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Jakob Fuglsang

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Jakob Fuglsang Vorlage:SportPicto
Jakob Fuglsang (2017)
Jakob Fuglsang (2017)
Zur Person
Geburtsdatum 22. März 1985
Nation DanemarkDatei:Flag of Denmark.svg Dänemark
Disziplin Straße
Körpergröße 181 cm
Renngewicht 65 kg
Karriereende 2025
Internationale Team(s)
2006–2008
2009–2010
2011–2012
2013–2021
2022–06/2025
Designa Køkken
Team Saxo Bank
RadioShack-Nissan
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Wichtigste Erfolge
Olympische Spiele
Silber Straßenrennen 2016
Monumente des Radsports
Lüttich–Bastogne–Lüttich 2019
Lombardei-Rundfahrt 2020
UCI WorldTour
Critérium du Dauphiné 2017, 2019
eine Etappe Vuelta a España 2019
Mountainbike
Regenbogentrikot Weltmeister (U23) 2017
Cape Epic 2008
Letzte Aktualisierung: 19. August 2025

Jakob Fuglsang (* 22. März 1985 in Genf) ist ein ehemaliger dänischer Radrennfahrer. Mit Lüttich–Bastogne–Lüttich und der Lombardei-Rundfahrt konnte er zwei Monumente des Radsports gewinnen. Weiters holte er bei den Olympischen Spielen von Rio de Janeiro die Silbermedaille im Straßenrennen.

Werdegang

Anfänge im Mountainbikesport

Jakob Fuglsang widmete sich zum Beginn seiner Karriere zunächst dem Mountainbikesport und trat Im Alter von 13 Jahren dem Midtjyllands Mountainbike Club bei. Als Junior wurde er in den Jahren 2002 und 2003 nationaler Meister im Cross-Country, ehe er bei den Mountainbike-Europameisterschaften in Graz der hinter dem Tschechen Jaroslav Kulhavý Vizemeister der Junioren wurde.<ref>www.cyclingnews.com - the world centre of cycling. Abgerufen am 29. Januar 2025.</ref> Im Jahr 2005 wechselte Fuglsang zum niederländischen Heijdens-Ten Tusscher Team und wurde Zweiter bei den Europameisterschaften der Klasse U23.<ref>Championnats d'Europe de V.T.T. 2005 - Résultats Hommes. Abgerufen am 29. Januar 2025.</ref> Bei den anschließenden U23-Weltmeisterschaften verpasste er als Vierter eine Medaille.<ref>Championnats du Monde VTT et Trial V.T.T. 2005 - Résultats Hommes. Abgerufen am 29. Januar 2025.</ref> Ab dem Jahr 2006 ging Jakob Fuglsang auf der Straße für das dänische Team Designa Køkken an den Start, während er als Mountainbiker seinen ersten Profivertrag bei Cannondale-Vredestein unterschrieb. In seiner ersten Saison wurde er im Alter von 21 Jahren dänischer Meister im Cross Country. Sein bis dahin größter Erfolg folgte im Jahr 2007, als er in Fort William Mountainbike-Weltmeister der Klasse U23 wurde. Im Jahr 2008 gewann er mit seinem Mannschaftskollegen Roel Paulissen das Cape Epic, nachdem die beiden das Mountainbike-Etappenrennen bereits im Vorjahr auf dem zweiten Platz beendet hatten. Weiters holte er im Jahr 2008 die Bronzemedaille im Cross Country-Bewerb der Europameisterschaften und wurde dänischer Meister im Mountainbike-Marathon. Bei den Olympischen Spielen von Peking belegte er im Cross-Country den 25. Rang.

Auf der Straße bestritt Jakob Fuglsang seine ersten Weltmeisterschaften im Jahr 2007, wobei er im Straßenrennen der Klasse U23 den 69. Platz belegte. Im Jahr 2008 beendete er die Drei Tage von Vaucluse und die Ronde de l’Oise auf dem zweiten Gesamtrang. Weiters stand er als Dritter auf dem Podium von Paris–Troyes, ehe er als bester Nachwuchsfahrer die Gesamtwertung der Dänemark-Rundfahrt gewann.<ref>Jakob Fuglsang (f. 1985) - Dansk cykelrytter. 15. Oktober 2024, abgerufen am 29. Januar 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Wechsel in den Straßenradsport

Nachdem Fuglsang Ende 2008 als Stagiaire für das Team CSC-Saxo Bank gefahren war, konzentrierte er sich ab dem Jahr 2009 ganz auf den Straßenradsport. In seiner ersten Saison belegte er den sechsten Gesamtrang bei der Katalonien-Rundfahrt und dem Critérium du Dauphiné, ehe er nach jeweils einem Etappensieg die Gesamtwertungen der Slowenien-Rundfahrt und Dänemark-Rundfahrt gewann. Weiters gab er bei der Vuelta a España im Alter von 24 Jahren sein Grand-Tour-Debüt und belegte nach Platz zwei auf der anspruchsvollen 14. Etappe den 56. Gesamtrang. Am Ende der Saison musste er sich beim Giro dell’Emilia nur dem Niederländer Robert Gesink geschlagen geben. Im Jahr 2010 wurde Jakob Fuglsang hinter Fränk Schleck und Lance Armstrong Gesamtdritter der Tour de Suisse und gab nach seinem ersten dänischen Meistertitel im Einzelzeitfahren sein Tour-de-France-Debüt. Die Frankreich-Rundfahrt bestritt er in den Helferdiensten von Andy Schleck, wobei er selbst den 47. Rang belegte. Am Ende der Saison feierte er seinen dritten Triumph bei der Dänemark-Rundfahrt und verpasste als Vierter nur knapp das Podium bei der Lombardei-Rundfahrt.

Im Jahr 2011 folgte er den Schleck Brüdern und dem Schweizer Fabian Cancellara zur neuformierten Leopard-Trek-Mannschaft. Nach einem durchwachsenen Frühjahr verpasste Fuglsang als Vierter das Podium des Amstel Gold Race, ehe er Gesamtvierter der Tour de Suisse wurde. Bei der Tour de France stellte er sich erneut in die Dienste der Schleck-Brüder, die die Rundfahrt hinter dem Australier Cadel Evans auf dem Podium beendeten. Nach einem Etappensieg bei der Dänemark-Rundfahrt, ging er bei der Vuelta a España an den Start und übernahm das Rote Trikot nach dem Mannschaftszeitfahren der 1. Etappe.<ref>Leopard Trek wins opening TTT to put Fuglsang in front. In: Cycling Weekly. 20. August 2011, abgerufen am 29. Januar 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Tags drauf musste er die Gesamtführung jedoch an seinen Teamkollegen Daniele Bennati abgeben. Im weiteren Verlauf der Spanien-Rundfahrt hielt sich Jakob Fuglsang lange Zeit in den Top 10 der Gesamtwertung, ehe er auf der 17. Etappe wertvolle Zeit verlor und schlussendlich den elften Gesamtrang belegte. Da der Gesamtsieger Juan José Cobo im Nachhinein disqualifiziert wurde, rückte er jedoch auf den zehnten Platz vor.<ref>Cobo acht Jahre nach Vuelta-Coup gesperrt - Froome bald Sieger? | radsport-news.com. Abgerufen am 29. Januar 2025.</ref>

Im Vorfeld der Saison 2012 kam es zum Zusammenschluss der Teams Leopard Trek und Radioshack. Die Mannschaft fuhr nun unter dem Namen RadioShack-Nissan und stand unter der Leitung des Belgiers Johan Bruyneel. Aufgrund von Knieproblemen verpasste Jakob Fuglsang den Giro d’Italia 2012, den er als Kapitän bestreiten hätte sollen.<ref>Fuglsang out of Giro d'Italia with knee problems. In: Cycling News. 27. April 2012, abgerufen am 29. Januar 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Obwohl er Anfang Juni die Luxemburg-Rundfahrt gewann, wurde er nicht für die Tour de France nominiert, worüber er sich öffentlich kritisch äußerte.<ref>Fuglsang enttäuscht über Nicht-Berücksichtigung für die Tour | radsport-news.com. Abgerufen am 29. Januar 2025.</ref> Im weiteren Saisonverlauf verschlechterte sich die Beziehung zwischen Fuglsang und seiner Mannschaft, ehe er im Oktober bekanntgab, dass er keine Rennen der UCI WorldTour mehr bestreiten würde.<ref>Fuglsang’s relationship with RadioShack worsens, rider says he will be blocked from top races. Abgerufen am 29. Januar 2025.</ref> Neben den zunehmenden Turbulenzen wurde Fuglsang zum zweiten Mal nationaler Meister im Zeitfahren. Weiters gewann er nach einem Etappensieg die Gesamtwertung der Österreich-Radrundfahrt, die parallel zur Tour de France veranstaltet wurde. Bei den Olympischen Spielen von London ging er im Einzelzeitfahren und Straßenrennen an den Start, wo er die Plätze 12 und 15 belegte.

Erfolge bei Astana

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Jakob Fuglsang (Tour de France 2013)

Nach dem Ablauf seines Vertrages bei RadioShack-Nissan wechselte Jakob Fuglsang im Alter von 27 Jahren zum Astana Pro Team.<ref>Fuglsang defends decision to join Astana | Cyclingnews.com. 10. November 2012, abgerufen am 19. August 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Bei der Tour de France 2013 fuhr er als Siebter erstmals in die Top 10 der Gesamtwertung, ehe er seinen Teamkollegen Vincenzo Nibali bei der Vuelta a España unterstützte. Im Jahr 2014 spielte er eine zentrale Rolle beim Tour-de-France-Sieg seines italienischen Kapitäns, als er diesen auf der verregneten Kopfsteinpflaster-Etappe unterstützte. Die beiden Astana-Fahrer erreichten das Ziel dabei auf dem zweiten bzw. dritten Platz, wobei Nibali seinen Vorsprung in der Gesamtwertung weiter ausbauen konnte.<ref>Veit Hammer: Tour de France #5: Das Pflaster, der Regen und die Favoritendemontage. In: Velomotion. 9. Juli 2014, abgerufen am 19. August 2025.</ref> Neben seinen Helferdiensten zeigte Jakob Fuglsang immer wieder bei den kleineren Rundfahrten der UCI WorldTour auf und fuhr bei Paris–Nizza, der Tour de Romandie und dem Critérium du Dauphiné in die Top 10 der Gesamtwertung. Ein Tour de Fance-Etappensieg blieb ihm jedoch verwehrt, wobei er in den Jahren 2013, 2014 und 2015 jeweils eine Etappe als Zweiter beendete.

Nachdem er Vincenzo Nibali im Jahr 2016 bei dessen zweiten Giro-d’Italia-Gesamtsieg unterstützt hatte, ging Fuglsang im Alter von 31 Jahren bei seinen dritten Olympischen Spielen an den Start. Im Straßenrennen von Rio de Janeiro konnte er rund zwei Kilometer vor dem Ziel gemeinsam mit dem Belgier Greg Van Avermaet zu dem Führenden Polen Rafał Majka aufschließen, ehe er im Sprint die Silbermedaille gewann.<ref>Olympia 2016: Belgier van Avermaet holt Gold im Straßenrennen. In: Der Spiegel. 6. August 2016, ISSN 2195-1349 (spiegel.de [abgerufen am 19. August 2025]).</ref>

Im Jahr 2017 folgte der bis dahin größte Erfolg des Dänen, als mit zwei Etappensiegen die Gesamtwertung des Critérium du Dauphiné gewann.<ref>Reuters: Critérium du Dauphiné: Jakob Fuglsang stuns Richie Porte to win 2017 edition. In: The Guardian. 11. Juni 2017, ISSN 0261-3077 (theguardian.com [abgerufen am 29. Januar 2025]).</ref> Nach seinem ersten Gesamtsieg bei einer Rundfahrt der UCI WorldTour ging Jakob Fuglsang als Co-Leader gemeinsam mit Fabio Aru bei der Tour de France an den Start, wobei er bereits bei der ersten Bergankunft auf der Planche des Belles Filles mehr als eine Minute auf seinen siegreichen Teamkollegen verlor.<ref>Spencer Powlison: A fan's guide to the 2017 Tour de France. In: Velo. 28. Juni 2017, abgerufen am 19. August 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Nach einer anspruchsvollen Etappe in der Jura rückte Fuglsang jedoch wieder auf den fünften Gesamtrang vor, ehe er die Rundfahrt nach einem Sturz mit einer Fraktur des Ellenbogen- und Handgelenks auf der 13. Etappe verlassen musste.<ref>Fuglsang abandons Tour de France. In: Cycling News. 14. Juli 2017, abgerufen am 29. Januar 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Am Ende der Saison gewann er eine Etappe der Tour of Almaty.

In der Saison 2018 gewann Jakob Fuglsang eine Etappe der Tour de Romandie, ehe er die Tour de Suisse hinter dem Australier Richie Porte auf dem zweiten Gesamtrang beendete. Bei der Tour de France konnte jedoch erneut nicht überzeugen und blieb als Gesamtzwölfter hinter den Erwartungen zurück.

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Jakob Fuglsang gewinnt Lüttich–Bastogne–Lüttich 2019

Mit dem Jahr 2019 folgte die bis dahin erfolgreichste Saison des Dänen. Bereits bei seinem Saison-Debüt setzte er sich in der Bergwertung der Murcia-Rundfahrt durch, ehe er die Gesamtwertung der Andalusien-Rundfahrt gewann. Bei der Strade Bianche musste er sich im Anschuss nur dem Franzosen Julian Alaphilippe geschlagen geben.<ref>CyclingMagazine: Julian Alaphilippe gewinnt Strade Bianche 2019. In: cyclingmagazine. 9. März 2019, abgerufen am 19. August 2025.</ref> Nach einem Etappensieg bei Tirreno–Adriatico und einem vierten Gesamtrang bei der Baskenland-Rundfahrt ging der bereits 34-jährige Däne bei den Ardennen-Klassiker an den Start, wo er sowohl beim Amstel Gold Race als auch beim Flèche Wallonne als Zweiter bzw. Dritter auf dem Podium stand. Sein bis dahin größten Triumph folgte jedoch wenige Tage später, als er mit Lüttich–Bastogne–Lüttich ein Monument des Radsports gewann. Dabei setzte er sich bei regnerischen Bedingungen im Schlussanstieg der Côte de la Roche-aux-Faucons von den restlichen Fahrern ab und erreichte das Ziel als Solist mit einem Vorsprung von 27 Sekunden.<ref>Fuglsang vollendet in Schleck-Manier seinen Ardennen-Countdown | radsport-news.com. Abgerufen am 19. August 2025.</ref> Im Juni wiederholte er seinen Gesamtsieg beim Critérium du Dauphiné, wobei er die Gesamtführung erst am letzten Abschnitt übernahm.<ref>CyclingMagazine: Jakob Fuglsang gewinnt Critérium du Dauphiné 2019, Dylan van Baarle holt Schlussetappe. In: cyclingmagazine. 16. Juni 2019, abgerufen am 19. August 2025.</ref> Aufgrund seiner Leistungen galt Jakob Fuglsang bei der Tour de France erneut als Mitfavorit, wobei er einmal mehr hinter seinen Erwartungen zurückblieb und die Rundfahrt auf dem neunten Gesamtrang liegend nach einem Sturz auf der 16. Etappe aufgab.<ref>Jakob Fuglsang abandons Tour de France 2019. 23. Juli 2019, abgerufen am 19. August 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Am Ende der Saison ging er neben Miguel Ángel López bei der Vuelta a España an den Start und setzte sich zum Auftakt mit seinen Teamkollegen im Mannschaftszeitfahren durch. In der Gesamtwertung spielte Jakob Fuglsang jedoch keine Rolle. Dafür ging er auf der 16. Etappe in die Ausreißergruppe und feierte auf der Alto de la Cubilla seinen ersten und einzigen Grand-Tour-Etappensieg.<ref>CyclingMagazine: Vuelta 2019: Ausreißer Jakob Fuglsang gewinnt 16. Etappe, Primoz Roglic baut Führung aus. In: cyclingmagazine. 9. September 2019, abgerufen am 19. August 2025.</ref> Seine letzten Saisonrennen bestritt er in Italien, wobei er als Vierter nur knapp einen Podestplatz bei der Lombardei-Rundfahrt verpasste.

Im Jahr 2020 startete Jakob Fuglsang mit dem Gesamtsieg bei der Andalusien-Rundfahrt in die Saison. Dabei gewann er zwei Etappen, trug das Führungstrikot vom Auftakt bis zum Ende der Rundfahrt und setzte sich zudem in der Punktewertung durch. Nachdem die COVID-19-Pandemie für eine längere Rennpause gesorgt hatte, wurde er im August Fünfter der Strade Bianche, ehe er sich bei der Polen-Rundfahrt nur dem aufstrebenden Nachwuchstalent Remco Evenepoel geschlagen geben musste. Wenige Tage später ging er erneut bei der Lombardei-Rundfahrt an den Start und setzte sich in der finalen Phase des Rennens im Anstieg des Civiglio gemeinsam mit seinem Teamkollegen Alexander Wlassow und dem Neuseeländer George Bennett von den restlichen Fahrern ab. Rund sechs Kilometer vor dem Ziel lancierte er die entscheidende Attacke im Anstieg nach San Fermo della Battaglia und erreichte das Ziel schlussendlich als Solist mit einem Vorsprung von 31 Sekunden. Mit 35 Jahren gewann er somit sein zweites Monument des Radsports.<ref>Fuglsang bleibt in der lombardischen Hitze cool | radsport-news.com. Abgerufen am 19. August 2025.</ref> Im September überzeugte Jakob Fuglsang auch bei den Straßenradsport-Weltmeisterschaften von Imola, wo er das Ziel mit der ersten Gruppe hinter Julian Alaphilippe erreichte und den fünften Rang belegte. Im Oktober ging er beim Giro d’Italia an den Start, den er seine Titelverteidigung bei Lüttich–Bastogne–Lüttich vorzog. Er büßte jedoch bereits im Auftaktzeitfahren mehr als eine Minute ein und lag somit bereits früh weit hinter den meisten anderen Gesamtklassement-Fahrern zurück.<ref>John MacLeary: Jakob Fuglsang's Giro d'Italia ambitions already on the rocks after loss of Miguel Ángel López. In: The Telegraph. 4. Oktober 2020, ISSN 0307-1235 (telegraph.co.uk [abgerufen am 19. August 2025]).</ref> Im Anschluss arbeitete er sich jedoch bis auf den sechsten Gesamtrang vor, womit er sein bestes Ergebnis bei einer Grand Tour erzielte. Sein Rückstand auf den siegreichen Briten Tao Geoghegan Hart betrug jedoch mehr als sieben Minuten.

Nach mehreren erfolgreichen Jahren blieb Jakob Fuglsang in der Saison 2021 hinter seinen frühen Leistungen zurück. Er wurde jedoch Neunter der Strade Bianche und Gesamtdritter der Tour de Suisse. Bei der Tour de France ging er erneut als Kapitän an den Start, konnte jedoch nicht überzeugen. Auf dem 38. Gesamtrang liegend trat er als erster Fahrer nicht zur finalen Etappe von Paris an und konzentrierte sich stattdessen auf die Olympischen Spiele, die eine Woche später in Tokio stattfanden.<ref>Fuglsang becomes first rider ever to abandon Tour just before final stage. In: Sticky Bottle. 18. Juli 2021, abgerufen am 19. August 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Im Straßenrennen belegte er dort den 12. Rang. Am Ende der Saison zog er sich bei der Benelux Tour eine Fraktur des Schlüsselbeins und Schulterblatts zu.<ref>Fuglsang ends season after Benelux Tour crash. In: Cyclingnews. 31. August 2021, abgerufen am 19. August 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Karriereende bei Israel-Premier Tech

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Jakob Fuglsang (Tour de France 2022)

Im Jahr 2022 wechselte Jakob Fuglsang im Alter von 36 Jahren zum UCI WorldTeam Israel-Premier Tech, wo er einen Dreijahresvertrag unterschrieb. Er folgte dabei dem kanadischen Unternehmen Premier Tech, das im Jahr zuvor als Co-Sponsor der Astana-Mannschaft fungiert hatte.<ref>Andrew Hood: Astana drama and Canadian connections led Jakob Fuglsang to Israel Start-Up Nation. In: Velo. 16. November 2021, abgerufen am 19. August 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Bei seinem neuen Arbeitgeber erzielte Jakob Fuglsang zunächst solide Resultate, wobei er nicht ganz an seine besten Zeiten herankam. Seinen ersten Sieg feierte er Mercan’Tour Classic Alpes-Maritimes, die er vor seinem Teamkollegen Michael Woods gewann. Danach wurde er erneut Gesamtdritter der Tour de Suisse, ehe er die Tour de France an der Seite von Chris Froome in Angriff nahm. Beide konnten im Gesamtklassement jedoch nicht überzeugen und Fuglsang gab die Rundfahrt auf der 16. Etappe auf, nachdem er tags zuvor bei einem Sturz eine Rippenfraktur zugezogen hatte.<ref>Simone Giuliani: Jakob Fuglsang fractures rib in Tour de France stage 15 crash. 18. Juli 2022, abgerufen am 19. August 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Zu Beginn der Saison 2023 wurde Jakob Fuglsang mit Epididymitis diagnostiziert, wodurch er für den Großteil des Frühjahrs keine Rennen fuhr.<ref>Jakob Fuglsang's season takes a hit with Epididymitis diagnosis. 9. März 2023, abgerufen am 19. August 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Nach seiner Genesung blieb er weit hinter seinen früheren Leistungen zurück und bestritt in jenem Jahr keine einzige Grand Tour. Im Jahr 2024 fuhr er seine letzte Tour de France, ehe er nach dem Giro d’Italia 2025 sein Karriereende im Alter von 40 Jahren bekanntgab.<ref>40-year old veteran announces retirement from pro cycling at the end of the Giro d'Italia. 31. Mai 2025, abgerufen am 19. August 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Sein letztes Rennen absolvierte er im August, als er die Dänemark-Rundfahrt im Trikot der dänischen Nationalmannschaft bestritt.<ref>“He should get all the attention he can possibly get” – Denmark waves goodbye to Jakob Fuglsang. 13. August 2025, abgerufen am 19. August 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Erfolge

Straße

2008
2009
2010
2011
2012
2013
2016
2016
2017
2018
2019
2020
2022

Mountainbike

2002
2003
2007
2008

Wichtige Platzierungen

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Vorlage:Straßenradsport-Weltmeisterschafts-Platzierungen

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Einzelnachweise

<references />

Weblinks

Commons: Jakob Fuglsang – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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Vorlage:Klappleiste/Anfang 1892, 1893, 1894 Léon Houa | 1895–1907 nicht ausgetragen | 1908 André Trousselier | 1909 Victor Fastre | 1911 Joseph Vandaele | 1912 Omer Verschoore | 1913 Maurice Moritz | 1915–1918 nicht ausgetragen | 1919 Léon Devos | 1920 Léon Scieur | 1921, 1922 Louis Mottiat | 1923, 1924 René Vermandel | 1925 Georges Ronsse | 1926 Dieudonné Smets | 1927 Maurice Raes | 1928 Ernest Mottard | 1929, 1931, 1935 Alfons Schepers | 1930 Hermann Buse | 1932 Marcel Houyoux | 1933 François Gardier | 1934 Théo Herckenrath | 1936 Albert Beckaert | 1937 Eloi Meulenberg | 1938 Alfons Deloor | 1939 Albert Ritserveldt | 1940–1942 nicht ausgetragen | 1943, 1947 Richard Depoorter | 1944 nicht ausgetragen | 1945 Jan Engels | 1946, 1950 Prosper Depredomme | 1948 Maurice Mollin | 1949 Camille Danguillaume | 1951, 1952 Ferdy Kübler | 1953 Alois De Hertog | 1954 Marcel Ernzer | 1955 Stan Ockers | 1956, 1958, 1959 Fred De Bruyne | 1957 Germain Derycke und Frans Schoubben | 1960 Ab Geldermans | 1961 Rik Van Looy | 1962 Jef Planckaert | 1963 Frans Melckenbeeck | 1964 Willy Bocklant | 1965 Carmine Preziosi | 1966 Jacques Anquetil | 1967 Walter Godefroot | 1968 Valère Van Sweevelt | 1969, 1971, 1972, 1973, 1975 Eddy Merckx | 1970 Roger De Vlaeminck | 1974 Georges Pintens | 1976, 1978 Joseph Bruyère | 1977, 1980 Bernard Hinault | 1979 Dietrich Thurau | 1981 Josef Fuchs | 1982 Silvano Contini | 1983 Steven Rooks | 1984, 1989 Sean Kelly | 1985, 1986, 1987, 1991 Moreno Argentin | 1988 Adrie van der Poel | 1990 Eric Van Lancker | 1992 Dirk De Wolf | 1993 Rolf Sørensen | 1994 Jewgeni Bersin | 1995 Mauro Gianetti | 1996 Pascal Richard | 1997, 1998 Michele Bartoli | 1999 Frank Vandenbroucke | 2000, 2002 Paolo Bettini | 2001 Oscar Camenzind | 2003 Tyler Hamilton | 2004 Davide Rebellin | 2005, 2010 Alexander Winokurow | 2006, 2008, 2015, 2017 Alejandro Valverde | 2007 Danilo Di Luca | 2009 Andy Schleck | 2011 Philippe Gilbert | 2012 Maxim Iglinski | 2013 Daniel Martin | 2014 Simon Gerrans | 2016 Wout Poels | 2018 Bob Jungels | 2019 Jakob Fuglsang | 2020 Primož Roglič | 2021, 2024, 2025 Tadej Pogačar | 2022, 2023 Remco Evenepoel Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang 1905 Giovanni Gerbi | 1906 Cesare Brambilla | 1907 Gustave Garrigou | 1908 François Faber | 1909 Giovanni Cuniolo | 1910 Giovanni Micheletto | 1911, 1913, 1920 Henri Pélissier | 1912 Carlo Oriani | 1914 Lauro Bordin | 1915, 1918, 1928 Gaetano Belloni | 1916 Leopoldo Torricelli | 1917 Philippe Thys | 1919, 1921, 1922 Costante Girardengo | 1923, 1924 Giovanni Brunero | 1925, 1926, 1927, 1931 Alfredo Binda | 1929 Pietro Fossati | 1930 Michele Mara | 1932 Antonio Negrini | 1933 Domenico Piemontesi | 1934 Learco Guerra | 1935 Enrico Mollo | 1936, 1939, 1940 Gino Bartali | 1937, 1942 Aldo Bini | 1938 Cino Cinelli | 1941, 1945 Mario Ricci | 1943–1944 nicht ausgetragen | 1946, 1947, 1948, 1949, 1954 Fausto Coppi | 1950 Renzo Soldani | 1952 Giuseppe Minardi | 1953 Bruno Landi | 1955 Cleto Maule | 1956 André Darrigade | 1957 Diego Ronchini | 1958 Nino Defilippis | 1959 Rik Van Looy | 1960 Emile Daems | 1961 Vito Taccone | 1962, 1963 Jo de Roo | 1964 Gianni Motta | 1965 Tom Simpson | 1966, 1973 Felice Gimondi | 1967, 1970 Franco Bitossi | 1968 Herman Van Springel | 1969 Jean-Pierre Monseré | 1971, 1972 Eddy Merckx | 1974, 1976 Roger De Vlaeminck | 1975, 1978 Francesco Moser | 1977, 1986 Gianbattista Baronchelli | 1979, 1984 Bernard Hinault | 1980 Alfons De Wolf | 1981 Hennie Kuiper | 1982 Giuseppe Saronni | 1983, 1985, 1991 Sean Kelly | 1987 Moreno Argentin | 1988 Charly Mottet | 1989, 1992 Tony Rominger | 1990 Gilles Delion | 1993 Pascal Richard | 1994 Wladislaw Bobrik | 1995 Gianni Faresin | 1996 Andrea Tafi | 1997 Laurent Jalabert | 1998 Oscar Camenzind | 1999 Mirko Celestino | 2000 Raimondas Rumšas | 2001 Danilo Di Luca | 2002, 2003 Michele Bartoli | 2004, 2007, 2008 Damiano Cunego | 2005, 2006 Paolo Bettini | 2009, 2010 Philippe Gilbert | 2011 Oliver Zaugg | 2012, 2013 Joaquim Rodríguez | 2014 Daniel Martin | 2015, 2017 Vincenzo Nibali | 2016 Esteban Chaves | 2018 Thibaut Pinot | 2019 Bauke Mollema | 2020 Jakob Fuglsang | 2021–2025 Tadej Pogačar Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang 1949, 1950 Richard Menapace | 1951, 1952 Franz Deutsch | 1953 François Gelhausen | 1954 Adolf Christian | 1955 Lars Nordwall | 1956 Roland Ströhm | 1957 Gunnar Wilhelm Göransson | 1958 Richard Durlacher | 1959, 1961 Stefan Mascha | 1960 René Lotz | 1962 Walter Müller | 1963 Jan Pieterse | 1964 Edy Schütz | 1965, 1966 Hans Furian | 1967 Rini Wagtmans | 1968 Jan Krekels | 1969 Matthijs de Koning | 1970, 1974, 1977 Rudolf Mitteregger | 1971 Roman Humenberger | 1972, 1973, 1975, 1976 Wolfgang Steinmayr | 1978 Jostein Wilmann | 1979 Herbert Spindler | 1980 Geir Digerud | 1981 Gerhard Zadrobilek | 1982, 1986 Helmut Wechselberger | 1983 Kurt Zellhofer | 1984 Stefan Maurer | 1985 Olaf Jentzsch | 1987 Dmitri Konyschew | 1988, 1990 Dietmar Hauer | 1989, 1992 Valter Bonča | 1991 Roman Kreuziger | 1993, 2000 Georg Totschnig | 1994 Harald Morscher | 1995 Steffen Kjærgaard | 1996 Frank Vandenbroucke | 1997 Daniele Nardello | 1998 Beat Zberg | 1999 Maurizio Vandelli | 2001, 2004 Cadel Evans | 2002, 2003 Gerrit Glomser | 2005 Juan Miguel Mercado | 2006 – | 2007 Stijn Devolder | 2008 Thomas Rohregger | 2009 Michael Albasini | 2010 Riccardo Riccò | 2011 Fredrik Kessiakoff | 2012 Jakob Fuglsang | 2013 Riccardo Zoidl | 2014 Peter Kennaugh | 2015 Víctor de la Parte | 2016 Jan Hirt | 2017 – | 2018, 2019 Ben Hermans | 2023 Jhonatan Narváez | 2024 Diego Ulissi | 2025 Isaac Del Toro

Der Sieger von 2006, Tom Danielson, wurde wegen Dopings nachträglich disqualifiziert. Der Sieger von 2017, Stefan Denifl, wurde wegen Dopings nachträglich disqualifiziert. Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Navigationsleiste Dänische Meister im Einzelzeitfahren