Franz Vranitzky
Franz Vranitzky (* 4. Oktober 1937 in Wien) ist ein ehemaliger österreichischer Basketballspieler, Manager und Politiker. Er war von Juni 1986 bis Jänner 1997 österreichischer Bundeskanzler und von 1988 bis 1997 Bundesparteivorsitzender der SPÖ.<ref>Dipl.-Kfm. Dr. Franz Vranitzky, parlament.gv.at</ref>
Leben und Laufbahn
Als Sohn eines Eisengießers wuchs Franz Vranitzky mit einer Schwester in einfachen Verhältnissen im Arbeitermilieu auf. Die Familie wohnte im 17. Wiener Gemeindebezirk Hernals. Er besuchte das Hernalser Gymnasium Geblergasse und studierte im Anschluss an der Hochschule für Welthandel in Wien Betriebswirtschaft. Während des Studiums arbeitete er als Nachhilfelehrer für Latein und Englisch und als Hilfsarbeiter am Bau. 1960 schloss er das Studium als Diplomkaufmann ab. Seit 1962 ist er Mitglied der SPÖ. Vranitzky war Mitglied der österreichischen Basketballnationalmannschaft, für die er 42 Spiele absolvierte.<ref>Art. Vranitzky, Dr. Franz. In: Dieter Hoch: Basketball. Wissen von A – Z. Loewe, Bindlach 1995, ISBN 3-7855-2750-0, S. 326.</ref>
1962 heiratete Vranitzky Christine, geb. Kristen.<ref>ANFRAGE der Abgeordneten Dr. Haider, Mag. Stadler und Kollegen an den Bundesminister für Justiz betreffend sogenannte "Arisierungen", Juni 1995, parlament.gv.at (PDF; 199 kB).</ref> Aus der Ehe gingen zwei Kinder, Sohn Robert und Tochter Claudia, hervor.
Seine berufliche Laufbahn begann er 1961 in den Siemens-Schuckertwerken. Noch im selben Jahr wechselte er in die Oesterreichische Nationalbank. 1969 promovierte er zum Doktor der Handelswissenschaften. 1970 wurde er wirtschafts- und finanzpolitischer Berater von Finanzminister Hannes Androsch in der Regierung von Bundeskanzler Bruno Kreisky.
Ab 1976 war Vranitzky in leitender Funktion in verschiedenen österreichischen Banken beschäftigt (1976–1981: stellvertretender Generaldirektor der Creditanstalt-Bankverein, 1981: Generaldirektor der CA-BV und stellvertretender Generaldirektor der Österreichischen Länderbank, 1981–1984: Generaldirektor und Vorstandsmitglied der Österr. Länderbank), bis Bundeskanzler Fred Sinowatz ihn 1984 als Finanzminister in die Regierung berief. In diesem Zusammenhang kam es zu öffentlicher Kritik an den Mehrfachabfertigungen für seine früheren Funktionen in staatsnahen Unternehmen.
Während des Wahlkampfs zur Bundespräsidentenwahl trat Bundeskanzler Sinowatz vehement gegen den Kandidaten der ÖVP, Kurt Waldheim, auf. Als Waldheim am 8. Juni gewählt wurde, trat Sinowatz infolge der Geschehnisse der so genannten „Waldheim-Affäre“ zurück und empfahl Vranitzky als seinen Nachfolger.
Als Bundeskanzler
Vranitzky setzte nach seiner Ernennung zum Bundeskanzler durch Bundespräsident Rudolf Kirchschläger am 16. Juni 1986 zunächst die Koalitionsregierung (Kabinett Vranitzky I) mit der FPÖ fort.
Als am 13. September 1986 Jörg Haider mit Hilfe des deutschnationalen Flügels der Partei an Stelle des gemäßigten Norbert Steger zum Bundesparteiobmann der FPÖ gewählt wurde (Steger war es seit 1980 gewesen), beendete Vranitzky die Koalition am 14. September<ref>Der Spiegel vom 22. September 1986: Österreich: Schöne Heimat</ref> und der Nationalrat wurde aufgelöst.
Aus den folgenden Nationalratswahlen am 23. November 1986 ging die SPÖ wieder als stärkste Partei hervor und Vranitzky bildete 1987 ein neues Koalitionskabinett mit der ÖVP als Koalitionspartner (Kabinett Vranitzky II). Im Frühjahr 1988 kündigte der einstige Bundeskanzler Sinowatz seinen Rücktritt als Parteiobmann an und im Mai 1988 wählten die Delegierten des SPÖ-Parteitags Vranitzky zum neuen Obmann der Regierungspartei.<ref>Harris M. Lentz (Hrsg.): Heads of States and Governments Since 1945. Routledge, London 2013, ISBN 1-884964-44-3, S. 63.</ref>
Außenpolitisch sah er sich mit der andauernden Diskussion um die Kriegsvergangenheit des Bundespräsidenten Kurt Waldheim und der daraus resultierenden internationalen Isolation Österreichs konfrontiert. So übernahm er im Ausland auch wiederholt Repräsentationsaufgaben, die ansonsten dem Bundespräsidenten zugefallen wären. Es gelang ihm, das Verhältnis sowohl zu den USA, die Waldheim im April 1987 auf die „watch list“ gesetzt hatten, wie auch zu Israel, das seinen Botschafter nach der Wahl Waldheims abgezogen hatte, zu normalisieren.
Innenpolitisch achtete er darauf, Abstand zu Jörg Haider und dessen Politik zu wahren, was von diesem als „Ausgrenzung“ beklagt wurde.
Bemerkenswert war Vranitzkys Rede vor dem Nationalrat am 8. Juli 1991. Darin relativierte er nicht nur die bis dahin auch von offizieller Seite hochgehaltene „Opferthese“, wonach Österreich erstes Opfer der Machtentfaltung des Deutschen Reiches unter Adolf Hitler gewesen sei (siehe auch Anschluss Österreichs), sondern bekannte auch die Mitschuld der Österreicher am Zweiten Weltkrieg und dessen Folgen:
- „Es gibt eine Mitverantwortung für das Leid, das zwar nicht Österreich als Staat, wohl aber Bürger dieses Landes über andere Menschen und Völker gebracht haben.“
- „Wir bekennen uns zu allen Taten unserer Geschichte und zu den Taten aller Teile unseres Volkes, zu den guten wie zu den bösen; und so wie wir die guten für uns in Anspruch nehmen, haben wir uns für die bösen zu entschuldigen – bei den Überlebenden und bei den Nachkommen der Toten.“<ref>demokratiezentrum.org: Der „Opfermythos“ in Österreich: Entstehung und Entwicklung. Hier als Quelle genannt: Manfred Jochum: 80 Jahre Republik. Wien 1998, S. 165.</ref>
Schwerpunkte seiner Außenpolitik waren, insbesondere nach dem Zusammenbruch des „Ostblocks“, die Intensivierung der Kontakte mit den osteuropäischen Staaten sowie die Vorbereitung und Durchführung des Beitritts Österreichs zur Europäischen Union, wobei er eng mit dem damaligen Außenminister und Vizekanzler Alois Mock (ÖVP) zusammenarbeitete. Nach der Volksabstimmung am 12. Juni 1994, bei der sich 66,64 % der Österreicher dafür aussprachen, erfolgte am 1. Jänner 1995 der Beitritt Österreichs zur Europäischen Union. Nachdem die Regierungskoalition (Kabinett Vranitzky IV) Ende 1995 auseinandergebrochen war, kam es zu vorgezogenen Neuwahlen. Erneut ging die SPÖ als stimmenstärkste Partei aus der Wahl hervor. Im März 1996 wurde das Kabinett Vranitzky V angelobt, eine weitere Koalitionsregierung mit der ÖVP unter Führung Wolfgang Schüssels, der bereits den vorhergehenden Koalitionsregierungen seit 1989 als Wirtschaftsminister und seit Mai 1995 als Vizekanzler und Außenminister angehört hatte.
Am 18. Jänner 1997 trat Vranitzky als Bundeskanzler und auch als Bundesparteivorsitzender zurück. Sein Nachfolger in beiden Ämtern wurde Viktor Klima.
Tätigkeiten ab 1997
Nach dem Ausscheiden aus der österreichischen Politik wurde er zunächst von März bis Oktober 1997 OSZE-Sonderbeauftragter für Albanien.
Danach kehrte Vranitzky wieder ins Bankwesen zurück, wurde noch im Jahr 1997 politischer Konsulent der WestLB und hatte diese Funktion bis 2004 inne.<ref name="Der Standard, 12.09.2006">Vranitzky als Berater und politischer Konsulent, abgerufen am 30. Dezember 2025</ref> Im Dezember desselben Jahres wurde er Aufsichtsratsmitglied in Frank Stronachs Konzern Magna International.<ref name="Der Standard, 12.09.2006"/> Weiters war Vranitzky Aufsichtsratsmitglied der TUI AG und Aufsichtsratsvorsitzender der Magic Life der Club International Hotelbetriebs GmbH.<ref name="Der Standard, 12.09.2006"/> Bei TUI schied er im Mai 2008 aus dem Aufsichtsrat; das Mandat wurde von Wladimir Jakuschew, Manager und Partner von Alexei Alexandrowitsch Mordaschows Beteiligungsgesellschaft S-Group, übernommen.<ref>Vranitzky verlässt TUI-Aufsichtsrat, abgerufen am 30. Dezember 2025</ref> Drei Jahre später, im Mai 2011, folgte auch der Ausstieg bei Magna.<ref>ÖSTERREICH:Vranitzky steigt bei Magna aus – Ex-Kanzler verlässt den Aufsichtsrat, abgerufen am 30. Dezember 2025</ref>
Im Jahr 1998 war Vranitzky gemeinsam mit dem früheren deutschen Präsidenten Richard von Weizsäcker sowie dem ehemaligen israelischen Ministerpräsidenten Schimon Peres Teil des von Volkswagen eingesetzten Kuratoriums zur Entschädigung von Zwangsarbeitern.<ref name="Der Standard, 12.09.2006"/> Der Konzern bezahlte daraufhin allen Zwangsarbeitern eine Entschädigungssumme in Höhe von 10.000 DM (rund 5.000 Euro) aus.<ref name="Der Standard, 12.09.2006"/> Im selben Jahr trat er als Berater der bulgarischen Regierung bei der Anpassung der Wirtschafts- und Steuergesetze an die Erfordernisse der Europäischen Union in Erscheinung.<ref name="Der Standard, 12.09.2006"/>
Des Weiteren hielt Vranitzky Vorträge über die Europäische Union in Harvard und war Teilnehmer am Deutsch-Jüdischen Dialog.<ref name="Der Standard, 12.09.2006"/> Von 1990 bis 2005 fungierte er zudem als Vorsitzender des Vienna Institute for International Dialogue and Cooperation (auch Wiener Institut für Entwicklungsfragen und Zusammenarbeit).<ref name="Der Standard, 12.09.2006"/>
Im Juni 2005 spendete er seiner an chronischem Nierenversagen leidenden Ehefrau Christine, die bereits 1988 eine Spenderniere erhalten hatte, eine seiner Nieren.<ref>Altkanzler Vranitzky spendete seiner Frau eine Niere, abgerufen am 30. Dezember 2025</ref>
2006 fungierte er im Zuge des Nationalratswahlkampfes als Vorsitzender des Personenkomitees für den SPÖ-Spitzenkandidaten Alfred Gusenbauer.
Seiner eigenen Partei steht Vranitzky gegenwärtig für mehrere Tätigkeiten zur Verfügung, u. a. im Rahmen der vierteljährlich stattfindenden von der Arbeitsgemeinschaft für wissenschaftliche Wirtschaftspolitik (WIWIPOL) organisierten „Vranitzky-Kolloquien“, in denen er gemeinsam mit geladenen Prominenten aus Wissenschaft, Kultur und Politik wirtschaftspolitische Themen mit Zukunftspotenzial für Österreich und Europa identifiziert und bespricht.
Von 1. Juni 2010 bis ins Jahr 2015 war Vranitzky Vize-Vorsitzender des InterAction Council, einer 1983 vom ehemaligen japanischen Premierminister Takeo Fukuda gegründeten Denkfabrik früherer Staats- und Regierungschefs, die sich der internationalen Zusammenarbeit in den Bereichen Frieden und Sicherheit, Weltwirtschaft sowie Entwicklung und Umwelt widmet.<ref>Der Standard: Vranitzky kämpft für den Weltfrieden, 1. Juni 2010.</ref>
Ende November 2022 wurde Vranitzky von der SPÖ-Abgeordneten Gabriele Heinisch-Hosek fälschlicherweise für tot erklärt, da sie einer Falschmeldung auf Twitter aufgesessen war. Der Sozialausschuss des österreichischen Nationalrates hielt daraufhin eine Schweigeminute für ihn ab. Das Bruno Kreisky Forum stellte klar, dass Vranitzky weiterhin am Leben sei.<ref>Parlamentsausschuss hielt Trauerminute für totgeglaubten Ex-Kanzler Vranitzky ab. In: derStandard.at. 29. November 2022, abgerufen am 29. November 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Kritik
Kurz vor der Nationalratswahl in Österreich 2006 wurde eine Aussage des Investmentbankers Wolfgang Flöttl veröffentlicht, die er am Rande einer Befragung zu seiner früheren Tätigkeit für die BAWAG P.S.K. und seine Verwicklung in den BAWAG-Skandal getätigt hatte. Demnach hatte er Vranitzky im Jahr 1999 eine Million Schilling (ca. 72.000 EUR) für telefonische Beratungsleistungen bezahlt. Vranitzky bestätigte die Zahlung, die für Beratungen zur damals bevorstehenden Euro-Einführung erfolgt sei. Im Rahmen des Banken-Untersuchungsausschusses des Nationalrats im Jahr 2007 sagte Flöttl im Mai 2007 aus, dass er diese Zahlung zwar auf Druck des damaligen BAWAG-Generaldirektors Helmut Elsner und ohne schriftlichen Vertrag getätigt, dafür aber keine Gegenleistung verlangt habe.<ref>„Keine Gegenleistung verlangt“, 26. Mai 2007.</ref> Von Seiten der politischen Gegner wurde unterstellt, diese Zahlung sei eine „indirekte Parteifinanzierung“ der SPÖ gewesen, was Vranitzky zurückwies.<ref>Vranitzky weist Vorwürfe zurück / „Aufgewärmter Käsekuchen“. In: ORF.at. 26. Mai 2007, abgerufen am 6. Dezember 2024.</ref>
Auszeichnungen und Ehrungen (Auszug)
- Oktober 1986: Pflanzung der sogenannten „Vranitzky-Fichte“ in Leoben-Leitendorf; der Baum wurde im Jahr 2010 gefällt und der Lugner City in Wien als Weihnachtsbaum zur Verfügung gestellt<ref>Vranitzky-Fichte für Lugner-City. In: Stadtmagazin Leoben. Dezember 2010/Jänner 2011, S. 18.</ref>
- 1987: Großes Goldenes Ehrenzeichen am Bande für Verdienste um die Republik Österreich<ref>Aufstellung aller durch den Bundespräsidenten verliehenen Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich ab 1952 (PDF; 6,9 MB).</ref>
- 4. Juni 1991: Bayerischer Verdienstorden
- 27. Jänner 1993: Großkreuz des Verdienstordens der Italienischen Republik
- 9. Juni 1993: Ehrendoktor der Hebräischen Universität von Jerusalem für „seine mutigen Äußerungen über die Mitschuld Österreichs an den Nazi-Verbrechen“.
- 25. Mai 1995: Internationaler Karlspreis der Stadt Aachen, in „Würdigung seines langjährigen, unbeirrten Einsatzes für die Stärkung Europas, insbesondere für die Anbindung der Regionen Osteuropas an die Europäische Union“.
- 1995: Großes Goldenes Ehrenzeichen für Verdienste um das Land Wien mit dem Stern
- 1995: Großkreuz des Ordens de Isabel la Católica
- 1996: Großkreuz des Verdienstordens der Republik Ungarn
- 2000: Orden des Fürsten Jaroslaw des Weisen (IV. Klasse)
- 2004: Orden der Freundschaft (Kasachstan)
- 2005: Tiroler Adler-Orden
- 10. November 2005: Goldene Medaille der jüdischen Loge B’nai B’rith für „sein Engagement bei der Aufarbeitung der Geschichte Österreichs seit 1945 und für seine engen Beziehungen zur jüdischen Gemeinschaft“.
- 22. Oktober 2001 wurde ihm von der privaten IMADEC University die Ehrendoktorwürde verliehen. Eine spätere Gerichtsentscheidung erklärte die Titelvergaben dieser Universität für unrechtmäßig.
- Im Wintersemester 2008 begründete die Universität Wien den Franz Vranitzky-Chair for European Studies als Stiftungsprofessur zur Würdigung der Verdienste des Altbundeskanzlers für ein vereintes Europa und zur besseren Verankerung der Europäischen Studien auf hohem akademischen Niveau in Österreich. Zum ersten Lehrstuhlinhaber der jährlich wechselnden Professur wurde der deutsche Historiker Lutz Niethammer bestellt.
- 2014: Orden des Weißen Löwen
- 2017: Komtur der Ehrenlegion
- 2017: Ehrenbürger von Wien<ref>„Schmäh und Grandezza“ : Vranitzky jetzt Ehrenbürger der Stadt Wien. In: DiePresse.com. 4. Oktober 2017, abgerufen am 5. Oktober 2017.</ref>
Literatur
- Claudia Knehs-Vranitzky, Peter Gross, Stephan Maxonus, Rupert Weinzierl (Hrsg.): Ein großer Europäer. Weggefährten über Franz Vranitzky. Löcker Verlag, Wien 2007, ISBN 978-3-85409-471-5.
- Franz Vranitzky, Rupert Weinzierl (Hrsg.): Europa braucht wieder Politik. Löcker Verlag, Wien 2005, ISBN 3-85409-422-1.
- Franz Vranitzky, Politische Erinnerungen. Paul Zsolnay Verlag, Wien 2004, ISBN 3-552-05177-5.
- Günter Bischof, Anton Pelinka, Ferdinand Karlhofer (Hrsg.): The Vranitzky Era in Austria. New Brunswick, New Jersey 1999, ISBN 0-7658-0490-5.
- Armin Thurnher, Franz Vranitzky: Franz Vranitzky im Gespräch mit Armin Thurnher. Eichborn Verlag, 1992, ISBN 3-8218-1161-7.
- Selbst-Porträt der Kindheit und Jugend in: Florian Langenscheidt (Hrsg.): Bei uns zu Hause. Prominente erzählen von ihrer Kindheit. Düsseldorf 1995, ISBN 3-430-15945-8.
Weblinks
- Franz Vranitzky auf der Website des österreichischen Parlaments
- Eintrag zu Franz Vranitzky im Austria-Forum (im AEIOU-Österreich-Lexikon)
- Literatur von und über Franz Vranitzky im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- Franz Vranitzky. In: dasrotewien.at – Weblexikon der Wiener Sozialdemokratie. SPÖ Wien (Hrsg.)
- Der Karlspreisträger 1995 Franz Vranitzky. Stiftung Internationaler Karlspreis zu Aachen, 25. Mai 1995, abgerufen am 6. Dezember 2024 (Informationen zur Person, Laudatio und Dankesrede).
- Aufnahmen mit und über Franz Vranitzky im Onlinearchiv der Österreichischen Mediathek (Reden, Interviews, Radio- und Fernsehbeiträge)
- Deutschlandfunk Zeitzeugen im Gespräch vom 28. Juni 2018
- https://www.memorial.at/memorial/assets/files/20231026_Rede_BKaD-Dr-Vranitzky.pdf
- Franz Vranitzky auf der offiziellen Webpräsenz des InterAction Council (englisch)
Einzelnachweise
<references />
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Erste Republik:
Renner |
Mayr |
Schober |
Breisky (interim.) |
Schober |
Seipel |
Ramek |
Seipel |
Streeruwitz |
Schober |
Vaugoin |
Ender |
Buresch |
Dollfuß |
Schuschnigg |
Seyß-Inquart (interim.)
Zweite Republik: Renner | Figl | Raab | Gorbach | Klaus | Kreisky | Sinowatz | Vranitzky | Klima | Schüssel | Gusenbauer | Faymann | Mitterlehner (interim.) | Kern | Kurz | Löger (einstw. BR) | Bierlein | Kurz | Schallenberg | Nehammer | Schallenberg (einstw. BR) | Stocker
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Fred Sinowatz | Norbert Steger
Holger Bauer | Karl Blecha | Alfred Dallinger | Johanna Dohnal | Beatrix Eypeltauer | Mario Ferrari-Brunnenfeld | Heinz Fischer | Friedhelm Frischenschlager | Gertrude Fröhlich-Sandner | Leopold Gratz | Günter Haiden | Elfriede Karl | Franz Kreuzer | Helmut Krünes | Ferdinand Lacina | Erwin Lanc | Karl Lausecker | Franz Löschnak | Herbert Moritz | Gerulf Murer | Harald Ofner | Herbert Salcher | Karl Sekanina | Erich Schmidt | Kurt Steyrer | Heinrich Übleis | Franz Vranitzky | Helmut Zilk
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Franz Vranitzky | Norbert Steger
Karl Blecha | Holger Bauer | Johann Bauer | Alfred Dallinger | Johanna Dohnal | Beatrix Eypeltauer | Mario Ferrari-Brunnenfeld | Heinz Fischer | Gertrude Fröhlich-Sandner | Peter Jankowitsch | Franz Kreuzer | Helmut Krünes | Ferdinand Lacina | Franz Löschnak | Herbert Moritz | Gerulf Murer | Harald Ofner | Erich Schmidt | Rudolf Streicher | Heinrich Übleis
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Franz Vranitzky | Alois Mock / Josef Riegler
Karl Blecha | Erhard Busek | Alfred Dallinger | Johannes Ditz | Johanna Dohnal | Harald Ettl | Franz Fischler | Marilies Flemming | Egmont Foregger | Walter Geppert | Robert Graf | Hilde Hawlicek | Ferdinand Lacina | Robert Lichal | Franz Löschnak | Heinrich Neisser | Wolfgang Schüssel | Rudolf Streicher | Günter Stummvoll | Hans Tuppy
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Franz Vranitzky | Josef Riegler / Erhard Busek
Alois Mock | Josef Hesoun | Ferdinand Lacina | Jürgen Weiss | Johanna Dohnal | Harald Ettl | Michael Ausserwinkler | Christa Krammer | Franz Löschnak | Nikolaus Michalek | Franz Fischler | Rudolf Streicher | Viktor Klima | Werner Fasslabend | Marilies Flemming | Ruth Feldgrill-Zankel | Maria Rauch-Kallat | Rudolf Scholten | Wolfgang Schüssel | Peter Jankowitsch | Brigitte Ederer | Peter Kostelka | Günter Stummvoll | Johannes Ditz | Maria Fekter
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Franz Vranitzky | Erhard Busek / Wolfgang Schüssel
Martin Bartenstein | Johannes Ditz | Johanna Dohnal | Brigitte Ederer | Caspar Einem | Werner Fasslabend | Benita Ferrero-Waldner | Elisabeth Gehrer | Josef Hesoun | Franz Hums | Viktor Klima | Helga Konrad | Christa Krammer | Ferdinand Lacina | Franz Löschnak | Nikolaus Michalek | Alois Mock | Wilhelm Molterer | Sonja Moser | Maria Rauch-Kallat | Gerhard Schäffer | Karl Schlögl | Rudolf Scholten | Andreas Staribacher
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Franz Vranitzky | Wolfgang Schüssel
Martin Bartenstein | Johannes Ditz | Caspar Einem | Johann Farnleitner | Werner Fasslabend | Benita Ferrero-Waldner | Elisabeth Gehrer | Franz Hums | Viktor Klima | Helga Konrad | Christa Krammer | Nikolaus Michalek | Wilhelm Molterer | Wolfgang Ruttenstorfer | Karl Schlögl | Rudolf Scholten
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Erste Republik:
Steinwender |
Schumpeter |
Reisch |
Grimm |
Gürtler |
Ségur-Cabanac |
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Kollmann |
Kienböck |
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Neumayer
Zweite Republik:
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Margarétha |
Kamitz |
Heilingsetzer |
Klaus |
Korinek |
Schmitz |
Koren |
Androsch |
Salcher |
Vranitzky |
Lacina |
Staribacher |
Klima |
Edlinger |
Grasser |
Molterer |
Pröll |
Fekter |
Spindelegger |
Schelling |
Löger |
Müller |
Blümel |
Brunner |
Mayr |
Marterbauer
Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang Schärf | Pittermann | Kreisky | Sinowatz | Vranitzky | Klima | Gusenbauer | Faymann | Kern | Rendi-Wagner | Babler Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang
1950: Richard Coudenhove-Kalergi | 1951: Hendrik Brugmans | 1952: Alcide De Gasperi | 1953: Jean Monnet | 1954: Konrad Adenauer | 1956: Winston Churchill | 1957: Paul-Henri Spaak | 1958: Robert Schuman | 1959: George C. Marshall | 1960: Joseph Bech | 1961: Walter Hallstein | 1963: Edward Heath | 1964: Antonio Segni | 1966: Jens Otto Krag | 1967: Joseph Luns | 1969: Europäische Kommission | 1970: François Seydoux de Clausonne | 1972: Roy Jenkins | 1973: Salvador de Madariaga | 1976: Leo Tindemans | 1977: Walter Scheel | 1978: Konstantinos Karamanlis | 1979: Emilio Colombo | 1981: Simone Veil | 1982: Juan Carlos I. | 1984: Karl Carstens | 1986: Das Volk von Luxemburg | 1987: Henry Kissinger | 1988: François Mitterrand und Kohl | 1989: Frère Roger | 1990: Gyula Horn | 1991: Václav Havel | 1992: Jacques Delors | 1993: Felipe González | 1994: Gro Harlem Brundtland | 1995: Franz Vranitzky | 1996: Beatrix (Niederlande) | 1997: Roman Herzog | 1998: Bronisław Geremek | 1999: Tony Blair | 2000: Bill Clinton | 2001: György Konrád | 2002: Euro | 2003: Valéry Giscard d’Estaing | 2004: Pat Cox | 2004 Außerordentlicher Karlspreis: Johannes Paul II. | 2005: Carlo Azeglio Ciampi | 2006: Jean-Claude Juncker | 2007: Javier Solana | 2008: Angela Merkel | 2009: Andrea Riccardi | 2010: Donald Tusk | 2011: Jean-Claude Trichet | 2012: Wolfgang Schäuble | 2013: Dalia Grybauskaitė | 2014: Herman Van Rompuy | 2015: Martin Schulz | 2016: Franziskus | 2017: Timothy Garton Ash | 2018: Emmanuel Macron | 2019: António Guterres | 2020: Klaus Johannis | 2022: Maryja Kalesnikawa, Weranika Zepkala, Swjatlana Zichanouskaja | 2023: Ukrainisches Volk, Wolodymyr Selenskyj | 2024: Pinchas Goldschmidt, jüdische Gemeinschaften in Europa | 2025: Ursula von der Leyen | 2026: Mario Draghi Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Vranitzky, Franz |
| KURZBESCHREIBUNG | österreichischer Basketballspieler, Manager und Politiker (SPÖ), Abgeordneter zum Nationalrat, Bundeskanzler |
| GEBURTSDATUM | 4. Oktober 1937 |
| GEBURTSORT | Wien, Österreich |
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- Bundeskanzler (Österreich)
- Finanzminister (Österreich)
- Abgeordneter zum Nationalrat (Österreich)
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- Träger des Verdienstordens der Republik Ungarn (Großkreuz)
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