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Kuschwa

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Vorlage:Infobox Ort in Russland

Kuschwa (Vorlage:RuS) ist eine Stadt in der Oblast Swerdlowsk (Russland) mit Vorlage:EWZ Einwohnern (Stand Vorlage:EWD).<ref name="einwohner_aktuell" />

Geographie

Die Stadt liegt am Ostrand des Ural, etwa 170 km nördlich der Oblasthauptstadt Jekaterinburg, im Quellgebiet des Flusses Tura. Das Klima ist kontinental.

Die Stadt Kuschwa ist der Oblast administrativ direkt unterstellt. Der Stadt sind 12 Dörfer mit insgesamt 12.424 Einwohnern sowie die Stadt Werchnjaja Tura (10.568 Einwohner) unterstellt, sodass die Gesamteinwohnerzahl der administrativen Einheit „Stadt Kuschwa“ 56.207 beträgt (Berechnung 2009).

Kuschwa liegt an der 1878 eröffneten Eisenbahnstrecke Perm – Jekaterinburg, der ehemaligen Ural-Bergwerksbahn (Vorlage:Lang/ Uralskaja Gornosawodskaja schelesnaja doroga). Hier zweigt auch die 1906 eröffnete Strecke nach Serow ab, die ehemalige Bogoslowsker Eisenbahn (Vorlage:Lang/ Bogoslowskaja schelesnaja doroga). Die Station der Stadt heißt Goroblagodatskaja.

Geschichte

Datei:PG Kushva view over river.jpg
Kuschwa um 1910

An Stelle der heutigen Stadt entstanden 1735 Bergwerk, Eisenhütte und Siedlung auf Grundlage des Abbaus der bedeutenden Eisenerzlagerstätte Gora Blagodat östlich des Ortes. Die Bezeichnung Gora Blagodat (Vorlage:Lang, Segens- oder Gnadenberg) bezieht sich auf den religiösen Begriff der Benediktion bzw. Gnade, auch im Zusammenhang mit dem Namen der damals herrschenden russischen Zarin Anna Iwanowna (vgl. Anna hebräisch u. a. für Gnade). Hütte und Ort hießen nach der hier aufgestauten Kuschwa, einem kleinen rechten Nebenfluss der Tura, Kuschwinski Sawod (Vorlage:Lang, komi-permjakisch kusch für kahle Stelle, wa für Fluss).

1801 wurde der Ort Verwaltungszentrum der umliegenden Bergbaugebietes („Bergkreises“), erhielt trotz seiner Bedeutung jedoch erst 1925 Stadtrecht. 1926 erfolgte die Umbenennung von Kuschwinski Sawod in Kuschwa.

Bevölkerungsentwicklung

Jahr Einwohner
1897 8.900
1926 14.200
1939 24.851
1959 46.150
1970 43.840
1979 43.259
1989 43.096
2002 35.555
2010 30.167

Anmerkung: Volkszählungsdaten (1926 gerundet)

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Industriearchitektur des 19. Jahrhunderts ist in größerem Umfang erhalten. Die Stadt besitzt ein Heimatmuseum.

Wirtschaft

Die Eisenerzförderung und -verarbeitung an der Gora Blagodat spielt auch heute noch die zentrale Rolle im Wirtschaftsleben der Stadt. Aus dieser Lagerstätte mit Gesamterzvorräten von mehreren Hundert Mio. Tonnen wird die Eisen- und Stahlmetallurgie des Mittleren und Nördlichen Ural hauptsächlich versorgt.

Außerdem gibt es Maschinenbau (u. a. Eisenbahnausrüstungen), Holzverarbeitung und Baumaterialienwirtschaft (Schotter).

Persönlichkeiten

Einzelnachweise

<references />

Weblinks

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