Erich Schmidt (Politiker, 1943)
Erich Schmidt (* 14. August 1943 in Wien; † 29. Jänner 2019<ref>»Früherer SPÖ-Landwirtschaftsminister Schmidt verstorben« DiePresse.com. In: diepresse.com. Abgerufen am 31. Januar 2019.</ref>) war ein österreichischer Politiker (SPÖ) und Unternehmer.
Leben
Nach dem Besuch der Volksschule und des Bundesrealgymnasiums mit Matura im Jahr 1961 studierte er an der Universität Wien. In dieser Zeit war er auch Bundesobmann des Verbandes Sozialistischer Mittelschüler. Beschäftigt war er anschließend am Institut für Höhere Studien und ab 1970 in der Volkswirtschaftlichen Abteilung des Österreichischen Gewerkschaftsbundes. 1976 wurde er deren Leiter.
Von 1979 bis 1988 war er Abgeordneter zum Nationalrat. Von 1983 bis 1986 bekleidete er in der Bundesregierung Sinowatz daneben die Funktion eines Staatssekretärs im Bundesministerium für Handel, Gewerbe und Industrie. 1986 bis 1987 war er in der Bundesregierung Vranitzky I Bundesminister für Land- und Forstwirtschaft.
Nachdem 1985 unter seinem Vorgänger Günter Haiden der Weinskandal die österreichische Weinwirtschaft erschüttert hatte, wurde unter seiner Federführung das „strengste Weingesetz der Welt“ erlassen und es wurden scharfe Kontrollen eingeführt. Qualitätswein musste mit einer staatlichen Banderole gekennzeichnet werden.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />„Im Wein war nicht nur Wahrheit“ ( des Vorlage:IconExternal vom 28. September 2007 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. sonntagsblitz.de, 10. Juli 2005</ref> Als 1987 das Landwirtschaftsministerium in der Bundesregierung Vranitzky II wieder der ÖVP zufiel, legte er auch sein Nationalratsmandat zurück.
Ab 1987 war er Unternehmer. Durch sein Engagement in Osteuropa geriet er in Schwierigkeiten. Im Mai 1999 musste er Privatkonkurs anmelden. Ein drohendes Strafverfahren wurde von Bundespräsident Thomas Klestil niedergeschlagen. Er wurde am Esslinger Friedhof bestattet.<ref name="verstorbenensuche">Vorlage:Verstorbenensuche Wien</ref>
Literatur
- Erich Schmidt in: Internationales Biographisches Archiv 44/1987 vom 19. Oktober 1987, im Munzinger-Archiv (Artikelanfang frei abrufbar)
Weblinks
- Erich Schmidt auf der Website des österreichischen Parlaments
- Eintrag zu Erich Schmidt (Politiker, 1943) im Austria-Forum (im AEIOU-Österreich-Lexikon)
- Erich Schmidt. In: dasrotewien.at – Weblexikon der Wiener Sozialdemokratie. SPÖ Wien (Hrsg.)
- Radiobeiträge mit Erich Schmidt im Onlinearchiv der Österreichischen Mediathek
Einzelnachweise
<references />
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Holger Bauer | Karl Blecha | Alfred Dallinger | Johanna Dohnal | Beatrix Eypeltauer | Mario Ferrari-Brunnenfeld | Heinz Fischer | Friedhelm Frischenschlager | Gertrude Fröhlich-Sandner | Leopold Gratz | Günter Haiden | Elfriede Karl | Franz Kreuzer | Helmut Krünes | Ferdinand Lacina | Erwin Lanc | Karl Lausecker | Franz Löschnak | Herbert Moritz | Gerulf Murer | Harald Ofner | Herbert Salcher | Karl Sekanina | Erich Schmidt | Kurt Steyrer | Heinrich Übleis | Franz Vranitzky | Helmut Zilk
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Franz Vranitzky | Norbert Steger
Karl Blecha | Holger Bauer | Johann Bauer | Alfred Dallinger | Johanna Dohnal | Beatrix Eypeltauer | Mario Ferrari-Brunnenfeld | Heinz Fischer | Gertrude Fröhlich-Sandner | Peter Jankowitsch | Franz Kreuzer | Helmut Krünes | Ferdinand Lacina | Franz Löschnak | Herbert Moritz | Gerulf Murer | Harald Ofner | Erich Schmidt | Rudolf Streicher | Heinrich Übleis
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| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Schmidt, Erich |
| KURZBESCHREIBUNG | österreichischer Unternehmer und Politiker (SPÖ), Abgeordneter zum Nationalrat |
| GEBURTSDATUM | 14. August 1943 |
| GEBURTSORT | Wien |
| STERBEDATUM | 28. Januar 2019 |
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