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Hessenreuti

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Hessenreuti
Datei:Hessenre.jpg
Wappen von Hessenreuti
Staat: Vorlage:CHE2
Kanton: Kanton ThurgauDatei:Wappen Thurgau matt.svg Thurgau (TG)
Bezirk: Weinfelden
Politische Gemeinde: Sulgeni2
Postleitzahl: 8583
frühere BFS-Nr.: 4512
Koordinaten: 732839 / 267913Koordinaten: 47° 32′ 55″ N, 9° 12′ 12″ O; CH1903: 732839 / 267913
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Höhe: 465 m ü. M.
Fläche: 0,97 km²<ref name="Areal" />
Einwohner: 52 (31.12.2018)<ref name="Einwohner">Vorlage:Siedlungen TG 2018</ref>
Einwohnerdichte: 54 Einw. pro km²
Website: www.hessenreuti.ch
Datei:2013-04-10 Regiono Wil (Foto Dietrich Michael Weidmann) 262.JPG
Hessenreuti liegt beidseits der Hauptstrasse 14 zwischen Sulgen und Erlen.
Hessenreuti liegt beidseits der Hauptstrasse 14 zwischen Sulgen und Erlen.
Karte
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Hessenreuti, schweizerdeutsch Hesserüti,<ref>Hessenreuti Auf ortsnamen.ch (Online-Datenbank), abgerufen am 15. Februar 2020</ref> ist eine Siedlung der Gemeinde Sulgen des Bezirks Weinfelden des Kantons Thurgau in der Schweiz.

Hessenreuti bildete von 1803 bis 1816 eine Ortsgemeinde der Munizipalgemeinde Birwinken und von 1816 bis 1994 eine Ortsgemeinde der Munizipalgemeinde Bürglen. 1995 war sie der Munizipalgemeinde Sulgen angeschlossen. Am 1. Januar 1996 fusionierte die Ortsgemeinde Hessenreuti im Rahmen der Thurgauer Gemeindereform zur politischen Gemeinde Sulgen.<ref name="StatistikTG" />

Geschichte

Datei:Karte Gemeinde Hessenreuti 1995.png
Gemeindestand vor der Fusion im Jahr 1996

1282 wurde die Siedlung erstmals als (Hesso de) Ruti urkundlich erwähnt. Als erste bekannte Besitzer der Vogtei Hessenreuti erscheinen im 15. Jahrhundert die Herren von Roggwil. Nach einigen Besitzerwechseln war das Niedergericht Hessenreuti mit Ennetaach, Gutbertshausen, einem Teil von Götighofen und Ruppertsmoos von 1664 bis 1798 Teil der Herrschaft Bürglen. Kirchlich gehörte Hessenreuti stets zur Pfarrei Sulgen.<ref name="HLS" />

Acker- und Rebbau wurden in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zunehmend von Viehzucht, Milchwirtschaft und Obstbau abgelöst. Neben der Torfgewinnung im Weinmoos wurde eine Ziegel- und Kalkbrennerei betrieben. Im 19. Jahrhundert bot die Heimweberei und um 1900 die Stickerei einen Zusatzerwerb. Trotz des Baus einiger Einfamilienhäuser ist Hessenreuti bis heute ein Bauerndorf geblieben.<ref name="HLS" />

Bevölkerung

Bevölkerungsentwicklung von Hessenreuti
Jahr 1850 1900 1920 1950 1990 2000 2010 2018
Ortsgemeinde 119 126 97 111 78
Siedlung<ref group="Anm.">ohne Ruppertsmoos</ref> 60 61 52
Quelle <ref name="HLS" /> <ref name="Statistik2005" /> <ref name="Statistik2012" /> <ref name="Einwohner" />

Sehenswürdigkeiten

Datei:Sulgen Hessenreuti.jpg
Wohnhaus Lindenhof

Das Wohnhaus Lindenhof ist in der Liste der Kulturgüter in Sulgen aufgeführt.

Einzelnachweise

<references> <ref name="Areal"> <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Schweizerische Arealstatistik. (Memento vom 12. April 2016 im Internet Archive; PDF) Abgeschlossen auf 1. Juli 1912. Herausgegeben vom Eidg. Statistischen Bureau. </ref> <ref name="StatistikTG">Vorlage:Statistik TG 1850–2000</ref> <ref name="Statistik2005">Vorlage:Orte TG 2000</ref> <ref name="Statistik2012">Vorlage:Orte TG 2010</ref> <ref name="HLS">Verena Rothenbühler: Hessenreuti. In: Historisches Lexikon der Schweiz.Vorlage:HLS-Hinweis</ref>

</references>

Anmerkungen

<references group="Anm." />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende

Vorlage:Hinweisbaustein