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Kama (Fluss)

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Kama
Кама
Datei:Perm asv2019-05 img23 Kama River.jpg
Die Kama bei Perm

Die Kama bei Perm

Daten
Gewässerkennzahl RU10010100112111100000016
Lage im Nordosten des europäischen Teils von Russland
Flusssystem Wolga
Abfluss über Wolga → Kaspisches Meer
Quelle Kamahöhen westlich von Perm
58° 11′ 43″ N, 53° 45′ 16″ O
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Quellhöhe 336 m
Mündung in den Kuibyschewer Stausee und die WolgaKoordinaten: 55° 24′ 37″ N, 50° 18′ 22″ O
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Mündungshöhe ca. 53 m
Höhenunterschied ca. 283 m
Sohlgefälle ca. 0,16 ‰
Länge 1805 km<ref name="GSE"/><ref name=gvr/>
Einzugsgebiet 507.000 km²<ref name="GSE">Artikel Kama in der Großen Sowjetischen Enzyklopädie (BSE), 3. Auflage 1969–1978 (russisch)http://vorlage_gse.test/1%3D58118~2a%3DKama~2b%3DKama</ref><ref name=gvr>Kama im Staatlichen Gewässerverzeichnis der Russischen Föderation (russisch)</ref>
Abfluss am Pegel Sarapul<ref name="Unesco"> <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />UNESCO - Kama at Sarapul (Memento vom 24. November 2009 im Internet Archive)</ref> NNQ (Februar 1939)
MQ
HHQ (Juni 1914)
235 m³/s
1754 m³/s
10.500 m³/s
Linke Nebenflüsse Wischera, Tschussowaja, Koswa, Belaja, Ik, Scheschma, Sai, Muljanka
Rechte Nebenflüsse Wjatka, Kossa, Isch, Mjoscha, Inwa, Siwa, Toima
Durchflossene Stauseen Kamastausee, Wotkinsker Stausee, Nischnekamsker Stausee, Kuibyschewer Stausee
Großstädte Beresniki, Nabereschnyje Tschelny, Nischnekamsk, Perm
Mittelstädte Sarapul, Solikamsk, Tschaikowski, Tschistopol
Datei:Kamarivermap.png
Flusssystem von Kama und Wolga

Flusssystem von Kama und Wolga

Die Kama ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist ein 1805 km langer, linker und nordöstlicher und zugleich der größte Nebenfluss der Wolga im europäischen Teil Russlands und der fünftlängste Fluss Europas.

Flusslauf

Sie entspringt in den bis zu 336 m hohen Kamahöhen, die westlich von Perm liegen, ihre Quelle liegt beim Dorf Kuliga in Udmurtien.

Datei:W W Chusovaya Kama crossing.png
Mündung der Tschussowaja in die Kama

Zunächst fließt die Kama etwa 200 km nach Norden. Etwa ab dem Dorf Loino strömt der Fluss für weitere 200 km in Richtung Osten, bevor er sich bei Tscherdyn nach Süden wendet. Hier mündet die Wischera in die Kama. Am linken Ufer liegen die Industriestädte Solikamsk und Beresniki. Hinter Beresniki beginnt der 1.720 km² große und bis zu 20 m tiefe Kamastausee (Kamskoje), der bei Perm angestaut wird. Perm ist mit rund 1 Mio. Einwohnern die größte Stadt an der Kama und die Hauptstadt der gleichnamigen Verwaltungsregion (Krai). Bei der Stadt Tschaikowski wird die Kama erneut angestaut, nämlich zum Wotkinsker Stausee. Direkt unter dem Staudamm schließt sich der Nischnekamsker Stausee an, in den die aus Baschkirien kommende Belaja mündet. Von hier an fließt die Kama grundsätzlich in die südwestliche Richtung. Der See wird bei der Industriestadt Nabereschnyje Tschelny angestaut, wo das Unternehmen KAMAZ seit 1976 Lastkraftwagen produziert. Flussabwärts mündet bei Nischnekamsk von rechts die Wjatka ein.

Bei Tschistopol in Tatarstan mündet die Kama in den Kuibyschewer Stausee, durch den das Wasser der Wolga fließt.

Die Südliche Keltma, ein linker Nebenfluss der Kama, wurde durch den 1785–1822 erbauten etwa 18 km langen Nord-Katharinenkanal mit der Nördlichen Keltma verbunden, die über die Wytschegda in die Nördliche Dwina entwässert, wodurch eine Verbindung zwischen Kaspischem und Weißem Meer geschaffen wurde. Der Kanal wurde jedoch nur 16 Jahre lang genutzt und verfiel danach weitestgehend.

Geschichte

Der Oberlauf der Kama war wegen seiner Zinnvorkommen bis Mitte des 17. Jahrhunderts neben Moskau und Tula die einzige russische Region mit industrieller Aktivität. Die Familie Stroganow war hier Eigentümerin mehrerer Gießereien.<ref>Marie-Pierre Rey: La Russie des Tsars (= Olivier Grenouilleau [Hrsg.]: La bibliothèque à remonter le temps). Les Éditions du Cerf, Paris 2025, ISBN 978-2-204-16203-6, S. 51.</ref>

Stauseen

An der Kama liegen einige Stauseen der Wolga-Kama-Kaskade, von denen (flussabwärts gesehen) dies die größten Kamastauseen sind:

Ortschaften

An der Kama oder etwas abseits von ihr befinden sich – flussabwärts gesehen – diese größeren Ortschaften und Städte:

Siehe auch

Weblinks

Commons: Kama – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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