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Giovanni Federico (Fußballspieler)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Giovanni Federico
Datei:Giovanni Federico.jpg
Federico 2007 im Trikot von Borussia Dortmund
Personalia
Geburtstag 4. Oktober 1980
Geburtsort HagenDeutschland
Größe 183 cm
Position Offensives Mittelfeld
Junioren
Jahre Station
1985–1993 SSV Hagen
1993–1999 VfL Bochum
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
1999–2000 VfL Bochum 0 0(0)
1999–2000 VfL Bochum II 31 0(7)
2000–2005 1. FC Köln II 131 (79)
2002–2005 1. FC Köln 19 0(0)
2005–2007 Karlsruher SC 64 (33)
2007–2009 Borussia Dortmund 32 0(4)
2008 Borussia Dortmund II 2 0(0)
2009 → Karlsruher SC (Leihe) 15 0(2)
2009–2010 Arminia Bielefeld 33 (12)
2010–2012 VfL Bochum 57 (11)
2012–2013 FC Viktoria Köln 15 0(2)
2014–2016 TuS Ennepetal 59 0(8)
2016–2018 SSV Hagen 24 (10)
1 Angegeben sind nur Ligaspiele.
Datei:2007-11-23-BVB-Training-Federico.jpg
Federico im November 2007

Giovanni Federico (* 4. Oktober 1980 in Hagen) ist ein ehemaliger deutsch-italienischer Fußballspieler.

Karriere

Giovanni Federico, dessen Vater Italiener und dessen Mutter Deutsche ist,<ref>Marian Laske: Ex-BVB-Profi Giovanni Federico: „Italien wird gewinnen“. In: Westdeutsche Allgemeine Zeitung. Funke Mediengruppe, 1. Juli 2016, abgerufen am 1. August 2020.</ref> spielte von 1985 bis 1993 beim SSV Hagen und wechselte anschließend zum VfL Bochum, für den er bis zum Jahr 2000 aktiv war. Danach spielte er in der Amateur- und Profimannschaft des 1. FC Köln, bei der er sich allerdings als „ewiges Talent“ nicht richtig durchsetzen konnte. In der Saison 2004/05 erzielte er jedoch 20 Tore für die Kölner Amateurmannschaft<ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Giovanni Federico – Matches and Goals in Bundesliga.] RSSSF, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 9. Februar 2017 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> und wurde daraufhin vom Karlsruher SC für die erste Mannschaft verpflichtet.

Nachdem er in den Vorbereitungsspielen der Saison 2005/06 eine gute Figur auf dem Platz gemacht hatte und sowohl beim 3:2-Sieg gegen den VfB Stuttgart als auch beim 3:3-Unentschieden gegen Bayern München jeweils ein Tor beigesteuert hatte, gehörte Federico zur Stammelf des badischen Zweitligisten. Gleich in seinem ersten Zweitligaspiel für den KSC schoss er gegen die Sportfreunde Siegen das Tor zum 2:0-Endstand.

In der Saison 2005/06 war Federico mit 14 Treffern und acht Vorlagen der Topscorer der Liga sowie der zweitbeste Torschütze. In der Saison 2006/07 war er der erfolgreichste Spieler der zweiten Bundesliga, wurde mit 19 Toren und 14 Torvorlagen sowohl Torschützenkönig als auch Topscorer. Vom Fachmagazin kicker sowie den Internetportalen sport1.de und bundesliga.de wurde er zum Spieler der Saison in der zweiten Liga gewählt.

Zur Saison 2007/08 wechselte er ablösefrei zu Borussia Dortmund. Dort unterschrieb er einen bis Sommer 2010 datierten Vertrag. Sein erstes Tor für den BVB erzielte Federico am 4. Spieltag beim 1:0-Erfolg in Rostock. Mit der Borussia erreichte er das DFB-Pokal-Finale in Berlin, welches am 19. April 2008 mit 1:2 gegen den FC Bayern München verloren wurde. Er stand bei diesem Spiel allerdings nicht im Kader des BVB.

Nachdem Federico in der Hinrunde der Saison 2008/09 nur sporadisch zum Einsatz gekommen war, kehrte er in der Winterpause auf Leihbasis zum Karlsruher SC zurück. Sein erstes Tor nach der Rückkehr erzielte er am 19. Spieltag beim 3:2-Sieg des KSC gegen den Hamburger SV. Zum Saisonende stieg der KSC in die Zweite Bundesliga ab, und Federicos Leihgeschäft wurde nicht verlängert. Da er auch in den Planungen von Borussia Dortmund keine Rolle mehr spielte, wechselte er im Juli 2009 zu Arminia Bielefeld, wo er einen Vertrag bis 2011 unterschrieb. Aufgrund finanzieller Probleme des Vereins blieb er dort aber nur ein Jahr.

Zur Saison 2010/11 wechselte Federico zurück zu seinem ehemaligen Jugendverein, dem Bundesligaabsteiger VfL Bochum, wo er einen Zweijahresvertrag unterschrieb.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Federico wechselt zum VfL (Memento vom 11. November 2010 im Internet Archive), vfl-bochum.de, 10. Juni 2010</ref> In seinem ersten Jahr war er mit sieben Treffern torgefährlichster Mittelfeldspieler der Westfalen und erreichte mit der Mannschaft Platz drei der Tabelle. In der Relegation verpasste man aber den Wiederaufstieg in die höchste Spielklasse.

Am 23. Mai 2012 gab er bekannt, nach seiner Zeit beim VfL Bochum nicht mehr im Profi-Fußball aktiv zu sein.<ref>Federico: Vom Wechsel zum Karriereende</ref> Mitte August 2012 einigte er sich mit dem FC Viktoria Köln auf einen Vertrag, der bis zum 30. Juni 2013 lief<ref>Hinweis gem. Interview in: RevierSport 68/2012, S. 24</ref> und setzte seine aktive Karriere in der Regionalliga West fort.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Federico spielt ab sofort beim FC Viktoria Köln (Memento vom 2. Februar 2014 im Internet Archive)</ref> Seit dem Auslaufen seines Kontrakts bei den Kölnern war Federico vereinslos,<ref>Federicos Transferhistorie bei transfermarkt.de</ref> bis er sich Ende Januar 2014 dem Oberligisten TuS Ennepetal anschloss.<ref>www.reviersport.de: Ex-BVB-Profi zum Oberligisten, abgerufen am 31. Januar 2014</ref> Dort beendete er im Sommer 2016 seine Karriere. Ende Oktober 2016 stellte er sich jedoch nochmal seinem ehemaligen Jugendverein, dem SSV Hagen, in der Bezirksliga zur Verfügung.<ref>Pascal Biedenweg: Ex-BVB-Profi Giovanni Federico wechselt zum SSV Hagen. In: Westdeutsche Allgemeine Zeitung. Funke Mediengruppe, 25. Oktober 2016, abgerufen am 1. Mai 2025.</ref> Nach dem Aufstieg in die Landesliga übernahm er dort zur Saison 2017/18 den Posten des Spielertrainers.<ref>https://www.reviersport.de/fussball/bezirksliga/a347917---ssv-hagen-ex-bvb-profi-wird-cheftrainer.html</ref> Im Februar 2018 hörte er aus beruflichen Gründen auf und beendete seine Trainertätigkeit.<ref>SSV Hagen und Trainer Giovanni Federico trennen sich</ref>

Erfolge

  • 2002: Aufstieg in die Regionalliga Nord mit der U 23 des 1. FC Köln
  • 2003, 2005 und 2007: Aufstieg in die 1. Bundesliga
  • 2007: Torschützenkönig und Top-Scorer der 2. Bundesliga (19 Treffer/14 Vorlagen)

Weblinks

Commons: Giovanni Federico – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang 1975: Volker Graul (N), Bernd Hoffmann (S) | 1976: Norbert Stolzenburg (N), Karl-Heinz Granitza (S) | 1977: Franz Gerber (N), Lothar Emmerich (S) | 1978: Horst Hrubesch (N), Emanuel Günther (S) | 1979: Karl-Heinz Mödrath (N), Eduard Kirschner (S) | 1980: Christian Sackewitz (N), Emanuel Günther (S) | 1981: Frank Mill (N), Horst Neumann (S) | 1982: Rudi Völler | 1983: Dieter Schatzschneider | 1984: Emanuel Günther / Roland Wohlfarth | 1985: Manfred Burgsmüller | 1986: Leo Bunk | 1987: Siegfried Reich | 1988: Souleymane Sané | 1989: Sven Demandt | 1990: Maurice Banach | 1991: Michael Tönnies | 1992: Radek Drulák (N), Michael Preetz (S) | 1993: Siegfried Reich | 1994: Uwe Wegmann | 1995: Jürgen Rische | 1996: Fritz Walter | 1997, 1998: Angelo Vier | 1999: Bruno Labbadia | 2000: Tomislav Marić | 2001: Olivier Djappa / Artur Wichniarek | 2002: Artur Wichniarek | 2003: Andrij Woronin | 2004: Francisco Copado / Marek Mintál | 2005: Lukas Podolski | 2006: Christian Eigler | 2007: Giovanni Federico | 2008: Milivoje Novakovič | 2009: Benjamin Auer / Cédric Makiadi / Marek Mintál | 2010: Michael Thurk | 2011: Nils Petersen | 2012: Alex Meier / Olivier Occéan / Nick Proschwitz | 2013: Domi Kumbela | 2014: Mahir Sağlık / Jakub Sylvestr | 2015: Rouwen Hennings | 2016, 2017: Simon Terodde | 2018: Marvin Ducksch | 2019: Simon Terodde | 2020: Fabian Klos | 2021: Serdar Dursun | 2022: Simon Terodde | 2023: Tim Kleindienst | 2024: Robert Glatzel / Haris Tabaković / Christos Tzolis | 2025: Davie Selke Vorlage:Klappleiste/Ende