Zum Inhalt springen

Ottoberg TG

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 17. Februar 2026 um 22:30 Uhr durch imported>Derkoenig (lf).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
TG ist das Kürzel für den Kanton Thurgau in der Schweiz. Es wird verwendet, um Verwechslungen mit anderen Einträgen des Namens Ottobergf zu vermeiden.
Ottoberg
Datei:Wappen ottoberg.jpg
Wappen von Ottoberg
Staat: Vorlage:CHE2
Kanton: Kanton ThurgauDatei:Wappen Thurgau matt.svg Thurgau (TG)
Bezirk: Weinfelden
Politische Gemeinde: Märstetteni2
Postleitzahl: 8561
frühere BFS-Nr.: 4942
Koordinaten: 723896 / 272123Koordinaten: 47° 35′ 17″ N, 9° 5′ 9″ O; CH1903: 723896 / 272123
 {{#coordinates:47,5881|9,0858|primary
dim=5000 globe= name= region=CH-TG type=city
  }}
Höhe: 517 m ü. M.
Fläche: 4,85 km²<ref name="Areal" />
Einwohner: 602 (31.12.2018)<ref name="Einwohner">Vorlage:Orte TG 2018</ref>
Einwohnerdichte: 124 Einw. pro km²
Datei:Ortskern von Ottoberg TG.jpg
Ottoberg TG
Ottoberg TG
Karte
w{w

Ottoberg ist eine ehemalige Ortsgemeinde und eine Ortschaft<ref name="Einwohner" /> der Gemeinde Märstetten im Bezirk Weinfelden des Kantons Thurgau in der Schweiz.

Ottoberg war von 1803 bis 1974 eine Ortsgemeinde innerhalb der Munizipalgemeinde Märstetten. Am 1. Januar 1975 fusionierte die Ortsgemeinde Ottoberg mit der Orts- und der Munizipalgemeinde Märstetten zur Einheitsgemeinde Märstetten.<ref name="HLS" />

Geographie

Ottoberg liegt am südwestlichen Abhang des Ottenbergs gegen das Thurtal. Die Ortsgemeinde bestand aus den Bauerndörfern Ottoberg und Boltshausen sowie verschiedenen Weilern wie Dattenhub oder Ruberbaum.<ref name="HLS" />

Geschichte

Datei:Karte Gemeinde Ottoberg 1974.png
Gemeindestand vor der Fusion im Jahr 1975

1997 untersuchte man in Boltshausen den schon 1795 entdeckten römischen Gutshof erneut und fand Münzen aus dem 4. Jahrhundert sowie Terrazzo­fragmente. Ottinberch wurde um 990 erstmals urkundlich erwähnt, als das Kloster Petershausen von Adelgoz von Märstetten zwei Weinberge bei Ottoberg erhielt. Im Spätmittelalter waren Boltshausen und Ottoberg Teil der sogenannten Hohen Gerichte, die ab 1460 dem thurgauischen Landvogt direkt unterstanden. Fünf Häuser in Boltshausen gehörten bis 1798 zur Herrschaft Weinfelden.<ref name="HLS" />

Kirchlich teilte Ottoberg stets das Schicksal der Pfarrei Märstetten, die Katholiken waren zu Beginn des 21. Jahrhunderts nach Weinfelden kirchgenössig.<ref name="HLS" />

Ottoberg besass Ende des 18. Jahrhunderts ein Gemeindehaus. Es wurden Wein-, Wiesen- und Obstbau, Forstwirtschaft sowie Vieh- und Holzhandel betrieben.<ref name="HLS" />

Bevölkerung

Bevölkerungsentwicklung von Ottoberg
Jahr 1831 1850 1900 1950 1970 2000 2010 2018 2023
Ortsgemeinde 624 519 491 419 373
Ortschaft 361 397 602<ref group="Anm." name=":0">mit Aussenhöfen</ref> 592<ref name=":0" group="Anm." />
Quelle <ref name="HLS" /> <ref name="Statistik2005" /> <ref name="Statistik2012" /> <ref name="Einwohner" /> <ref name=":0">Die Ortschaften des Kantons Thurgau und ihre Wohnbevölkerung 2024. Kanton Thurgau, Dienststelle für Statistik, Frauenfeld, 2024, abgerufen am 10. Juni 2024.</ref>

Von den insgesamt 592 Einwohnern der Ortschaft Ottoberg am 31. Dezember 2023 waren 46 bzw. 7,8 % ausländische Staatsbürger. 245 (41,4 %) waren evangelisch-reformiert und 123 (20,8 %) römisch-katholisch.<ref name="Einwohner" /><ref name=":0" />

Sehenswürdigkeiten

Ottoberg ist im Inventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz aufgelistet. Die ehemalige Trotte, das Wohnhaus im Dorf 3 und das Bauernhaus am Schnellberg 3 sind in der Liste der Kulturgüter in Märstetten aufgeführt.

Bilder

Weblinks

Commons: Ottoberg TG – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references> <ref name="Areal"> <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Schweizerische Arealstatistik. (Memento vom 12. April 2016 im Internet Archive; PDF) Abgeschlossen auf 1. Juli 1912. Herausgegeben vom Eidg. Statistischen Bureau. </ref> <ref name="Statistik2005">Vorlage:Orte TG 2000</ref> <ref name="Statistik2012">Vorlage:Orte TG 2010</ref> <ref name="HLS">Erich Trösch: Ottoberg. In: Historisches Lexikon der Schweiz.Vorlage:HLS-Hinweis</ref> </references>

Anmerkungen

<references group="Anm." />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende