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Asbest (Stadt)

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Stadt
Asbest
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Flagge Wappen
Datei:Flag of Asbest (Sverdlovsk oblast).png
Flagge
Datei:Coat of Arms of Asbest (Sverdlovsk oblast).png
Wappen
Föderationskreis Ural
Oblast Swerdlowsk
Stadtkreis Asbest
Bürgermeister Wladimir Susloparow
Gegründet 1889
Stadt seit 1933
Fläche 107 km²
Bevölkerung 68.893 Einwohner
(Stand: 14. Okt. 2010)<ref name="einwohner_aktuell">Itogi Vserossijskoj perepisi naselenija 2010 goda. Tom 1. Čislennostʹ i razmeščenie naselenija (Ergebnisse der allrussischen Volkszählung 2010. Band 1. Anzahl und Verteilung der Bevölkerung). Tabellen 5, S. 12–209; 11, S. 312–979 (Download von der Website des Föderalen Dienstes für staatliche Statistik der Russischen Föderation)</ref>
Bevölkerungsdichte 644 Einwohner/km²
Höhe des Zentrums 220 m
Zeitzone UTC+5
Telefonvorwahl (+7) 34365
Postleitzahl 624260–624273
Kfz-Kennzeichen 66, 96, 196
OKATO 65 409
Website www.asbestadm.ru
Geographische Lage
Koordinaten 57° 0′ N, 61° 28′ OKoordinaten: 57° 0′ 0″ N, 61° 28′ 0″ O
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Lage in Russland
Asbest (Stadt) (Oblast Swerdlowsk)
Asbest (Stadt) (Oblast Swerdlowsk)
Lage in der Oblast Swerdlowsk
Liste der Städte in Russland

Asbest ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), bis 1933 {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)/Kudelka) ist eine russische Stadt mit 68.893 Einwohnern (Stand 14. Oktober 2010)<ref name="einwohner_aktuell" /> in der Oblast Swerdlowsk. Sie wurde nach ihrer Asbest­industrie benannt.

Geografische Lage

Die Stadt liegt im Süden der Oblast Swerdlowsk am (Großen) Reft, einem rechten Nebenfluss der Pyschma im Flusssystem des Ob, an den östlichen Hängen des Ural, rund 80 km nordöstlich der Gebietshauptstadt Jekaterinburg. Die nächstgelegene Stadt ist Saretschny, 20 km südlich von Asbest.

Geschichte

Datei:Asbest city sign.jpg
An der Ortseinfahrt von Asbest

1885 begann die Erschließung einer Asbest-Lagerstätte nahe der heutigen Stadt, die 1889 als Siedlung namens Kudelka gegründet wurde. 1933 erhielt sie den Status einer Stadt und ihren heutigen Namen.

In Asbest bestanden die Kriegsgefangenenlager 84 und 314 für deutsche Kriegsgefangene des Zweiten Weltkrieges. Es gab einen Friedhof für verstorbene Kriegsgefangene und Zivilinternierte verschiedener Nationen mit über 15.000 Toten, zumeist in Massengräbern.<ref>Maschke, Erich (Hrsg.): Zur Geschichte der deutschen Kriegsgefangenen des Zweiten Weltkrieges. Verlag Ernst und Werner Gieseking, Bielefeld 1962–1977.</ref> Weiterhin befand sich ein sowjetisches Gulag in Asbest. Das Baschenowo-ITL (Besserungsarbeitslager) bestand von Mai 1950 bis April 1953. Im Lager waren bis zu 7700 Personen inhaftiert, die beim Bau von Asbestfabriken, in der Asbestgewinnung sowie im Straßen-, Zivil- und Wohnungsbau eingesetzt wurden.<ref>Baschenowo-ITL im Internetportal GULAG des Memorial Deutschland e. V. </ref>

Bevölkerungsentwicklung

Jahr Einwohner
1939 28.906
1959 60.053
1970 75.508
1979 78.673
1989 84.470
2002 76.328
2010 68.893

Anmerkung: Volkszählungsdaten

Wirtschaft

Heutzutage ist Asbest ein großes Industriezentrum mit der Aktiengesellschaft Uralasbest als dem wichtigsten Unternehmen. Zu den weiteren Fabriken gehören UralATI, Saretschny, Asbostroi, der Geflügelverarbeiter Asbestowskaja und ein Stahlbetonhersteller. In Asbest werden unter anderem asbesthaltige Produkte, Ziegel, Porzellan, Möbel und Metallkonstruktionen produziert.

Infrastruktur

In der Stadt befindet sich das Uralasbest-Stadion mit einer Kapazität von 10.000 Zuschauern. Zu den Bildungseinrichtungen gehören Musikschulen, eine Kunstschule, eine olympische Schule, ein wissenschaftliches Institut, Berufsschulen, Bergbau- und Wirtschaftshochschulen. Asbest verfügt über ein geologisches Museum und ein Heimatmuseum.

Persönlichkeiten

Einzelnachweise

<references/>

Weblinks

Commons: Stadt Asbest – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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Verwaltungszentrum: Jekaterinburg
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Weitere Rajonzentren

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Anmerkungen: S – Sitz eines Stadtkreises, R – Verwaltungszentrum eines Rajons, G – Teil eines Geschlossenen administrativ-territorialen Gebildes (SATO)
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