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Tirol Speed Marathon

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Der Tirol Speed Marathon war ein zwischen 2004 und 2007 jährlich im Juni stattfindender Marathon, der vom Brennerpass nach Innsbruck führte. Er zeichnete sich dadurch aus, dass das Ziel 785 Meter tiefer als der Start lag, was einem durchschnittlichen Gefälle von 1,86 % entsprach. Ebenfalls im Angebot war eine Halbmarathonstrecke von Matrei nach Innsbruck. Organisiert wurde der Lauf von der Turnerschaft Sparkasse Innsbruck, die auch den Innsbrucker Silvesterlauf und den Innsbrucker Stadtlauf ausrichtet.

Der Startschuss zum Tirol Speed Marathon fiel direkt am Grenzstein zwischen Tirol und Südtirol. Nach einer vier Kilometer langen Aufwärmrunde durch die italienische Gemeinde Brenner passierten die Marathonläufer die Grenze nach Österreich und liefen dann nach Norden über die für den Verkehr gesperrte Brenner Straße (B 182). Zunächst wurde das Wipptal mit den Gemeinden Gries, Steinach und Matrei am Fuße des Serles durchquert. Auf dem Gebiet der Gemeinde Schönberg im Stubaital wurde zuerst die Europabrücke unter- und dann die Stephansbrücke überquert. Im Stadtgebiet von Innsbruck lief man zuerst am Bergisel vorbei mit Blick auf die dortige Schanze und die Inntalkette jenseits von Innsbruck, dann durch Wilten mit seiner Basilika und passierte schließlich auf der Maria-Theresien-Straße die Triumphpforte und die Annasäule, bevor man das Ziel vor den Rathaus-Galerien erreichte.

Theoretisch bot sich die fast ausschließlich bergab führende Strecke für persönliche Bestzeiten an, wie auch ein Testlauf auf der Halbmarathon-Strecke im Oktober 2003 gezeigt hat: Damals lief der 17-jährige Kenianer Eliap Kurgat in 58:43,9 Minuten eine neue Weltbestzeit, die aber nach den geltenden Halbmarathon-Regeln nicht anerkannt werden konnte.<ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig 1. Tiroler Speed Marathon feiert Premiere.] , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 28. Oktober 2025.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Allerdings stellte das lange Bergablaufen eine Herausforderung dar, auf die man sich im Training spezifisch vorbereiten musste.

Statistik

Streckenrekorde

Marathon

Halbmarathon

  • Männer: 1:04:29, Lajos Berecz (HUN), 2004
  • Frauen: 1:17:48, Simona Staicu (HUN), 2004

Schnellste Läufer 2007

Marathon

  • Männer: Emanuele Zenucci (ITA), 2:28:49
  • Frauen: Hildegard Hirsch-Sojer (AUT), 2:58:25

Halbmarathon

  • Männer: Artur Błasiński (POL), 1:07:14
  • Frauen: Andrea Lutz (GER), 1:26:08

Zieleinlauf 2007

  • Marathon: 340 (278 Männer und 62 Frauen), 129 weniger als im letzten Jahr
  • Halbmarathon: 533 (401 Männer und 132 Frauen), 2 mehr als im letzten Jahr

Siegerliste

Marathon

Jahr Männer Datei:Unicode Geschlechtersymbole.svg Zeit Frauen Datei:Unicode Geschlechtersymbole.svg Zeit
2006 2:22:42 2:55:27
2005 2:12:04 3:03:51
2004 2:21:45 2:55:27

Halbmarathon

Jahr Männer Datei:Unicode Geschlechtersymbole.svg Zeit Frauen Datei:Unicode Geschlechtersymbole.svg Zeit
2006 1:09:09 -2- 1:18:51
2005 -2- 1:05:46 1:21:28
2004 1:04:29 1:17:48

Siehe auch

Weblinks

Einzelnachweise

<references />