Zum Inhalt springen

Heldswil

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 12. Oktober 2025 um 12:21 Uhr durch imported>Aka (Einzelnachweise: Tippfehler entfernt).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Heldswil
Datei:Heldswil.wappen.png
Wappen von Heldswil
Staat: Vorlage:CHE2
Kanton: Kanton ThurgauDatei:Wappen Thurgau matt.svg Thurgau (TG)
Bezirk: Weinfelden
Politische Gemeinde: Hohentanneni2
Postleitzahl: 9216
frühere BFS-Nr.: 4491
Koordinaten: 734157 / 265919Koordinaten: 47° 31′ 49″ N, 9° 13′ 13″ O; CH1903: 734157 / 265919
 {{#coordinates:47,5303|9,2203|primary
dim=5000 globe= name= region=CH-TG type=city
  }}
Höhe: 525 m ü. M.
Fläche: 3,44 km²<ref name="Areal" />
Einwohner: 268 (31.12.2018)<ref name="Einwohner">Vorlage:Orte TG 2018</ref>
Einwohnerdichte: 78 Einw. pro km²
Datei:Heldswil TG.jpg
Heldswil
Heldswil
Karte
w{w

Heldswil, schweizerdeutsch Heltschwiil,<ref>Heldswil Auf ortsnamen.ch (Online-Datenbank), abgerufen am 15. Februar 2020</ref> ist eine ehemalige Ortsgemeinde und eine Ortschaft<ref name="Einwohner" /> der Gemeinde Hohentannen im Bezirk Weinfelden des Kantons Thurgau in der Schweiz.

Heldswil war 1816 bis 1998 eine Ortsgemeinde der Munizipalgemeinde Hohentannen. Am 1. Januar 1999 fusionierte die Ortsgemeinde Heldswil mit der Orts- und der Munizipalgemeinde Hohentannen zur politischen Gemeinde Hohentannen.<ref name="HLS" />

Geographie

Heldswil liegt abseits der Verkehrswege auf einer Anhöhe zwischen dem Thur- und dem Aachtal. Zur Ortsgemeinde gehörten Heldswil mit den Weilern Hüttenswil und Bernhausen.<ref name="HLS" />

Geschichte

Datei:ETH-BIB-Heldswil (Hohentannen) aus 200 m-Inlandflüge-LBS MH01-004176.tif
Heldswil in einer Aufnahme von Walter Mittelholzer aus dem 1924
Datei:Karte Gemeinde Heldswil 1998.png
Gemeindestand vor der Fusion im Jahr 1999

Der Ort wurde 759 als Heidolviswilare erstmals urkundlich erwähnt. Vor 1798 bildete Heldswil mit dem grösseren Teil von Buchackern und einem Teil von Götighofen das Niedergericht Heldswil in der Herrschaft Bürglen, während das Niedergericht Hüttenswil teils dem Abt von St. Gallen (Berggericht), teils zur Herrschaft Bürglen gehörte.<ref name="HLS" />

Kirchlich teilte Heldswil das Schicksal der Pfarrei Sulgen. Die 1489 in Heldswil geweihte Kapelle St. Katharina gehörte zum Chorherrenstift St. Pelagius in Bischofszell, das die Kollatur innehatte. 1566 zog das Stift die Pfründe wieder an sich.<ref name="HLS" />

Bis ins 19. Jahrhundert waren Reb- und Ackerbau sowie die Torfgewinnung vorherrschend, dann Vieh- und Milchwirtschaft sowie Obstbau. Um 1900 bot die Stickerei Nebenverdienste. 1940 bis 1947 erfolgte die Melioration des Riets. Obwohl sich in jüngerer Zeit einige Gewerbebetriebe angesiedelt haben, ist Heldswil ein Bauerndorf geblieben.<ref name="HLS" />

Bevölkerung

Bevölkerungsentwicklung von Heldswil
Jahr 1850 1900 1950 1980 1990 2000 2010 2018 2023
Ortsgemeinde 290 250 264 220 235
Ortschaft 107 163 268<ref group="Anm." name=":0">mit Aussenhöfen</ref> 286<ref name=":0" group="Anm." />
Quelle <ref name="HLS" /> <ref name="Statistik2005" /> <ref name="Statistik2012" /> <ref name="Einwohner" /> <ref name=":0">Die Ortschaften des Kantons Thurgau und ihre Wohnbevölkerung 2024. Kanton Thurgau, Dienststelle für Statistik, Frauenfeld, 2024, abgerufen am 9. Juni 2024.</ref>

Von den insgesamt 286 Einwohnern der Ortschaft Heldswil am 31. Dezember 2023 waren 36 bzw. 12,6 % ausländische Staatsbürger. 108 (37,8 %) waren evangelisch-reformiert und 75 (26,2 %) römisch-katholisch.<ref name=":0" />

Sehenswürdigkeiten

Die Kapelle St. Katharina wurde kurz vor 1489 errichtet. Sie zeigt sich heute im neugotischen Stil aus dem Jahre 1850. Der Innenraum wird von den beiden Altarstatuen St. Agatha und St. Barbara geschmückt. Die Kapelle ist in der Liste der Kulturgüter in Hohentannen aufgeführt.<ref>Kapelle St. Katharina in Heldswil. Auf der Webseite der Gemeinde Hohentannen, abgerufen am 20. Februar 2020</ref>

Bilder

Einzelnachweise

<references> <ref name="Areal"> <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Schweizerische Arealstatistik. (Memento vom 12. April 2016 im Internet Archive; PDF) Abgeschlossen auf 1. Juli 1912. Herausgegeben vom Eidg. Statistischen Bureau. </ref> <ref name="Statistik2005">Vorlage:Orte TG 2000</ref> <ref name="Statistik2012">Vorlage:Orte TG 2010</ref> <ref name="HLS">Verena Rothenbühler: Heldswil. In: Historisches Lexikon der Schweiz.Vorlage:HLS-Hinweis</ref> </references>

Anmerkungen

<references group="Anm." />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende