss im Elfmeterschießen den entscheidenden Elfmeter.<ref>Fußball: Doofe Statistik. In: Süddeutsche Zeitung, 21. August 2016</ref> Am 1. November 2016 wurde ihm zusammen mit der Olympia-Fußballmannschaft das Silberne Lorbeerblatt verliehen.<ref>Verleihung des Silbernen Lorbeerblattes. In: bundespraesident.de, 1. November 2016, abgerufen am 14. November 2016</ref>

Am 15. Mai 2018 wurde er von Bundestrainer Joachim Löw in den vorläufigen DFB-Kader für die Weltmeisterschaft 2018 in Russland nominiert.<ref>kicker, Nürnberg, Germany: Mit Neuer, ohne Götze: Löws vorläufiger WM-Kader. In: kicker. (kicker.de [abgerufen am 15. Mai 2018]).</ref> Er war der einzige Spieler im Kader ohne A-Länderspiel. Sein Debüt für die A-Nationalmannschaft gab er am 2. Juni 2018 in Klagenfurt bei der 1:2-Niederlage im Testspiel gegen die Nationalmannschaft Österreichs. Am 4. Juni 2018 wurde er als einer von vier Spielern aus dem vorläufigen Kader gestrichen und nicht in den endgültigen WM-Kader berufen, obwohl er der beste deutsche Torschütze der abgelaufenen Bundesligasaison war.<ref>Löw streicht Leno, Petersen, Tah und Sané. ntv, abgerufen am 4. Juni 2018.</ref>

Aufgrund des Rücktritts von Mario Gómez wurde Petersen nach der Weltmeisterschaft wieder für das erste Gruppenspiel der UEFA Nations League gegen Frankreich sowie das Testspiel gegen die Auswahl aus Peru nominiert<ref>Löw gibt Kader für die nächsten Länderspiele in der Nations League bekannt. In: goal.com. Abgerufen am 10. September 2018.</ref> und kam gegen Peru zu seinem zweiten und letzten Länderspieleinsatz.<ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Nils Petersen - International Appearances.] RSSSF.org, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 9. August 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Nach der aktiven Karriere

Nach Ende seiner Karriere als Profi war Petersen noch beim Blankenburger FV in der Landesliga aktiv. Von 2023 bis 2025 arbeitete er als TV-Experte für den Streamingdienst Prime Video. Von 2024 bis 2025 war er zudem als TV-Experte für RTL im Einsatz.<ref>Neuer Job für Petersen: Ex-Stürmer wird TV-Experte. In: kicker.de. Abgerufen am 27. April 2024.</ref> Seit der Saison 2025/26 ist er als TV-Experte des Streamingdienstes DAZN tätig.<ref>Nils Petersen wird DAZN-Experte und bleibt im „Karussell“. In: kicker.de. 15. Mai 2025, abgerufen am 13. August 2025.</ref>

2023 erschien sein Buch Bank-Geheimnis, das sich mit Werten des Profifußballs auseinandersetzt.

Seit der Saison 2025/26 spielt er für die zweite Mannschaft der Sportfreunde Oberried aus Oberried, welche in der dortigen Kreisliga B spielt.<ref>Ex-Bundesliga-Star wechselt zum Dorfverein: Nils Petersen verstärkt Oberried. In: swr.de. 25. August 2025, abgerufen am 25. August 2025.</ref><ref>Bundesliga-Rekordprofi: Ex-Nationalspieler spielt jetzt Kreisliga. In: express.de. Abgerufen am 31. August 2025.</ref>

Erfolge

Nationalmannschaft

Verein

FC Bayern München

SC Freiburg

Auszeichnungen

Trivia

Sein Vater Andreas war unter anderem Cheftrainer des 1. FC Magdeburg, der TSG Neustrelitz und des VfB Germania Halberstadt<ref>Benedikt Warmbrunn: DFB-Pokal: Vater Petersen gegen Sohn Petersen. In: sueddeutsche.de. 10. August 2017, abgerufen am 11. April 2023.</ref> in der Regionalliga Nordost.<ref>Halberstadt ist zurück, Rathenow nicht. In: FuPa.net. Abgerufen am 15. Juni 2017.</ref>

Mit dem 1:2-Anschlusstreffer bei der 1:4-Niederlage am 20. Mai 2017 im Auswärtsspiel gegen den FC Bayern München übertraf Petersen am letzten Spieltag der Saison 2016/17 die bisherige von Alexander Zickler aufgestellte Rekordmarke von 18 Toren als „Joker“ um ein Tor.<ref>Spielbericht. In: Kicker.de</ref> Mit seinem Elfmetertreffer zum 4:1-Sieg gegen Hertha BSC gelang Petersen im letzten Spiel des Jahres 2020 bereits sein 27. Jokertor. Per Fallrückzieher mit seinem ersten Ballkontakt erzielte er, erneut gegen Hertha, am 7. Spieltag der Saison 2021/22 sein 30. Jokertor im 250. Bundesligaeinsatz (1:2-Führungstreffer in der 78. Minute, 1:3-Endstand, am 2. Oktober 2021).<ref>Liveticker | Hertha BSC - SC Freiburg | Saison 2021/2022 | Bundesliga. Abgerufen am 3. Oktober 2021.</ref> Im letzten Heimspiel seiner Karriere erzielte er am 19. Mai 2023 mit seinem 34. Jokertreffer den 30. für den SC Freiburg (zum 2:0-Sieg über den VfL Wolfsburg am 33. Spieltag 2022/23).<ref>Rekorde, Jubiläen, Kurioses: Der 33. Spieltag in Zahlen. Abgerufen am 21. Mai 2023.</ref><ref>Liveticker | Sport-Club Freiburg - VfL Wolfsburg | Saison 2022/2023 | Bundesliga. Abgerufen am 21. Mai 2023.</ref>

Im Jahr 2017 trug sich Petersen in das Goldene Buch seiner Geburtsstadt Wernigerode ein.<ref>Regina Urbat: Ein Fußball-Star zum Anfassen. In: volksstimme.de. 14. Juni 2017, abgerufen am 11. April 2023.</ref>

Am 25. Juni 2021 heiratete Petersen in Freiburg seine langjährige Lebensgefährtin Carla Dittmers.<ref>Joachim Röderer: Carla Dittmers und Nils Petersen haben geheiratet. Badische Zeitung, 25. Juni 2021, abgerufen am 26. Juni 2021.</ref>

Petersens Aussage „Früher hab’ ich 80 Minuten zugeguckt, heute 90.“ wurde beim Deutschen Fußball-Kulturpreis 2025 als Fußballspruch des Jahres ausgezeichnet.<ref>Der Preis „Fußballspruch des Jahres“ geht an Nils Petersen. In: badische-zeitung.de. 26. Oktober 2025, abgerufen am 27. Oktober 2025.</ref>

Veröffentlichungen

  • Bank-Geheimnis. Selbstgespräche eines Fußballprofis. Herder, Freiburg i. B. 2023, ISBN 978-3-451-03438-1.

Weblinks

Commons: Nils Petersen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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Vorlage:Klappleiste/Anfang 1975: Volker Graul (N), Bernd Hoffmann (S) | 1976: Norbert Stolzenburg (N), Karl-Heinz Granitza (S) | 1977: Franz Gerber (N), Lothar Emmerich (S) | 1978: Horst Hrubesch (N), Emanuel Günther (S) | 1979: Karl-Heinz Mödrath (N), Eduard Kirschner (S) | 1980: Christian Sackewitz (N), Emanuel Günther (S) | 1981: Frank Mill (N), Horst Neumann (S) | 1982: Rudi Völler | 1983: Dieter Schatzschneider | 1984: Emanuel Günther / Roland Wohlfarth | 1985: Manfred Burgsmüller | 1986: Leo Bunk | 1987: Siegfried Reich | 1988: Souleymane Sané | 1989: Sven Demandt | 1990: Maurice Banach | 1991: Michael Tönnies | 1992: Radek Drulák (N), Michael Preetz (S) | 1993: Siegfried Reich | 1994: Uwe Wegmann | 1995: Jürgen Rische | 1996: Fritz Walter | 1997, 1998: Angelo Vier | 1999: Bruno Labbadia | 2000: Tomislav Marić | 2001: Olivier Djappa / Artur Wichniarek | 2002: Artur Wichniarek | 2003: Andrij Woronin | 2004: Francisco Copado / Marek Mintál | 2005: Lukas Podolski | 2006: Christian Eigler | 2007: Giovanni Federico | 2008: Milivoje Novakovič | 2009: Benjamin Auer / Cédric Makiadi / Marek Mintál | 2010: Michael Thurk | 2011: Nils Petersen | 2012: Alex Meier / Olivier Occéan / Nick Proschwitz | 2013: Domi Kumbela | 2014: Mahir Sağlık / Jakub Sylvestr | 2015: Rouwen Hennings | 2016, 2017: Simon Terodde | 2018: Marvin Ducksch | 2019: Simon Terodde | 2020: Fabian Klos | 2021: Serdar Dursun | 2022: Simon Terodde | 2023: Tim Kleindienst | 2024: Robert Glatzel / Haris Tabaković / Christos Tzolis | 2025: Davie Selke Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang 1971: Ulrik le Fevre | 1972: Günter Netzer (Tor) & Gerd Müller (Vorlage) | 1973: Günter Netzer | 1974: Erwin Kostedde | 1975: Klaus Fischer | 1976: Gerd Müller | 1977: Klaus Fischer | 1978: Rainer Bonhof | 1979: Harald Nickel | 1980, 1981: Karl-Heinz Rummenigge | 1982: Klaus Fischer | 1983: Jürgen Wilhelm | 1984: Daniel Simmes | 1985: Pierre Littbarski | 1986: Stefan Kohn | 1987: Jürgen Klinsmann | 1988: Jürgen Wegmann | 1989: Klaus Augenthaler | 1990: Lothar Matthäus | 1991: Andreas Müller | 1992: Lothar Matthäus | 1993: Jay-Jay Okocha | 1994: Bernd Schuster | 1995: Jean-Pierre Papin | 1996: Oliver Bierhoff | 1997: Lars Ricken | 1998: Olaf Marschall | 1999: Giovane Élber | 2000: Alex Alves | 2001: Kurt Meyer | 2002: Benjamin Lauth | 2003: Nia Künzer | 2004: Klemen Lavrič | 2005: Kasper Bøgelund | 2006: Oliver Neuville | 2007: Diego | 2008: Michael Ballack | 2009: Grafite | 2010: Michael Stahl | 2011: Raúl | 2012: Zlatan Ibrahimović | 2013: Raúl (Tor) & Julian Draxler (Vorlage) | 2014: Mario Götze | 2015: Carsten Kammlott | 2016: Marcel Risse | 2017: Lukas Podolski | 2018: Nils Petersen | 2019: Marcel Hartel | 2020: Valentino Lazaro | 2021: Gerrit Holtmann | 2022: Lukas Podolski | 2023: Florian Wirtz | 2024: Harry Kane | 2025: Luis Díaz Vorlage:Klappleiste/Ende

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