Zum Inhalt springen

Zezikon

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 13. November 2025 um 04:35 Uhr durch imported>APPERbot (Bot: nicht verwendetes <references entfernt, Vorlage Commonscat an Inhalte in Commons angepasst).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Zezikon
Datei:Zezikon.jpg
Wappen von Zezikon
Staat: Vorlage:CHE2
Kanton: Kanton ThurgauDatei:Wappen Thurgau matt.svg Thurgau (TG)
Bezirk: Weinfelden
Politische Gemeinde: Affeltrangeni2
Postleitzahl: 9556
frühere BFS-Nr.: 4714
Koordinaten: 719342 / 266291Koordinaten: 47° 32′ 11″ N, 9° 1′ 25″ O; CH1903: 719342 / 266291
 {{#coordinates:47,5365|9,0237|primary
dim=5000 globe= name= region=CH-TG type=city
  }}
Höhe: 492 m ü. M.
Fläche: 3,71 km²<ref name="Areal" />
Einwohner: 299 (1990)<ref name="Einwohner">André Salathé: Zezikon. In: Historisches Lexikon der Schweiz.</ref>
Einwohnerdichte: 81 Einw. pro km²
Datei:Zezikon TG.jpg
Zezikon
Zezikon
Karte
w{w

Zezikon ist eine Ortschaft<ref name="Orte TG" /> der Gemeinde Affeltrangen im Bezirk Weinfelden des Kantons Thurgau in der Schweiz. Zezikon bildete bis 1994 eine Ortsgemeinde der Munizipalgemeinde Affeltrangen. Am 1. Januar 1995 fusionierte die Ortsgemeinde zur politischen Gemeinde Affeltrangen.

Geographie

Die Ortsgemeinde umfasste das Bauerndorf Zezikon im oberen Lauchetal mit verschiedenen Weilern, unter anderem Batlehausen, Kaltenbrunnen, Maltbach und Wildern. Über das ehemalige Gemeindegebiet führt der Schwabenweg.

Geschichte

Datei:Karte Gemeinde Zezikon 1994.png
Gemeindestand vor der Fusion im Jahr 1995
Datei:Zezikon (TG).jpg
Dorfzentrum von Zezikon

Zezikon wurde 811–838/39 als Zezinchovun und 827 als Zezinchova urkundlich erwähnt. Im 9. Jahrhundert gehörte Zezikon zur Grundherrschaft des Klosters St. Gallen. Später gelangte es an die Toggenburger und deren Dienstleute zu Zezikon, von 1228 bis ca. 1500 allmählich an die Johanniterkomturei Tobel. Unter deren Gerichtsherrschaft verblieb Zezikon bis 1798. Eine erstmals 1488 niedergeschriebene Offnung regelte den Alltag im Dorf.

Bis zur Reformation 1529/30 gehörte Zezikon zur Kirche Affeltrangen, danach war der katholische Bevölkerungsteil nach Tobel kirchgenössig. 1662 stiftete Adam Lauchenauer die St. Jakobskapelle Kaltenbrunnen.

Bis ca. 1860 wurde nach Weilern getrennt Kornbau in Zelgen betrieben, dann zunehmend Vieh- und Milchwirtschaft. 1900 wurde die Dorfkäserei erbaut. Weinbau erfolgte bis um 1900 und wurde vom Obstbau abgelöst. Seit alters wurde Torf im Krähenriet und an der Lauche abgebaut. 1918 bis 1931 erfolgte die Korrektion der Lauche und eine Güterzusammenlegung im südlichen, 1951 bis 1954 im nördlichen Gemeindeteil. Seit 1980 erfolgte eine neue Güterzusammenlegung. Handwerk blieb immer nur Nebenerwerb. Um 1900 sind mehrere Heimsticker und ein kleiner Schifflistickereibetrieb nachgewiesen. Seit ca. 1970 erfolgt eine rege Wohnbautätigkeit.

Bevölkerung

Bevölkerungsentwicklung von Zezikon
Jahr 1850 1900 1950 1970 1990 2000 2010 2018 2023
Ortsgemeinde 466 293 233 220 299
Ortschaft 240 207 212<templatestyles src="FN/styles.css" /> Anm. 216<templatestyles src="FN/styles.css" /> Anm.
Quelle <ref name="Statistik2005" /> <ref name="Statistik2012" /> <ref name="Orte TG" /> <ref name=":0">Die Ortschaften des Kantons Thurgau und ihre Wohnbevölkerung 2024. Kanton Thurgau, Dienststelle für Statistik, Frauenfeld, 2024, abgerufen am 12. Juni 2024.</ref>

<templatestyles src="FN/styles.css" />

Anm. 
mit Aussenhöfen

Von den insgesamt 216 Einwohnern der Ortschaft Zezikon am 31. Dezember 2023 waren 14 bzw. 6,5 % ausländische Staatsbürger. 90 (41,7 %) waren evangelisch-reformiert und 36 (16,7 %) römisch-katholisch.<ref name=":0" />

Sehenswürdigkeiten

Datei:Kaltenbrunnen katholische Kapelle.jpg
Kapelle St. Jakobus Kaltenbrunnen

Oberhalb von Zezikon befindet sich das Schloss Wildern. Die katholische Kapelle St. Jakobus in Kaltenbrunnen ist in der Liste der Kulturgüter in Affeltrangen aufgeführt.

Literatur

Weblinks

Commons: Zezikon – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

<references> <ref name="Areal"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Schweizerische Arealstatistik. Abgeschlossen auf 1. Juli 1912. Herausgegeben vom Eidg. Statistischen Bureau. (Memento vom 12. April 2016 im Internet Archive; PDF) </ref> <ref name="Orte TG">Vorlage:Orte TG 2018</ref> <ref name="Statistik2005">Vorlage:Orte TG 2000</ref> <ref name="Statistik2012">Vorlage:Orte TG 2010</ref> </references>

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende

Vorlage:Hinweisbaustein