Zum Inhalt springen

Weerswilen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 12. Oktober 2025 um 20:53 Uhr durch imported>Aka (Einzelnachweise: Tippfehler entfernt).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Weerswilen
Datei:Weerswil.jpg
Wappen von Weerswilen
Staat: Vorlage:CHE2
Kanton: Kanton ThurgauDatei:Wappen Thurgau matt.svg Thurgau (TG)
Bezirk: Weinfelden
Politische Gemeinde: Weinfeldeni2
Postleitzahl: 8570
frühere BFS-Nr.: 4895
Koordinaten: 727625 / 270901Koordinaten: 47° 34′ 35″ N, 9° 8′ 6″ O; CH1903: 727625 / 270901
 {{#coordinates:47,5764|9,135|primary
dim=5000 globe= name= region=CH-TG type=city
  }}
Höhe: 567 m ü. M.
Fläche: 2,98 km²<ref name="Areal" />
Einwohner: 262 (1990)<ref name="Einwohner">Ernst Trösch: Weerswilen. In: Historisches Lexikon der Schweiz.Vorlage:HLS-Hinweis</ref>
Einwohnerdichte: 88 Einw. pro km²
Datei:Weerswilen TG.jpg
Weerswilen
Weerswilen
Karte
w{w

Weerswilen ist eine frühere Ortsgemeinde und eine Siedlung<ref name="Orte TG" /> im Kanton Thurgau in der Schweiz. Die Ortsgemeinde Weerswilen war von 1803 bis 1994 Teil der Munizipalgemeinde Berg (TG). Die Ortsgemeinde Weerswilen trennte sich 1995 – allerdings ohne die Ortschaft Beckelswilen – im Rahmen der Thurgauer Gemeindereform von der Munizipalgemeinde Berg ab und schloss sich der Einheitsgemeinde Weinfelden an.<ref name="Einwohner" />

Geographie

Das Dorf Weerswilen liegt am Südhang des Ottenbergs bei Weinfelden. Zur Ortsgemeinde gehörten nebst Weerswilen die Weiler Beckelswilen, Oberhard, Ottenberg und ein Teil von Burg.<ref name="Einwohner" />

Geschichte

Wernswille wurde 1291 erstmals urkundlich erwähnt. Im Hochmittelalter war Weerswilen vermutlich ein bischöflich-konstanzisches Lehen der Freiherren von Bussnang, das später als Gerichtsherrschaft – unter anderem mit Altschhof, Häusern in Dotnacht und Engelswilen an die von Roggwil ging. Diese verkauften Weerswilen 1391 an die von Ulm. Eine Offnung wurde zwischen 1466 und 1496 ausgestellt. Von 1711 bis 1798 war das Gericht Weerswilen im Besitz der Stadt Zürich.<ref name="Einwohner" />

Weerswilen war bis 2000 nach Berg kirchgenössig, dann nach Weinfelden.<ref name="Einwohner" />

In Weerswilen wurden Acker-, Wiesen- und Obstbau und bis ins 19. Jahrhundert Weinbau in bedeutendem Umfang betrieben. Von 1904 bis 2003 gab es im Ort eine Käserei, von 1885 bis 1896 eine Stickerei und von 1917 bis 1922 eine Schifflistickerei. Die Anzahl der Landwirtschaftsbetriebe nahm im 20. Jahrhundert ständig ab.<ref name="Einwohner" />

Bevölkerung

Bevölkerungsentwicklung von Weerswilen
Jahr 1831 1850 1900 1950 1990 2000 2010 2018
Ortsgemeinde 281 316 282 262 262
Siedlung 112 99 104
Quelle <ref name="Einwohner" /> <ref name="Statistik2005" /> <ref name="Orte TG" /> <ref name="Siedlungen TG" />
Datei:Weerswilen (TG).jpg
Ortszentrum
Datei:Karte Gemeinde Weerswilen 1994.png
Gemeindestand vor der Fusion im Jahr 1995

Einzelnachweise

<references> <ref name="Areal"> <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Schweizerische Arealstatistik. Abgeschlossen auf 1. Juli 1912. Herausgegeben vom Eidg. Statistischen Bureau. (Memento vom 12. April 2016 im Internet Archive; PDF) </ref> <ref name="Orte TG">Vorlage:Orte TG 2018</ref> <ref name="Statistik2005">Vorlage:Orte TG 2000</ref> <ref name="Siedlungen TG">Vorlage:Siedlungen TG 2018</ref> </references>

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende

Vorlage:Hinweisbaustein