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Rothwein

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Rothwein (ehemalige Gemeinde)
Ortschaft
Katastralgemeinde Rothwein
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Deutschlandsberg (DL), Steiermark
Gerichtsbezirk Deutschlandsberg
Pol. Gemeinde Eibiswald
Koordinaten 46° 40′ 15″ N, 15° 7′ 8″ OKoordinaten: 46° 40′ 15″ N, 15° 7′ 8″ O
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Höhe 951 m ü. A.
Einwohner der Ortschaft (k. A. Hilfef3f0)
Gebäudestand 17 (Vorlage:HWDf1)
Fläche d. KG Vorlage:FLNdep1 (Vorlage:Metadaten Fläche AT KG)
Postleitzahl 8553 Eibiswald
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 14455
Katastralgemeindenummer 61137
Zählsprengel/ -bezirk Rothwein (60345 002)
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; GIS-Stmk

Vorlage:Check Geschlecht gegen WikidataBW

Rothwein ist eine Ortschaft mit Zerstreuten Häusern und Katastralgemeinde in der Gemeinde Eibiswald (Weststeiermark). Am zählte die Ortschaft Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft Einwohner.<ref name="Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft QUELLE">Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft</ref> Bis Ende 1968 war Rothwein eine eigenständige Gemeinde.<ref name="fusion" />

Etymologie

Zur Herkunft des Namens gibt es verschiedene Deutungen, er kann, wie bei anderen deutsch klingenden Ortsnamen im ehemals slowenischen Sprachraum, auf das Wort Radovna zurückgeführt werden oder von radvanje, raduvanje und damit auf eine Wortwurzel mit der Bedeutung „froh“.<ref>Klaus-Jürgen Hermanik: Eine versteckte Minderheit. Mikrostudie über die Zweisprachigkeit in der steirischen Kleinregion Soboth. Weitra, Verlag der Provinz 2007. ISBN 978-3-85252-817-5. S. 24–25.</ref> Im Jahr 1329 wird der Ort als „die Radwein“ erwähnt. Publiziert ist auch eine mögliche Ableitung vom slawischen Personennamen Rad(o)van.<ref>Fritz Freiherr Lochner von Hüttenbach: Ortsnamen in der Steiermark. Zur Herkunft und Deutung von Siedlungs-, Berg-, Gewässer- und Flurbezeichnungen. Leykam, Graz 2008. In der Reihe: Grazer vergleichende Arbeiten. Band 21. ISBN 978-3-7011-0116-0, S. 89.</ref> Der Name kommt auch für einen Ortsteil der Gemeinde Gorje (Göriach) im Gebiet Gorenjska (Oberkrain) in Slowenien vor.

Ob der Name tatsächlich ein ehemaliges Weinbaugebiet oder eine Rodungsfläche dafür bezeichnet, ist nicht belegt, es wäre angesichts des Klimas (die Umgebung bilden große Wälder) und der Höhenlage um 800 m Seehöhe nicht wahrscheinlich. Scherzhafte Nennungen erwähnen keine tatsächlichen Belege.<ref>Franz Dürnsteiner: Von Affenhausen bis Zipfel: Österreichs wundersame Ortsnamen. Innsbruck, Löwenzahn Verlag, 1994. ISBN 978-3-900521-36-3.</ref>

Geschichte

Mit 1. Jänner 1969 wurden Rothwein und ein Teil von Stammeregg nach Aibl eingemeindet.<ref name="fusion">Vorlage:StatistikAustria Gemeindeänderungen</ref>

Einzelnachweise

<references />