Friltschen
| Friltschen | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Staat: | Vorlage:CHE2 | |||||
| Kanton: | Datei:Wappen Thurgau matt.svg Thurgau (TG) | |||||
| Bezirk: | Weinfelden | |||||
| Politische Gemeinde: | Bussnang | |||||
| Postleitzahl: | 9504 | |||||
| frühere BFS-Nr.: | 4922 | |||||
| Koordinaten: | 724039 / 266777
{{#coordinates:47,54|9,0862|primary
|
dim=5000 | globe= | name= | region=CH-TG | type=city
}} |
| Höhe: | 523 m ü. M. | |||||
| Fläche: | 2,09 km²<ref name="Areal" /> | |||||
| Einwohner: | 273 (31.12.2018)<ref name="Einwohner">Vorlage:Orte TG 2018</ref> | |||||
| Einwohnerdichte: | 131 Einw. pro km² | |||||
Friltschen
| ||||||
| Karte | ||||||
Friltschen ist eine ehemalige Ortsgemeinde und eine Ortschaft<ref name="Einwohner" /> der Gemeinde Bussnang im Bezirk Weinfelden des Kantons Thurgau in der Schweiz.
Die 1812 gebildete Ortsgemeinde Friltschen gehörte bis 1995 zur Munizipalgemeinde Bussnang. Am 1. Januar 1996 fusionierte die Ortsgemeinde Friltschen im Rahmen der Thurgauer Gemeindereform zur politischen Gemeinde Bussnang.
Geographie
Die Ortsgemeinde Friltschen bestand aus den abseits der Landstrassen Weinfelden– bzw. Bürglen–Wil gelegenen Dorfsiedlungen Friltschen und Weingarten sowie dem Weiler Wart.
Geschichte
Friltschen wurde 865 als Fridolteshova erstmals urkundlich erwähnt. Im Mittelalter waren hier die Klöster St. Gallen und Kalchrain sowie die Komturei Tobel begütert. Die Wehranlage nördlich von Friltschen ist unerforscht. Ganz Friltschen und der mehrheitliche Teil von Weingarten gehörten bis 1798 zu den sogenannten Hohen Gerichten und unterstanden somit für die hohe und niedere Gerichtsbarkeit dem eidgenössischen Landvogt im Thurgau. Wart sowie der kleinere Teil Weingartens waren Teil der Herrschaft Bürglen (Niedergericht Mettlen). Das Gebiet teilte kirchlich stets das Schicksal Bussnangs.
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Ursprünglich wurde Kornbau in drei Zelgen und Weinbau betrieben, im 19. Jahrhundert erfolgte der Übergang zur Vieh- und Milchwirtschaft. 1870 bis 1920 zählte Friltschen zahlreiche Heimsticker. Von 1923 bis 1960 bestand eine Spezial-Kinderschuhfabrik, seit 1965 die Letrona AG, die sich dem Bau von Sendemasten und Gehäusen widmet. Sie beschäftigte 2002 90 Angestellte in Friltschen und Rümlang.
Wappen
Blasonierung: In Rot ein halber linksgewendeter gelber Bär mit weissen Zähnen und weissem Halsband.<ref name="Gemeinde">Bussnang – die Gemeinde mit Zug Auf der Webseite der Gemeinde Bussnang, 2009, S. 15 (PDF; 5,0 MB)</ref>
Der Bär weist zum Kloster St. Gallen, die rot-gelben Farben zu den Hohen Gerichten der Landvogtei hin.<ref name="Gemeinde" />
Bevölkerung
| Jahr | 1850 | 1900 | 1950 | 1990 | 2000 | 2010 | 2018 | 2023 |
| Ortsgemeinde | 230 | 224 | 252 | 185 | ||||
| Ortschaft | 87 | 133 | 273<templatestyles src="FN/styles.css" /> Anm. | 332<templatestyles src="FN/styles.css" /> Anm. | ||||
| Quelle | HLS | StatTG<ref name="Statistik2005" /> | StatTG<ref name="Statistik2012" /> | StatTG<ref name="Einwohner" /> | StatTG<ref name=":0">Die Ortschaften des Kantons Thurgau und ihre Wohnbevölkerung 2024. Kanton Thurgau, Dienststelle für Statistik, Frauenfeld, 2024, abgerufen am 7. Juni 2024.</ref> | |||
<templatestyles src="FN/styles.css" />
Von den insgesamt 332 Einwohnern der Ortschaft Friltschen am 31. Dezember 2023 waren 22 bzw. 6,6 % ausländische Staatsbürger. 162 (48,8 %) waren evangelisch-reformiert und 55 (16,6 %) römisch-katholisch.<ref name=":0" />
Bilder
-
Strasse nach Märwil
-
Schulhaus
-
Hinten links im Bild Friltschen, im Vordergrund Märwil, 1949
Literatur
- André Salathé: Friltschen. In: Historisches Lexikon der Schweiz. 29. Oktober 2009.
Einzelnachweise
<references> <ref name="Areal"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Schweizerische Arealstatistik. ( vom 12. April 2016 im Internet Archive; PDF) Abgeschlossen auf 1. Juli 1912. Herausgegeben vom Eidg. Statistischen Bureau. </ref> <ref name="Statistik2005">Vorlage:Orte TG 2000</ref> <ref name="Statistik2012">Vorlage:Orte TG 2010</ref> </references>
Affeltrangen | Amlikon-Bissegg | Berg | Birwinken | Bischofszell | Bürglen | Bussnang | Erlen | Hauptwil-Gottshaus | Hohentannen | Kradolf-Schönenberg | Märstetten | Schönholzerswilen | Sulgen | Weinfelden | Wigoltingen | Wuppenau | Zihlschlacht-Sitterdorf
Ehemalige Gemeinden: Amlikon | Andhausen | Andwil | Bissegg | Bleiken | Bonau | Buch bei Märwil | Buchackern | Buhwil | Donzhausen | Engishofen | Engwang | Ennetaach | Friltschen | Götighofen | Gottshaus | Graltshausen | Griesenberg | Guntershausen bei Birwinken | Halden | Happerswil-Buch | Hauptwil | Heiligkreuz | Heldswil | Hessenreuti | Hosenruck | Illhart | Istighofen | Klarsreuti | Kradolf | Kümmertshausen | Lanterswil | Leimbach | Märwil | Mattwil | Mettlen | Neukirch an der Thur | Oberbussnang | Opfershofen | Oppikon | Ottoberg | Reuti | Riedt | Rothenhausen | Schönenberg | Schweizersholz | Sitterdorf | Strohwilen | Toos | Weerswilen | Zezikon | Zihlschlacht
Kanton Thurgau |
Bezirke des Kantons Thurgau |
Gemeinden des Kantons Thurgau